Frage m² stimmen im MV nicht

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Pitty, 24.11.2014.

  1. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Hallo, ich habe eine Frage. Ich habe eine Wohnung, da hat der Voreigentümer eine andere m² Zahl aufgeschrieben, damit sie vom Amt die Miete erhällt.

    Wie gehe ich damit um? Beim Heizungsanbieter ist die richtige m² Zahl angegeben worden. Somit wurde aus einer 93 m²Wohnung eine 80 m² Wohnung. Wenn ich jetzt die Betriebskosten anhand der richtigen m² erstelle, so ist die NZ 423 €

    Erstelle ich sie anhand der falschen m, so ist nur eine Differenz von 287,14 €.

    Wie erstelle ich die Betriebskostenabrechnung jetzt richtig, damit ich nicht für sämtliche Differenz aufkommen muss?

    BTK 2013.jpg
     
  2. AdMan

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  3. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Anders als was? Wo aufgeschrieben? Auf 'nem Schmierzettel?

    Die Wohnung erhält die Miete vom Amt?

    Wenn du schreibst, dass das falsch ist, dann wird das wohl so sein.

    Ist die Wohnungsgröße im Mietvertrag angegeben? Mit Zusätzen wie "ca." oder irgendwelchen Bemerkungen, die die Angabe unverbindlich machen?
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Im MV steht ca. 80 m².

    Deswegen kann ich doch nicht 93 m² einfach schreiben. :unsicher039:
     
  5. #4 BHShuber, 24.11.2014
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    gesonderte Abrechnung CALMESS

    Hallo,

    wie groß ist die beheizbare Fläche in der von CALMESS erstellten Abrechnung angegeben, daran solltest du dich halten.

    Was der Voreigentümer mit der Mieterin bezüglich der Wohnungsgröße und erschleichen von Sozialleistungen ausgemacht hat, sollte dich erst interessieren, wenn dir das Aufgefallen ist.

    Eigentlich müsste das dem Amt ordnungsgemäß gemeldet werden, nachdem du nun in diesem Wissen bist, bzw. dir das bei der Abrechnung aufgefallen ist und dich aus der Misere bringen willst, solltest du das beim Amt angeben.

    Gruß

    BHShuber
     
  6. Andres

    Andres
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    In welchem Kontext?
     
  7. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Bei Callmass steht 93 m² drin. So, wie es eigentlich richtig ist. Demnach würde ich die Abrechnung auch auf 93 m² machen.

    Ich teile der Miterin in einem Anschreiben mit, dass sie die Betriebskosten aufgrund der tatsächlichen Größe erhällt.

    Irgendwie doof finde ich. Kann man das umschreiben. So mehr nichtssagend?

    BTK 2013 1.jpg


    Aufgelistet sind die Räume.
    Die Wohnfläche beträgt ca. 80 m².
     
  8. #7 Glaskügelchen, 24.11.2014
    Glaskügelchen

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    Ich würde der Mieterin gar nichts mitteilen, denn es ist eigentlich selbstverständlich, dass man die Abrechnung mit der korrekten Wohnungsgröße durchführt.
     
  9. #8 Papabär, 24.11.2014
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    Also ein Ansatz wäre, korrekt zu rechnen. Ich sehe hier, dass sich aus 2.447,14 € Kosten und 2.160,- € VZ ein GUTHABEN (für den Mieter?) in Höhe von 287,14 € ergibt. :112:


    Dem Amt unverzüglich die aufgefallene Differenz mitteilen. Solange sich die Miethöhe dadurch nicht verändert, sollte das ohne Folgen bleiben (siehe "Produkttheorie").
    Allerdings ist davon auszugehen, dass nur die anteiligen Heizkosten erstattet werden.

    Mit Rückfragen in Richtung "ist Ihnen das wirklich JETZT erst aufgefallen?" ist ebenfalls zu rechnen.
     
  10. Pitty

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    Ich teile also nur die Betriebskostennachzahlung mit und ändere nicht die Betriebskostenvorrauszahlung. Meinst Du das so?

    Sollte ich dem Amt die Betriebskostenabrechnung per Fax zusenden? Dem Mieter stecke ich sie ja in den Postkasten. Ich meine Ansprechpartner ist ja der Mieter.

    Vielen Dank für Eure hilfreichen Aussagen.
     
  11. #10 Glaskügelchen, 24.11.2014
    Glaskügelchen

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    Wenn die Kosten höher sind als die Vorauszahlung ergibt sich ein Guthaben für den Mieter??

    Gibt es irgendeine Grundlage für Mitteilungen an irgendwelche Ämter?
     
