Gekipptes Fenster

Diskutiere Gekipptes Fenster im Hausordnung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Du bist dir da vielleicht einig. Alle sind sich definitiv nicht einig, schon gar nicht wir, dass Dauer-Kipp eine doofe Idee ist. Die (eine von...
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Ich denke, wir sind uns alle ziemlich einig, dass Dauer-Kipp eine doofe Idee ist.
Du bist dir da vielleicht einig. Alle sind sich definitiv nicht einig, schon gar nicht wir, dass Dauer-Kipp eine doofe Idee ist.

Die (eine von vielen möglichen) Begründung(-en) hast du im gleichen Beitrag ja direkt mitgeliefert:
Der Mieter wird vielleicht auch nicht über Schimmelprobleme klagen. Vielleicht trocknet er seine Wäsche im Bad?
 
#
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AJ1900

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Du bist dir da vielleicht einig. Alle sind sich definitiv nicht einig, schon gar nicht wir, dass Dauer-Kipp eine doofe Idee ist.

Die (eine von vielen möglichen) Begründung(-en) hast du im gleichen Beitrag ja direkt mitgeliefert:
Jetzt wollt ihr euch aber auch unbedingt zanken, oder?:D:D:D:D:D
 

ehrenwertes Haus

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Jetzt wollt ihr euch aber auch unbedingt zanken, oder?:D:D:D:D:D
Hmmm ich denke, da sind sich mind. 2 User ziemlich einig. :D

Vermutlich die Beiden, die seltsame Theorien aufstellen, und diese dann gegenseitiig verteidigen.
Beide User reden gerne in Wir-Form und ganz viel von "einig".


🍿
 

Nanne

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Warum sind gekippte Fenster schlecht?
So die Meinung von Experten
"Durch dauerhaft gekippte Fenster kann viel Wärme verloren gehen und das angrenzende Mauerwerk stark auskühlen. Es ist nur ein geringer Luftaustausch möglich. An kalten Wänden kondensiert die Feuchtigkeit schneller und die Wände werden feucht. Schimmelbildung wird dadurch begünstigt."

Irgenwie einleuchtend.
 
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Durch dauerhaft gekippte Fenster kann viel Wärme verloren gehen und das angrenzende Mauerwerk stark auskühlen.
Hervorhebung (rot, fett, kursiv UND unterstrichen) durch mich.

Geht im konkreten Fall viel Wärme durch das (dauerhaft?) gekippte Fenster verloren?

Weiß das jemand?

Solange das niemand wirklich weiß (Vermutungen reichen hier nicht! Es reicht auch nicht, daß @Nanne das irgendwie einleuchtend findet!), muss man sich nicht die Frage stellen, ob der Mieter mit seiner Wärme nicht machen darf, was er will (schließlich hat (oder wird) er dafür bezahlen).


@Nanne, wie wäre es, wenn du endlich mal richtig zitierst? So jedenfalls schmückst du dich mit fremden Federn (hoffentlich, ohne es selbst zu merken). Echt nicht nett, sowas. Es ist ja nicht so, als ob das dir nicht schon des Öfteren (nicht nur von mir) mitgeteilt wurde.
 
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Hervorhebung (rot, fett, kursiv UND unterstrichen) durch mich.

Geht im konkreten Fall viel Wärme durch das (dauerhaft?) gekippte Fenster verloren?

Weiß das jemand?

Solange das niemand wirklich weiß (Vermutungen reichen hier nicht! Es reicht auch nicht, daß @Nanne das irgendwie einleuchtend findet!), muss man sich nicht die Frage stellen, ob der Mieter mit seiner Wärme nicht machen darf, was er will (schließlich hat (oder wird) er dafür bezahlen).


@Nanne, wie wäre es, wenn du endlich mal richtig zitierst? So jedenfalls schmückst du dich mit fremden Federn (hoffentlich, ohne es selbst zu merken). Echt nicht nett, sowas. Es ist ja nicht so, als ob das dir nicht schon des Öfteren (nicht nur von mir) mitgeteilt wurde.
Die Dame ist meiner Kenntnis nach Ü80, Respekt!
Was soll bitte diese künstliche Erregung Nutzer dots?

