gehört der partykeller bzw. der dachboden mit zur wohnungsgröße?

Diskutiere gehört der partykeller bzw. der dachboden mit zur wohnungsgröße? im Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan Forum im Bereich Wohnungseigentum; hallo, ich bin neu hier im forum und habe direkt eine frage :) wir wohnen in einem 3 parteien haus, alle wohnungen sind verkauft. somit ist...

  1. vio

    vio Neuer Benutzer

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    hallo, ich bin neu hier im forum und habe direkt eine frage :)

    wir wohnen in einem 3 parteien haus, alle wohnungen sind verkauft.
    somit ist jeder der parteien eigentümer seiner wohnung.

    jetzt zur eigentlichen frage :)

    familie über uns, hat einen dachboden, einen sehr großen dachboden.
    der mit zu ihrer wohnung gehört, der dachböden wird von den kindern zum spielen benutzt.
    alle spielsachen stehen oben im dachboden...
    der dachboden wird aber nicht als wohnfläche gerechnet, da niemand drinnen schläft.

    die familie unter uns hat einen partykeller, dieser wird, für geburtstage, partys u.ä. genutzt. er wird aber auch als TV und konsolenzimmer von den kindern genutzt.
    als fitnessraum und als friseurzimmer.

    auch ist es beim partykeller so, das er nicht als wohnfläche grechnet wird, da niemand unten schläft.

    ist das den rechntens, das beide parteien, ihre räume so stark nutzen, sie aber nicht in die wohnfläche miteinfließen?

    ich komme mir nähmlich unfair behandelt vor.
    bei allen anschaffungen, renovierungen und alle anfallenden kosten für das haus, zahlen wir das meiste, da wir die meisten qm in der wohnung als wohnfläche haben.
    es handelt sich nur um einen unterschied von 5 qm, also kein wirklich großer unterschied. der sich aber auf dauer bemerkbar macht.
    zudem stört es mich da beide parteien, ihre extra räume extrem nutzen, sie aber nicht als wohnfläche gelten.
    versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, das sie stark genutzt werden, nur stört es mich, das sie dann nicht mit in die wohnfläche fließen, den als sollches werden sie genutzt.

    haben wir den irgendwie eine möglichkeit, das gerechter zu verteilen?
    z.b das die extrafäche von dachboden und partykeller angerechnet wird oder das alle anfallenden kosten, gerecht verteilt werden, also das nicht wir immer das meiste zahlen, sondern alle gleich?

    ich habe dieses thema schon 2 mal angesprochen, beide parteien weigern sich, das als wohnraum anzusehen, dabei ist es wohnraum, denn sie werden extrem genutzt!
    über eine kostengelichsetzung wollen sie aber auch nichts wissen, schließlich, haben wir 5 qm mehr...

    liebe grüße vio
     
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  3. #2 Pharao, 12.06.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.06.2013
    Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    meines Erachten wäre zB beim Dachboden interessant:
    1. kommt man von der Wohung aus in den Dachboden hoch oder
    2. muss man raus ins Treppenhaus, um da hoch zu kommen ?
    Beim ersten würde der Dachboden m.E. zur Wohnfläche dazu gehören, weil er von der Wohnung aus betrettbar ist und somit Teil der Wohnung (für Schrägen gibt es Vorschriften wie die dann ggf. gerechnet werden).

    Beim zweiten käme es darauf an, ob der Dachboden als Wohnraum zählt (also gibt es da Wasseranschluss, Heizung, ect ?) oder nur als Abstellkammer. Falls es nur Abstellkammer ist, zählt m.E. dann der Dachboden nicht zur Wohnfläche dazu.

    Ähnlich verhält es sich mit dem Keller.


    Sollte der Keller und/oder Dachboden nur als Abstellraum zählen, wäre aber m.E. hier nicht ganz uninteressant, wie zB der Strom abgerechnet wird. Denn bei Abstellräumen läuft das ja oft auf "Allgemein", sprich da zahlen alle Mieter i.d.R. anteilig mit.
     
  4. vio

    vio Neuer Benutzer

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    danke für deine antwort.

    beim dachboden ist es so, das es variante 2 ist.
    sie raus ins treppenhaus müssen, um zum dachoboden zu kommen.

    wie es mit dem strom (für dachboden und partykeller) aussieht weiß ich nicht, ich hab noch nie drüber nachgedacht, ob er übers allgemeinstrom läuft.

    egal ob partykeller oder dachboden, beide räume, werden nicht als lagerraum/stauraum genutzt, beide werden tag täglich hergenommen.
    im dachboden spielen die kinder und sie spielen nur dort, da alle spielsachen oben stehen und sich in den kinderzimmern nichts mehr befindet.
    der partykeller wird auch fast täglich genutzt, meist von den kindern, da da ihr TV und ihre konsolen drinnen stehen.
    aber auch als fitnessraum und da sie friseuerin ist, schneidet sie ihren kunden darin die haare...
    die räume werden als richtiger wohnraum genutzt!
    könnte man eventuelle dann auch so abrechnen und es als wohnfläche betrachten?
     
  5. #4 Martens, 12.06.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2013
    Martens

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    Es scheint sich also um eine WEG zu handeln und nicht um ein Miethaus, ich habe das hier mal in den passenden Bereich verschoben.

    Die Kostentragung in einer WEG richtet sich nach der Teilungserklärung und dem Gesetz. Mit Gerechtigkeit hat das ersteinmal nichts zu tun, es geht um die Einhaltung der Regeln.
    Steht denn in der TE, daß die Kosten nach Wohnfläche abzurechnen sind?
    Wird denn nach Wohnfläche abgerechnet?

