für 50.000 Euro vermietete Mini Eigentumswohnung kaufen- lohnenswert?

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von Mariella78, 03.01.2014.

  1. #1 Mariella78, 03.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2014
    Mariella78

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    Hallo,

    ich habe 50.000 Euro zur Verfügung, möchte KEIN Kredit aufnehmen und überlege mir eine vermietete Eigentumswohnung zu kaufen in Berlin.
    Ich möchte dort nicht wohnen, jedoch so mein Geld anlegen. Natürlich können unvorhergesehene Kosten kommen oder beim späteren verkauf eine erhebliche Wertminderung vorhanden sein, aber fakt ist: Das geld wäre selbst anch 30 Jahren nicht weg. Denn ich erhoffe mir natürlich durch diese Wohnung auch eine mini Einnahmequelle von 100-200 Euro monatlich. Wenn ich das Geld behalte und ich davon lebe, ist es ja irgendwann komplett weg.
    Ist mein Wunsch realistisch? Einen Makler zu beauftragen, der in guter Lage solche eine Mini Eigentumswohnung finden soll? Oder ist es gar nicht möglich eine Wohnung in guter Lage für "nur" 50.000 Euro zu finden?
     
  2. AdMan

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  3. Pitty

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    Warum einen Makler beauftragen? Suche Dir lieber selber eine entsprechnde Wohnung. Läuft eh alles über Makler in Berlin. Warum willst Du doppelte Maklerprovision bezahlen?

    Dein Vorhaben klingt realistist. Bei Eigentumswohnung solltest Du das Wohngeld berücksichtigen, was Du bezahlen musst, wenn die Wohnung leer steht.

    Kleine Wohnungen bekommt man immer gut vermietet. Auch in Randlage Berlin. 200-300 € bekommst Du bestimmt für 30 m².
     
  4. #3 Mariella78, 03.01.2014
    Mariella78

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    aber wer sagt mir, ob die Immobilie, die ich mir raus suche, auch gut ist? An wen müsste ich mich dann wenden?

    Ihr meint also, 200 Euro Mieteinnahme sind monatlich realistisch? Also 200 Euro von denen nichts mehr abgezogen wird, wo Hausgeld, Nebenkosten, Steuern usw. schon alle abgezogen sind.
    Ich trau mich auch nicht beraten zu lassen, weil ich immer bei jedem das Gefühl hätte, dass die Berater immer zu deren Gunsten beraten.

    Ich bräuchte jemanden, der mir sagt von Immo zu Immo, welche sich wirklich rechnet, welche nur Kosten mit sich bringt usw.

    Ich will doch damit nicht reich werden. Die 200 Euro Wunsch Mieteinnahmen sind ja auch bewusst sehr niedrig angesetzt und Kleinvieh macht auch Mist :-) Ich will halt meine schwer erarbeiteten 50.000 Euro nicht auf NULL verlieren.
     
  5. #4 Pharao, 03.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2014
    Pharao

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    Hi Mariella78,

    bedenke bitte auch dabei, bei einer Eigentumswohnung kannst du nicht immer alles alleine Entscheiden, sei es wer die Nachbarn sind oder wenn`s um größere Projekte an dieser Immobilie geht, wo die "Sammelhaushaltsdose" evtl. nicht ausreicht bzw. allgemein über Abstimmungssachen. Deswegen solltest du dir auf jeden Fall vorab die gesamte Immobilie sehr gut angucken, in welchem Zustand diese ist, welche Lage sie hat aus sicht der Vermietbarkeit, ect.

    Desweiteren halte ich es immer für sehr Riskant, wenn man eine Null auf Null Rechnung macht. Es ist also durchaus m.E. sehr wichtig, das du immer etwas auf der "hohen" Kante hast für den Fall der Fälle. Denn Zahlungsunfähig zu sein im Fall der Fälle, ist so fast das schlimmste was einem passieren kann.

    Auch musst du dir Gedanken machen, wie funktioniert das mit der jährlichen Betriebskostenabrechung oder welche Rechte/Pflichten hat ein Mieter oder Vermieter, welche Rechte/Pflichten hast du ggf. gegen deine (Mit-) Eigentumsbesitzer, usw. ?

    Naja, dir kann aber auch keiner sicher sagen, was in 30 Jahren deine Immobilie noch Wert ist oder wie da die Vermietbarkeit aussieht, ect. Und das sich das schnell mal ändern kann, das sieht man ja in anderen EU-Ländern ganz gut.

