Gasheizung und Warmwasserbereitung getrennt abrechnen

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von lostcontrol, 18.02.2008.

  1. #1 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    hallo ihr lieben,

    jetzt hab ich auch mal wieder ein problem und hoffe auf lösungsvorschläge:

    situation:
    einfamilienhaus mit einliegerwohnung im UG (für die einliegerwohnung: eigener stromzähler, eigener wasserzähler, warmwasserbereitung per elektroboiler).
    => bisher öl-zentralheizung, heizkostenabrechnung per wohnfläche prozentual in absprache mit der mieterin.
    => jetzt: neuer gas-brennwertkessel, dessen verbrauch wie gehabt per wohnfläche prozentual abgerechnet werden soll.
    und, ganz neu (wird in ca. 2 wochen angeschlossen): warmwasserbereitung getrennt vom heizungssystem (d.h. brennwertkessel kann ausserhalb der heizperiode komplett abgeschaltet werden) aber ebenfalls mit gas, allerdings nur für die privatwohnung oben, NICHT für die einliegerwohnung (dort warmwasserbereitung auch weiterhin per elektroboiler).

    problem / frage:
    brennwertkessel UND warmwasserbereitung hängen am gas, wie kann ich nun die warmwasserbereitung rausrechnen, damit ich die reinen heizkosten dann später verteilen kann?
    gibt es sowas wie "gas-zwischenzähler", wenn ja wie teuer in etwa? (ja, ich weiss, das wird mir der heizungsbauer sagen können, eine grobe peilung wär mir aber hilfreich vorab.)
    hat irgendjemand 'ne idee wie man das sonst so messen könnte?
    hat jemand erfahrung mit so 'ner konstellation?

    ACHTUNG: eine thermische solaranlage ist geplant, rohre liegen bereits, wird aber wohl erst bis in 2 oder 3 jahren gebaut. ein wärmemengenzähler kommt also nicht in frage...

    ich wäre sehr dankbar für ideen bzw. lösungskonzepte hierzu :-)))

    grüssle
    lostcontrol
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.07.2005
    Beiträge:
    3.747
    Zustimmungen:
    61
    Wenn der Warmwasserverbrauch erfasst wird, lässt sich der Brennstoffverbrauch nach § 9 Abs. 2 HeizkV berechnen.
     
  4. #3 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    danke RMVH, das wäre eine lösung wenn nicht:

    ein wärmemengenzähler hilft mir ja leider nichts, wenn dann irgendwann die solaranlage dazu kommt. die wird nicht zur heizungsunterstützung genutzt sondern NUR zur warmwasserbereitung (komplett getrenntes system).
    ich möchte MEINEN gasverbrauch in sachen warmwasser RAUSrechnen und nicht umgekehrt...

    sorry, ist ein bisserl kompliziert, drum frag ich ja hier nach lösungsvorschlägen.

    grüssle
    lostcontrol
     
  5. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.07.2005
    Beiträge:
    3.747
    Zustimmungen:
    61
    Es war nicht von einem Wärmemengenzähler die Rede...

    Aussgangslage ist - zumindest bis auf weiteres - eine verbundene Anlage für Heizung und Warmwasserbereitung. Das ist kein komplizierter Fall, sondern der ganz normale Ablauf. Die Verbrauchsmenge Warmwasser wird erfasst durch einen ordinären Wasserzähler, sei es ein Kaltwasserzähler am Speichereingang, sei es ein Warmwasserzähler am Speicherausgang, an einer zentralen Stelle in der Wohnung oder notfalls an den einzelnen Zapfstellen.
    Aus der Warmwassermenge lässt sich der Brennstoffverbrauch errechnen und damit auch die anteiligen Kosten für die Wassererwärmung. Diese anteiligen Kosten der Wassererwärmung entfallen in der speziellen Konstellationdann eben nicht auf alle Nutzer, sondern nur auf eine Wohnung.

    Wenn später die Solaranlage wirklich ein getrenntes System und völlig unabhängig von der Heizung ist, fällt kein Brennstoffverbrauch mehr an.
    Wird die Warmwasserbereitung allerdings gleichzeitig über Heizung und Solaranlage erfolgen, wird man einen Wärmemengenzähler benötigen.
     
  6. #5 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    sorry, da hast du was überlesen:

    das warmwasser steht nur mir zur verfügung, NICHT der einliegerwohnung.
    ok - könnte man erfassen (mit mehreren warmwasserzählern - sorry für die verwechslung mit wärmemengenzählern).

    UND / ABER:

    wie kann man denn den anteil der warmwasserbereitung aus dem gesamt-gasverbrauch wirklich herausrechnen? gibt's dafür 'ne formel?

    die warmwasserbereitung ist jetzt schon völlig unabhängig vom heizungssystem.
    die solaranlage wird die warmwasserbereitung unterstützen (d.h. im winter mit ca. 20%, im sommer mit bis zu 100% je nach wetter) aber NICHT die heizung.
    will heissen: die warmwasserbereitung wird auch künftig gas verbrauchen, nur eben durch die solaranlage deutlich weniger.

    siehe oben: heizung und warmwasserbereitung sind zwei völlig getrennte systeme, d.h. die heizung verbraucht im sommer GARKEIN gas, da der kessel komplett abgeschaltet werden kann (spart einiges an kosten).

    das heisst konkret:
    ich könnte theoretisch JETZT (solange die solaranlage noch nicht installiert ist) über warmwasserzähler und eine umrechnungsformel den anteil am gasverbrauch, den die warmwasserbereitung ausmacht, errechnen,
    ABER: sobald die solaranlage installiert ist, würde ich dann warmwasser messen, das garnicht durch gas sondern durch kostenfreie solarwärme erzeugt wurde.
    ich würde mich dann ja selbst übers ohr hauen, wenn ich dann vom erzeugten warmwasser auf den gasverbrauch schliessen wollte - das haut dann ja nicht mehr hin.
     