    Sofern ein Eigentümer durch die aktuelle Kostentragungsregelung massiv benachteiligt wird, könnte er einen Anspruch auf Änderung des Kostenverteilungsschlüssels haben. Da die beiden anderen Eigentümer aber kein Interesse daran haben, mehr vom Kuchen zu bezahlen, wird hier (nach einem Schlenker über eine zumindest versuchte Beschlußfassung in der Eigentümerversammlung) der Weg wohl über das Gericht führen.

    Christian Martens
     
  6. #5 Fremdling, 12.06.2013
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    Aufteilungsplan + Teilungserklärung einsehen...

    Hallo vio,

    wenn ich Deinen Beitrag zum Dachboden korrekt verstehe (kein direkter Zugang von der Wohnung; Zugang über den Flur), könnte der Dachboden doch auch gut Gemeinschaftsraum (z.B. Trockenboden) sein? Gleiches könnte auch für den Partykeller (z.B. Abstellraum) gelten?

    M.E. lässt sich das aber zuverlässig über den Aufteilungsplan für das Haus klären. Sollten die Räume (Dach; Keller) tatsächlich zu den beiden Wohnungen gehören, müssten sie auch dieselben Nummern tragen wie die Wohnungen der beiden Nutzer, folgerichtig auch der Wohnfläche zugeordnet und so auch in der Teilungserklärung mit Raumbezeichnung und Gesamtfläche aufgeführt sein.

    Wenn die Infrastruktur (insbesondere Strom; ggf. Heizung?) nicht von den Bewohnern durch Decke oder Boden verlegt wurden, fände auch ich eine Klärung interessant, wer diesbezügliche Verbräuche zahlt.

    Sollten meine beiden Eingangsfragen mit JA beantwortet werden, wäre dann die Klärung der Frage noch heikler, wie die 'eigenwillige' individuelle Nutzung der Gemeinschaftsräume unter Ausschluss der je anderen beiden Miteigentümer künftig zu behandeln ist.

    Viel Erfolg bei der Aufklärung!
     
  7. #6 Tante_F, 13.06.2013
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    Hmm, also meine (nicht fachmännische) Meinung dazu wäre, dass es sich bei Keller und Dachboden um Räumlichkeiten handelt, die allen Parteien des Hauses zur Verfügung stehen, da alle sie erreichen können. Du oder Ihr könntet sie also auch nutzen und somit wäre das kein Grundlage für die Addition dieser Fläche zur Wohnfläche der Wohnungen.
    Eine Frage stellt sich mir dazu gerade noch: sind die Räumlichkeiten mit einer Tür versehen, für die Du/Ihr auch einen Schlüssel besitzt? Also so dass ihr auch die Möglichkeit hättet, die Flächen zu nutzen?
     
  8. #7 Tobias F, 13.06.2013
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    Sorry, aber so ein Unsinn.
    Wieso muss ein Dachboden oder Kellerraum für alle erreichbar sein? Wozu gibt es Türen? ZUdem stand hier niergends das beide Räume OFFEN und für alle erreichbar sind, ganz im Gegenteil.
    Der TS schrieb doch schon ganz deutlich: "hat einen dachboden, einen sehr großen dachboden.
    der mit zu ihrer wohnung gehört"
    "die familie unter uns hat einen partykeller" - auch hier ist erst ein mal davon auzugehen, dass dieser Raum laut TS zur entsprechenden Einheit gehört und eine Tür besitzt.
     
  9. #8 Tante_F, 13.06.2013
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    Dem wollte ich ja nur noch genauer auf den Grund gehen und sicher stellen, dass der Dachboden und der Keller nicht eigentlich für alle Bewohner zugänglich/nutzbar ist. Und da
    finde ich das auch gar nicht weit her geholt. :unsicher016:
    Ich betone nochmal, ich bin kein Fachmann, aber für mich würde es naheliegen, dass das Gemeinschaftsräume sind, was ich durch meine Fragen nur absichern wollte. Nicht, dass "die oben" den Dachboden nutzen, nur weil sie am nächsten daran sind, oder die "die unten" wohnen den keller nutzen, weil sie näher dran wohnen.
     
  10. #9 Tobias F, 13.06.2013
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    Wenn ich in meinen Keller will muss ich auch raus aus der Wohnung. Was ist das denn für eine Begründung?
    Und wenn der Dachboden vom inneren der Wohnung erreichbar wäre dann wäre es wohl kein Dachboden wie hier dargestellt.

    Zudem, es steht in der Frage des TS ganz klar wem welcher Raum gehört.
     
  11. #10 joebeuel, 13.06.2013
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    Welche Kosten werden denn nach Wohnfläche, und welche Kosten nach Miteigentumsanteilen verteilt?
    Bei einer Verteilungs nach MEA hätte eine Vergrößerung der Wohnfläche ja keinen Einfluß auf die Kostenverteilung...
     
  12. #11 Martens, 14.06.2013
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    solange der TE keine Informationen liefert, kann hier nur spekuliert werden, das hilft aber niemandem.

    Christian Martens
     
  13. Berny

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    Du sagst es, Christian.
    Ich selbst würde die Nicht- oder Doch-Zurechnung zu Wohnflächen eher daran festmachen, ob der Dachboden bzw. der Kellerraum auch beheizbar ist/sind.
     
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