    Als zweites, was m.E. auch eine Überlegung wert ist, was wenn du mal beruflich, familiär in ein anderes Bundesland ziehst ? Das erschwert i.d.R. durchaus das ganze, als wenn in unmittelbarer Nachbarschaft zu deiner eigenen Immobilie wohnt.
     
  6. #5 Papabär, 03.01.2014
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    Zwar geht es hier nicht um ein EFH ... das Risiko bliebe aber das gleiche.

    bei 30m² ist eine Bruttomiete von 300,- € sicherlich realistisch (außer vlt. in einigen Randgebieten). Wie viel dann davon übrig bleibt, hängt auch von der Höhe des Wohngeldes ab.

    Nicht vernachlässigt werden sollte auch das Risiko, dass Eigentümern bei besonderen Investitionen u.U. eine Nachschusspflicht übergeholfen werden kann ... z.B. wenn die Instandhaltungsrücklage nicht ausreicht.
     
  7. #6 Mariella78, 03.01.2014
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    die Höhe des Hausgeldes ist aber auch ein Teil der Nebenkosten dachte ich, also in dem Hausgeld sind ein Teil der Nebenkosten ja enthalten oder?
    Mir ist natürlich auch Bewusst das die Immobilie nach 20/30 Jahren nicht mehr den Einkaufswert hat, aber das stört mich nicht. selbst wenn ich bei der 50.000 Euro bezahlten Immobilie, am Ende "nur" noch 20.000 Euro bekomme, sind aber DIESE 20.000 Euro da. wenn ich von den 50.000 Euro lebe mehrere Jahre, wäre da sja irgendwann komplett weg. bei einer 1 Raum EGW hätte ich immer gedacht, das in solch einem Haus keine größeren Wohnungen sind.
    Also wäre es sehr risikoreich von mir?
    Wo hole ich mir eine Beratung, die auch kompetent ist und nicht nur verkaufen will?
     
  8. Andres

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    Mal ganz abgesehen von den unternehmerischen Risiken, Folgekosten und der Frage, ob man für dieses Geld überhaupt eine vernünftige Immobilie bekommt:

    Du bist bereit dich langfristig zu binden (Immobilie), Teilverlust des eingesetzten Kapitals ist akzeptabel.

    Andererseits liegt deine Renditeerwartung bei gerade einmal 2,4-4,8 % p.a.

    Das passt nicht. Die untere Hälfte der Renditespanne erreiche ich schon mit einem guten, langfristigen Festgeld (Risiko nahe null, Rendite garantiert), den Rest z.B. mit einem sicheren Rentenfonds (Eurozone, nur gute Ratings). Kann man auch zu einem Garantiedepot kombinieren.

    In jedem dieser Fälle habe ich erheblich geringere Risiken als für Kauf und Vermietung einer ETW und erreiche trotzdem deine Ziele. Vom persönlichen Zeitaufwand will ich gar nicht anfangen.

    Natürlich müsste man jetzt eigentlich die Inflation gegenrechnen, aber bei einer ETW für 50.000 € habe ich leise Zweifel, dass das eine dauerhaft inflationssichere Anlage wird.
     
  9. #8 Papabär, 03.01.2014
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    Naja doch ... das ginge schon. In Immoscout findet man für 40T€ schon kleine Wohnungen in recht guten Lagen. Von dem Rest wird man ohnehin noch Notar, GrESt. und ggf. einen Makler bezahlen müssen ... dann bleibt vieleicht noch genug für ein paar Rollen Tapete und etwas Farbe übrig.


    Trotzdem würde ich mich vermutlich eher im ... na sagen wir mal "verdichteten Umland", z.B. im sog. "Speckgürtel" nach einem bezahlbaren MFH umsehen. Man muss vermutlich etwas länger suchen - und hat damit sicherlich auch Arbeit und Stress, das Ausfallrisiko streut sich aber besser.

    Eine Verwandte von mir hat eine 1-Raum-Whg. im Bezirk Wilmersdorf nach acht Jahren für rund ein fünftel der ursprünglichen Kaufpreises verkauft. in diesen 8 Jahren musste sie die Whg. 2 x komplett sanieren (dass sie sich dabei auch noch selten d****** angestellt - und die Hilfe ihrer Familie abgelehnt hat, machte die Sache nicht rentabler).
     