  7. #6 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    och nö, nich mongo-rmhv wieder. er hat wieder nichts verstanden. auf ein neues...


    eben nicht. du kannst wohl selber nich lesen, wa? hast wohl in der sonderschule wieder gepennt, wa?


    wenn es so wäre, würde lostcontrol wohl nicht fragen. aber stimmt, wird sind ja alle dumm, nur du nicht. hatte ich vergessen.


    ja, wo steht das denn? ich kann auch erfinden, dass dein vater jeden morgen im rosa schlüpfer um haus rennt. ach, ich weiß es wieder. wir sind dumm. der heizungsbauer wohl auch. oder soll das einvorschlag sein? wenn ja, überdenk ihn noch mal.

    den rest brauch ich wohl nicht mehr kommentieren.
     
  8. #7 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    lieber onkel fossi,

    dass ihr grad 'n privaten kleinkrieg führt hab ich schon mitgekriegt - aber könntet ihr das bitte hier mal eben raushalten bis ich ein paar antworten habe?

    das problem liegt mir am herzen und muss schnell gelöst werden (ich muss ja mit der neuen heizung jetzt einen neuen abrechnungsschlüssel bzw. eine pauschale festlegen, und zwar möglichst SCHNELL).

    es wär mir recht wenn der threat erstmal noch ein bisserl weiterläuft bevor sich niemand mehr traut was zu schreiben...

    danke :-)
    lostcontrol
     
  9. #8 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ich will das noch mal eben zusammenfassen, für die, die hier ja bekannterweise nicht lesen können. ach das bin ja ich, ich dummerchen.

    zwei einheiten
    ein gasanschluss, eine gasuhr
    eine heizung, abrechnung nach m²
    warmwasser einheit 1 über extra erwärmer gas
    warmwasser einheit 2, boiler strom

    also mit der heizkv kommt man nicht weiter, da hier keine verbundene anlage und keine zentrale warmwasserversorgung besteht.

    mir fällt nur ein gaszwischenzähler ein oder eine zusätzliche hauptgaszähler.

    besser wäre es gewesen, warmwasser über die heizung laufen zu lassen und die einlieger wohnung mit anzuschließen. das wäre energetisch auch sinnvoller gewesen.
     
  10. #9 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    nein, das wollte ich explizit NICHT. dann müsste ich
    a) den brennwertkessel ja ganzjährig durchlaufen lassen. bezüglich der daraus entstehenden kosten kann man jetzt natürlich streiten, aber letztendlich spart die komplettabschaltung ausserhalb der heizperiode durchaus so einiges an brennstoff und wartung (sagt übrigens auch mein heizungsbauer). zudem
    b) wäre das dann bei der betriebskostenabrechnung für die einliegerwohnung noch blöder gewesen, wenn man bedenkt dass die wärmeerzeugung durch die solaranlage nicht abgerechnet werden kann.
    darüber zu diskutieren bringt aber nichts, ich habe das nach reiflicher überlegung so entschieden und daran ist jetzt nicht mehr zu rütteln.

    da hast du sicher recht, aber leider ist das technisch nicht so einfach möglich bzw. das würde einen komplettumbau von bad und küche in der einliegerwohnung bedeuten - inklusive kacheln und fliesen, küchenaus- und wiedereinbau. sprich: enorme kosten. und das wo die einliegerwohnung doch erst vor 3 jahren komplett renoviert wurde.
     
  11. #10 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    dann nim einen zusätzlichen gaszähler. würd ich so machen. sollte das billigste sein. entweder als hauptzähler über grundversorger. oder zwischenzähler, den du selber installieren lässt. musst du mal schauen, wie viel dich das kostet, wenn du für die eichung bzw. austausch selber zuständig bist. eichdauer ist 8 jahre.

    oder eben sonst grundgebühr an den versorger zahlen. dann haste deine ruhe und musst dich nicht drum kümmern. kostet ja auch nicht unbedingt die welt.
     
  12. #11 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    versteh ich jetzt nicht - grundgebühr fürs gas zahl ich doch so oder so?
    oder meintest du jetzt für einen gas-zwischenzähler?
    ich hab grad telefonisch vom senior-heizungsbauer erfahren dass es sowas wie "gas-zwischenzähler" garnicht gibt. da werd ich aber beim junior nochmal nachhaken.

    dann steht ja auch noch folgende frage im raum:

    weiss denn jemand wie so 'ne formel aussieht bzw. aussehen könnte?

    wenn das tatsächlich möglich wäre, dann könnte ich so ja zumindest während der zeit bis zur installation der solaranlage arbeiten (danach wird's dann allerdings wieder schwierig, und die warmwasserzähler könnte ich grad wieder wegschmeissen).

