Frage zu Grund- und Nebenkosten

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von alexis19, 25.02.2008.

  1. #1 alexis19, 25.02.2008
    alexis19

    alexis19 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    25.02.2008
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    Ich habe da eine Frage zu den Grund und Nebenkosten.

    Wir wollen eine Einliegerungswohnung von ca ca.70m2 vermieten und verstehen einfach
    nicht warum wir in der Zeitung so niedrige NK-Beträge von ca. 60 -100 Euro finden.

    Ich gehe davon aus das diese Beträge einfach so geschätzt wurden und der Mieter ggf. am Jahresende nachzuzahlen hat.
    Sonst könnte er ja stundenlang duschen und der Vermieter zahlt drauf.


    Oder weiss jemand so ungefähre Richtwerte von Abwasser Müllabfuhr Wassreversorgung und Versicherungen???

    Danke imVorraus
    MFG Alex
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 F-14 Tomcat, 26.02.2008
    F-14 Tomcat

    F-14 Tomcat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.08.2007
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    2
    So ist es die Nk werden geschätzt und die Mieter bekommen im nächsten Jahr eine Abrechnung ob es eine Nashzahlung gibt können die Mieter an ihrem heiz dusch usw. verhalten leicht regeln


    Ungefähre Richtlinien brauchst du nicht die meisten Nk sind jährlich gleich also ausrechnen und als Grundlage nutzen dann mit den Mietern reden wie sie heizen duschen ..... und die restlichen Nk schätzen



    Denkt immer daran Nebenkosten müssen im Mietvertrag aufgelistet sein, oder es muss auf die Betriebskostenverordnung verwiesen werden
     
  4. #3 lostcontrol, 26.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.615
    Zustimmungen:
    837
    wenn ihr eine pauschale ansetzt kann das so laufen, ja.
    aber wenn ihr eine normale betriebskostenabrechnung macht muss der mieter dann eben entsprechend nachzahlen. es empfiehlt sich die betriebskosten hoch genug anzusetzen, damit das nicht der fall ist.

    wasser / abwasser / wasser-grundgebühr müsstet ihr ja vorliegen haben. wasserverbräuche sind sehr individuell, da müsst ihr schätzen was euer einlieger wohl so brauchen könnte.
    müllabfuhr wird hier bei uns von den mietern selbst geregelt, d.h. die müssen da selbst ihren vertrag machen. in anderen städten läuft das anders, aber da müsst ihr euch bei eurer zuständigen behörde nach den tarifen erkundigen.
    versicherungen müssten euch auch vorliegen. das wird anteilig auf den einlieger umgelegt, eben so die grundsteuer.

    verallgemeinern kann man die betriebskosten ohnehin nicht - da hängt sehr viel davon ab, was alles angeboten ist, z.b. hausmeister, putzfrau, winterdienst, gartenpflege, aufzug, kabelfernsehen usw.

    ist die heizung vom mieter selbst bezahlt oder legt ihr die um? DAS ist meiner ansicht nach ja immer der dickste brocken in den betriebskosten...
     
  5. #4 onkelfossi, 26.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    seit wann das denn? bei einer pauschale muss der mieter nicht nachzahlen. die frage zielte auch überhaupt nicht auf eine pauschale ab, sondern auf eine kalkulation bzw. "schätzung" der betriebskosten und dass nach dem abrechnungszeitraum abgerechnet wird und der mieter bei erhöhtem verbrauch nachzahlen muss.


    nun mal zur eigentlichen frage, die zwei leute trotz viel bla bla wieder einmal nicht beantworten konnten

    schau dir mal den folgenden link an. da erhälst du durchschnittswerte, zur orientierung.
    klick hier
     
  6. #5 lostcontrol, 26.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.615
    Zustimmungen:
    837
    onkelfossi - du hast nicht richtig gelesen.

     
  7. #6 onkelfossi, 26.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ja, ist mir schon klar. mir reicht auch ein blick in meinen ordner. aber die frage bezog sich auf ungefähre richtwerte. warum auch immer. diese frage habe ich nur beantwortet. ich denke, dass hilft leuten mehr, als immer alles in frage zustellen, tausende wahrscheinlichkeiten einzubeziehen und den thread dann unübersichtlich lang zumachen ohne dem fragenden auch nur eine antwort zu vermitteln. wenn dann noch fragen sind, wird sich die person schon melden.
     