  10. #9 Mariella78, 03.01.2014
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    Ich schrieb doch extra, dass ich mein Geld nicht fest anlegen möchte da ich ja nicht in der zeit Ans Geld ran kann. Was würde mir ein Festgeld Konto bringen wo ich nicht ran kann. Aber mehr Rendite erwirtschafte .... Bei einer Eigentumswohnung hätte ich monatlich Mieteinnahmen , die ich zum Teil privat ausgeben kann. Bei Festgeldkonten kann ich nicht einfachste so ran. Darum ging's mir
     
  11. #10 Papabär, 03.01.2014
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    Unsinn. Natürlich kommt es darauf an, was vereinbart wurde, bzw. welche Form gewählt wurde. Es gibt abgezinste, aufgezinste - und auch Anlagen mit monatlicher/quartalsweiser bzw. jährlicher Zinsausschüttung.

    Bei den meisten dieser Anlagen (die nun nicht zwingend als Fest- bzw. Termingeld erfolgen muss) hätte man im Notfall sogar die Möglichkeit einer vorfristigen Auflösung. Dies zwar unter erhebl. Zinsverlust ... aber diese Notfalloption hast Du bei kaum einer Immobilie.

    Und wenn ich meinem Kind z.B. eine lebensrettende OP bezahlen müsste, wäre mir der Zinsverlust sowas von Wurscht ... das glaubst Du garnicht.
     
  12. #11 Pharao, 03.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2014
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    Hi,

    das ist aber falsch gedacht. Denn einmal ist das wie "ich lege mein Geld an" (egal ob jetzt bei einer Bank oder in Immobilien) und einmal "ich lebe von meinem ersparten Geld". Das kannst du so m.E. nicht vergleichen, denn wenn du eine Immobilie 30 Jahre lang halten bzw. vermieten willst, dann wirst du zwangsläufig auch mal was investieren müssen.

    Das Hausgeld beinhaltet ja nicht die Unkosten in deinen eigenen 4.Wände, sondern nur Allgemeinbereiche wo jeder Eigentümer anteilig zur Kasse gebeten wird. Und nach 20 Jahren kann es also schon mal sein, das man ggf. das Bad renovieren muss/sollte, ect und schon entstehen kosten. Deswegen sind die monatlichen Mieteinnahmen auch nicht gleich "oh schön, davon leiste ich mir den Urlaub".


    Desweiteren kann es natürlich auch seinen, das in 30 Jahren deine Immobilie zB 80.000€ Wert ist, also ist nicht immer so, das was weniger Wert werden muss in der Zukunft. Eine Frage wäre aber dann u.a. noch, was bekommst du in 30 Jahren noch für 1€, also was für eine Kaufkraft hat das Geld noch ? Als zweites, ein Wert auf dem Papier ist immer sehr geduldig, letztendlich ist der Wert aber nur das, was jemand auch bereit ist zu zahlen !

    Also a) Festgeld lohn sich z.Z. nicht, da man zum Teil auf einen normalen Sparkonto mehr Zinsen bekommen kann und b) bei Festgeld gibt es (oder gab es) unterschiedliche Laufzeiten und Arten. D.h. je nach dem, kommt man schon recht zügig wieder an sein Geld ran, zumal Festgeld auch eine sehr sichere Anlageform ist.

    Ok, monatliche Miete sagen wir mal 300€ + NK. Auf`s Jahr gesehen wären das also 3600€ Mieteinnahmen. Und jetzt erkundige dich mal was zB ein neues Bad kostet, wenn du das renovieren willst/musst. Auch Leerstand sollte man (ggf. mit-) berücksichten, ect.
     
  13. Pitty

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    Ich würde 150.000 € drauf legen und mir in den Randbezirken ein Zwei oder Dreifamilienhaus kaufen. Das ist meine pers. Einschätzung. Da kann ich selber bestimmen wann ich was investiere, wenn es nicht gerade zwingend notwendig ist. Das gewisse Puffer muss aber auch übrig bleiben und Du hast das Risiko gestreut.

