Fragen zur Heizkostenabrechnung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von HiTroll, 01.11.2007.

  1. #1 HiTroll, 01.11.2007
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    Hallo,
    ich bin der Neue und hoffe,viel Hilfe zu erhalten.

    Wir Mieter einer Wohnungsgesellschaft haben jetzt die Kaltmietenabrechnung eingehend studiert und kommen in zwei Punkten nicht weiter.
    1. Unser Vermieter hat die Zähler (Funkübertragung) für Wasser und Heizung gepachtet.
    Wir denken jedoch,dass ein Kauf auf Dauer kostengünstiger ist.
    Wenn ja,was muß man tun?
    Kann der Vermieter gezwungen werden?

    2. Welcher Teil der Gesamtkosten Heizung und Warmwasseraufbereitung entfällt auf Warmwasser?
    Laut Heizkostenverordnung soll eine mathematische Formel bei der Ermittlung des Warmwasseranteiles herangezogen werden.
    Daran hält sich unsere WBG nicht.

    Man schreibt in der Antwort:
    "Verteilerschlüssel Heizkosten:
    Grundlage ist die Heizkostenverordnung.Im § 10 ist geregelt,dass auf Grund von "rechtsgeschäftlichen Bestimmungen" eine Überschreitung der Höchstsätze erlaubt ist.Dies ist bei Ihnen der Fall."

    Kann mit der Begründung nichts anfangen.
    Es ging doch um das herausrechnen der Kosten des Warmwasseranteiles und nicht um die Heizung, die nach Verbrauch (80 %) abgerechnet wird.
    Wir haben elektronische Ableseuhren und hier nutzen wir die mathematische Formel nicht.
    Rechtens,Nachteil oder Vorteil?

    Im Mietvertrag steht:für die folgenden Betriebskosten gelten besondere Umlegungsmaßstäbe.
    a) Warmwasserversorgung und Entwässerung nach Verbrauch
    b) Wärme 80 % nach dem erfaßtem Verbrauch und 20 % nach der Wohnfläche
    c) Warmwasser 100 % nach Verbrauch

    Als Mieter im 6.Stock habe ich Nachteile, da der Wärmeverluste.
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    zu1. Dagegen kann man nix tun. Miete der Zähler ist fast immer billiger als Kauf. Der Verkaufspreis eines Funkwasserzählers liegt je nach System bei 50-100€. Und aller 5 Jahre kommt wegen der Eichfrist ein neuer. Hingegen liegt der Mietpreis meist zwischen 15-25€ incl. Montagekosten, Garantiewartung und Geräteausfallrisiko.

    zu2. Nach Heizkostenverordnung sind entweder 18% der Brennstoffkosten von den Heizkosten als Wassererwärmungskosten abzusetzen oder nach einer der Formeln in der Heizkostenverordnung die Energiemenge und somit die Kosten zu ermitteln.

    Wie sollte das denn auch anders berechnet werden? Schreibe doch mal die Warmwasserabrechnung hierein.

    Die Abrechnung 100% nach Verbrauch ist zwar zulässig aber ungerecht. Stünde von 10 Wohnunge 9 leer, würden die ganzen Verluste im Haus und die Grundkosten auf den einen verbliebenen Mieter gehen. Bei nur einer Leerwohnung fällt das zwar nicht auf, aber die anderen 9 müssen dennoch dafür die Grundkosten bezahlen.

    Da das aber so im Mietvertrag vereinbart wurde kann man nix dagegen machen. Du hast es ja so unterschrieben.

    Auch die 80% nach Verbrauch bei der Heizung lassen höchtenst die Hausverwaltung bei Leerstand sparen. Kommt natürlich auf die tatsächlichen Heizungsverluste und Grundkosten an. 20% ist da selbst bei optimalen neuen Heizanlagen etwas sportlich.
     
  4. #3 HiTroll, 02.11.2007
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    @Heizer,
    besten Dank für Deine Ausführungen.

    Ich habe heute von einer Firma,die von der Vermietung lebt,folgendes erfahren.