Manche Menschen sind wirklich respektlos.
Möchte hier nicht das Jammergeschrei von respektlosen Vermietern vernehmen, wenn ihre Mieter dauerkipplüften.
 
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Ferdl

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@Nanne hatte schon Recht mit dem Zweifamilienhaus, auch wenn ich vermute dass die TE etwas anderes meint.
Wir Mann ich und Kind wohnen in einem Zweifamilienhaus.
Dies ist dann doch schon mal der Anfang vom Ende
Wir haben jetzt den Anwalt gebeten die Kündigung zu schreiben,
Ein dauergekipptes Fenster geht keinesfalls als Begründung um die Kündigungsfrist zu verkürzen.
Sollte vorher nochmal was sein,dann gibt es die fristlose Kündigung.

@Nanne, wie wäre es, wenn du endlich mal richtig zitierst?
Sie hat den Text immerhin im Anführungszeichen gesetzt, auch wenn die Quelle fehlt.

Lustigerweise habe ich unter @Nannes Link einen Interessanten Beitrag entdeckt, der das Weltbild der Dummschwätzer erschüttern könnte.
 

Ferdl

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Der Kernsatz des verlinkten Textes dürfte dies sein:
"Wenn der Vermieter die Entstehung von Schimmel auf das Verhalten des Mieters zurückführt, liegt die Beweislast bei ihm, dass nicht bauliche Mängel dafür verantwortlich sind."
 
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@Nanne hatte schon Recht mit dem Zweifamilienhaus, auch wenn ich vermute dass die TE etwas anderes meint.

Dies ist dann doch schon mal der Anfang vom Ende

Ein dauergekipptes Fenster geht keinesfalls als Begründung um die Kündigungsfrist zu verkürzen.



Sie hat den Text immerhin im Anführungszeichen gesetzt, auch wenn die Quelle fehlt.

Lustigerweise habe ich unter @Nannes Link einen Interessanten Beitrag entdeckt, der das Weltbild der Dummschwätzer erschüttern könnte.
Zustimmung!
 

Hutchinson Hatch

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Mal eine grundsätzliche Überlegung... wenn man der Argumentationsweise der Grünen folgt, ist Energieverschwendung eindeutig ein Sakrileg, womit sie eigentlich auch nicht falsch liegen.

Somit müßte der Vermieter doch eigentlich mehr rechtliche Möglichkeiten eingeräumt bekommen, bei offensichtlicher Energieverschwendung von Mietern zu handeln. Besonders interessant wird es doch, wenn, wie bereits angekündigt, der Vermieter mit ins Bezahlboot über eine CO2-Abgabe geholt wird. Auch Mietverhältnisse mit Bürgergeld-Beziehern dürften auf weitere Proben mit Privatvermietern gestellt werden, wenn die Temperaturregulierung des Wohnraums über das offene Fenster geschieht.

EDIT: Vielleicht liegt auch hier der wahre Hintergrund der Abgabe, den Vermieter als Öko-Sheriff gegenüber dem Mieter in Stellung zu bringen und so den allgemeinen Energiebedarf im Wohnsektor zu senken.
 

ehrenwertes Haus

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Mal eine grundsätzliche Überlegung... wenn man der Argumentationsweise der Grünen folgt, ist Energieverschwendung eindeutig ein Sakrileg, womit sie eigentlich auch nicht falsch liegen.
Schon möglich, dass sich durch die angestrebte Energiewende und Kostenbeteiligung der VMs am Energieverbrauch der Mieter sich zukünftig die Rechtssprechung ändert.
Bis dahin hilft es nicht, bei jetztigen Fragen auf zukünftige Gesetztesänderungen zu spekulieren.

