Genossenschaft gekündigt und Weiter?

Diskutiere Genossenschaft gekündigt und Weiter? im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Guten Tag, ich hoffe ich bin hier richtig und es kann jemand helfen. Aus einer Erbengemeinschaft hat ein Miterbe die Mietwohnung und die...

  1. #1 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Guten Tag, ich hoffe ich bin hier richtig und es kann jemand helfen.
    Aus einer Erbengemeinschaft hat ein Miterbe die Mietwohnung und die Mitgliedschaft in der Genossenschaft
    gekündigt. Die Kündigung wurde angenommen und es dem Miterben mitgeteilt. Er hat einen weiteren Miterben
    darüber informiert, jedoch den 3. Miterben nicht. Es wurde die Auskunft verweigert.
    Erbe drei wendet sich an die Genossenschaft weil er Auskunft über die Wohnungsherrichtung im Falle einer noch durchzuführenden Renovierung erhalten möchte. Er bittet auch um Auskunft, wie hoch die Genossenschaftsanteile sind, deren Verzinsung und Auszahlbetrag (gleiche Erbquote wie die anderen Miterben)
    auch wann und wie die Auszahlung vorgenommen wird. Er bekommt keine Antwort. Was kann er tun, damit
    ihm die Genossenschaft Auskunft gibt?
     
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  3. #2 ehrenwertes Haus, 26.01.2018
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  4. Berny

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    Auf Auskunfterteilung klagen - wäre doch gelacht, wenn sich nicht Kosten hochtreiben liessen...:003sonst:
     
  5. #4 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Nochmals eine Nachfrage. Meine Frage ging nicht bezüglich der Miterben.
    Vielmehr geht es mir darum ob die Genossenschaft einem Miterben Auskunft geben muß.
    Ich denke ja. Testament, Testamentseröffnung wurde vorgelegt. Ich habe doch Anspruch als Erbe
    eine Auskunft von jedem zu erhalten der Nachlassforderungen hat oder auch wo sich noch Nachlassguthaben
    befinden. So wie mir die Bank über das Nachlasskonto Auskunft gibt so muß es doch auch bei der Genossenschaft gehandhabt werden oder etwa nicht?
     
  6. #5 ehrenwertes Haus, 26.01.2018
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    Die Genossenschaft hat Auskunft erteilt, nur eben an einen anderen Miterben.
    Miterben untereinander sind i. d. R. nicht auskunftspflichtig.

    Ob hier ein Sonderfall auf Auskunftspflicht unter den Miterben vorliegt, sollte man erst prüfen, bevor man zur Klage rät.

    Es wurde ja auch nichts gesagt, ob die Erben Einzelvertretungsbefugnis haben oder nur als Gesamtheit agieren dürfen.
     
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  7. GSR600

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    Also wenn bei uns ein Genossenschaftsmitglied verstirbt, gibt es erstmal ohne Vollmachtsurkunde oder Erbschein keine Auskünfte, da könnte ja jedr daherkommen.
     
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  8. #7 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Na ob das mal ne qualifizierte Antwort ist....
     
  9. #8 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Es ist eine Erbengemeinschaft, ja. Und trotzdem muß doch Auskunft gegeben werden. Jeder hat ein eigenständiges Recht darauf, denke ich
    Ich habe jedenfalls keinem Miterben per Unterschrift für alle zu agieren erlaubt.
     
  10. #9 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Und genau das ist erfolgt. Bereits im November im vergangenem Jahr. Dieser Miterbe hat mit nur einer Unterschrift Mietvertrag und Genossenschaft gekündigt. ...Er wollte einfach das aufgefundene Testament nicht abgeben. Da Erbe 3 damit nicht einverstanden war, gibt er jetzt keine Auskünfte von ihm.
    Auf Druck hat er jetzt im Januar aber das Testament abgegeben. Und jetzt haben alle drei ein Eröffnungsprotokoll womit alle drei auch Auskünfte fordern können und nicht nur der eine Miterbe. Klagen wäre doch nur das letzte Mittel. Wie muß die Genossenschaft hier handeln?
     
  11. GSR600

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    Naja also ganz erhrlich, sowas nervt extrem, wenn man jedem der 3 Erben das gleich immerwieder erzählen muss, so Briefe/Anfragen bleiben gerne auch mal länger unbeantwortet.
    Wir lassen uns bestätigen wer der Ansprechpartner ist und auch von allen Erben unterschreiben, dass nur auf 1 Konto ausgezahlt wird und dann müssen die Erben den Rest unter sich ausmachen.
    Wir machen doch nicht den Hampelmann.
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 26.01.2018
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    Mein Tipp:
    Nimm alle Unterlagen die du hast mit zu einem Fachanwalt und lass dich dort beraten.
    Wenn einer deiner Miterben mauert, kommst du ohne fundiertes Sachwissen alleine nicht weiter.

    Lass dich vom Fachanwalt aufschlauen. Mit Klagen und unnötigen Stress machen, hat das doch gar nichts zu tun.
    Allein die Tatsache, dass Jemand versucht ein Testament zurück zu halten, würde mich aber mehr als stutzig machen.
     
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  13. Berny

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    Qualifizierte "Antwort": Von wem und aufgrund welcher Rechtsgrundlage...?
     