    Miete ist teurer als Kauf.Dachte ich mir auch.Beim Auto Lessing ist es ja auch so.
    Die Zähler für Wärme kosten 60 - 70 €,Funkübertragungszähler noch mehr.
    Die Zähler für Wasser kosten noch 10- 15 €,Funkübertragung mehr.

    Der Vermieter kann ja sowieso nur beim Kauf gewisse Prozente in die Kaltmiete zuschlagen.
    Nach 5 bzw. 6 Jahren müssen die Zähler auch getauscht werden wie bei der Miete.

    Ich glaube,wenn alle Mieter das einfordern,muss der Vermieter die Zähler kaufen,Geld ist in einer Genossenschaft genügend vorhanden.


    Aufstellung Betriebskosten Heizung und Warmwasseraufbereitung
    Bezug Fernwärme: 195,130 MWH, 18420,99 EUR
    Nebenkosten:
    Wartung HAST/HZG 428,65 EUR
    Betriebsstrom, 986,28 EUR
    Wartung/Miete HKV/WMZ/WWZ, 2596,64 EUR
    Wartung Solaranlage, 483,56 EUR
    Kosten Verbrauchserfassung, 1025,51 EUR
    Gesamt NK, 6520,64 EUR
    Gesamt Betriebskosten: 23941,89 EUR

    Kosten Heizung 67,36 %, Fest 20,00 %, Verbrauch 80,00 %

    Kosten Warmwasser: 32,64 %, Fest 0,00 %, Verbrauch 100,00 %

    Wie die 67,36 % und 32,64 % entstanden sind ist uns unklar.



    Richtig, ich habe selbst im 6.Stock schon Nachteile.
    Im Sommer heiß und im Winter kalt,da letzte Wohnung unter dem Dach.

    Obwohl es nicht sein sollte,ziehe ich stets erst 10 Liter Wasser umsonst,bis das gewünschte Warmwasser ankommt.Ist nicht täglich so,kommt sicherlich darauf an,ob die unteren Etage schon Wasser gezogen haben.

    Der Vermieter hat sich aber grundsätzlich auch an Normen zu halten,wie Sparsamkeitsprinzip.
    Außerdem kann ich nicht nachvollziehen,welche Rechtslage die 2/3 und 1/3 Abrechnung gestattet.

    Die Frage bleibt:
    Welcher Anteil entfällt auf Warmwasser bei der Heizkostenabrechnung?
    Laut "Die zweite Miete" vom DMB soll das Herausrechnen der Warmwasserkosten nach einer mathematischen Formel erfolgen, wie sie in der Heizkostenverordnung steht.


    Das hat doch mit dem nichts zu tun,was der Vermieter als Rechtfertigung uns schrieb:
    "Verteilerschlüssel Heizkosten:
    Grundlage ist die Heizkostenverteilung.
    Im § 10 ist geregelt, dass auf Grund von „rechtgeschäftlichen Bestimmungen“ eine Überschreitung der Höchstsätze erlaubt ist. Dies ist bei Ihnen geschehen."


    Laut Mietvertrag erfolgt die Abrechnung nach dem Verhältnis der Wohnfläche, soweit nichts anderes festgelegt wird.
    a. Warmwasserversorgung und Entwässerung nach dem Verbrauch
    b. Wärme 80 % nach erfasstem Verbrauch und 20 % nach der Wohnfläche
    c. Gemäß geltender Verordnung über Heizkostenabrechnung 100 % nach dem erfasstem Verbrauch.
    Soweit in Ordnung.

    MfG
    HiTroll
     
  5. Heizer

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    Bei so ungeraden Summen tippe ich mal auf einen Boilerzähler, der die für die Warmwasserbereitung benötigte Wärme genau misst. Danach werden dann die Kosten zwischen Heizung und Warmwasser aufgeteilt.

    Wo hast Du denn die Mietpreise für die Mietpreise her? Das ist ja Wucher.

    Bei Funk ist der Kauf ohnehin sehr problematisch, da man dennoch einen Diestleister benötigt der die Anlage parametriert, ausliest und ggf. einen Störtausch vornimmt.