  12. Pitty

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    Da steht Guthaben/Nachzahlung.
     
  13. #12 Glaskügelchen, 24.11.2014
    Zuletzt bearbeitet: 24.11.2014
    Glaskügelchen

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    In der Abrechnung schon......

    Korrektur: In der zweiten Abrechnung steht das. In der ersten Abrechnung steht, dass der Mieter ein Guthaben hat, obwohl auch da die Vorauszahlung niedriger war als die tatsächlichen Kosten.
     
  14. #13 Tobias F, 24.11.2014
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    Laut Abrechnung betragen die umzulegenden Kosten EUR 2565,47
    Die Vorauszahlungen betrugen EUR 2160.-
    Daraus ergibt sich eine Nachzahlung (wer kommt hier WIE auf ein Guthaben von EUR 284,14) in Höhe EUR 405,47.
    Darüber ist mit dem Mieter abzurechnen.
    Spätestens wenn dieser, warum auch immer, die entsprechenden Belege sehen will geht sonst der Tanz los.
     
  15. #14 Papabär, 24.11.2014
    Papabär

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    Nicht direkt. Natürlich wäre es fahrlässig, eine notwendige VZ-Anpassung nicht vorzunehmen. Sollte damit die angemessene Miete gem. KdU-Richtlinie überschritten werden, hat der Mieter die Differenz aus eigener Tasche zu leisten oder sich "um eine Reduzierung der Unterkunftskosten" zu bemühen (d.h. entweder gehst Du mit der Kaltmiete runter - oder der Mieter muss sich eine neue Bleibe suchen).

    Das Amt (welches eigentlich ... Niederbörnicke?) zahlt die Bruttokaltmiete (also die Nettokaltmiete zzgl. der "kalten Betriebskosten") unabhängig von der tstsächlichen Wohnfläche. Lediglich bei den Heizkosten wird nur der Anteil für den angemessenen Wohnraum übernommen.


    Nö!




    Exaktamente ... Glaskügelchen hat´s verstanden.

    Die genannten Zahlen stammen aus #1. In der zweiten Abrechnung (#6) ist die Zeile nicht genau zu erkennen - aber ich bin geneigt zu behaupten, dass es wohl kaum anders lauten wird.
     
  16. Andres

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    Ich sehe damit keinen Grund, warum man diesen offensichtlichen Irrtum fortführen müsste. Basis der Betriebskostenabrechnung sollte die tatsächliche Wohnfläche sein.


    Richtig, deshalb halte ich es für wichtig, bereits jetzt bei der ersten eigenen Abrechnung einen klaren Schnitt zu machen. Dann hat man sich nichts vorzuwerfen und kann solchen Fragen sehr entspannt entgegensehen.


    Irgendwie habe ich ein etwas ungutes Gefühl, ob man die tatsächliche Wohnfläche später auch für eine Mieterhöhung heranziehen könnte. Wenigstens kann man bei der hier angeratenen Vorgehensweise pitty keinen Vorwurf machen, sondern nur dem früheren Eigentümer.
     
  17. #16 Glaskügelchen, 24.11.2014
    Glaskügelchen

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    Da Quadratmeter sich weder vermehren noch reduzieren können, nur weil im MV irgendwas anderes steht, würde ich das eher entspannt sehen.
     
  18. #17 Papabär, 24.11.2014
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    Soweit korrekt. Es gibt aber etwas, dass sich "Beihilfe zur Leistungserschleichung" nennt.

    Auf Pitty´s Fall gemünzt mag das sicherlich ein überzogener Extremfall sein - aber man muss ja einem solchen Verdacht nicht noch Futter geben.
     
  19. #18 Glaskügelchen, 24.11.2014
    Glaskügelchen

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    Es war aber der Vorvermieter, der den Mietvertrag falsch ausgefüllt hat. Vielleicht wars ja ein Versehen.....
     
  20. #19 Papabär, 24.11.2014
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    Daher kann Pitty die Sache ja auch erst einmal relativ entspannt sehen. Irgendwann wird "hab´ ich nicht gewusst" allerdings einfach unglaubwürdig.
     
  21. #20 BHShuber, 25.11.2014
    BHShuber

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    eben

    Hallo,

    eben, unglaubwürdig.

    Wenn das Amt aufgrund der falschen m² dann die Mietzahlung als Sanktion einstellt, kommt das große Dummschauen!

    Den Umstand melden, wenn die Wohnung zu groß ist, wird das Amt mithelfen, den Mieter in eine kleinere Wohnung zu bringen.

    Vorteil:

    Ordentlicher neuer Mieter ohne Zahlung vom Amt.

    Gruß

    BHSHuber
     
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