Gemeinstrom vs. Privatnutzung

Diskutiere Gemeinstrom vs. Privatnutzung im Abrechnungs-/Umlagmaßstab Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Guten Abend! Ab voraussichtlich Februar sind wir Besitzer und Vermieter eines Mehrfamiienhauses mit vier Wohnungen. Eine bewohnen wir, drei sind...

  1. #1 Haus mit Ausblick, 19.01.2018
    Haus mit Ausblick

    Haus mit Ausblick Neuer Benutzer

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    Guten Abend!

    Ab voraussichtlich Februar sind wir Besitzer und Vermieter eines Mehrfamiienhauses mit vier Wohnungen. Eine bewohnen wir, drei sind vermietet. Bislang waren immer alle vier Wohnungen des Hauses vermietet, der vorherige Eigentümer wohnte nicht im Haus.

    Derzeit gibt es außerhalb der Wohnung keine privaten bzw. nur dem Eigentümer zugeordneten Räume. Alle Nebenräume wie separate Toiletten im Treppenhaus oder Kellerräume sind den jeweiligen Wohnungen zugeordnet per Mietvertrag. Gemeinschaftsflächen wie das Waschhaus, der Dachboden, der Fahrradschuppen und der Garten dürfen von allen Mietern laut Mietvetrag genutzt werden.

    Perspektivisch möchten wir (durch Neuvermietung oder wenn möglich Neuverträge) aber Räume und Bereiche, die jetzt noch allen gemeinschaftlich zugänglich sind, in Privaträume umwandeln. Nun das Problem: Es handelt sich um einen Altbau in dem es technisch recht schwierig ist, den Stromverbrauch jedes Raumes einzeln zu erfassen.

    Beispiel: Wir würden künftig das Waschhaus nicht mehr mitvermieten und privat, etwa als Werkstatt ,nutzen. Wir haben dann entsprechende Verbräuche im Raum, die aber über einen gemeinsamen Stromzähler und Wasserzähler für den Gemeinschaftsbreich laufen. Wie geht man dann vor? Wie verrechnet man eine private Nutzung mit dem Gemeinstrom, wenn technisch eine separate Abrechnung nicht möglich ist? Ließe sich das über eine Pauschale ausgleichen?

    Vielen Danke, ich bin gespannt auf die Antworten!
    Susann
     
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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Möchten kann man viel...
    Was genau steht in den Mietverträgen zu der Nutzung dieser Räume?
    Neue Mietverträge brauchen die Mieter nicht zu unterschreiben, denn Kauf bricht Miete nicht, d. h. die bestehenden Mietverträge gelten weiter.
    Bei Neuvermietungen kannst du diese Räume dann als Nutzung durch den Mieter rauslassen.
    Nur kündigen kannst du den Mietern auch nicht, und ob und wann jemand auszieht steht in den Sternen.

    da könnte man dann Zwischenzähler einbauen lassen.
     
  4. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Nä! Seid ihr nicht.
     
  5. #4 immobiliensammler, 19.01.2018
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Doch, erstes zu rund einem Viertel, letzteres zu drei Vierteln! - Eigentümer natürlich vom ganzen Haus!
     
  6. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Erst nach Eintragung im Grundbuch.

    Wenn es im Mietvertrag festgelegt ist, wo Waschräume sind, so kannst Du die Gemeinschaftsräume nicht in Privaträume einfach umwandeln.


    Klar kannst Du sie umwandeln, wenn Du das ECHO der Mietminderung vertragen kannst. Die betrifft die Bruttowarmmiete. Wenn Du die Warmkosten Deiner Mieter vorübergehend tragen möchtest bitte. Ein Richter wird Dich in Deine Schranken zurück weisen und Dir mitteilen was Du darfst.
     
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  8. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Besitzer (vom ganzen Mehrfamilienhaus) und (gleichzeitig) Vermieter (vom ganzen Mehrfamilienhaus) zu sein dürfte schwierig werden.
    Eigentlich wollte ich damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass mal wieder der Unterscheid zwischen Besitzer und Eigentümer nicht bewusst ist. Ich sehe, dass wir uns diesbezüglich einig sind, @immobiliensammler. :-)
     
    Berny und immobiliensammler gefällt das.
  9. Duncan

    Duncan
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    So lange dir dabei klar ist, das es durchaus mehrere Jahrzehnte dauern kann, bis die von dir begehrten Räumlichkeiten frei von mietvertraglichen Ansprüchen der Mieter sind, kann man das grds. so machen. Dabei ist dann peinlichst auf eine korrekte, sich je nach Entwicklungsstand verändernde Abrechnung zu achten, sprich man muss schon jetzt für eine entsprechende Abrechnungsmöglichkeit sorgen. Dies kann z.B. ein geeichter Unterzähler an der Elektroeinspeisung der Waschküche sein. Der Betrag wird dann vom Gesamtvolumen abgezogen und nur auf die Nutzer separat umgelegt. Und dass mit allen tangierten Kostenpositionen. Als ob Nebenkostenabrechnungen nicht schon genug Möglichkeiten für mehr und minder verhängnisvolle Fehler böten...
     
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