Fragen zur Nebenkostenabrechnung

Diskutiere Fragen zur Nebenkostenabrechnung im Abrechnungs-/Umlagmaßstab Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ich bin Mieter einer Wohnung und habe ein paar Fragen die mir mein Vermieter bisher noch nicht beantworten konnte. Ich habe im Dezember...

  1. Schaf

    Schaf Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich bin Mieter einer Wohnung und habe ein paar Fragen die mir mein Vermieter bisher noch nicht beantworten konnte.
    Ich habe im Dezember nun die Nebenkostenabrechnung für 2016 erhalten und bin fast vom Stuhl gefallen als ich gelesen habe, dass ich knapp 300 € nachzahlen soll.

    2015: 102.885 kWh Gas für 6.372,25 € geliefert (davon 16.940 kWh für Warmwasser, 85.945 kWh Heizung)
    2016: 108.600 kWh Gas für 6.402,73 € geliefert (davon 16.560 kWh für Warmwasser, 92.040 kWh Heizung)

    Soweit so gut, nur zog 2016 ein Mieter aus und die Wohnung stand leer. Die Summe der Wärmemengenzähler betrugen im Jahr 2015 - 57.179,67 kWh und im Jahr 2016 auf Grund des Leerstandes 43.203,48 kWh.

    Der Wirkungsgrad ist doch Nutzenergie / Aufwandsenergie, sprich also das was die Wohnungen verbrauchen geteilt durch das was die Heizung in Form von Gas aufnimmt. Wie kann es sein, dass sich der Wirkungsgrad so extrem verschlechtert hat. 2015 noch 66,5 % zu 2016 46,9%? Muss ich als Mieter einen solchen Wirkungsgradverlusst von knapp 20% hinnehmen? Im Endeffekt hat die Heizung die gleiche Energiemenge aufgenommen obwohl sie deutlich weniger liefern musste und das sollen jetzt alle anderen Mieter ausbaden? Hätte mein Vermieter bei bekanntem Wohnungsleerstand nicht die Liefermenge senken müssen?

    Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen und falls meine Annahmen falsch sein sollten erklären wo mein Denkfehler liegt.

    VG Christian
     
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  3. #2 anitari, 12.01.2018
    anitari

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    Wie war der Nutzungszeitraum?
    Wie groß die Wohnung und wie hoch die monatlichen Vorauszahlungen?

    Ungünstiger Nutzungszeitraum, z. B. Oktober - Dezember, und zu geringe Vorauszahlungen sind, von Fehlern in der Abrechnung mal abgesehen, die häufigste Ursache für eine nicht geringe Nachzahlung.

    Wenn Du magst stell die Abrechnung, ohne persönliche Daten, doch mal ein.

    Der Heizungsanlage ist es egal wieviel Wärme und Warmwasser die Bewohner tatsächlich verbrauchen, sie produziert beides.
     
  4. #3 Tobias F, 12.01.2018
    Tobias F

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    Wo soll man da anfangen ;-)

    Vereinfacht gesagt berechnen sich die Heizkosten (nicht berechnet jetzt Leistung für Warmwasser) je Whg. wie folgt:
    Gesamtkosten Heizung (Kosten für Brennstoff + Heiznebenkosten) / Gemessenen Gesamtverbrauch x Verbrauch der Wohnung
    Es ist dabei völlig gleichgültig ob eine Whg. leerstand oder nicht, denn zum einen wird dort u.U. dennoch eine gewisse Heizleistung in Anspruch genommen, zum anderen kann u.U. gerade durch diesen Leerstand in den Nachbarwohnungen ein mehr an Heizbedarf entstehen.


    Ich stelle mir gerade vor dein Vermieter hätte dir am 05.12.2016 gesagt: Sie wissen ja das die Wohnung 4 leer steht. Ich werde daher die Liefermenge für Gas reduzieren, daher wird die Heizung wird täglich nur noch 10 Minuten eingeschaltet. ;-)
     
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  5. Olbi

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    Ja mei, wo soll man anfangen?

    Du versuchst gerade die Leistung (PS) Deines Fahrzeuges über den Verbrauch zu errechnen.
     
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  6. Schaf

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    Mietverhältnis besteht immer noch, ich bin also nicht ausgezogen sondern ein anderer Mieter. Wann der aber ausgezogen ist weiß ich nicht. Vorrauszahlungen haben bisher immer gereicht, hatte bisher jedes Jahr etwas zurück bekommen.