    Und Festgeld bekommt man je nach Bank für den Kauf einer Immobilie auch wieder frei, sogar teilweise ohne Zinsverlust.:verrueckt008:

    Berater würde ich in erster Linie erst einmal selber spielen. Häuser anschauen, auf Auktionen gehen und den Immobilienmarkt abschecken. Da hat man viel mit Maklern zu tun und erfährt in jedem Gespräch etwas neues. Und wenn es erst wird kannst Du Dir einen Baubetreuer suchen. Allerdings kann es auch mit dem in die Hose gehen. (Freunde haben es durch und eine Abrissruine gekauft). Aber sie wußten es besser und haben keine anderen Ratschläge angenommen. Schliesslich war der Baubetreuer ein Fachmann und wir nur eine Fachfirma.:115:
     
  14. Andres

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    Die Formulierung "nicht fest anlegen" ist ziemlich unglücklich, denn eine Immobilie ist eine Anlage mit starker Bindung. Wie ich es verstanden habe, meinst du folgendes: Du möchtest eine Anlage, die dir eine gewisse monatliche Ausschüttung bringt.

    Dann ist eine Immobilie erst recht nicht passend. Oben habe ich es schon geschrieben: Als Vermieter trägst du unternehmerische Risiken. Manchmal kommt Geld rein, manchmal nicht. Wenn man ein ausreichendes Polster hat, um diese Schwankungen aufzufangen, und die Sache grundsätzlich rentabel ist, wäre das ja kein Problem. Aber es passt nicht zu deinem Wunsch. Den Überschuss aus der Vermietung kannst du jedenfalls nicht als regelmäßiges Einkommen einplanen.

    Der Vorschlag "Festgeld" war übrigens nur beispielhaft für eine einfach nachvollziehbare Anlage, die im gewünschten Renditebereich liegt und die ganzen Gefahren, vor denen du hier gewarnt wirst, nicht birgt. Mit mehreren, zeitlich gestaffelten Konten lässt sich dein Wunsch außerdem bereits weitgehend erfüllen ...

    Je nach Einkommens- und übriger Finanzsituation bringt eine Anlage, deren Erträge unter die KaSt und nicht unter die ESt fallen, außerdem noch erhebliche Steuervorteile.


    Mir gefällt noch der Einwand von Papabär: Wenn man für das Geld eine Immobilie kauft, sind die ersten 10-15 % sofort über die Kaufnebenkosten weg, ohne dass man dafür einen Gegenwert bekommt. Dieses Geld muss in der Folge erst einmal wieder erwirtschaftet werden.
     
  15. Andres

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    Öhem, auf welchem "normalen Sparkonto" bekomme ich 2 - 2,5 %? Da würde ich dann Montag mal hinfahren ;)

    Ja, zwischen 1 Monat und 10 Jahren bekommt man so ziemlich alles, Exoten gibt es dann auch noch.
     
  16. #15 Mariella78, 04.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2014
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    Guten Morgen :-)

    Vielen Dank für all Eure Antworten.
    Der Wunsch, mein Geld anzulegen mit einer gewissen monatlichen Ausschüttung, genau das is es. Aber wenn es so einfach wäre....das klingt dann eher nach: Anlegen in großen Firmen wie BMW und Dividenden kassieren....
    Zu meiner persönlichen Lebenslage: weil hier jemand schrieb zwecks wenn man mal dringend Geld braucht fürs Kind für eine Op oder so: Mein Kind ist voll abgesichert und hat schon JETZT mehr Geld auf dem Konto als ich. Sie wird mit 25 Jahren knapp 80.000 Euro ausgezahlt bekommen und auch so, in den ersten 25 Jahren, bekommt sie alles was sie braucht. Mein Kind ist daher voll abgesichert. Ich bin die jenige, die sich gern etwas absichern würde.

    Wohnungen waren irgendwie schon immer "mein Hobby".

    Ich habe eine Immobilie gefunden und wollte mal Eure Meinung dazu fragen, ob ich mir mal die Protokolle der letzten Jahre anschauen sollte oder ob das ein : "erst gar nicht näher ansehen Projekt ist".
    Denn dieses Objekt verspricht aufgrund des Bauhjahres: 2001, noch nicht allzu viele Baumaßnahmen und soll: 45.000 Euro kosten. was meint Ihr? Die Immobilie liegt genau am Rande von Berlin und ist in einem 3 Mieter Reihenhaus.Das Bad neu, alles renoviert, Badewanne, fenster im Bad.....meine bedenken: zuw eit außerhalb? Rand von Berlin......

