Funkmodul löscht Daten

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Keineahnung58

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Vermieter stellt in der Neubauwohnung Fußbodenheizung zur Verfügung. Abgelesene Werte werden per Funkt außerhalb der Wohnung erfasst. Tolle Sache so dann sie auch funktioniert.
Es befinden sich mehrere Wohnungen in dem Neubau Mietshaus das ist vielleicht noch wichtig.
Seit 2019 klappte das nicht mit dem Funk. Deshalb kommt der Ableser in die Wohnung. Da klappt die Erfassung- zunächst. Bei der Auswertung wird dann wohl festgestellt, daß die Daten verloren gegangen sind. Und so kommt im Nachhinaien heraus, daß die Abrechnung 2019, 2020 geschätzt wurden. Nun kam wieder ein Monteuer der die Geräte überprüfen sollte und gleichzeitig zum zweiten mal die Erfassung für 2021 durchführen soll. Es gibt keine Probleme zunächst - die Daten sind kurz darauf weg. Nun schaut sich der Monteuer das Funkmodul näher an und entdeckt, so sagt er, daß die Nummer des Funkmoduls nicht mit der unsrigen Wohnung, der hinterlegten Nummer bei der Ablesefirma übereinstimmt. Er baut ein neues Modul ein. Das funkt und die Daten werden behalten. Kann mir bitte Jemand Auskunft darüber erteilen wie ich das mit meinem Vermieter klären kann? Es ist ja eindeutig das das Gerät eine falsche Zuordnung hat. Mich würde dabei interessieren, ob diese Funkmodule mit forlaufender Nummerierung in Mietshäuser verbaut werden, macht ja Sinn nur die letzten zwei Ziffern zu ändern. Kann es dann auch sein, daß im Miethaus ein anderer Mieter unsere Modul Nr. hat und unsere Zähler abgerechnet werden. Und bitte wie klärt man das mit seinem Vermieter am besten. Wir wollen da keine Unruhe reinbringen.
 
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Fremdling

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Hallo @Keineahnung58 !
Unterstelle mal, der Vermieter hat mit einem Abrechnungsdienstleister einen Vertrag. Dann kann der VM vom Dienstleister eine „Technische Dokumentation“ anfordern, in der alle Geräte mit (progamierten?) Daten erfasst sind. Mit der Doku könnte man Deine Fragen checken.
 

ehrenwertes Haus

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Und bitte wie klärt man das mit seinem Vermieter am besten.
Miteinander Kommunizieren, möglichst sachlich, ohne Vorwürfe. Ich würde zuerst das Gespräch suchen, schriftlich kann man immer nachreichen.

Unruhe bringt man nicht rein, nur weil man auf einen Irrtum/Fehler/Problem hinweist.
Das ist sogar eine der Mieterpflichten. Wie sonst sollte ein VM solche Dinge bereinigen/beseitigen können, ohne davon Kenntnis zu haben? Jeder VM, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, wird sich bedanken (nicht ironisch gemeint) und eine Prüfung der Zuordnungen in die Wege leiten.

Unruhe würdest du reinbringen, wenn du zuerst die Sache aufbauschen und andere Mieter aufstacheln würdest ohne dem VM vorher eine Chance auf Prüfung und evtl. erforderliche Berichtigung der Zurodnung Zählernummern/Wohnung zu geben.


Mich würde dabei interessieren, ob diese Funkmodule mit forlaufender Nummerierung in Mietshäuser verbaut werden,
Eine fortlaufende Nummerierung ist eher ungewöhnlich. Es kommt immer wieder mal vor, das einsame Zähler defekt sind und getauscht werden müssen und schon ist das Thema forlaufende Nummern Geschichte. Selbst bei größeren Bestellungen von Neugeräten sind konsequent forlaufende Nummern eher die Ausnahme.
 

jorgk

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Ich denke nicht das ich Dir direkt antworten kann, aber vielleicht das als Hinweis: I.d.R. werden bei vielen WMZ einige Daten gespeichert, also Werte zu bestimmten Stichtagen (Jahresende, Monatsende), Gesamtverbrauch seit Montage, etc.. Und diese Werte lassen sich oft am Gerät ablesen.
D.h. Du kannst (quasi jederzeit) Dir diese Werte holen und sie mit den Werten in der Abrechnung vergleichen.
Wenn der Abrechnungsdienstleister sein 'Funk-Zeugs" nicht hin bekommt, dann sollten trotzdem per Ablesung zutreffende Werte ermittelt werden können.
 

set

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Eine fortlaufende Nummerierung ist eher ungewöhnlich. Es kommt immer wieder mal vor, das einsame Zähler defekt sind und getauscht werden müssen und schon ist das Thema forlaufende Nummern Geschichte. Selbst bei größeren Bestellungen von Neugeräten sind konsequent forlaufende Nummern eher die Ausnahme.