    mein hauptproblem:
    klar könnte ich 'ne pauschale ansetzen bezüglich der heizkosten für die einliegerwohnung - nur hab ich leider aktuell nicht den blassesten schimmer, wie hoch die anzusetzen wäre, ganz einfach mangels vergleich.
    wir haben die heizkosten bisher 30:70 aufgeteilt, was nicht der wohnfläche des hauses sondern der nutzung in etwa entspricht, da einiges an wohnfläche derzeit nur sporadisch beheizt wird.
    im letzten halben jahr hat sich die nutzung aber auch wieder geändert (ca. 28qm der zuvor nur sporadisch beheizten wohnfläche nutze ich jetzt als home-office, entsprechend wird dort zumindest tagsüber beheizt. entsprechend ist dafür mein "provisorisches mini-büro" weggefallen und dieser ca. 6qm kleine raum wird nun als unbeheizter abstellraum genutzt), entsprechend sind die gesamt-heizkosten gestiegen (ca. 22qm mehr fläche wird beheizt) und der verteilerschlüssel muss für diese zeit modifiziert werden.

    dass das so laufen konnte wusste meine einliegerin beim einzug - ich bin hier halt peu à peu am renovieren und da gibt's natürlich auch immer mal wieder veränderungen in der nutzung. wie wir das rückblickend miteinander abrechnen krieg ich mit ihr geklärt, da mach ich mir keine sorgen.

    aber wie soll ich das für die zukunft machen?
    pauschale für die heizkosten wär ja schon praktisch, aber wie hoch ansetzen?
    die neue heizung ist ja auch sehr viel effizienter als die alte - da kann ich nicht von alt auf neu schliessen.

    ums gleich zu sagen, bevor der vorschlag kommt:
    heizkostenverteiler kommen nicht in frage
    - zum einen weil ich das ärgerliche spielchen aus einem anderen objekt her kenne und eine gewisse firma mit einem "t" am anfang jetzt bereits im fünften jahr keine korrekte abrechnung zustande kriegt,
    - zum anderen weil die kosten hierfür ja zum allergrössten teil für mich anfallen würden (von insgesamt 17 heizkörpern hängen 13 bei mir).
     
  13. #12 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    spezielle zwsichenzähler gibt es auch nicht. darum gehts aber auch nicht. du sollst einen weiteren hauptzähler ja nur dazwischen schalten. oder aber du holst dir einen zusätzlichen hauptgaszähler. dann hast du zwei. dafür fällt natürlich eine grundgebühr an, beim zwischenzähler nicht. allerdings musst du beim zwischenzähler selber für die eichung aufkommen. bei einem zusätzlichen hauptzähler macht das der grundversorger, der natürlich auch die abrechnung übernimmt.

    eine formel gibt es dafür nicht. heizkv gilt nicht. eine erfassung über warmwasserzähler macht keinen sinn.

    eine pauschale kann ich dir nicht empfehlen.


    das ist aber nicht so. die kosten der heizkostenverteiler werden nicht direkt den einzelnen wohnungen zugeordnet. es erfolgt auch hier die abrechnung der weiteren kosten über 70/30.
     
  14. #13 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    der grundversorger übernimmt derartige abrechnungen nicht - das machen firmen wie die mit dem "t" oder "m" oder "b" vorn dran oder "ischda" usw. und die lassen sich das TEUER bezahlen, und zwar in dem fall grösstenteils (mindestens 70%) von mir. und insgesamt gesehen dürften die kosten für die abrechnungsunternehmen die kosten für die warmwasserbereitung übersteigen (zumindest wenn ich das mit meinen erfahrungen aus dem anderen objekt vergleiche).

    einen zusätzlichen hauptzähler gibt's nicht - das macht der versorger nicht. abgesehen davon dass das nur ginge, wenn ich dann ein zweites gasrohr vom anschluss bis zur warmwassererzeugung legen würde (man bedenke die kosten!).
    aber du widersprichst dir grad (oder bin ich zu blöd?) - oben schreibst du "spezielle zwischenzähler gibt es auch nicht" und danach schlägst du die installation eines solchen vor?

    öhm - da würd ich jetzt gern RMHV dazu lesen - er meinte doch da gäb es was...
    vielleicht hat der heizer ja 'ne idee dazu?

    bin ich völlig einig mit dir. die heizkv KANN ich anwenden, muss ich aber nicht.
    warmwasserzähler sind quatsch wegen der solaranlage in ein paar jahren.

    warum nicht? eine pauschale kann man nach oben anpassen, wenn der gaspreis steigt. das lässt sich auch leicht berechnen.
    die pauschale würde ich ja auch nur für die heizkosten ansetzen (strom zahlt die einliegerin ohnehin selbst, ebenso müllgebühren, wasser würde ich weiterhin nach verbrauch machen).

    doch, werden sie.
    ich seh das doch auf den (leider nie wirklich korrekten) abrechnungen der firma "t".
    und die gebühren für die heizkostenverteiler würde grösstenteils auch ich übernehmen müssen, ebenso die bezahlung dieser dienstleistung. und zwar mit deutlich mehr als den genannten 70%, weil hierfür ja dann die komplette wohnfläche gerechnet werden muss, ob beheizt oder nicht (heizkostenverteiler müssen ja an jedem heizkörper hängen, sonst funktioniert das nicht).

    lieber verlier ich ein paar euro weil ich die pauschale nicht rückwirkend anpassen kann als dass ich den abrechnungsfirmen auch noch fürs privathaus geld hinterherschmeisse (zumal ich echt keine lust auf diesen aufwand hab - ich will mir das leben eigentlich erleichtern und nicht erschweren - das wäre mir durchaus auch ein paar euro wert wenn ich wenigstens bei den heizkosten nicht abrechnen müsste).
     