    Folgendes:

    Wohnungstyp: Dachgeschoss
    Nutzfläche ca.: 40,00 m²
    Etage: 2
    Etagenanzahl: 2
    Schlafzimmer: 1
    Badezimmer: 1
    Keller: Ja
    Einbauküche: keine Exklusive Wohnaccessoires kaufen
    Objektzustand: Gepflegt
    Baujahr: 2001
    Qualität der Ausstattung: Normal
    Heizungsart: Zentralheizung Heizkostenrechner
    Energieausweistyp: Verbrauchsausweis
    Energieverbrauchskennwert: 66,80 kWh/(m²*a)
    Energieverbrauch für Warmwasser enthalten: Ja
    Stromverbrauch: ab 1.200 kWh* Stromrechner *ImmobilienScout24-Schätzung
    Umzugskosten: Jetzt Angebote einholen
    Bezugsfrei ab: nach Vereinbarung
    Garage/ Stellplatz: Parkhaus
    Anzahl Garage/ Stellplatz: 1
    TV / Internet / Telefon: Jetzt Verfügbarkeit prüfen
    Hausgeld: 80,00 EUR
    Vermietet: Ja
    Mieteinnahmen pro Monat: 371,00 EUR
    Provision für Käufer: 7,14
     
  17. Syker

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    Hi Mariella78

    Also ich persönlich habe meine erste ETW unter ähnlichen Voraussetzungen gekauft.

    Du musst aber noch bedenken, dass nicht alle Kosten aus dem Hausgeld auf den M umlegbar sind. Und bei einem bestehenden MV evtl. nicht alle umlagefähigen BK zur Umlage vereinbart wurden.
    Dies sowie Verwaltung und Instandhaltungsrücklage bezahlst du aus den Einnahmen der Kaltmiete.

    Allerdings hast ohne Darlehensbelastung weniger Druck bei Leerstand und Mietausfällen. Oft werden die Finanzierungen zu knapp kalkuliert, und dann müsste man das Darlehen anderweitig bedienen. Zum ruhigeren Schlafen ist dein Finanzierungsplan jedenfalls besser.

    Und ich würde es in der Art zumindest zum Einstig in den Immo-Bereich wieder so machen.

    Was viele aber auch gern vergessen oder nicht wahr haben wollen, ist das ganze als eine Art Unternehmen zu sehen.

    VG Syker
     
  18. Pitty

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    Anhand der Daten kann man keine Immobilie einschätzen.:unsicher013:

    Man muss sich das Objekt anschauen, wie viel Investitionsrückstau vorhanden ist. Da sie etwas neuer ist würde ich sagen, das da nicht so viel sein dürfte, bis evtl. ein feuchter Keller o.ä.

    Von der Miete musst Du jetzt die Umlage, welche nicht auf den Mieter umgelegt werden können abrechnen.

    Bei 45.000 € und 371 € mtl. Kaltmiete hast Du fast 10 Prozent Gewinn. Das wäre schon ein guter Schnitt.
     
  19. #18 Mariella78, 04.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2014
    Mariella78

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    Ui, 10 % "nur" bei der Miete von 371 Euro, dachte ich, bleiben mir mieteinnahmen mindestens 200-250 euro. Denn in den Nebenkosten ist doch das meiste an hausgeld schon drin. 80 % des hausgeldes ist auf den mieter umsetzbar dachte ich. was soll ich denn mit 10 %, also Mieteinnahmen von 37 euro im monat :-) dafür mach ich keinen aufwand. bisher habe ich in erfahrung gebracht bei eigentümern, das die meisten nebenkosten, auch das hausgeld ist.Denn wenn es so wäre, das dass ganze hausgeld nicht auf den mieter umsetzbar wäre, würde sich niemand mehr eine wohnung kaufen, denn bei dem hausgeld +miete+nebenkosten, würden eigentümer ja sonst MEHR als als die normal miete zahlen und das wäre ja unsinn.


    in diesem falle OBEN kostet die wohnung miete: 371 Euro Warmmiete.
     
  20. #19 Pharao, 04.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2014
    Pharao

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    Hi Mariella78,

    schön das wir aus dem Baujahr den groben Zustand der Immobilie vermuten bzw. auch wenn dem so ist, das man hier mit nicht allzu vielen Baumaßnahmen rechnen müsste, das sagt aber trotzdem leider garnix über die Vermietbarkeit aus oder zur Lage der Immobilie, ect.

    Naja, das wäre ein Mietpreis von ca 9,30 €/m2. Ob das realistisch ist für den Randbereich von Berlin, das kann ich nicht beurteilen, denn evtl. ist diese Dachwohnung super geschnitten oder hat einen super Ausblick oder andere Sonderausstattungen, die den Preis ggf. auch wieder rechtfertigen, falls 9,30€/m2 unüblich wäre für diese Gegend.

