Gibt es eine Norm für elektrische Türöffner?

Diskutiere Gibt es eine Norm für elektrische Türöffner? im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Ich bräuchte mal das Wissen der Techniker hier im Forum! Folgendes Problem: In einem MFH wurde letztes Jahr das Treppenhaus saniert, dabei wurden...

  1. #1 immobiliensammler, 21.05.2020
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    Ich bräuchte mal das Wissen der Techniker hier im Forum!

    Folgendes Problem:
    In einem MFH wurde letztes Jahr das Treppenhaus saniert, dabei wurden auch einige Verbesserungen vorgenommen, u.a. eine neue Hauseingangstür eingebaut und erstmals ein elektrischer Türöffner mit dazugehöriger Klingel-/Sprechanlage eingebaut.

    Der zeitliche Ablauf war wie folgt:
    - Anfang des Jahres wurde von einem Fensterbauer aus dem Nachbarort die Tür eingebaut. Laut Angebot mit "bauseits anzuschließenden elektrischen Türöffner"
    - Durch Kapazitätsprobleme des Elektrikers erfolgte erst fast 9 Monate später die Erneuerung der Elektroleitungen im Treppenhaus, dabei wurde dann auch die Sprechanlage eingebaut und die Tür angeschlossen.

    Seitdem gibt es das Problem, dass der Türöffner nur sporadisch geht, d.h. der Mieter drückt auf das Symbol zum Türöffnen, mal summt es unten oder - häufiger - eben nicht. Seitdem schieben sich die beiden Handwerker wohl die Schuld gegenseitig zu. Gewährleistungsfristen laufen bei beiden Gewerken noch.

    Gestern habe ich nun länger mit dem Elektriker telefoniert und folgende Erklärung bekommen (ich gebe hier nur das Gesagte wieder, wenn das falsch ist macht mich bitte darauf aufmerksam, ich habe mit Elektrik nicht viel am Hut, wenn der Elektriker mir erklärt hättte dass da die Mondphasen mit reinspielen wäre das wohl auch in Ordnung gewesen): Der Trafo der Wechselsprechanlage liefert 14 Volt, wenn dann gedrückt wird fällt diese Spannung noch etwas weiter ab. Der Türöffner verlange eine Spannung im Bereich 14 - 22 Volt, dies sei unüblich. Zum Elektriker muss ich sagen, dass dieser seit über 10 Jahren für mich immer wieder bei Objekten in der Region arbeitet, in den letzten 3 Jahren waren das z.B. in Summe rund 25.000 Euro, die an den geflossen sind.

    Zum Fensterbauer ist zu sagen, dass der Auftrag sowieso wohl unter keinem guten Stern stand. Die Tür wurde erstmal wohl vom beauftragten Subunternehmen falsch eingebaut und schleifte beim Öffnen am Boden bzw. ließ sich nicht ganz öffnen, musste nachgebessert werden. Weiter hat man wohl falsch bestellt (oder der Hersteller falsch geliefert), auf jeden Fall wurde die Tür mit Klinke auf beiden Seiten geliefert statt mit Klinke/Drücker, macht bei einer Hauseingangstür mit elektrischen Türöffner natürlich nicht wirklich Sinn. Hat dann fast 6 Wochen gedauert, die Klinke gegen den angebotenen und bestellten Drücker zu tauschen. Der Fensterbauer merkt wohl, dass das von meiner Seite der erste und letzte Auftrag für ihn war (wurde aber nie so ausgesprochen).

    Jetzt die aktuellen Aussagen der beiden Handwerker:
    - Der Fensterbauer sagt er hätte einen elektrischen Türöffner geliefert, dieser funktioniere, für ihn sei der Auftrag endgültig erledigt.
    - Der Elektriker sagt der Türöffner passe nicht. Der Fensterbauer solle einfach einen Öffner mit dem richtigen Voltbereich besorgen, wenn er wolle könne er den auch zu ihm schicken lassen und er baue ihn dann kostenlos ein, der Öffner koste wohl rund 20 Euro, müsse aber halt zur Tür passen daher könne er den nicht besorgen. Ansonsten müsste er den Trafo der Sprechanlage austauschen was rund 10 mal so teuer wäre. Er sehe eigentlich nicht ein, warum er für den Pfusch des Anderen zahlen soll.