Eigentlich nicht. Wenn du eine größere Anzahl zum Zählereinbau/Wechsel bekommt sind es meist fortlaufenden Nummern die die Zähler haben. Der Großhändler bekommt sie auch so,sortiert und wenn dann ganze Verpackungseinheiten ausgeliefert werden haben die auch fortlaufende Nummern. Oder sie kommen gleich vom Hersteller. Wenn ein Zähler mal zwischendurch getauscht werden muss dann passt das natürlich nicht mehr.
 

ehrenwertes Haus

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Der Großhändler bekommt sie auch so,sortiert
Hat von Funkzähler für Heizungen aktuell stolze 6 hier im Lager, der Rest muss aus anderen Lagern/Händlern zusammengestückelt werden...
Mit ausreichend langen Vorlauf, kann man auch ganze Chargen ordern, nur auf die Schnelle muss man nehmen was da ist.
 

Keineahnung58

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Hallo @Keineahnung58 !
Unterstelle mal, der Vermieter hat mit einem Abrechnungsdienstleister einen Vertrag. Dann kann der VM vom Dienstleister eine „Technische Dokumentation“ anfordern, in der alle Geräte mit (progamierten?) Daten erfasst sind. Mit der Doku könnte man Deine Fragen checken.
Vielen Dank. Ich konnte das Problem gerade besprechen. Leider mußte ich den Eindruck gewinnen, daß es nicht sehr recht war so ein "Problem" zu besprechen. Es wirft einiges durcheinander und macht Arbeit. Der "Schuldige" ist jetzt der Vermieter oder die Abrechnungsfirma. Denn das Problem löste ja schließlich aus, daß seit 2019 keine Ablesewerte vorliegen mit der Begründung, daß der Mieter warscheinlich zum Erfassen der Werte nicht zu Hause war. Nachweislich ist das nicht geschehen und mit dem Austausch ist auch diese Vermutung aus der Welt. Es hängt die Abrechnung 2020 wieder im Raum und ich müßte so wieso einen Widerspruch machen? Ich hatte bereits aus 2019 darauf hingewiesen keine weiteren Schätzungen mehr zu akzeptieren. Und doch ist es so und das viel zu niedrig. Was soll ich nur weiter unternehmen.
 
Fremdling

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Ich konnte das Problem gerade besprechen.
Du hast in welcher Eigenschaft (Mieter, Vermieter, …?) das Problem mit wem (Mieter, Vermieter, Abr.Dienstl.?) besprochen?
Leider mußte ich den Eindruck gewinnen, daß es nicht sehr recht war so ein "Problem" zu besprechen. Es wirft einiges durcheinander und macht Arbeit. Der "Schuldige" ist jetzt der Vermieter oder die Abrechnungsfirma.
Ich verstehe nix. Wer ist nun Verursacher von was?
Es hängt die Abrechnung 2020 wieder im Raum und ich müßte so wieso einen Widerspruch machen?
Was heißt das konkret? Widerspruch gegen?
Ich hatte bereits aus 2019 darauf hingewiesen keine weiteren Schätzungen mehr zu akzeptieren. Und doch ist es so und das viel zu niedrig.
Du wurdest zu niedrig geschätzt? Wie stellst Du das fest? Warum reklamierst Du zu geringe Kosten?
Was soll ich nur weiter unternehmen.
Sorry, es mag meine beschränkte Auffassungsgabe sein, doch mit ein wenig Hilfe von Dir, würde ich über einen praktikablen Tipp durchaus nachdenken. Hilfst Du mir?
 

Keineahnung58

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Hallo @Keineahnung58 !
Unterstelle mal, der Vermieter hat mit einem Abrechnungsdienstleister einen Vertrag. Dann kann der VM vom Dienstleister eine „Technische Dokumentation“ anfordern, in der alle Geräte mit (progamierten?) Daten erfasst sind. Mit der Doku könnte man Deine Fragen checken.
Hallo Fremdling. Danke für diesen Rat, den ich befolgt habe. Ich hatte bereits zurück gefragt aber wahrscheinlich sehr mißverständlich formuliert. Ich habe mit meinem Vermieter über die Problematik Funkmodul funkt nicht- keine Zuordnung da falsche Nr. ,gesprochen. Ich bin mir nicht sicher ob der VM das so gut aufgefasst hat. Ich habe bereits wegen geschätzter Zählersstände im 2019 einen Widerspruch formuliert, weil angeblich keine Ablesung möglich war- auch nicht an einem zweiten Termin. Das stimmt nachweislich nicht. Und somit besteht auch keine Grundlage einer Schätzung weil mit der Erkenntnis von heute, daß das Gerät nicht funkt, hätte man den Umstand früher schon nachgehen müssen. Nun habe ich daraus (Schätzung) ein Problem, 2019 wurde "0" geschätzt. Deshalb habe ich den Widerspruch gemacht. Ich möchte ja sicher sein, keine Nachzahlungen zu leisten in 2020. Leider kam es genauso, da man meinen gemeldeten Zählerstand (Selbstablesung und Foto) nicht beachtet hat. Auf der Abrechnung 2020 wurde nicht etwa ein Zählerstand angegeben sondern wieder geschätzt. Und da steht nur der Verbrauchswert. Ich gehen davon aus, daß hier das Jahr 2019 mit abgerechnet wird, obwohl ich der Meinung bin, daß 2019 verjährt ist, und zwar mit den von mir abgelesenen Zählerstand. Der Verbrauch (tatsächlich) darf mir nach Abrechnung doch nicht mehr belastet werden oder? Dieser wäre Grundlage für Anfangszählerstand 2020. Da das nicht nachvollziehbar ist und außerdem die Funkmodulsache nicht geklärt ist, bin ich nicht sicher was ich dem Vermieter nun noch mitteilen soll. Wie schätzen Sie diese Gesamtsituation ein. Es wurde noch einmal ein Treffen mit dem Vermieter vereinbart.
 