    Zusätzlich benötigt man noch einiges an Hard- und Software und natürlich geschultes Personal. Wenn man das alles noch dazu kaufen würde, kämen Preise jenseits von gut und böse raus.

    Die Dienstleister können die Zähler deutlich preiswerter einkaufen als eine Hausverwaltung. Daher macht Kauf nie wirklich Sinn.
     
  6. #5 HiTroll, 02.11.2007
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    Kennengelernt über
    Hier

    und hier


    Aber meine Frage finde ich immer noch nicht beantwortet oder ich begreife etwas nicht.

    Welcher Anteil entfällt auf Warmwasser bei der Heizkostenabrechnung?
    Laut "Die zweite Miete" vom DMB soll das Herausrechnen der Warmwasserkosten nach einer mathematischen Formel erfolgen, wie sie in der Heizkostenverordnung steht.

    Unsere Wohnungsgesellschaft hält sich nicht an diese Formel.
    Die Verteilung erfolgt wie folgt:
    1/3 Warmwasser und
    2/3 Heizung oder habe ich zu sehr gerundet?

    Auf Anfrage erhielten wir die Antwort:
    Verteilerschlüssel Heizkosten:
    Grundlage ist die Heizkostenverteilung.
    Im § 10 ist geregelt, dass auf Grund von „rechtgeschäftlichen Bestimmungen“ eine Überschreitung der Höchstsätze erlaubt ist. Dies ist bei Ihnen geschehen.


    MfG
    HiTroll
     
  7. Heizer

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    Allmess ist ja auch einer der teuersten Anbieter. Wie gesagt normale Dienstleister haben halb so hohe Mietpreise.

    Und wie gesagt ist es bei Fernwärme üblich, dass die Heizung und die Warmwasserbereitung über eigene Wärmemengenzähler verfügen. Dann ist nach Heizkostenverordnung die Kostenverteilung auch nach diesen Zählern vorzunehmen und nicht nach den Formeln.

    "3) Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge (Q) ist mit einem Wärmezähler zu messen. Sie kann auch in Kilowattstunden nach der Formel

    Q = 2,0 * V * (tw -10)

    errechnet werden. Dabei sind zugrunde zu legen..."
     
  8. #7 HiTroll, 03.11.2007
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    @Heizer,
    jetzt verstehen wir uns schon näher,da das die Formel ist, von der ich sprach.
    Habe den Absatz 3 nur noch einmal koplett kopiert.

    §9 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser bei verbundenen Anlagen

    (3) Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge (Q) ist mit einem Wärmezähler zu messen. Sie kann auch in Kilowattstunden nach der Formel
    2,0 x V x (tw -10)
    errechnet werden.
    Dabei sind zugrunde zu legen
    1. das gemessene Volumen des verbrauchten Warmwassers (V) in Kubikmeter;
    2. die gemessene oder geschätzte mittlere Temperatur des Warmwassers (tw) in Grad Celsius.
    Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge kann auch nach den anerkannten Regeln der Technik errechnet werden. Kann sie weder nach Satz 1 gemessen, noch nach den Sätzen 2 bis 4 errechnet werden, ist dafür ein Anteil von 18 vom Hundert der insgesamt verbrauchten Wärmemenge zugrunde zu legen.

    Das kann ich aber nicht erkennen und auf meine Anfrage,warum es nicht so gemacht wird, erhielt ich diese Antwort.
    Verteilerschlüssel Heizkosten:
    Grundlage ist die Heizkostenverteilung.
    Im § 10 ist geregelt, dass auf Grund von „rechtgeschäftlichen Bestimmungen“ eine Überschreitung der Höchstsätze erlaubt ist. Dies ist bei Ihnen geschehen.

    Ich finde hier immer noch keinen Zusammenhang.

    Hier einmal der Beitrag vom DMB,der mich erst auf alles aufmerksam machte.
    http://home.arcor.de/123webspace/DMB Seite 81.jpg
    http://home.arcor.de/123webspace/DMB_Seite 81neu.jpg
    Kann man schlecht lesen

    Ich habe eine ähnliche Abrechnung einer anderen Wohnungsbaugenossenschaft vor mir liegen,die den Brennstoffverbrauch genau nach dieser Formel ermittelt.