    Für mich ist die juristische Sachlage klar: Beweissicherungsverfahren beantragen mit Benennung der beiden Firmen, da kann der vom Gericht bestellte Gutachter klären, wer hier nun den Fehler gemacht hat. Fraglich ist halt, ob man nun Kosten produziert, die in keinem Verhältnis zum Schaden stehen (laut Elektriker 20 Euro Türöffner bzw. 200 Euro Trafo). Ich will aber natürlich irgendwann mal eine funktionierende Tür, wenn ich nicht Druck mache streiten die beiden wohl in zehn Jahren noch.

    Jetzt die Frage an die Techniker unter Euch: Wer hat Recht? Gibt es eine DIN/VDE-Norm für den Voltbereich bzw. was ist hier üblich? Wenn das nicht geregelt ist müsste dieses Problem doch gehäuft auftreten oder?
     
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  3. #2 ehrenwertes Haus, 21.05.2020
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    Andere Fehlerquellen, wie z.B. ein dauerhaft gedrückter Türöffner oder Dauertalk in einer der Wohnungen, können sicher ausgeschlossen werden?
    Ein ungeplanter Dauerkontakt kann bei manchen Anlagen den Türöffner für alle anderen Parteien außer Funktion setzten. Das Fehlerbild entspricht dann u.U. genau dem von dir geschilderten Problem. Die Problemlösung entspricht dann dem Vorschlag deines Elektrikers.

    Mir kommt diese Angabe ebenfalls seltsam vor als Herstellerangabe, passt als Meßwert aber zu der Vermutung, dass irgendwo im Haus ein (oder mehrere) Türöffner/Gegensprechanlage nach Betätigung der Kontakt nicht wieder (vollständig) in Warteposition geht.
     
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  4. #3 FMBerlin, 21.05.2020
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    Technisch scheint mir der Elektriker recht zu haben, rechtlich der Fensterbauer.
    Eine Norm nützt Dir nur, wenn deren Einhaltung rechtlich verbindlich vereinbart war. Die meisten Normen sind nur privatrechtliche Empfehlungen, auch wenn das von Planern und Handwerkern gerne anders dargestellt wird.
    Den neuen Öffner selbst zu zahlen und den Fensterbauer zu vergessen dürfte die billigste und nervenschonendste Variante sein. Beim nächsten mal mehr Vorsicht wenn "ein Stk. Bauleistung" ohne Details im Auftrag steht und nicht alles aus einer Hand kommt.
     
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  5. Andres

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    Falls es eine Norm geben sollte, ist die entweder sehr weit gefasst oder wird weitgehend ignoriert, und zwar sowohl für den elektrischen als auch für den mechanischen Teil des Problems. Privat ist es bei mir vor längerer Zeit (das müsste noch D-Mark gewesen sein ...) die "Trafo-Lösung" geworden, weil ein Türöffner im richtigen Spannungsbereich, der mechanisch in die Türe gepasst hätte, ganz einfach nicht verfügbar war. Die Alternative wäre dann der Austausch der Haustüre samt ziemlich großem Seitenteil gewesen :erschreckt011: und da war der "Trafo" (es ist auch ein Gleichrichter, in diesem Fall) die mit weitem Abstand günstigere Lösung.


    D.h. der würde dir einen anderen Türöffner nicht einmal mehr gegen gesonderte Berechnung liefern? Wow, dann ist ihm wirklich nicht an weiteren Aufträgen gelegen ...
     
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  6. set

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    Gibt es irgenwie ein Angebotstext oder eine Ausschreibung die das Bauvorhaben genauer beschreiben. so wie es sich für mich leist gab es wohl keinerlei Absprachen zw. Elektriker und Fensterbauer.