Mittel- bis längerfristig gehe ich ebenfalls von einer Gesetzesänderung im Mietrecht in Richtung Vorgaben welche Energie bzw. Ressourcen-Verbräuche pro Kopf oder m² als angemessen definiert werden. Im sozialen Mietbereich gibt es das ja bereits, vom "Amt" werden diese Kosten nur bis zum regional unterschiedlichen Limit der KdU-Werte übernommen.
Ein ähnliches System vermute ich auch auf den zukünftigen freien Wohnungsmarkt, wenn es nach den Wünschen unserer jetztigen Regierung geht.

Vielleicht liegt auch hier der wahre Hintergrund der Abgabe, den Vermieter als Öko-Sheriff gegenüber dem Mieter in Stellung zu bringen und so den allgemeinen Energiebedarf im Wohnsektor zu senken.
In dem Punkt vermute ich eher Vorschriften die Wohnung weiter aufzurüsten mit bauseitigen Energiesparmassnahmen, Belüftungssystemen...
Hauptsache bequem und möglichst frei von Eigenverantwortung der Mieter in diesem Bereich.

Diese Spekulationen bringen den TE nur leider nicht weiter.
 
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Somit müßte der Vermieter doch eigentlich mehr rechtliche Möglichkeiten eingeräumt bekommen, bei offensichtlicher Energieverschwendung von Mietern zu handeln.
Nein, der Vermieter ist nicht das Kindermädchen des Mieters, welches dafür sorgt, dass er mit seinem Auto nicht zu schnell fährt, dass er jeden Tag eine saubere Unterhose anzieht und den Müll richtig trennt.
 
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Nicht nur der Mieter. Unsere Politiker (aller Couleur) möchten sich in sämtliche Lebensbereiche regulierend einmischen aber bitte ohne einen Fitzel Verantwortung zu übernehmen.
:top
Darf ich die Herren? hier mal in ihrer Off Topic Diskussion unterbrechen!

Ja die Vermieter müssen zukünftig selbstbewußter und geschlossener gegenüber der Politik auftreten.
Und ja, ich bin nicht der Kindergartenbetreuer meiner Mieter, auch wenn das manche Politiker so wünschen.
 

Hutchinson Hatch

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Nein, der Vermieter ist nicht das Kindermädchen des Mieters, welches dafür sorgt, dass er mit seinem Auto nicht zu schnell fährt, dass er jeden Tag eine saubere Unterhose anzieht und den Müll richtig trennt.

Ich habe die Prämisse vorangestellt, dass die Grünen den Weltuntergang durch die Klimakatastrophe vorhersehen. In diesem Kontext wird von den Vermietern durch kommende Sarnierungsvorschriften einiges abverlangt werden. Ich habe von Herrn Habeck aber noch nie in der Öffentlichkeit sagen gehört, dass er an sich an die Verbraucher, das heisst auch die Mieter richtet, Energie einzusparen. Solange sich die Immobilienbewohner, wozu auch Eigentümer zählen, grob falsch verhalten, sind die Klimaziele schwer zu erreichen (es sei denn, wir haben 100% Ökostrom). Da nützt auch die beste Wärmepumpe nix.

Im übrigen bin ich der gleichen Meinung wie du, das Leben meiner Mieter geht mich nix an. Sobald ich aber für ein unsinniges Lüftungsverhalten mitzahlen muss, sehe ich das anders.
 
Schöneshaus

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Also ,sorry ja mein Beitrag.
Leider hab ich viel gearbeitet,jetzt bin ich wieder hier und staune über die rege Diskussion. Wir wohnen über der Mieterin,ja es ist mir egal ob sie tagelang weg ist,geht mich nix an,aber ja das offene Fenster hat mich gestört. Darauf angeschrieben meinte sie wieder wir sollen uns nicht so anstellen,ist ja nur das Bad und sie eh nicht da,was für eine Logik...
Mittlerweile ist das Fenster zu und der Balkon voll gemüllt,das scheint einfach ihre Art zu sein ihren Unmut zu zeigen.
 
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