    Ich weiß aber nicht, wer besser fährt.Deshalb bin ich ja hier im Board.
    Danke bis bald.
    MfG
    HiTroll
     
  9. Heizer

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    Wer besser fährt kann man so nicht sagen. Das hängt vom jeweiligen Warmwasserverbrauch und der Abweichung zum tatsächlichen Wert ab. Wenn der tatsächliche Wert aber nicht gemessen wird, kennt man den natürlich auch nicht.

    Die Berechnung nach der Formel ist immer nur eine bessere Schätzung.

    Den genauen Wert bekommt man nur durch Messung mit einem Wärmemengenzähler heraus, wie es schinbar bei Euch der Fall ist.

    Daher ist das auf jeden Fall wesentlich exakter wie die Milchmädchenrechnung mit der Formel.

    Die Antwort von der Hausverwaltung hat im eigentlichen Sinne nix mit Deiner Anfrage zu tun. Das hat wahrscheinlich ein(e) Sachbearbeiter(in) gemacht, der/die nicht viel Ahnung von der Materie hat.
     
  10. #9 HiTroll, 03.11.2007
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    Die Verantwortliche der BK-Abrechnung begründete aber im Gespräch warum die Formel nicht genutzt wird, dass das Herr X angeordnet hat.
    Komisch.
    Diese Bestätigung ist mir sehr wichtig.Danke.
    Der Sachbearbeiter war nur der Justitiar mit der Mitarbeiterin Betriebskosten.
     
  11. Heizer

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    Irgendwie muss die Abgrenzung ja gemacht werden.

    Wenn nicht nach Formel und auch kein Zähler vorhanden ist, wie denn dann? Es gibt ja noch die Möglichkeit pauschal 18% anzusetzen. Aber die 32,nochwas% sind da ja weit entfernt.
     
  12. #11 HiTroll, 04.11.2007
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    Habe auf der letzten Seite noch ein paar Angaben gefunden:
    Die Warmwasseraufbereitung wird über Solar- und Heizungsanlage betrieben.
    Die dazu benötigten Leistungen werden mittels Wärmemengenzählern gemessen.
    Aus diesem Grund kann der prozentuale Anteil der Warmwasseraufbereitung als Festbetrag eingegeben werde und muss nicht mit Holfe einer Formel ermittelt werden.

    Die Verwirrung kam eigentlich auf die blöde Antwort des Justitiar auf meine Anfrage und auf eine nicht nachvollziehbare Heizkostenabrechnung insgesamt.

    Ich habe vor 3 Jahren schon dafür gesorgt,dass auf der Heizkostenabrechnung die abgelesenen Werte über Funk von Wasser und Heizung am Stichtag mit aufgeführt werden, um es kontrollieren zu können.War ja nach Bezug des sanierten Hauses sehr wichtig,um Verwechslungen der Zähler auch auszuschließen.

    Ich kann heute auch nicht erkennen,was die Solaranlage eingespeist hat.Nur die Kosten Wartung Solaranlage werden aufgeführt.

    Weiterhin erscheinen Abkürzungen,wie HKV/WMZ/WWZ wo man nur erraten kann, was es bedeudet. (?/Wärmemengenzähler/Warmwasserzähler)

    Unter den Nebenkosten wird aufgeführt Wartung/Miete HKV/WMZ/WWZ 2.596,64 €
    In einer Abrechnung einer anderen Wohnungsgesellschaft ist alles einzeln aufgelistet wie Miete WWZ 102 Einheiten, 957,21 €

    Bei Kaltwasser geht es doch auch 12,69 € (Miete Funkzähler)
    Wenn ich jetzt 12,69 € x 6 Jahre rechne,kostet mich die Miete 76,14 €
    Beim Kauf kann der Vermieter maximal 11 % auf die Miete umlegen oder eventuell auch 16,66 %,damit er nach 6 Jahren auf Null steht.
    Weiß aber nicht, was ein Neuzähler kostet.
     
