Fragen zu Wärmemengenzähler im Efh mit Einliegerwohnung

Diskutiere Fragen zu Wärmemengenzähler im Efh mit Einliegerwohnung im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich habe Anfang des Jahres ein Efh mit Einliegerwohnung gekauft. Ich bewohne 90m2 und möchte die 55m2 Dachgeschosswohnung nun...

  1. #1 mgm86, 19.05.2014
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2014
    mgm86

    mgm86 Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich habe Anfang des Jahres ein Efh mit Einliegerwohnung gekauft. Ich bewohne 90m2 und möchte die 55m2 Dachgeschosswohnung nun vermieten solange wie ich den Platz noch nicht benötige. Die Wohnung oben war beim Vorbesitzer auch schon vermietet. Da dieser leider verstorben ist kann ich diesem nachträglich leider keine technischen Fragen zum Haus stellen.

    Im Keller ist eine Gastherme mit Warmwasserspeicher und 2 installierte Wärmemengenzähler von Allmess (Integral MK MaXX). Siehe Foto.

    Da die Verbrauchsanzeige beim linken Zähler ca doppelt so hoch ausfällt wie beim rechten Zähler gehe ich davon aus, dass der linke Zähler zur großen Hauptwohnung gehört.
    Oder gibt es noch andere möglichkeiten, so dass es gar nicht 2 Zähler für jede Wohnung ist? Ich kann da leider mehr oder weniger nur raten und bin auch Laie auf dem Gebiet.

    Ich hatte bereits kurz bei Allmess angerufen und gefragt wie ich am besten jährlich die Gaskosten abrechne. Da wurde mir gesagt ich müsste einfach die Werte von beiden Zähler addieren und dann den prozentualen Anteil der Einliegerwohnung ausrechnen. Dann zahlt der Mieter diesen Anteil an der jährlichen Gasrechnung. Klingt soweit ja wunderbar einfach.

    Jetzt kommen meine Fragen:
    - Diese Wärmemengenzähler messen nur die Heizungswärme, oder auch gleichzeitig auch Warmwasser?
    - in den letzten 3 Monaten war die Einliegerwohnung unbewohnt. Es wurden während der Renovierungsarbeiten nur ganz selten zwischendurch für ein paar Stunden das Wohnzimmer geheizt. Ansonsten stehen alle Heizkörper auf Frostschutz. Der rechte Zähler (vermutlich Einliegerwohnung) besagt, dass in diesen 3 Monaten (Februar bis Ende April) ca 1335 kwh verbraucht wurden. In der gleichen Zeit zeigt der linke Zahler 2462 kwh an. Jedoch bewohnen wir die Wohnung bereits seit Ende Februar.

    Jetzt kommt der mir der Wert für die Einliegerwohnung zu hoch vor und der Wert für meine Wohnung eher zu niedrig. Was sagt ihr? Kann das so passen? Das Haus ist Bj 83 und das Dach ist geedämmt.

    Vielen Dank im Voraus!
     

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  3. #2 Tobias F, 19.05.2014
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    Möglichkeiten gibt es viele, aber auch eine einfache Methode heraus zu finden welcher Zähler welche Wohnung zählt.
    Heizung einschalten, am besten volle Pulle, dann alle Heizkörper in den Wohnungen aufdrehen und an einem der Wärmemengenzähler die Ventile schließen. Dann werden wahrscheinlich in einer der beiden Wohnungen die Heizkörper kalt bleiben.


    STIMMT.
     
  4. mgm86

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    Ok danke für den Tipp. Könnt ich mal testen. Wie kann ich denn warmwasser berechnen? Oder macht das eh nicht viel aus? Gibts durchschnittswerte pro Person die ich berechnen könnte?

    Da ich weiß das die Zähler im Mai 2010 installiert wurde habe ich den aktuellen Stand mal durch 4 geteilt. Dann komme ich auf 6200 kwh für die Einliegerwohnung. Wollte als Abschlag erst einmal 50 € für Heizung rechnen. Das müssze ja dann passen. 6200 kwh klingt ja eigentlich realistisch für 55m2.
     
  5. Andres

    Andres
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    Ja. Wie die Heizkreise verlaufen, wissen wir nicht und es ist auch völliger Unsinn, darüber zu spekulieren.

    Dann sollte man jemanden beauftragen, der auf dem Gebiet kein Laie ist. Und der soll bei dieser Gelegenheit die Sache anständig dokumentieren und die Rohre beschriften. Sind wirklich keinerlei Unterlagen z.B. vom Bau des Hauses vorhanden?


    ... und wunderbar falsch. Eine solche Abrechnung wäre zwar möglich (und sinnvoll, wenn die WMZ tatsächlich den Verbrauch der Wohnungen getrennt erfassen), aber das müsste im Mietvertrag explizit vereinbart sein. Ohne eine solche Vereinbarung, dürften auf diese Art höchstens 70 % der Heizkosten abgerechnet werden - der Rest müsste nach Fläche verteilt werden. Vorher müssten die Kosten der zentralen Warmwasserbereitung ermittelt werden, die dann getrennt abgerechnet werden. Diesen Modus würde ich mir aber nicht freiwillig antun ...
     
  6. #5 Bürokrat, 21.05.2014
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    50 Euro Heizkostenvorauszahlung im Monat? Bei einem single vielleicht, sonst ist das deutlich zu wenig...
    Lieber mehr verlangen, rückzahlungen sind immer gerne gesehen...
     
  7. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    gemäß der ENEV muss in Mehrfamilienhäusern die Enerergiemenge zur Warmwasseraufbereitung separat erfasst werden.

    Üblicherweise wird dies mit einem Zähler gemacht, da Du aber zwei hast könnte..........

    Deshalb würde ich versuchen die Information vom Heizungsbauer zu bekommen. Im Zweifel empfehle ich Dir das Vorgehen das Andres Dir schon geschrieben hat.

     
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