  15. #14 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ich glaub ich red türkisch.

    ja, ein zusätzliches rohr ist ja wohl logisch. sonst macht das ganze ja wohl keinen sinn. mir war nicht klar, dass ich das auch noch erwähnen muss. also einen hauptzähler plus zusätzliches rohr oder einen zwischenzähler zwischen gerät eins und zwei.


    er hat an die formel in der heizkv gedacht. nehme ich mal stark an. die geht aber nicht.


    mir ist schon klar, dass du die anwenden kannst, aber nicht musst. ich bin ja kein anfänger. es ging mir darum, dass bei dir die heizkv hinsichtlich warmwasserversorgung nicht gilt. und darum ging es dir doch, um ww und nicht um die heizung.


    ich bin davon überzeugt, dass bei pauschalen die gesamtenergiekosten immer höher sind, also bei abrechnung nach verbrauch, auch wenn du die pauschale anheben kannst.


    bei meinem messdienst nicht. das ist auch unlogisch, weil eine verbrauchsabhängige abrechnung nur erstellt werden kann, wenn alle heizkörper erfasst werden. demnach haben sich alle einheiten nach dem gleichen schlüssel an den messkosten zu beteiligen.


    ich hab dir hier auch nur möglichkeiten aufzeigen wollen. wenn man so ein system aus zentralen und dezentralen kombiniert und dann auch noch alles über einen anschluss laufen lässt, muss man geräte haben, um das zu erfassen. entweder hkv, sep gaszähler oder was weiß ich. dass das alles geld kostet ist ebenfalls klar. wenn du was umsonst willst, hättest du gar nicht erst anfangen sollen.
     
  16. #15 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    na jetzt werd nicht gleich frostig.
    das ganze ist halt ein bisserl komplex.
    zusätzliches rohr kommt nicht in frage - das eine rohr quer durchs haus ist schon nur erträglich weil da vorher auch schon rohre verliefen (die ölzuleitungen).
    zweiter hauptzähler kommt auch nicht in frage (ich weiss auch garnicht ob man sowas überhaupt von den gaswerken bekommen könnte - in jedem falle wäre das dann aber auch 'ne irrwitzige rechnerei mit den verschiedenen tarifen etc.).
    fakt ist: die kosten stünden in keiner relation zum zu erfassenden verbrauch des warmwassergeräts. soviel miese kann ich mit 'ner pauschale garnicht machen dass das gerechtfertigt wäre.

    schrieb er nicht irgendwas von wegen vom erfassten warmwasserverbrauch könne man auf den gasverbrauch runterrechnen? das müsste ja auch unabhängig von der heizkv möglich sein.

    ich auch nicht, drum lassen wir jetzt mal die heizkv einfach aussen vor.

    indirekt ja - direkt eigentlich nicht.
    ich möchte die heizkosten für die einliegerwohnung einigermassen korrekt bestimmen können - es wäre mir ja schon geholfen wenn ich einen richtwert hätte, nachdem ich eine pauschale für die heizkosten festlegen kann.
    und da ein teil des gesamtverbrauchs an gas ja jetzt für meine warmwasserbereitung drauf geht, kann ich den gesamtverbrauch an gas ja nicht wie gehabt umlegen (bisher nach nutzung/verbrauch 70:30, im letzten halben jahr vielleicht eher 75:25).
    ich müsste zuerst den verbrauch der warmwasserbereitung vom gesamtverbrauch abziehen, um dann den rest nach besagter formel (75:25 oder so) umlegen zu können.
    will heissen:
    ich muss entweder das eine oder das andere gerät nach seinem gasverbrauch erfassen können bzw. annäherungsweise schätzen können. die warmwasserbereitung bietet sich da an, weil diese ja auch im sommer erfolgt im gegensatz zur heizung.

    jetzt könnte man sagen: ja ist doch prima, du duschst vermutlich im winter wie im sommer gleich häufig - aber diese variante wird sich mit der solaranlage dann auch wieder negieren.

    warum glaubst du das? ich hab doch einen gaspreis vorliegen, ich hab 'ne quadratmeterzahl und ich hab 'ne mieterin die ich schon 'ne ganze weile hier habe und deren heizverhalten ganz normal ist (also NICHT 25°C oder so), sie ist auch ansonsten 'n anständiger mensch und wird ganz sicher nicht nach dem motto "ich zahl ja pauschal, dann lang ich auch zu" agieren.

    lassen wir das mit der abrechnungsfirma - das kommt als abrechnungsmethode für den fraglichen fall definitiv nicht in frage, schon weil die kosten für diese dienstleistung für meinen geschmack echt zu hoch sind im falle einfamilienhaus mit einliegerwohnung. das rechnet sich einfach nicht. siehe wie oben: die kosten stünden in keiner relation. auch hier gilt: soviel miese kann ich mit keiner pauschale machen, wie ich da der abrechnungsfirma hinterherschmeissen müsste.

    nun ja - die möglichkeit mit dem gas-zwischenzähler hatte ich ja selbst schon im hinterkopf, sowas gibt's aber wohl nicht (da muss ich jetzt noch die antwort vom junior-heizungsbauer abwarten, üblicherweise weiss der senior sowas aber auch sehr genau).