  8. #7 lostcontrol, 26.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.615
    Zustimmungen:
    837
    onkelfossi - alexis19 will eine einliegerwohnung vermieten - darum fragt er/sie doch nach den betriebskosten.

    wir alle wissen wie unterschiedlich betriebskosten ausfallen können - darum doch der vorschlag erstmal sämtliche bekannten faktoren aufzulisten (grundsteuer, versicherungen, wasser-grundgebühr, müllgebühren, kabelfernsehen, allgemeinstrom, heizkosten.... evtl. gartenpflege, winterdienst, putzfrau usw.) und da die entsprechend auf die einliegerwohnung entfallenden beträge mal berechnen.

    bei den verbrauchsabhängigen kosten wie z.b. wasserverbrauch und evtl. heizkosten (je nach berechnung derselben) muss man wohl schätzen - aber alle andere posten dürften ja bekannt sein.
    die grundlage für die schätzung muss ja aber wohl der wasserpreis am jeweiligen ort sein (der, wie wir ja wissen, sehr unterschiedlich ausfallen kann in den verschiedenen kommunen).

    ich denke mal dass alexis19 im prinzip ein ähnliches problem hat wie ich bezüglich der einliegerwohnung (wobei es bei mir ja "nur" um die heizkosten geht) und eben nicht recht weiss wie hoch er/sie die betriebskosten jetzt ansetzen soll.

    wie hoch die betriebskostenvorauszahlung ausfällt sollte man nicht davon abhängig machen, was so in der zeitung steht (60 bis 100 euro), sondern davon was da denn genau drin ist. wenn die 100 euro z.b. ohne heizung sind, wäre das sehr viel (selbst mit aufzug etc.) - wenn heizung und aufzug und putzfrau etc. in 60 euro drin sind, wäre es sehr wenig.
    und was diverse vermieter so in die zeitung schreiben bezüglich der betriebskosten, ist ja auch nicht immer so irre nah an der realität - leider...
     
  9. #8 onkelfossi, 26.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ja natürlich ist es besser seine eigenen daten zu nehmen. ist ja logisch. braucht man ja nur in seine unterlagen schauen. frag mich nicht warum das nicht gemacht wird. es wird nach generellen werten gefragt und dann kann man einem da mal was in die hand geben um überhaupt erstmal ein gefühl für zahlen zu bekommen und die positionen kennenzulernen. hier betritt ja anscheinend jemand neuland. als anfang ist das nicht schlecht. dann bißchen lesen, betrkv z.b. und sich dann an seine akten und einen vertrag machen. das muss aber jeder selber entscheiden wie er da ran geht. wir sind hier ja nicht im pflegeheim.

    ich hab auch kein bock hier jetzt den thread wieder totzulabern. deswegen war es mein letztes posting hier.
     
  10. #9 lostcontrol, 26.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.615
    Zustimmungen:
    837
    der grossteil der zahlen liegt ja schon vor - da braucht man kein "gefühl für zahlen" zu bekommen, das sind positionen die bekannt sind, da existieren belege, kontoauszüge, überweisungen usw.

    ich wüsste nicht was es einem anfänger helfen sollte, mit "fremden" zahlen zu hantieren.
    wir hatten hier ja z.b. schon mal die diskussion um die wassergrundgebühr, bei der es ja geradezu wahnwitzige unterschiede gibt.
    es hilft also nichts da mit einer durchschnittszahl zu rechnen - da ist einfach der blick in die wasserrechnung fällig.
    gleiches gilt für grundsteuer etc. - da gibt es je nach baujahr, lage usw. auch gigantische unterschiede. was soll die durchschnittszahl da bringen? da ist der blick in den grundsteuerbescheid fällig, alles andere ist ein gegurke.
    für die meisten anderen sachen gilt das auch, z.b. versicherungen.
    abgesehen davon, dass mittlerweile nicht einmal mehr die gebäudeversicherung pflicht ist, kann das extrem unterschiedlich ausfallen - je nachdem halt WAS GENAU so alles versichert ist. und dann gibt's ja auch noch diverse andere freiwillige versicherungen wie z.b. die gebäudehaftpflicht etc. - was sollen da allgemeine durchschnittszahlen bringen?