    Mit kommt das aber etwas viel vor, wenn ich mir den Mietspiegel von Berlin so angucken.

    Öhm ? Das lese ich anders raus: Mieteinnahmen pro Monat: 371€ + Hausgeld: 80€

    Also wird die Warmmiete doch dann sein: 371€ + NK , oder nicht :?

    Gibt es hier eine einheitliche Regelung, wieviel immer in den Sammeltopf muss ? Meines Wissens ist das nämlich ziemlich unterschiedlich mit der Höhe des Hausgeldes bzw was in den Sammeltopf kommt, sodass ich sagen würde, so Pauschal kann man das nicht sagen.
     
  21. Andres

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    Dir ist klar, dass die Immo außerhalb deines Budgets liegt? Der Makler hätte gerne 7,14 %, Grunderwerbsteuer sind 6 % und schon jetzt sind wir bei 50.913 €. Dazu kommt dann noch Notar und Grundbuch, was zwar in deinem Fall ohne Grundschuld etwas billiger als gewöhnlich wird, aber trotzdem mit knapp 2 % zuschlägt.

    Da ist noch nicht einmal mehr Spielraum für die von Papabär erwähnten Farbeimer und Tapetenrollen.


    Grundsätzlich stehen Miete und Kaufpreis schon in einem akzeptablen Verhältnis. Das ist aber nur der erste Schritt. Weiter geht es mit der Lage: Wie ist die Vermietbarkeit? Ist diese Miete langfristig erreichbar? Bitte nicht mit Klischees der Art "mehr oder weniger weit draußen" ankommen, sondern die genauen Verhältnisse am Standort klären. Wie ist der Leerstand in der unmittelbaren Umgebung? Wie sind die Mieten in der Umgebung? Einfach mal ein paar Anzeigen lesen.


    Weiter zum Unterhaltsaufwand: Das Hausgeld ist nur eine Art Vorauszahlung auf die endgültige Abrechnung. Daher müssen die letzten Abrechnungen der WEG genau geprüft werden. Reicht das Hausgeld tatsächlich aus, um alle Kosten zu decken? Gibt es eine angemessene Zuführung zur Instandhaltungsrücklage? Da du kein weiteres Geld nachschießen willst, ist das für dich extrem wichtig.

    In jedem Fall solltest du mit den ersten Mieteinnahmen zunächst eine gute persönliche Rücklage bilden, aus der du anfallende Kosten jenseits des Hausgelds deckst. Neben Kosten, die in deinen Verantwortungsbereich fallen, kann die Gemeinschaft jederzeit Sonderumlagen beschließen. Je weniger Rücklage die Gemeinschaft bildet, umso wahrscheinlicher wird das. Es sollte also kalkuliert sein, dass du in den ersten 1-2 Jahren vielleicht gar kein Kapital aus der Vermietung entnehmen kannst.


    Wie wird die Gemeinschaft verwaltet? Bei 3 Einheiten (und so niedrigem Hausgeld) tippe ich auf Selbstverwaltung. Das gibt unverhältnismäßig oft Ärger.

    Wie sind die Mehrheitsverhältnisse in der Gemeinschaft? Wem gehören die anderen Einheiten? Bei nur 3 Einheiten besteht die Gefahr, dass deine Stimme nichts zählt.


    Hä? Du kennst den Unterschied zwischen Einnahmen und Gewinn?

    371 sind nicht die Kaltmiete, sondern die Warmmiete. Kalt bleiben dann nach Abzug des umlagefähigen Teils des Hausgelds wohl knapp über 300 € übrig. Davon sind dann die nicht umlagefähigen Kosten zu bestreiten, danach kommt die Steuer.

    Da die Werbungskosten zwangsläufig eher niedrig sein werden - es ist ja kein Geld für große Maßnahmen da - geht von den verbleibenden Einnahmen hauptsächlich die Abschreibung ab. Grob überschlagen (es sind ja genug Unbekannte im Spiel) sind das so um die 60-70 € im Monat. Zu versteuern bleiben dann etwas über 200 € im Monat - je nach persönlichem Grenzsteuersatz bleibt also irgendwas zwischen 150 (Spitzensteuersatz) und 220 € (Freibetrag) übrig.

    Das funktioniert genau so lange, wie die üblichen Risiken nicht eintreten: Kein Leerstand, kein Forderungsausfall, keine Instandhaltungen oder Reparaturen. Das ist halt nicht realistisch ...
     
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