    wenn es denn eine gas-zwischenzähler gäbe, wär ich sofort bereit sowas einbauen zu lassen.
    aber eigentlich hatte ich jetzt gehofft ich bekomme tipps wie:
    "nimm einfach den durchschnitts-gasheizungsverbrauch pro qm den du auf www.irgendeinewebsite.de findest" oder
    "rechne dochmal aus wieviel du an strom einsparst wenn dein alter stromboiler wegkommt und setze das mittels formel (x*y)/z in relation das kannst du dann auf die neue gaswarmwasserbereitung übertragen"
    oder sowas in der art... das würde mir ja schon immens weiterhelfen um z.b. eine pauschale festzulegen für die heizkosten.

    ich kann hier im einfamilienhaus ohnehin vieles nicht vernünftig abrechnen - der gesamte allgemeinstrom läuft über meinen zähler, die einliegerin darf meine waschmaschine mitbenutzen (strom und wasser dafür laufen auf mich) und wir führen eine strichliste, gartenwasser kommt im mom auch noch aus meiner leitung.... all sowas eben.
    ich weiss, dass ich nicht korrekt abrechnen kann, meine einliegerin weiss das auch - trotzdem müssen wir JETZT AKTUELL was neues festlegen bezüglich der betriebskosten. das weiss sie, das haben wir schon besprochen, und damit ist sie auch völlig einverstanden. wir lassen einen neuen abrechnungszeitraum starten mit einem neuen verteiler bzw. einer pauschale usw. - da werden wir uns demnächst zusammensetzen und dafür sollte ich eben was konkretes vorlegen können.

    hat vielleicht jemand einen nachvollziehbaren schätzwert auf lager?
     
  17. #16 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    also über warmwasser auf die einzelnen gaskosten zu kommen versteh ich nicht.

    warmwasserzähler hättest ja nur du. und dann? ich hab ja nicht mal den gesamten warmwasserverbrauch, weil die omi keine zähler hat. und selbst wenn, dann is die eine quelle gas und die andere strom. da kann ja nix rauskommen.

    also mehrere gaszähler ist doch nichts ungewöhnliches. ham doch alle häuser mit etagen heizungen. da hat jede wohnung einen eigenen gaszähler. so hast du einen eigenen gaszähler für dein warmwasser. okay, aber wenn du das nicht willst, fällt das weg.

    puh ich überleg gerade ob man das überhaupt mit einem zusätzlichen zwischenzähler in reihe schalten kann.

    das würde dann ja so aussehen: hauptgasleitung --> hauptzähler --> heizung --> zwischenzähler --> warmwassergerät.

    das setzt aber voraus, dass man die reihenschaltung an der heizung fortsetzen kann. die heizung bräuchte also einen "gasausgang". hmm.

    was aber auf jeden fall geht: zwei zwischenzähler. eine vor die heizung, eine vor den warmwasserbereiter.

    also die grundgebühr für einen gaszähler liegt bei ca. 60 euro im jahr.

    mit irgendwelchen inoffiziellen methoden hab ich mich nicht beschäftigt. noch ist das vielleicht alles easy, aber vielleicht wohnt da mal jemand anders, der keine abrechnung nach pi mal daumen haben möchte. deswegen würde ich so was auch nicht in betracht ziehen.
     
  18. #17 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    von anderer stelle hab ich jetzt immerhin den tipp gekriegt alles auf kWh runterzurechnen. DAS ist durchaus möglich. das lässt sich auch auf meine situation übertragen, denn: bisher ca. 3.000 liter öl im jahr = ca. 32.000 kWh verbrauch. daraus die kWhs der einliegerin rausrechnen (ob jetzt 70:30 oder 75:25 fürs letzte halbe jahr - schau mer mal) und das dann aus der künftigen gasrechnung rausrechnen...
    keine richtig saubere lösung, aber schon mal 'n guter denkansatz den ich weiterverfolgen werde unter zuhilfenahme meines heizungsbauers der mir die genauen zahlen der alten und der neuen heizung nochmal schön aufschlüsseln darf.

    aber dann hast du doch den gesamten warmwasserverbrauch - was dir fehlt ist der verbrauch deiner omi...

    DAS konnte ich mittlerweile klären: geht nicht.

    was meinst du mit "inoffiziellen methoden"? meines wissens gibt es nur eine "offizielle methode", und das ist die heizkv, die wir ja aussen vor lassen wollten.

    ich gehe im moment schon davon aus, dass da irgendwann jemand anderes wohnen wird (und wenn's nur eine meiner stieftöchter ist) - aber auch dann hab ich die möglichkeit eine heizkostenpauschale festzulegen wie ich lustig bin (ja klar, immer mit dem risiko draufzuzahlen - aber man kann sowas ja auch von vornherein hoch genug ansetzen). wenn jemand dann die situation ausnutzt und die bude überheizt, kann ich ja die geschichte mit der verkürzten kündigungsfrist im fall selbstbewohntes einfamilienhaus mit einliegerwohnung nochmal verschärft ins spiel bringen.
    im vergleich zu anderen dingen die ich mit mietern schon so erlebt habe ist ein minus von sagen wir 100 euro tatsächlich kleinkram...

    wenn jetzt nicht noch jemand 'ne wirklich gute idee zur lösung des problems für mich hat, werd ich wohl mit hilfe des heizungsbauers einen circa-wert in kWh für die einliegerwohnung ermitteln und daraus 'ne hoch angesetzte pauschale errechnen.