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Ich habe mit meinem Vermieter über die Problematik Funkmodul funkt nicht- keine Zuordnung da falsche Nr. ,gesprochen.
Was immer Ihr gesprochen habt, hatte hoffentlich das Ziel, dass allen Beteiligten klar ist, was bisher die Fakten sind. Ferner solltet Ihr auch eine Vorstellung von der Zukunft haben. Konkret:
Auf welcher Basis wurden welche Kosten 2019 und 2020 berechnet und sind damit (ggf. fiktiv) angefallen? Sind die Werte noch strittig oder geklärt? Über die Verjährung weißt Du besser bescheid, da Du die konkreten Abrechnungsperioden (Kalenderjahr?) und den Zustellungszeitpunkt der Abrechnung (deadline: 31.12.j.J.) kennst.
By the way: Schon diesbezügliche erste Infos zu 2021?
Und somit besteht auch keine Grundlage einer Schätzung
Da es sich um ein Wohnhaus mit mehreren Wohnungen handelt, die funkionierende Messgeräte mit verwertbaren Daten haben (ist das so richtig?), besteht sehr wohl eine Grundlage für die „Schätzung“. Die Methoden sind in der HKVO aufgeführt. Dabei ist der allgemein gebrauchte Begriff der „Schätzung“ irreführend, denn man bedient sich statt einer willkürlichen Einschätzung einer hilfsweisen Ermittlung/Errechnung als Ersatz für den tatsächlichen Verbrauch. Der Abrechnungsdienstleister liefert i.d.R. die Rechenmethodik der „Schätzung“ dem Vermieter zusammen mit der Gesamt-Abrechnung mit. Die könnte er auch ggf. nachfordern und Dir bei Bedarf vorlegen. Dort solltest Du die genutzte Methode erkennen.
Auf der Abrechnung 2020 wurde nicht etwa ein Zählerstand angegeben sondern wieder geschätzt. Und da steht nur der Verbrauchswert.
Genau! Es existieren kein Anfangs- u. Endbestand, es kann so auch kein Verbrauchswert ermittelt werden. An dessen Stelle wird der fiktive Verbrauchswert genutzt. (s.o.!) - Vorsorglicher Hinweis: Beim Gerätetausch mit unterjährigerer Montage wird für das Montagejahr nochmals eine „Schätzung“ erforderlich, da ja der Zählerstand des Jahresanfanges fehlt.
Ich gehen davon aus, daß hier das Jahr 2019 mit abgerechnet wird, obwohl ich der Meinung bin, daß 2019 verjährt ist,
Welche „Schätzungen“ mit welchen Abrechnungswerten für 2019 und 2020 ermittelt und Dir mit welcher Abrechnung zu welchem Termin in Rechnung gestellt wurden, weißt Du besser als alle hier. Bitte schlicht mal Empfindungen („ich gehe davon aus“) beiseite lassen und die Fakten feststellen. Der Vermieter kann Dir dann mitteilen, welche Beträge er von Dir erwartet. Ob Du dann sogar seinem Wunsch entsprechend ggf. verjährte Forderungen bedienst, ist ganz allein Deine Entscheidung und dürfte von Eurem Verhältnis, Deinem Interesse an der Wohnung etc. abhängen.
Da das nicht nachvollziehbar ist und außerdem die Funkmodulsache nicht geklärt ist, bin ich nicht sicher was ich dem Vermieter nun noch mitteilen soll
Für mich an Deiner Stelle wäre neben der obigen Aufarbeitung der Historie noch interessant, wann ich ein funktionierendes Messgeräte an meine Heizung bekomme und ab wann (Einbau in 2022 erledigt?) durch Kenntnis der Zählerstände 01.01. und 31.12. (falls Kalenderjahr) eine „echte“ Abrechnung ohne Schätzung möglich wird.
Es wurde noch einmal ein Treffen mit dem Vermieter vereinbart
Mein forscher ungefragter Tipp: Zu klärende Punkte zuvor zuende denken und schriftlich skizzieren, gut gelaunt, entspannt, sachlich und konstruktiv mit dem Spickzettel in das Gespräch gehen! - Euch beiden vollen Erfolg!
 
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