Genehmigung für Laminatfußboden

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von GWSG_Harzgerode, 06.05.2009.

  1. #1 GWSG_Harzgerode, 06.05.2009
    GWSG_Harzgerode

    GWSG_Harzgerode Neuer Benutzer

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    Ein Mieter hat den Antrag gestellt in Flur, WZ und SZ Laminat zu verlegen.

    Wie sollte die Genehmigung inhaltlich aussehen, damit man als Vermieter auf der sicheren Seite ist (z.B. Entfernung des Laminats bei Auszug etc.)?
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 06.05.2009
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    nach immens schlechten erfahrungen würde ich definitiv auf einer verlegung durch einen entsprechenden fachmann bestehen und in jedem falle eine abnahme machen.

    wichtig ist natürlich auch der fachmännische aufbau (bzw. unterbau) - bodenvorbereitung, trittschallschutz usw.
    TRITTSCHALLSCHUTZ IST ENORM WICHTIG!!! (ohne trittschallschutz könnten sich die mieter in der darunterliegenden wohnung beschweren bis hin zur mietminderung, denn die lärmbelästigung ist ungleich höher als bei teppichböden.)

    und hier mal ein paar beispiele wie das enden kann, wenn ein mieter laminat selbst verlegt - angeblich "fachmännisch":

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    hier ist unschwer zu erkennen, dass die fussbodenleisten für die meisten hobby-heimwerker wohl das grösste problem darstellen - klar, fläche verlegen kann jeder, sofern der boden gerade ist.
    schwierig übrigens auch die sache mit den übergangsprofilen, türrahmen usw.

    ICH RATE DRINGEND AB SOWAS DEM MIETER ZU ÜBERLASSEN!!!
    lass das lieber auf deine kosten einen fachmann machen und erhöhe die miete dann entsprechend.

    p.s.: um irrtümern vorzubeugen: nein, die bilder stammen nicht von einem zwischenstadium oder so - sie entstanden 1,5 jahre NACH der angeblich fachmännischen verlegung beim AUSZUG des mieters!!!
     
  4. #3 pragmatiker, 06.05.2009
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    die genehmigung unter der bedingung erteilen, das der laminat bei auszug auf wunsch des vermieters auf kosten des mieters zu entfernen und entsorgen ist und der ursprüngliche zustand dann wiederherzustellen ist. klar machen, das keinerlei zahlungen des vermieters zu leisten sind.
    den mieter dann das unterschreiben lassen.
     
  5. kummer

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    Ergänzend zu pragmatikers Vorschlag Trittschallschutz vorschreiben - losti, Die Leisten sind Nebensache. Wenn wer meint, er könnte auch mit ohne, das ist das sein Gusto.
    Aber Trittschallschutz hattest du ja angesprochen, das wirkt sich auf andere aus.
    Das würde ich als Auflage verankern. Bei Beschwerden entweder Rückbau oder Nachbesserung. 3-5mm können reichen. Und darauf bestehen, das Laminat mit TSS nicht mit extra TSS gleichgestellt ist. Soliden TSS inklusive gibt es nämlich nicht mit dem Baumarktkrams für 6 Euro 99 ...... da bappt zwar eine Unterlage drunter, aber effizient
    ist was anderes. Auf extra verlegten TSS bestehen. Das macht es aber auch gleich teurer je qm ... je nach Stoff/Material ca. 0,5-3 Euro je qm Laminat.
     
  6. #5 lostcontrol, 07.05.2009
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    ja und nein kummer.

    1.) einen laminatfussboden wischt man feucht. was meinst du was passiert, wenn du mit deinem feudel/mop/lumpen-was-auch-immer-putzgerät beim wischen gegen die fussbodenleisten stösst?
    richtig. auch wenn du "nebelfeucht" wischst, wird es dort dann feuchtigkeit und dreck in die fugen drücken. drum sorgt der fachmann dafür, dass hier ein entsprechender abschluss geschaffen wird. wir machen das so, dass wir zwischen fussbodenleisten und boden eine silikonfuge machen.
    wenn du nun garkeine fussbodenleisten hast, sind die auswirkungen natürlich deutlich schlimmer, du wirst feuchtigkeit und dreck nicht nur gegen die wand schmieren, du wirst sie in die (fachmännisch notwendigen) dehnungsfugen schieben. und was passiert dort wohl mit feuchtigkeit und dreck? tja, der sifft so vor sich hin, je nach untergrund/deckenkonstruktion kann da alles mögliche wachsen.