    Dass es der Heizungsanalge egal ist ob sie Wasser oder Räume erhitzt ist mir bewusst, ist ja auch eigentlich nicht das Thema.

    @Tobais
    Das die umliegenden Wohnungen einen Mehrverbrauch haben können kann ich nachvollziehen ist bei mir auch so, da meine Verbrauch auch gestiegen ist.
    Deine Rechnung kann ich soweit nachvollziehen, dass sich meine Kosten nachdem berechnen was es gesamt gekostet hat. Durch den Mieterauszug verringert sich die Summe des gemessenen Gesamtverbrauchs an den Wärmemengezählern, somit steigt der Einheitspreis für alle anderen Mieter. Soweit ist das alles logisch und verständlich.
    Was sich mir aber nicht erschließt ist die Frage warum eine Heizung bei Auszug eines Mieters und damit gesunkenen Gesamtverbrauchs aller Mieter trotzdem die gleiche Brennstoffmenge aufnimmt. (Vereinzelter Mehrverbrauch umliegender Mieter bedeutet ja nicht, dass der Gesamtverbrauch nicht trotzdem gesunken sein kann). Sprich irgendwo verpufft der gelieferte Brennstoff ohne dass ein Mieter einen Nutzen davon hat. Und da stellt sich für mich die Frage ist die Heizanlage richtig dimensioniert? Dass der Brennstoffbedarf nicht im gleichen Maße schrumpft wie die abgeforderterte Leistung mag ja noch verständlich sein, aber dass er Bedarf gleich bleibt erschließt sich mir nicht.
     
  7. Nanne

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    Wenn eine Wohnung längee Zeit leer steht kann es durchaus sein, dass Nachbarwohnungen etwas mehr Heizkosen verbrauchen. Wohlgemerkt, ganz abschalten kann man auch in Leerwohnungen die Heizkörper im Winter nicht, es wird eben auf "Frost" gestellt.
    Die Kosten der Leerwohnung werden vom Eigentümer/Vermieter getragen und genau so verrechnet/berechnet wie bei allen anderen Mietern.

    Eine Garantie, dass es keinen Leerstand gibt, hat kein Mieter. Das ist eben eines der vielen Risiken eines Mieters.:unsicher040:
     
  8. Schaf

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    Das die umliegenden Wohnungen mehr verbrauchen ist ja hier nicht das Problem. Mein Problem besteht darin, dass vorher der Einheitspreis für jeden Mieter etwa bei 6 ct lag und nun durch den wenigeren Gesamtverbrauch auf 10 ct gestiegen ist. Es ist wie gesagt für mich unerklärlich warum die Heizanlage gleich viel verbraucht aber weniger liefert am Ende. Das konnte mir hier bisher leider auch keiner erklären.

    Um es mal auf ein anderes Beispiel umzubrechen, ich habe ein Auto voll beladen und will damit 100 km fahren. Das Auto braucht dafür also 10 Liter Treibstoff. Nun ist das Fahrzeug im nächsten Fall nicht voll beladen und sollte auf den 100 km eigentlich weniger Kraftstoff verbrauchen, dass macht es aber leider nicht und verbraucht trotzdem 10 Liter. Entweder bin ich dann unsparsam gefahren (auf mein Problem gemünzt jeder hat den Wegfall der Wohnung durch größeren Heizbedarf kompensiert) oder das Auto ist unwirtschaftlich dimensioniert und verbraucht das selbe, wovon aber der Fahrer keinerlei Nutzen hat.

    Ich hoffe der vergleich hinkt nicht so extrem.
     
  9. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Wie wäre es Deiner Meinung möglich die Gaslieferung zu senken bzw zu trosseln um Verbrauch einzusparen? Erkläre bitte dieses Vorgehen, ich heize mein Haus auch mit Gas, vielleicht kann ich dann Kosten sparen. Danke im Voraus.
     
  10. dots

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    Nur mal so als Randgedanke/-bemerkung: Wer zahlt die Wärme, die flöten geht, weil ständig warmes (Brauch- oder Heiz-)Wasser
    Oder es ging bei der zweiten Fahrt mehr bergauf.
    Auf die Heizung übertragen: in einem Jahr waren es oft knackig-kalte Außentemperaturen, im anderen Jahr war es mild.
     
