Frage zu Vorkaufsrecht

Diskutiere Frage zu Vorkaufsrecht im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo zusammen, ich habe vor 4 Jahren ein Dreifamilen-Haus gekauft. Ich selber bewohne eine Wohnung und zwei weitere habe ich vermietet. In...

  1. #1 thomasmmm, 22.04.2014
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    Hallo zusammen,

    ich habe vor 4 Jahren ein Dreifamilen-Haus gekauft. Ich selber bewohne eine Wohnung und zwei weitere habe ich vermietet.
    In dem Haus befindet sich noch eine Arztpraxis die der damalige Besitzer noch nicht verkaufen wollte, ich habe mir aber darauf ein Vorkaufsrecht beim Notar eintragen lassen.

    Nun möchte der Besitzer der Praxis, dass ich auf mein Vorkaufsrecht verzichte weil er es einem Makler übergeben möchte.
    Ist es nicht so, dass ich darauf jetzt nicht verzichtzen muss sondern ich erst bei einem evtl. Käufer gefragt werden muss ob ich als Käufer einspringen möchte?

    Oder muss ich mich jetzt schon entscheiden ob ich kaufen mlchte oder verzichte?

    Danke Euch für Antworten

    Gruß
    Thomas
     
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  3. #2 Tobias F, 22.04.2014
    Tobias F

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    Also: Du hast ein Haus gekauft in dem sich 3 Wohnungen und eine Arztpraxis befinden.

    Und jetzt möchte der Besitzer der Praxis ...................? Muss man das verstehen?
     
  4. Andres

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    Das sollte man vielleicht etwas genauer wissen. Du schreibst im WEG-Unterforum, daraus schließe ich, dass du nicht das Haus gekauft hast, sondern 3 von 4 Einheiten eines in Wohneigentum aufgeteilten Hauses. Sonst würde sich die Frage eigentlich gar nicht stellen ...

    Wenn dir dazu noch irgendetwas erwähnenswert erscheint - immer her damit. Antworten können nur so gut sein, wie die Fragen.


    Richtig. Sicherheitshalber sollte aber der damalige Kaufvertrag bzw. der Grundbucheintrag noch einmal sorgfältig überprüft werden, was hier exakt vereinbart wurde. Immobiliengeschäfte lassen sich selten in einem Wort beschreiben und damit stellt sich für mich die Frage, welche genauen Modalitäten für dieses "Vorkaufsrecht" vereinbart sind.

    Sollte tatsächlich das vereinbart sein, was du annimmst, ist das natürlich für den aktuellen Eigentümer beim Verkauf über einen Makler eher hinderlich, den der Makler wird aufgrund der vermutlich ausfallenden Käuferprovision vom Verkäufer bezahlt werden wollen - erfolgsunabhängig, zumindest teilweise. Das ist aber nicht dein Problem und hätte dem Eigentümer schon damals klar sein müssen.
     
  5. #4 Bürokrat, 22.04.2014
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    Sehe keinen Grund dieses Recht aufzugeben. Im Gegenteil macht, natürlich abhängig vom Preis, Sinn das Vorkaufrecht auszuüben damit du das ganze Haus besitzt und dich nicht mehr mit einem Miteigentümer herumärgern musst.
     
  6. Duncan

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    Auch nicht vergessen, dass das Vorkaufsrecht so es entsprechend grundbuchlich gesichert ist ("bei Notar eintragen lassen" ???) durchaus einen nicht unerheblichen finanziellen Wert darstellen kann. So etwas verschenkt man natürlich nicht, wenn man die Option hat es zu verwerten, sei es durch Selbstnutzung oder Verkauf.

    Also unbedingt die alten Verträge überprüfen. Gibt es ein Wertgutachten zu der Praxis, wenn ja von wem? Warum bist du beim Verkauf eigentlich nicht der erste Ansprechpartner des Eigentümers? (nach unabhängiger Wertermittlung).
     
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