    wer eine exakte betriebskostenabrechnung haben möchte, der kommt für die einliegerwohnung ohnehin nicht in frage - es sei denn er möchte gartenpflege, hausmeister, winterdienst und etlichen anderen kleinkram auch bezahlen müssen, der grad quasi umsonst ist, weil er sich eben nicht so leicht errechnen lässt. dafür ist die kaltmiete vergleichsweise hoch angesetzt.
    ich fang doch jetzt nicht an und wiege das alte brot etc. ab, das die einliegerin in MEINE teure biotonne wirft. oder wie oft und wie lange die einliegerin das licht im flur brennen lässt. das gibt's umsonst, schon weil die zeit, die es mich kostet kinkerlitzchen zu berechnen, den betrag der kinkerlitzchen bei weitem übersteigen würde.

    hat vielleicht doch noch jemand 'ne kreative idee wie man einen näherungswert ermitteln könnte?
     
  19. #18 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ja, aber wenn einzelne zähler verwendet werden, brauch ich die haizkv ja auch nicht.


    ja gut, öl in kwh umrechnen ist ja nun keine neue erfindung. halte ich in deinem falle aber nix von, auch wenn der heizungsbauer sagt, dass du z.b. 30% ggü. der alten hinzug sparst und dann schaust was du jetzt wegen zusätzlichem ww mehr verbrauchst und dann sagst: ja ww macht jetzt 10%. so kann man nicht rechnen. die heizung läuft zudem nicht das ganze jahr, ww schon. dann kannste auch gleich würfeln. also solche komischen rechenspiele halt ich für nicht mehr zeitgemäß. dafür ist energie einfach zu kostspielig, auch wenn es sich hier nur um 2 einheiten handelt.

    und wie du schon sagst: dann setzt du die pauschale eben hochgenug an, damit du nicht draufzahlst. schön gedacht. die menschen werden aber immer feinfühliger was energie angeht und werden es weiter werden, da energie noch irgendwann noch teurer sein wird. und dann sagst du: ja ich weiß nicht was hier was verbraucht, könnte für die einliegerwohnung auch 10% weniger sein, als die pauschale ausmacht. nur von den 10% kann eine person bald einen ganzen monat lang essen. in der zukunft wird da keiner mehr drüber wegsehen und auch keine überhöhte pauschale akzeptieren, wenn in anderen wohnungen sparsamer und nach verbrauch abgerechnet wird. und ich glaube nicht, dass du dein system in den nächsten 20 jahren ändern willst.

    aber, okay, das sind meine zukunftsvisionen. ich würde jedenfalls so eine wohnung heute und in zukunft nicht anmieten, wo mir der eigentümer möglicheriwese mehr als meinen tatsächlichen verbrauch abrechnet. dann nhem ich ne andere wohnung und du stehst mit deiner pauschal abgerechneten einliegerwohnung doof da. heute noch nicht, aber in zukunft. nachhaltig ist in meinen augen was anderes. auch wenn die heizkv das noch erlaubt.
     
  20. #19 lostcontrol, 18.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.623
    Zustimmungen:
    840
    wie gesagt: das thema einzelne zähler hat sich erledigt. extra-hauptzähler will ich nicht (grundgebühren zu hoch, tarifchaos) und zwischenzähler gibt's nicht und geht auch nicht.

    der heizungsbauer schätzt derzeit ca. 20% ersparnis neue heizung gegenüber alte heizung. und tippt dass ich genau diese 20% jetzt fürs warmwasser brauchen werde (bis zur installation der solaranlage - dann sieht das wieder anders aus). wir werden sehen - die neue heizung ist ja auch deutlich besser im handling, gut möglich dass sich so gewisse einsparmassnahmen einfach auch besser umsetzen lassen als mit der alten heizung.

    dass energie kostbar ist, sollte uns eigentlich allen klar sein.
    mir sowieso, immerhin arbeite ich nun schon etliche jahre in der solarbranche.
    in jedem falle werde ich schon jetzt (ohne solaranlage) etliches einsparen durch die zentrale warmwassergeschichte, weil endlich der mörderalte elektro-boiler rausfliegt.
    ich bin 'n echtes sparschwein in sachen warmwasserverbrauch, weil ich normalerweise nur dusche, trotz vorhandener badewanne. das könnte sich aber ändern, wenn ich dann endlich mal das badezimmer umbaue und aus der 70er-jahre "rosa hölle" endlich meine private wellness-oase wird. man wird sehen (und evtl. dann die heizkostenabrechnung für die einliegerwohnung wieder anpassen müssen).

    aber was hast du eigentlich gegen eine umrechnung auf basis von kWh? das ist doch 'ne feste grösse für energieverbrauch, mit der kann man sehr wohl rechnen.
    die gaswerke rechnen ja auch nicht in cbm ab sondern in kWh (auch wenn auf dem zähler cbm gemessen werden - abgerechnet werden kWh).

    richtig so! ich hoffe darauf!

    nein, das lässt sich definitiv genauer eingrenzen.
    ich hab mit meinem heizungsbauer heute schon ausgemacht, dass wir dieser tage eine genaue bestandsaufnahme machen und die kWs eines jeden heizkörpers schon mal schriftlich festhalten. wo ich's mir selbst nicht zutraue (und ich hab ja beruflich auch damit zu tun) soll er mir seinen servus drunter setzen, und zwar nicht als "beweismittel" für die einliegerin sondern einfach mal um den status quo festzuhalten.

    nein, soweit wird das nicht gehen. dazu ist das haus dann doch nicht gross genug. bitte jetzt nicht polemisch werden, ich versuche ernsthaft und objektiv an das thema ranzugehen.

