Gebühr für Satelittenfernsehen

Dieses Thema im Forum "Kabel /Antenne / SAT-Anlage" wurde erstellt von kjbb, 01.10.2006.

  1. kjbb

    kjbb Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    als vermieter habe ich kürzlich die Satelittenanlage auf Digital-Sat umstellen lassen. Bisher habe ich außer dem Allgemeinstrom und der sehr selteten Wartung (im Prinzip nie) nie etwas über die Nebenkosten für die Nutzung des Satelittenfernsehens abgerechnet. Jetzt habe ich aber gehört, dass es durchaus gebräuchlich wäre, dass die Mieter für die Nutzung des Satelittenfernsehens eine Gebühr bezahlen, denn schließlich müßten sie das beim Kabelfernsehen ja auch und dem Vermieter entstehen ja doch mal Kosten wie z.B. bei meiner Umstellung, die mich 400 Euro gekostet hat.

    Meine Frage ist jetzt, ob das wirklich geht.
    Wenn ja, wie rechne ich es ab (in den Mietverträgen steht nur bei gesonderten Betriebskosten: "Kosten für Gemeinschaftsantenne und Satelittenanlage: anteilig nach qm")
    Und wieviel darf man da nehmen, bzw. sollte man nehmen. Immerhin kostet Kabel ja ne Stange Geld.

    Vielen Dank
    Boris
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Die Umstellung gehört nicht zu den Betriebskosten, da es keine regelmäßige Zahlung ist. Die "Umlage" die du gemeint hast, ist wohl eher die Modernisierungsumlage. Du konntest als Vermieter die Umstellung ja nicht verhindern bzw sie wurde gesetzl vorgeschrieben.

    Somit ergibt sich eine Mieterhöhung nach § 559 b BGB.
     
  4. #3 aspren01, 02.10.2006
    aspren01

    aspren01 Benutzer

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    Ich habe die Satellitenanlage auch einfach in die Miete miteingerechnet Ich rechne das aus, indem ich den Preis der Anschaffung ueber 15 Jahre abgeschreibe. Den Betrag verteile ich dann auf die Wohnungen. Dies ist dann ein Service der INKLUSIVE in der Kaltmiete enthalten ist. Eine Satelitenanlage ist schwierig ueber die Nebenkosten abzurechnen.
     
  5. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Kommt drauf an - in unserem Objekt ist das ganz einfach gelöst: Die Thyssen-Krupp hatte damals statt einer Kabelversorgung von einem Unternehmen eine Gemeinschafts-Satelliten-Anlage installieren lassen - die stellt wie im Kabel 37 analoge Programme und optional die Möglichkeit für den Anschluss eines Digitalreceivers zur Verfügung (ziemlich cool, so hat's drei Schüsseln auf dem Dach wo sonst jeder seine eigene an die Fassade schraubseln würde).

    Da das Ganze als Antennenversorgungsvertrag läuft, zahlen wir einen regelmäßig wiederkehrenden Betrag, der umlagefähig ist (und billiger als normale Kabelanschlüsse) und wenn die Hardware streikt, ist die Reparatur kostenneutral weil mit dem laufenden Entgelt abgedeckt.

    Lohnt sich natürlich bei weitem nicht für jedes Objekt... geteilt durch 17 geht's aber gut auf.

    Jerry
     
  6. Maja

    Maja Erfahrener Benutzer

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    Genau das gleiche haben wir bei einem größeren Objekt auch. Kann ich nur weiter empfehlen... Jedoch nur für größere Wohnanlagen. Die Gebühren pro Mieter liegen bei uns im Monat zw. 2 u. 3 Euro. Da schimpft auch kein Mieter.

    Das ist zwar nicht Hauptthema, wollte ich trotzdem mal kurz loswerden :lol
     
  7. #6 Vermieterheini1, 14.08.2007
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Hallo Jerry,
    hallo Maja,

    das sind hier ganz klar Betriebskosten, da regelmäßig anfallend.
    Der SAT-Anschluss wurde hier (analog Kabelanschluss) geleast.
    Stromkosten + (Überspannungs-)Versicherung (falls vorhanden) nicht vergessen zu den Leasingkosten hinzuzurechnen und umzulegen, wenn lt. Mietvertrag bzw. nach "Modernisierung" möglich.
     
Thema: Gebühr für Satelittenfernsehen
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