Gas und Wasserabrechnung

Diskutiere Gas und Wasserabrechnung im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen. Obwohl ich das Forum jetzt schon mehrfach durchforstet habe, finde ich keine passende Antwort. Vielleicht kann mir jemand helfen....

  1. #1 JohnEagle007, 24.02.2017
    JohnEagle007

    JohnEagle007 Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen.

    Obwohl ich das Forum jetzt schon mehrfach durchforstet habe, finde ich keine passende Antwort. Vielleicht kann mir jemand helfen.

    Ich habe ein Zweifamilienhaus indem ich eine Wohnung bewohne und die andere Wohnung vermiete. Für die Mietwohnung gibt es einen Kalt-, und Warmwasserzähler. Für meine Wohnung nicht.
    Das Gas wird über einen Zähler abgerechnet.
    Die Wohnungen sind gleich groß.

    Nun meine Frage: Wie kann oder muss ich die Nebenkosten abrechnen.

    Vielen Dank für eure Hilfe.
     
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  3. #2 anitari, 24.02.2017
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    Ist eine Abrechnung nach Verbrauch, weil nicht alle Wohnungen mit entsprechenden Meßeinrichtungen ausgestattet sind, nicht möglich und vertraglich ist nichts anderes vereinbart, mußt Du nach der Wohnfläche abrechnen.

    Vorsicht aber bei den Heizkosten. Hier müßte ausdrücklich die Umlage nach der Wohnfläche vereinbart sein, ansonsten mußt Du gemäß Heizkostenverordnung abrechnen.

    Tust Du das nicht darf der Mieter den Posten Heizkosten um 15 % kürzen.

    So am Rande, was genau ist überhaupt vertraglich zu Neben-/Betriebskosten vereinbart?
     
  4. #3 Stadtkind, 24.02.2017
    Stadtkind

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    Bei einem Zweifamilienhaus muss die Heizkostenverordnung nicht angewendet werden, wenn eine Wohnung vom Vermieter bewohnt wird. (§ 2 HeizkostenV)

    Du kannst also abrechnen, wie du möchtest, nur muss das im Mietvertrag erläutert werden. Fehlt im Mietvertrag der Verteilungsschlüssel dann sollte der gesetzliche Schlüssel (Wohnfläche) gelten.

    Also, da die Wohnung schon vermietet ist: Blick in den Mietvertrag werfen.
     
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  5. dots

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    Grundsätzlich stimmt das. Aber nicht bei den Heizkosten!
     
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  6. #5 Stadtkind, 24.02.2017
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    Stimmt hast recht. Sollte der Mieter allerdings einer Änderung des Verteilerschlüssels nicht zustimmen, wäre eine Kündigung eine gutes Druckmittel.
     
  7. #6 JohnEagle007, 24.02.2017
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  8. #7 JohnEagle007, 24.02.2017
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    So am Rande, was genau ist überhaupt vertraglich zu Neben-/Betriebskosten vereinbart?[/QUOTE]
     
  9. #8 JohnEagle007, 24.02.2017
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    Es ist vereinbart dass die Gaskosten geteilt werden. Ich dachte nur das man evtl den Gasverbrauch für Warmwasser extra berechnen kann. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das aber nicht möglich weil ich für meine Wohnung keinen WW Zähler habe!?!
     
  10. Nanne

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    Für die Mietwohnung gibt es für Warm-und Kaltwasser Messzähler nach denen abgerechnet wird. Was der Vermieter verbraucht, der auch im Haus wohnt, muss nicht gemessen werden.Wozu auch?
     
  11. #10 Newbie15, 24.02.2017
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    Weil er sonst alle Verluste der Leitungen, Heizung, Bereitstellung von Warmwasser usw. alleine trägt. Kann er natürlich, ob er das will, ist die andere Frage.

    In dem Fall kannst du dir überlegen, was du für dich am günstigen hältst. Du kannst natürlich die Zähler verwenden und so umlegen und die Verluste allein tragen. Womöglich fährst du da mit besser als bei einer Umlage nach Fläche. Das kommt wohl sehr auf den Mieter an.

    Was sich nicht lohnen wird, ist deine Wohnung mit Zählern auszustatten. Langfristig würde ich auch davon absehen, die Mietwohnung damit auszustatten, weil die Dinger einfach einen Haufen Geld kosten und alle paar Jahre getauscht werden müssten.
     