    ERSTENS: ich tue alles technisch mögliche dafür, dass die energiekosten des hauses niedrig gehalten werden. das ist in meinem speziellen fall ganz bestimmt nicht einfach, aber du kannst mir glauben dass ich da sämtliche aktuellen möglichkeiten im auge habe (schon von berufs wegen) und dass energieberater, bauphysiker & konsorten alle längst von mir bis aufs letzte quentchen ausgequetscht wurden.
    ZWEITENS: zur erinnerung: ICH WOHNE HIER! die einliegerwohnung macht ca. 25% der wohnfläche aus (unbeheizte kellerräume rechne ich nicht zur wohnfläche), von den gesamtkosten fürs haus fällt aber weit mehr als nur 75% zu meinen lasten. ich habe ein sehr, sehr hohes interesse daran, dass ich dieses haus bezüglich energiekosten aufs minimum reduziere.

    da glaubst du falsch.
    mein "system" (hallo? die frage war wie löse ich das problem jetzt, d.h. ich habe noch kein neues "system").
    falls du mit "system" die neue heizung und warmwasserbereitung meinst:
    aber sicher wird sich da noch einiges ändern. zu allererst kommt die thermische solaranlage aufs dach. und dann ist die neue heizung so flexibel ausgelegt, dass ich z.b. erdwärme dazunehmen kann, ohne dass ich die komplette technik austauschen müsste. in sachen isolierung gibt's auch noch die eine oder andere ecke, an der man vielleicht etwas optimieren könnte. sprich: da wird sich noch jede menge tun, und die neue heizung spielt da auch mit, denn sie ist genau dafür auch vorbereitet.
    mal ganz abgesehen davon, dass man vielleicht das naheliegendste bezüglich des heizkostenverteilers zu allererst sehen sollte, nämlich ein 40qm grosses wohnzimmer, das derzeit nur sporadisch beheizt wird. das könnte sich ruckzuck ändern, z.b. wenn mein freund und ich beschliessen zusammenzuziehen.
    DAS würde sicherlich eine grössere rolle spielen als die warmwasserbereitung.

    sorry, aber da unterstellst du mir was. ich hatte nicht vor die pauschale so hoch anzusetzen, dass die einliegerin da schlecht bei weg kommt. auf meinem zettel diesbezüglich steht z.b. unter anderem: "rückzahlung trotz pauschale falls gaspreis wider erwarten NICHT steigt". das würde ich zwar nie in einen mietvertrag schreiben, aber ich hatte schon vor mich da fair zu verhalten.

    solange die einliegerwohnung weit unterm mietspiegel liegt trotz sehr guter ausstattung und einem fast neuen renovierungszustand (wie gesagt: aufwendig komplett renoviert im winter 2004/2005), zusätzlich zum eigentlichen mietvertrag auch noch garten- und waschküchenmitbenutzung dabei ist und das ganze auch noch in einer luxus-wohngegend liegt bin ich ziemlich sicher, dass ich keine probleme bekommen werde, sie zu vermieten.
    ich könnte natürlich auch die kaltmiete hochsetzen und dafür die pauschale niedriger ansetzen. aber das wär in einer laufenden vermietung ein bisserl albern.
    zumal meine einliegerin die wohnungs- und betriebskosten SEHR gut kennt - sie arbeitet auf einem dieser netten ämter für diejenigen, die vom normalen arbeitsamt nicht mehr betreut werden und hat mit sicherheit schon mehr wohngeldanträge gesehen als jede/r von uns.
    im mom liegt die betriebskostenvorauszahlung für die knapp 50qm-wohnung bei 60 euro - dass da nach oben angepasst werden muss ist jedem klar, der die energiekostenentwicklung in den letzten jahren verfolgt hat.

    die nachmieter-frage stellt sich aktuell nicht.
    falls sich herausstellen sollte, dass es da probleme gibt, kann ich dann zeitnah reagieren auf dem technischen stand des hauses, der bis dahin dann erreicht ist.
    mein problem ist ein aktuelles, keines der zukunft. gut möglich dass ich die einliegerwohnung irgendwann garnicht mehr vermiete sondern selbst nutze bzw. an den nachwuchs vermiete.

    da bin ich jetzt fast beleidigt.
    es ist mein täglich brot, nachhaltigkeit zu projektieren und umzusetzen.
    dass das beim eigenen haus halt nur peu à peu geht, ist nicht optimal, aber du kannst sicher sein, dass ich weit besser vorausgeplant habe als die leute im neubauviertel in der nähe. die haben jetzt schon probleme, die mein altbau nie gemacht hat. und sie werden noch weit mehr probleme bekommen, weil sie schlecht beraten wurden.
    glaub mir einfach, dass ich gerade hier, beim eigenen haus, sehr gut nachgedacht habe, wie ich mich in sachen energieverbrauch verhalte. ich habe seit einigen jahren schon verschiedene sachen vorbereitend nebenher eingebaut, damit ich nicht hinterher wieder irgendwas aufreissen muss. die neue heizung ist nicht der erste schritt, sondern einer von vielen auf dem weg das haus zu optimieren.
    es ging jetzt nur etwas schneller mit dem zusammenbruch der alten heizung als ich gedacht hatte - aber es war ja alles schon super vorbereitet, sonst könnte ich wohl kaum mitten im winter von öl auf gas umstellen, gelle?

    aber lassen wir das thema nachhaltigkeit, denn darum gings mir hier überhaupt nicht. selbst wenn mein haus die ultimative ökosau wäre, müsste ich eine lösung finden. und die ist unabhängig von der energiebilanz des hauses insgesamt.

    ach ja:
    dass du DAGEGEN bist, hab ich zwischenzeitlich auch kapiert.
    aber ich warte noch auf einen guten, umsetzbaren vorschlag deinerseits.
    meine denkansätze hast du ja jetzt alle ausreichend in der luft zerrissen.

    wie würdest du es denn machen onkel fossi?
     