  14. Bovary

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    M. E. gilt die gegenüber der Genossenschaft ausgesprochene Kündigung nicht, da ja die Erben automatisch in das Mietverhältnis eintreten und eben nur gemeinsam kündigen können. Ob das mit dem Eintritt in eine Genossenschaft genau so gehandhabt wird, weiß ich nicht, aber es wäre für mich logisch, weil ja wohl die Mitgliedschaft Voraussetzung für das Fortführen des Mietverhältnisses ist.
    Die Frage ist nur, was will man erreichen?
    Der Genossenschaft könnte z.B. einfallen bzw. könnte sie darauf hingewiesen werden, dass die Kündigung nicht wirksam ist. Dann ist die Miete eben weiter zu zahlen.

    Daran dürfte wenig Interesse bestehen, wenn man das Mietverhältnis nicht aufrecht erhalten will. Will man als einer der übergangenen Miterben das Mietverhältnis fortführen, sieht die Bewertung natürlich anders aus.

    Streitige Erbauseinandersetzungen sind nun keine so angenehme Sache. Aber man sollte doch versuchen, da nicht noch Dritte mit reinzuziehen. Also wenn man von den anderen Erben übergangen wird, muss man gegenüber denen seine Ansprüche geltend machen.
    Wie bei jeder streitigen Auseinandersetzung, sollte man vorher eine Kosten-Nutzen-Abwägung vornehmen. Normalerweise verzichtet man auf Ansprüche, wenn die Kosten zu deren Durchsetzung nicht verhältnismäßig sind. Wenn es einem nur ums Prinzip geht und die Kosten egal sind, ja dann...
     
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  15. #14 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Also bisher war ich immer noch der Ansicht, daß jeder der eine Arbeit hat, diese auch gern tut. Erst recht wenn man mit Menschen, (zahlenden)Kunden
    zu tun hat. Was ist denn das für eine Einstellung. Mal mehr beachten, ohne Kunden gäbe es keine Arbeit und dem zu folge auch keinen Lohn. Das dazu, erschütternd.Vor allem sollte man richtig gut lesen um antworten in dieser Form zu verfassen. Es wurde keine Unterschrift von allen Erben geleistet.
     
  16. #15 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Ich bin nur der Meinung, daß von Seiten der Genossenschaft Fehler gemacht wurden, die richtig Geld kosten. Die Genossenschaft hat nicht richtig gehandelt. Hätte sie es, wären alle kurz angeschrieben worden und man hätte von allen dreien die Unterschrift. Danach wäre die Verteilung der Anteile
    zu gleichen Teilen jedem einzelnen der Erbengemeinschaft zu überweisen. Hier riskiert die Genossenschaft einfach mal so ne Zivilklage die die Erbengemeinschaft unter sich ausfechten soll, die aber so nicht nötig gewesen wäre. Dafür hab ich kein Verständnis.
     
  17. Duncan

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    eine Wohnungsgenossenschaft hat aber keine Kunden die Geld bringen.
    Die hat nur Mitglieder die günstig wohnen wollen und möglichst noch Geld raushaben wollen.
    Insbesondere Erben die nur eine Auszahlung begehren sind da nun nicht unbedingt begehrte Kundschaft,sondern vor allem der unbequemere und unschönere Teil der Arbeit.
     
  18. #17 Keineahnung58, 26.01.2018
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    ....richtig Mitglieder ....die irgend wann mal Geld gebracht haben müssen um es wieder rauszukriegen, oder. Armes Deutschland, bloß gut das ich kein Chef mehr bin.
     
  19. GSR600

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    Normalerweise endet die Mitgliedschaft sowieso mit dem Tod, da muss nix gekündigt werden.
    Ja genau Kundschaft die aktuell immer noch 3-6% Zinsen bekommt.
    Und es ist doch überall so, das bei unangenehmen Zeitgenossen die Bearbeitung meistens länger wie üblich dauert.
     
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  21. #19 Bovary, 26.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2018
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    Du möchtest aber schon, dass das Mietverhältnis endet?
    Durch den (möglichen) Fehler der Genossenschaft, wird das ja trotzdem erreicht, obwohl Du nicht unterschrieben hast.

    Normalerweise existiert ein Nachlasskonto. (Die Banken führen m. W. das Altkonto des Verstorbenen als Nachlasskonto fort, bis alles geklärt ist.)
    Dann teile der Genossenschaft doch nachweislich mit, dass die Genossenschaftsanteile auf das Nachlasskonto zu überweisen sind. Und dann machst Du die Erbauseinersetzung mit Deinen Miterben.

    Aus dem Nachlasskonto werden ja i. d. R. zunächst auch noch alle Verbindlichkeiten des Verstorbenen beglichen. Auch die Bestattungskosten kann man daraus begleichen lassen. Aber man kann m. W. nicht als Teil einer Erbengemeinschaft Gelder „wegtransferieren“, bevor alles geklärt ist.

    Wenn Du bestimmte Auskünfte von der Genossenschaft wünschst, dann biete doch einfach mal die Aufwandskostenerstattung an ;)
     
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  22. #20 Keineahnung58, 26.01.2018
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    Ja, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. Trotzdem Danke für die rege Teilnahme an diesem THema
     
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