    meine empfehlung:
    belege raussuchen, auflisten.
    verteiler bestimmen, berechnen.
    für den wasserverbrauch einen hohen schätzwert annehmen (ist von mieter zu mieter unterschiedlich - nach meiner erfahrung verbrauchen single-frauen zwischen 20 und 40 am meisten wasser), dazuzählen.
    bei den heizkosten klären wie gemessen wird (gibt's heizkostenverteiler? dann wird's einfach), evtl. schätzen falls keine verbrauchsabhängige abrechnung möglich ist. auch hier einen hohen schätzwert annehmen, die energiekosten werden aller voraussicht nach ja weiter steigen. dazuzählen.

    dann die betriebskostenverordnung nochmal sehr genau anschauen und sich überlegen welche posten evtl. dazu kommen können.
    wenn etwas wie "kanalreinigung" oder "dachrinnenreinigung" in den betriebskosten drinsteht und in 4 von 5 jahren mit dem wert "0" abgerechnet werden ist das besser als wenn sie nicht drin stehen und dann garnicht abgerechnet werden können.

    manchmal ist der verweis auf die betriebskostenverordnung im mietvertrag die beste methode - aber gerade bei einliegerwohnungen sollte man sich das sehr gut überlegen, ob man darauf bestehen möchte, da hier häufig eben nicht alles so ganz genau abgerechnet werden kann wie die betriebskostenverordnung das vorsieht, weil die entsprechenden zähler fehlen.
     
Thema: Frage zu Grund- und Nebenkosten
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. Nebenkosten 70m2

    ,
  2. richtwerte wasserverbrauch

    ,
  3. nebenkosten für 70m2

    ,
  4. Betriebskosten Richtwert,
  5. grundnebenkosten,
  6. nebenkosten bei 70m2,
  7. grund nebenkosten,
  8. Richtwert warmwasserverbrauch,
  9. heizkosten für 70m2,
  10. wasserverbrauch richtwerte,
  11. richtwerte nebenkosten,
  12. wasserverbrauch richtwert,
  13. nebenkosten richtwert,
  14. nebenkosten 70 m2,
  15. nebenkosten grund,
  16. nebenkosten 70m2 wohnung,
  17. richtwerte betriebskosten,
  18. betriebskosten richtwerte,
  19. nebenkosten 70 eur 36.47 m2,
  20. Mietnebenkosten für 70 m2 Wohnung,
  21. richtwerte wasserverbrauch singlehaushalt,
  22. richtwert wasserverbrauch,
  23. betriebskosten 70m2,
  24. durschnitsverbrauch nebenkosten 70m2,
  25. muellabfuhrtarife fuer single
Die Seite wird geladen...

Frage zu Grund- und Nebenkosten - Ähnliche Themen

  1. Wäre das für euch ein Grund, die Heizung-/ Sanitär Firma zu wechseln?

    Wäre das für euch ein Grund, die Heizung-/ Sanitär Firma zu wechseln?: Also, die Firma hat den Auftrag regelmäßig nach den Heizungen zu schauen. Jetzt ist im 2. UG schon seit einer Woche nass. Ich dachte es kommt von...
  2. Frage zu Sondernutzungsrecht

    Frage zu Sondernutzungsrecht: Hallo, ich habe eine Wohnung mit im Grundbuch eingetragenem Sondernutzungsrecht an einem Carport erworben. Dieser Carport wurde aber nie...
  3. Frage zu § 25 WEG Stimmrecht

    Frage zu § 25 WEG Stimmrecht: Hallo liebe Gemeinschaft, ich lese hier schon seit einiger Zeit gerne Beiträge in diesem Forum und konnte mit der Suchfunktion nichts finden,...
  4. Nebenkosten / Unterschiedlich im MFH

    Nebenkosten / Unterschiedlich im MFH: Guten Morgen Forumsgemeinde. Ich plane derzeit den kauf eines Mehrfamilienhauses. Als ich mir die NK Abrechnungen der vergangenen 3 Jahre...
  5. Angebautes Zimmer heizen; Fragen betr. Luftfeuchtigkeit

    Angebautes Zimmer heizen; Fragen betr. Luftfeuchtigkeit: Guten Abend, ich bein seit einigen Wochen stiller Mitleser des Forums, auch wenn ich recht wenig mit der gesamten Thematik des Vermieterseins zu...