  21. #20 onkelfossi, 18.02.2008
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.12.2006
    Beiträge:
    825
    Zustimmungen:
    0
    ich bin immer ein fan von "sauberen" lösungen. gerade bei einem einfamilienhaus plus einliegerwohnung ist der installationsaufwand nie besonders groß, als wenn man in die 5 etage muss.

    A) wenn ich eine neue heizung nehmen würde, würde ich warmwasser über die heizung laufen lassen. zwar läuft die heizung dann im sommer, was du ja nicht gut findest, aber 1. für die heizung ist es immer besser diese durchlaufen zu lassen ohne abschaltung. 2. jetzt ist zwar im sommer die heizung aus, aber im winter laufen zwei gasverbrennende geräte, die jeweils eine gewisse "grundlast" an gas verbrauchen. diese doppelung ist mehr als das was du bei der abschaltung der heizung sparst. es geht ja nicht nur um den reinen verbrauch, sondern auch um wärmeverluste und um grundenergie um überhaupt die wärme zu erreichen. da fährst du nämlich schlechter. und das sage nicht nur ich, sondern auch fachleute.

    an die zentrale warmwasser versorgung werden beide einheiten angeschlossen. mit solar läuft es dann genauso.


    B) kann man die warmwasserversorgung nicht zentral abwickeln, würde ich elektronisch gereglte durchlauferhitzer nehmen. die sind besser als ihr ruf und heute extrem sprasam und laufen nur kurz wenn man mal warmwasserbraucht, während bei gas das ding die ganze zeitläuft, aber dafür ist gas natütlich auch billiger als strom. ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber besser als ein system, das ich nicht genau erfassen kann.


    grundsätzlich bin ich für einheitliche systeme. entweder alles zentral oder alles dezentral. aber nicht einen teil so und einen teil so. wenn es sinnvoll wäre, würdest du den thread nicht hier schreiben.
     
Thema: Gasheizung und Warmwasserbereitung getrennt abrechnen
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. gasheizung abrechnung

    ,
  2. gaszentralheizung mit warmwasseraufbereitung

    ,
  3. gaszentralheizung warmwasser

    ,
  4. heizung getrennt abrechnen,
  5. anteil warmwasser an gasverbrauch,
  6. gaszentralheizung mit warmwasserbereitung,
  7. gas zwischenzähler,
  8. gasverbrauch anteil warmwasser,
  9. heizung und warmwasser getrennt,
  10. anteil gasverbrauch für warmwasser,
  11. gasverbrauch anteil heizung warmwasser,
  12. warmwasserabrechnung bei gasheizung,
  13. anteil warmwasser am gasverbrauch,
  14. gaszentralheizung warmwasserbereitung,
  15. gaszentralheizung verbrauch,
  16. heizung getrennt abrechnen wie ,
  17. gasheizung warmwasser getrennt,
  18. warmwasser über gas abrechnen,
  19. gaszwischenzähler selber lesen,
  20. gasheizungsabrechnung selbst erstellen,
  21. warmwasser getrennt abrechnen,
  22. zentralheizung separat abrechnen,
  23. gasverbrauch für warmwasser,
  24. gaszwischenzähler,
  25. gasheizung getrennt
Die Seite wird geladen...

Gasheizung und Warmwasserbereitung getrennt abrechnen - Ähnliche Themen

  1. Sondernutzungsrecht am Dachboden getrennt veräußern

    Sondernutzungsrecht am Dachboden getrennt veräußern: Hallo, ich bin Eigentümer von zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses. Die beiden Wohnungen habe ich zu einer Wohnung zusammen gelegt. Zudem habe...
  2. Abrechnung ohne Heizkosten, wie abrechnen?

    Abrechnung ohne Heizkosten, wie abrechnen?: nehmen wir mal den fiktiven Fall an, die Abrechnungsfirma schafft es nicht die Heizkostenabrechnung 2015 rechtzeitig fertig zu stellen. Ich...
  3. Abrechnung Wasserverbrauch

    Abrechnung Wasserverbrauch: Hallo, meine Eltern besitzen ein Haus (Bj. ca 1976). In dem Haus befinden sich drei Wohnungen, 1. Stockwerk meine Eltern, zweites Stockwerk mit 2...
  4. Abrechnung Betriebskosten

    Abrechnung Betriebskosten: Hallo Zusammen, kann jemand mir einen Tipp geben, wo ich kostengünstig die Betriebskosten für ein 3 Familienhaus im Raum Recklinghausen abrechnen...
  5. NK-Abrechnung - wie und was...

    NK-Abrechnung - wie und was...: Hallo zusammen, ich muss erstmals eine NK-Abrg. erstellen und habe Fragen hierzu. Es handelt sich um ein Zweifamilienhaus, in dem meine Mutter...