  12. #11 immobiliensammler, 24.02.2017
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    Die Differenzmethode mag ja für die generelle Wasserabrechnung taugen, aber wie willst Du rechnerisch ermitteln, wieviel Warmwasser der Vermieter verbraucht hat? Insofern nützt der Warmwasserzähler nur in der Mieterwohnung herzlich wenig!
     
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  13. #12 anitari, 24.02.2017
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    Ein geeichter Wohnungskaltwasserzähler kostet maximal 30 €. Ein Warmwasserzähler auch nicht mehr.
     
  14. #13 Newbie15, 24.02.2017
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    Du baust sie selbst ein? Dass die Wasserzähler selbst nicht so teuer sind, weiß ich auch. Ein Wärmemengenzähler kostet dann schon mal schnell über 150 € und ist ebenfalls noch nicht eingebaut. Da wir das leider nicht selbst können, müssen wir es machen lassen (wäre das anders überhaupt erlaubt) und DAS kostet einiges. Da wir leider ein 3-Familienhaus sind und es machen lassen müssen, macht bei uns der regelmäßige Zählertausch durchaus einen nennenswerten Betrag bei den Heizkosten. Ohne Verbrauchserfassung und Verteilung nach Fläche würden wir alle besser fahren, aber naja, ist halt nicht erlaubt... Wir unterstützen ja gerne den örtlichen Sanitär- und Heizungsfachbetrieb...
     
  15. #14 anitari, 24.02.2017
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    Natürlich nicht.

    Der ja auf die Mieter umlegbar ist. Ersatzweise könnte man die Teile auch mieten. Auch die Miete ist umlegbar.
     
  16. #15 Newbie15, 24.02.2017
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    Ja, kann man natürlich alles umlegen. Aber wenn man schon keine korrekte Abrechnung macht, muss man dann für den Mieter Kosten verursachen? Wenn es ein relativ neues Haus mit effizienter Heizung ist und alle vernünftig heizen, können diese Kosten schnell mal 25 % oder mehr der Heizkosten ausmachen. Nicht umsonst gibt es ja diese Ausnahmen, ja auch für die Wärmepumpen. Eben weil die Verbrauchserfassung unverhältnismäßig teuer ist. Natürlich kann es dem Vermieter egal sein, aber die Euronen könnten auch als höhere Kaltmiete in die eigene Tasche wandern...
     
  17. Nanne

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    Ich wohne selbst im Haus, habe keine Kaltwasserzähler, d.h. es sind auch für mich Wasserzähler vorhanden, aber seit Jahren nicht mehr geeicht, und das bewusst. Ich habe natürlich den Nachteil den evtl. Wasserverlust nicht berechnen zu können. Dieser Verlust ist vielfach geringer als neue Wasserzähler für mich selbst. Also man muss, wie immer, abwägen.
     
  18. GJH27

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    Bitte um Erläuterung für wohl geistig etwas träge Zeitgenossen: Was genau ist denn jetzt der Vorteil dabei, eine Abrechnung auf Grundlage von ungeeichten Zählern zu erstellen? :152: :152: :152:
     
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  19. dots

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    Hälftig oder nach Anzahl der Steckdosen in der jeweiligen Wohnung?
     
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  20. Andres

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    Das steht genau so im Mietvertrag? Auch wenn solche einfachen Regelungen einen gewissen Charme haben und - wie oben schon erwähnt - es im selbst bewohnten ZFH grundsätzlich möglich ist, von der HeizkostenV abweichende Vereinbarungen zu treffen, habe ich doch Zweifel, ob hier nicht doch eine "richtige" Abrechnung geschuldet ist. Die Heizkosten bestehen aus mehr als den Gaskosten!

    Wie auch immer: Mit der aktuell vorhandenen Messtechnik bleibt nur das Vorgehen, das bei Vertragsschluss wohl beabsichtigt war, nämlich vom Mieter die Hälfte der Gasrechnung als Betriebskosten zu verlangen. Was aus dem Gas geworden ist (also Heizwärme oder WW), lässt sich aktuell nicht ermitteln. Die Kosten für Schornsteinfeger, Betriebsstrom, Messtechnik, ... bleiben beim Vermieter hängen. Das ist nicht die schlechteste Regelung - falls sie wirksam ist ...
     
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  21. Nanne

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    Lese meinen Beitrag nochmal und lasse es Dir durch den Kopf gehen. Eine kleine Hilfe! Betrifft nur meine eigenen ungeeichten Kaltwasserzähler. Jetzt schon besser? :152:
     
Thema: Gas und Wasserabrechnung
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