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  11. Schaf

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    Wenn du von mir jetzt eine technische Lösung haben willst wie das ganze im Detail funktioniert, dann kann ich dir diese nicht liefern, da diese Sachen nicht mein Fachgebiet sind. Aber ich gehe mal davon aus, dass die Heizung bzw. deren Steuerung sich so einstellen lässt, dass diese nicht 24h unter Volllast läuft.

    Persönlich würde ich jetzt nicht sagen, dass zwischen den Wintern so ein großer Unterschied bestand, kann mich aber täuschen. Es ist im großen und ganzen eben nur verwunderlich wenn man in nem vollen Haus jahrelang Geld zurück bekommt, kaum zieht eine Person aus haben alle Nachbarn Nachzahlungen in etwa der Größenordnung zu leisten.

    Ich kann verstehen, dass die Anlage auch im Leerlauf Brennstoff verbraucht. Aber so viel? Das erscheint mir auf dem ersten Blick doch etwas viel. Zumal, hätte das doch in den Jahren davor genauso sein müssen. Warmwasseraufbereitung war aus den Zahlen oben ja schon ausgerechnet, ging da ja nur noch um die Heizwerte.

    Für mich als Vermieter ist es doch anhand der Heizkostenabrechnung garnicht nachzuvollziehen, welcher Anteil davon im Leerlauf entstanden ist. Ich sehe ja nur die Gesamtliefermenge an Gas und das was als Gesamtmenge für Wasseraufbereitung sowie die Gesamtmenge die für die Heizung verbraucht worden ist. Bzw. dazu noch meine jeweiligen Teilmengen.

    Deshalb ja auch indirekt die Frage über die Liefermenge ob nicht evtl die Heizanlage an sich ungünstig eingestellt ist. Habe ich als Mieter kein Anspruch darauf, dass die Heizanlage effektiv eingestellt ist und nicht sinnlos Brennstoffverpulvert nur um mitten in der Nacht Heizwärme bereitzustellen die evtl garnicht benötigt wird?
     
  12. #11 immobiliensammler, 12.01.2018
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    Woher rührt denn die Nachzahlung, von den Heizkosten oder von der Wamrwasserwärmung her?

    Ich hatte auch mal eine ETW in einem Haus, in dem in einem Jahr 70% Leerstand war, da haben sich die Warmwasserkosten pro m³ praktisch verzehnfacht. Rechnerisch alles vollkommen richtig, Wassererwärmung 30 % nach Fläche, 70 % nach Verbrauch, da unsere Mieterin vorher evtl. 5 - 10 % des Verbrauchs hatte, nach dem Leerstand aber rund 50 % wurde faktisch die "Warmwasservorhaltung" des ganzen Hauses (bzw. 70 % davon) zur Hälfte ihr berechnet.

    Wie gesagt, gesetzlich und rechnerisch vollkommen richtig!
     
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  13. Nanne

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    Da sprichst Du was an. Wehe, es befindet sich im Haus nur ein Mieter, der auch nachts Warmwasser und
    Heizwärme braucht. Mit der Nachtabsenkung müssten alle Mieter einverstanden sein. So kenne ich es.
     
  14. #13 immobiliensammler, 12.01.2018
    immobiliensammler

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    Hast Du nicht, Du hast nur Anspruch darauf, dass zu bestimmten Jahreszeiten die Heizung läuft. Wäre mir auch zu bunt, der eine will die Nachtabsenkung, dem nächsten wirds dann zu kalt, dann wieder dem nächsten zu teuer etc. etc.

    Dann musst Du am besten in eine Wohnung mit Gasetagenheizung ziehen, die kannst Du einstellen wie Du lustig bist!
     
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  15. Schaf

    Schaf Neuer Benutzer

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    Sie rührt von den Heizkosten her. Wasser ist im großen und ganzen etwa gleich geblieben. Die gelieferte Menge Gas ist auch gleich geblieben, aber die abgelesene Werte der Wärmemengenzähler ist gesunken und somit für alle ein höherer Einheitspreis pro kWh und damit für alle teurer geworden.
     
  16. #15 ehrenwertes Haus, 12.01.2018
    ehrenwertes Haus

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    [QUOTE="Schaf, post: 227368, member: 19666"
    Deshalb ja auch indirekt die Frage über die Liefermenge ob nicht evtl die Heizanlage an sich ungünstig eingestellt ist. Habe ich als Mieter kein Anspruch darauf, dass die Heizanlage effektiv eingestellt ist und nicht sinnlos Brennstoffverpulvert nur um mitten in der Nacht Heizwärme bereitzustellen die evtl garnicht benötigt wird?[/QUOTE]

    Außer Etagenheizung ist mir keine Version einer Heizungsanlage bekannt, mit der es technisch möglich wäre die Heizleistung exakt auf die Bedürfnisse der einzelnen Mieter abzustimmen.

