Gartenpflegekosten nur durch Kontoauszug belegt

Dieses Thema im Forum "Gartenpflege" wurde erstellt von nadh2, 25.01.2014.

  1. nadh2

    nadh2 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich habe eine grundsätzliche Frage zum Thema Belege der Nebenkostenabrechnung. Ist es in Ordnung, wenn der Vermieter einen Kontoauszug mit einem überwiesenen Betrag an eine Person (Person macht Gartenpflege) als Beleg der Nebenkostenabrechnung beilegt oder muss es eine Rechnung geben? Wie kann ich sehen, dass der Betrag nicht wieder zurück überwiesen wurde?

    Vielen Dank
     
  2. AdMan

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  3. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Warum soll er den Betrag zurück überweisen?

    Es wird sicherlich eine Rechnungsnummer drauf stehen. Oder ist es eine Minijobtätigkeit?
     
  4. nadh2

    nadh2 Neuer Benutzer

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    Das Vertrauen zu diesem Vermieter ist sehr gering. Die Nebenkostenabrechnungen wiesen schon vermehrt Fehler auf.

    Auf diesem Kontoauszug ist nur der Verwendungszweck " geleistete Gartenarbeit" vermerkt.

    Ob es sich um einen Minijobber handelt kann ich nicht beurteilen.
     
  5. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Es gibt keinen Anspruch auf Vorlage von Belegen, die den - möglicherweise täglich wechselnden - Wünschen jedes einzelnen Mieters entsprechen. Wenn der Vermieter nachweist, dass er einen bestimmten Betrag bezahlt hat, wird sich auch ein Mieter damit zufrieden geben müssen.

    Nach §1Abs. 1 Satz 2 BetrkV kann der Vermieter auch Kosten für Eigenleistungen ansetzen. Es liegt in der Natur der Sache, dass es dabei keine Rechnung und noch nicht einmal eine Zahlung geben kann.
     
  6. #5 BHShuber, 25.01.2014
    BHShuber

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    Belegeinsichtnahme

    Hallo,

    Sie haben das Recht die Belege einzusehen und oder den Vermieter um Aufklärung zu bitten ob es hierzu eine Rechnung gibt.

    Gruß

    BHShuber
     
  7. #6 Pharao, 25.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2014
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    also zur reinen Betriebskostenabrechnung mag das vielleicht ausreichend sein, aber wenn der Mieter hier Einsicht verlangt, dann reicht m.E. ein einfacher Kontoauszug mit Verwendungszweck "geleistete Gartenarbeit" nicht aus als Beleg. M.E. muss der Vermieter dann schon genauer nachweisen, was genau hier abgerechnet worden ist, also u.a. wieviele Stunden, was wurde gemacht, ggf. auch an welchen Tagen, ect.

    M.E. hat der Mieter hier durchaus ein Recht, mehr Infos dazu zu erfahren, denn u.a. ist nicht alles was im Garten gemacht wird abrechenbar mit den Mietern, genauso muss kein Mieter einen Wucherstundenlohn akzeptieren, ect. Und aus dem reinen Kontoauszug mit Verwendungszweck "geleistete Gartenarbeit" geht das ja nicht hervor.

    Hier geht es aber nicht um Eigenleistungen, wenn ich das richtig raus lese. Was aber letztlich auch nix daran ändert, das der Vermieter hier ggf. was Nachweisen muss und nicht einfach was abrechnen kann.

    Garnicht, denn du hast kein Recht darauf alle Kontoaktivitäten dir anzugucken. Fehler in der Abrechnung ist eine Sache, das hier grenz dann aber schon an Betrug, wenn der Vermieter hier was falsches, wissendlich bzw absichtlich abrechnet.
     
  8. #7 Papabär, 27.01.2014
    Papabär

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    Die bloße Überweisung des Gärtners an den Vermieter ist aber kein Hinweis aus einen Betrug. Der TE weiß hier z.B. nicht, ob die Arbeiten von einem Minijobber durchgeführt wurden - woher will er denn dann wissen, ob der Gärtner nicht gleichzeitig auch Mieter ist.

    Selbst wenn es hier keine regelmäßigen Rechnungen gibt, gehe ich doch davon aus, dass zumindest so etwas wie ein Vertrag mit einem Leistungsverzeichnis existiert. Mit einem solchen Leistungsverzeichnis dürfte der Mieter sehr wohl in der Lage sein, die Plausibilität der abgerechneten Kosten zu überprüfen.

    Im Übrigen wäre eine Abrechnung nach dem Abflussprinzip (wie´s bei WEG´s vorgeschrieben ist) auch in der Mietenverwaltung durchaus zulässig. In diesem Fall sollte der Nachweis der geleisteten Zahlungen in der Tat ausreichend sein.
     
  9. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Papabär,

    ich wollte niemanden Betrug nachsagen, aber wenn der Fragesteller schon solche bedenken hat, das der Vermieter das Geld wieder zurückbekommt, weil es evt. so abgesprochen war .... ja ich weis, viele "wenn`s" und wenig "Indizien" ;)

    Letztlich wollte ich nur aussagen: Fehler in einer Abrechnung zu machen, das kann passieren. Absichtlich falsch abzurechnen, das ist schon eine andere Klasse.
     
  10. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Lass Dir doch die Rechnung zeigen. Wenn das Geld geflossen ist, dann ist doch alles richtig.:brille002:
     
  11. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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  12. #11 Pharao, 28.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2014
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    bleibt die Frage weiterhin offen, ob`s eine Rechnung dazu gibt oder doch nur den Kontoauszug :?

    Ich mein, wenn`s eine Rechnung dazu gibt, dann macht es doch keinen Sinn als Vermieter in der Betriebskostenabrechnung den Kontoauszug anzugeben, dann leg ich doch ggf. gleich die Rechnung mit bei.
     
  13. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Könnte auch ein Minijob sein. Dann gibt es nur die Meldung zur Knappschaft. Sinn macht es keinen einen Konoauzug zu zeigen. Ich würde dem Vermieter aber auch nicht so einen Betrug unterstellen. Das ist schon eine Unterstellung. Das würde ich nicht lustig finden.:unsicher003:
     
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Gartenpflegekosten nur durch Kontoauszug belegt

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