    2.) besteht ja immer latent die möglichkeit, dass ein nachmieter den boden gerne behalten möchte. bzw. man als vermieter den boden übernehmen möchte. zumal ein "rückbau" auf den alten belag in den seltensten fällen tatsächlich möglich ist. dann sollte das natürlich schon anständig gemacht sein, sonst wird das ruckzuck zum mangel bzw. grund für eine mietminderung. und nichts ist ärgerlicher als eine berechtigte mietminderung wegen dingen, für die du als eigentümer/vermieter garnichts kannst.
    wir haben in den laminatboden, den man auf den bildern sieht, mittlerweile DEUTLICH mehr geld nachträglich reingesteckt, als das material dafür gekostet hat. von der arbeitsleistung ganz zu schweigen. da wären wir deutlich besser gefahren, wenn wir das gleich auf unsere kappe gemacht hätten. das nächste mal war ich dann schlauer und habs gleich vom profi machen lassen (bilder an anderer stelle). sieht halt auch gleich um klassen besser aus (und die optik einer wohnung ist halt wichtig).

    was ich vergessen habe zu erwähnen, was aber enorm wichtig im zusammenhang mit laminat ist:
    LAMINAT TRÄGT AUF.
    folge: sämtliche türen müssen abgesägt werden. das bedeutet, dass ein tatsächlicher "rückbau" garnicht mehr möglich ist, denn die türen hinterher wieder zu verlängern ist schlicht unmöglich.
     
  7. #6 Christian, 07.05.2009
    Christian

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    Hallo,

    ich würde ungern mit potentiellen zukünftigen Nachmietern eine "verbastelte" Wohnung besichtigen wollen. Mir wäre das Risiko, daß die potentellen Nachmieter durch das schlampig verlegte Laminat Rückschlüsse auf den Vermieter ziehen, zu groß.

    Außerdem wird die Substanz auch nicht besser, wenn bei jedem Mieterwechsel erst zurückgebaut wird und dann neuer Boden verlegt wird - irgendwann sehen die Wände in Fußleistenhöhe aus, wie ein Schweizer Käse :D
     
  8. #7 GWSG_Harzgerode, 07.05.2009
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    Laminatfußboden

    Vielen Dank für die vielen Hinweise und Anregungen, die haben uns sehr weitergeholfen.
     
  9. #8 lostcontrol, 07.05.2009
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    RE: Laminatfußboden

    und gwsg, erzähl, wie hast du dich entschieden?
    *neugier*
     
  10. kummer

    kummer Erfahrener Benutzer

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    Das ist halt die krux - du kannst nur auf fachmännisch bestehen, aber eben nicht vom Fachmann. Und als "fachmann" bezeichnet sich jeder Hobby-Handwerker. Ähnlich sieht es beim Thema Streichen aus. Auf mehr als "fachmännisch" kannst du vertraglich nicht bestehen, sonst schneidet man sich ins Fleisch. Das ist aber relativ - und solche Beispiele wie auf deinen Fotos habe ich schon einige gesehen.
    Vertraglich kann man halt nur regeln, das zurückgebaut werden muß - und wenn jemand halt Wischwasser aunter den Teppich gewischt hat, muß er für den drunter liegenden Bodenbelag aufkommen.
     
  11. #10 lostcontrol, 08.05.2009
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    welchen darunter liegenden bodenbelag?
    schau, laminat trägt nun mal auf. und um laminat zu verlegen, entfernt man üblicherweise den darunter liegenden bodenbelag (schon weil man damit meist so etwa 1cm gewinnt). ausserdem muss man die türen absägen. die vermutlich vorhandenen fussbodenleisten wird man nicht weiterverwenden können.
    wie also soll dieser rückbau aussehen? laminat wieder raus, alten fussbodenbelag wieder reinlegen, alte fussbodenleisten wieder dranbauen und abgesägte türen wieder verlängern? das kannst du doch vergessen, vor allem letzteres.

    und das wischwasser in den fugen zwischen wand und laminat macht mir sorge, weil es dort vor sich hinsifft, üble schimmelkolonien erzeugen kann und im schlimmsten fall sogar die bausubstanz schädigt.
    das ist einfach nicht in ordnung, drum sollte man die anbringung von fussbodenleisten eben NICHT dem mieter freistellen.
     
Thema: Genehmigung für Laminatfußboden
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