    Bei euch ist eine Zentralheizung eingebaut.
    Dein Vermieter kann eine Nachtabsenkung an der Heizung einstellen, das muss er aber nicht.


    Es wurde dir angeboten deine Abrechnung hier ohne personenbezogene Daten einzustellen. Evt. läßt sich hier ein Fehler erkennen.
    Denkbar ist aber auch ein Eingabefehler bei der Berechnung.

    Warum fragst du das nicht bei deinem Vermieter nach und bittest ihn die Abrechnung nochmal zu prüfen?
     
  17. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ich empfehle hier zwei Grad.
     
  18. dots

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    Für alle anderen Personen auch nicht.

    Geh' doch mal anders an die Sache ran: Die Kosten, die entstanden sind, lassen sich doch bestimmt durch Rechnungen etc. belegen (Schorni, Gas, Heizungswartung, ...).
    Liegen dir diese Werte vor? Falls nicht, frag deinen Vermieter, ob er dir Kopien macht, oder ob du die Belege einsehen darfst oder sogar mit dem Handy davon Fotos machen darfst.
    Ist das alles plausibel und für dich nachvollziehbar oder hast du da schon "Bauchschmerzen"?
    Anschließend werden die Kosten summiert und aufgeteilt auf die Nutzer (Mieter): Nach Fläche, nach Verbrauch und/oder nach was ganz anderem. Siehe Mietvertrag und/oder z.B. https://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/
    Dazu braucht man noch bestimmte Werte wie z.B. Zählerstände, Wärmemengenzählerstände, um die Verteilerschlüssel auch anwenden zu können. Liegen dir diese Werte vor? Sind diese Werte plausibel?
    Versuche doch mal, das konkret nachzurechnen. Und dabei alle "Basiswerte" auf Plausibilität zu prüfen.
    Das wirst du eh machen müssen, wenn du dem Vermieter etwas vorwerfen willst.
    Und dann kann man auch schnell erkennen, wo das Problem liegt.
     
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  20. Duncan

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    Weißt du wie bei Stadt/Erdgas die Liefermenge eingestellt wird?
    Kleiner Hinweis: so wie bei (Trink-)Wasser und Strom.

    Und zum Unterschied zwischen den Jahren: also meine Mieter durften für die Nebenkosten für 2016 im Vergleich zu 2015 alle, ohne jede Ausnahme, merklich tiefer in die Tasche greifen. Bei einigen machte die Differenz durchaus mehrere hundert Euro aus. Spitzenreiter in Summe ~360€ mehr als für 2015, bei rund 100 m² Fläche. Hauptursache: Heizenergie und da nicht nur die kWh sondern auch der Preis für das Gas, da gab's nämlich auch eine Preiserhöhung. Die 20-35 € Grundsteuererhöhung pro Wohnung war auch zu merken.
     
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  21. Olbi

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    Die gemessenen "kWh" der WMZ können aber nicht direkt auf die "verbrauchten" kWh der Heizung angerechnet werden. Das liegt daran, dass die WMZ gar keinen "Verbrauch", sondern nur die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf , in Relation zum Volumenstrom usw., aufzeichnen.

    Weitergehende Informationen zum Thema Heizkostenabrechnung siehe Wikipedia.

    Vor diesem Hintergrund muss man wissen, dass die aufgezeichneten Werte der WMZ nur der Quotierung der variablen Kosten dienen. Und das sind irgendwas zwischen 50% und 70% der auf die Heizung entfallenden Gesamtkosten.

    Weil Du annimmst, dass alle äußeren Parameter zum Vorjahr gleich sind. Das ist aber nicht der Fall.
    Als Beispiel sein genannt: milder vs strenger Winter, längere vs kürzere Heizperiode usw.

    Nochmal, die gemessenen Werte der Wärmezähler dienen nur der Quotierung, sie zeigen nicht den "tatsächlichen Verbrauch" der einzelnen Wohnungen. Im Vergleich zu 2015 habt Ihr ja auch in 2016 ~4.000 kWh mehr Gas verbraucht. Trotz ausgezogenem Mieter.
    Deshalb sind die Gesamtkosten vermutlich gestiegen, was wiederum für einen höheren Wert je einzelne Messeinheit bedeutet.
     
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