  13. Heizer

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    Glaube mir. Miete der Messtechnik ist immer billiger.

    Zum Kaufpreis von 50-100€ kommt ja noch der dazugehörige Empfänger/Datensammler und ggf. ein Gateway für die Fernauslesung dazu.

    Das Ganze muss natürlich auch noch projektiert und eingebaut werden. Vor allem die Montagekosten kommen aller 5 Jahre für die Wasser- und Wärmezähler immer wieder.

    Dazu noch das Geräteausfallrisiko.

    Das ist alles bereits in der Miete enthalten.

    Selbst bei einem Kaufpreis von nur 50€ kommen da noch ca. 10€ Montagekosten, ca. anteilig 10€ für Gateway und Datensammler und kalkulatorisch 2-5€ Geräteausfallrisiko dazu. Auf das kommt natürlich noch die Märchensteuer bei Kauf.

    Im übrigen haben Warmwasserzähler und elektronische Wasserzähler nur eine Eichfrist von 5 Jahren.
     
  14. #13 HiTroll, 04.11.2007
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    @Heizer,
    besten Dank,wieder etwas gelernt.

    Fällt mir sehr schwer, da Der Vermieter ja auch etwas verdienen will.
    Ich brachte schon den Vergleich mit dem Auto.

    Was ist da noch zu projektieren?Den Einbau macht die Wohnungsgesellschaft ab kommenden Jahr selbst, außerdem muß jeder Zähler (Miete oder Kauf) eingebaut und gewechselt werden.

    Das ist für mich wichtig. Wo ist das gesetzlich festgeschrieben?

    Persönliche Frage:
    Bist Du Hauseigentümer?,da Du Dich so gut auskennst.
     
  15. Heizer

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    Die Eichfristen sind im Eichgesetz festgeschrieben.



    Eine Funkanlage muss immer erst ausgemessen und projektiert werden. Schließlich sollen die Datensammler ja möglichst alle Messgeräte empfangen.


    Der Vermieter verdint da garnix dran. Er gibt lediglich seine verauslagten Kosten weiter. Was anderes wäre ja auch nicht zulässig.
     
  16. #15 HiTroll, 04.11.2007
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    Nach einer Stunde suche gebe ich es ohne Erfolg leider auf.
     
  17. Heizer

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    Ja da kannst lange suchen. Dieses wirst Du nicht kostenfrei finden.

    Aber Du kannst mir die Angaben schon glauben. Ich arbeite siet vielen Jahren in dem Geschäft.
     
  18. #17 DiplomHM, 04.11.2007
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    Doch doch :zwinker ... Guckst du hier:

    Eichgesetz

    Und die Eichordnung

    Hier steht alles drin :vertrag
     
  19. #18 HiTroll, 04.11.2007
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    Ja,besten Dank.
    Hatte in ähnlicher Form auf Juraseiten schon etwas gefunden.
    Aber weder die 5/6 bekannten Jahre noch die 5/5 Jahre bei Funkwasserzähler kann ich finden unter den 180 Seiten.
    Schade
     
  20. Heizer

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    Ich habe doch gesagt, das man das nicht als Gesetzestext kostenfrei findet.


    Nur die allgemeinen Sachen.
     
  21. #20 DiplomHM, 05.11.2007
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    Eichordnung richtig lesen - dann wird Mann auch fündig!

    Als PDF aufrufen und dann ab Seite 45 schauen und RICHTIG lesen!
    6.1 Wasserzähler für Kaltwasser = 6 Jahre
    6.2 Wasserzähler für Warmwasser = 5 Jahre
    6.2a Elektronische Zusatzeinrichtungen für Wasserzähler (Kalt- und Warmwasser) = 8 Jahre
    22.1 Wärmezähler und Kältezähler = 5 Jahre

    Denn wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil!

    @Heizer:
    Alle Gesetze stehen den Bundesbürgern zur Verfügung - auch kostenfrei!
     
Thema: Fragen zur Heizkostenabrechnung
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