    Das der Türöffner einen größeren Spanungsbereich hat in dem er arbeitet ist nicht ungewöhlich, gerade im Niederspannungsbereich. Ist ja letztendlich nur eine Magnetspule die da angesprochen wird. Da ist es (fast) Wurst ob du 14 V oder 20 Volt anlegst. Nur zu wenig darf es halt nicht sein. Dein Elektriker ist sicher davon ausgegangen das der Türöffner mit 12 V betrieben wird (ist auch meistens so).
     
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  7. #6 immobiliensammler, 21.05.2020
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    So interpretiere ich das wenigstens. Die Firma ist sowieso nicht die schnellste, siehe Tausch der doppelten Klinke gegen den bestellten Drücker (6 Wochen, auch erst nachdem ich hier Druck gemacht hatte). Nach dem ewigen Hinundher Elektriker/Fensterbauer habe ich ein Fax mit einer formellen Mängelanzeige geschickt, das kam einen Tag später mit einem über die ganze Seite gemalten Fragezeichen zurück. Auch eine Art der Eingangsbestätigung ......

    Letzter Versuch ist jetzt wohl, die Herstellerfirma der Tür einzuschalten, vielleicht geht da noch was bevor das beim Richter landet!
     
  8. #7 immobiliensammler, 21.05.2020
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    Leider nicht, beim Fensterbauer war die Tür angefragt worden, angeboten wurde diese mit "bauseits anzuschließenden elektrischen Türöffner", beim Elektriker wurde die Klingel- bzw. Sprechanlage mit Anschluss der Tür bestellt.

    Genau das scheint das Problem zu sein, laut Elektriker liefert der Trafo der handelsüblichen Sprechanlage 14 Volt, das kann dann aber bei Benutzung auf einen niedrigeren Wert abfallen (so hat er mir das erklärt, keine Ahnung ob das stimmt).

    Achso am Rande noch zur Qualität Fensterbauer:
    - Angebot zwei Seiten per Mail als PDF-Anhang (jeweils Vorderseite)
    - Auftragsbestätigung dito
    - Jeweils kein Verweis auf irgendwelche AGB enthalten.

    Rechnung kommt natürlich per Post, da stehen jetzt auf der Rückseite die AGB, z.B. Ausschluss Mängelfolgeschäden etc. - dass die wohl so nie Vertragsgegenstand werden kapiert der gute Mann glaube ich auch nicht!
     
  9. Ferdl

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    Der Fehler liegt Augenscheinlich beim Elektriker, der hätte sich vor der Installation von den Spezifikationen für den vorhandenen Türöffner informieren müssen.
    Er hat wohl den falschen Trafo eingebaut. Da kann der Fensterbauer ja nichts für.
    Wenn der Türöffner tatsächlich nur 20 € Kosten würde wäre da für mich die Diskussion am Ende, was sagt den der Türhersteller, gibt es einen anderen Öffner?
     
  10. set

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    Wir schwierig da einem die Alleinschuld zuzuschreiben. Der Elektriker hat sich nicht erkundigt was für eine Spannung für den Türöffner benötigt wird und die Fenterbauer haben nicht nachgefragt was für eine Spannung für den Türöffner vorliegt. Übliche Prozedere ist dann das alle Beteiligten die Kosten für die Instandsetzung übergeholfen werden. Schließlich schulden sie dir eine Funktionsfähige Anlage. Inwieweit du das dem Elektriker dann ich Rechnung stellst (mit scheinst du ja schon länger zusammen zu arbeiten) ist dann dir überlassen.

    Sich für 200,- Euro vor Gericht streiten bringt eh bloß einen Vergleich bei dem das selbe rauskommt + Anwaltskosten.

    Die Rechnungen schon komplett bezahlt, oder gibt es noch einen Sicherheitseinbehalt?
     
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  11. Ferdl

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    Da scheints vorher kein Türöffner vorhanden war und die Elektrik erst 6 Monate nach Einbau der Tür errichtet wurde, sehe ich den Fehler beim Elektriker.
     
  12. Andres

    Andres
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    Ich würde auch nochmal den Elektriker fragen, ob er nicht doch einen passenden Türöffner beschaffen kann. Mein Eindruck ist, dass solche Aufträge so ziemlich ganz unten in der Beliebtheit liegen, aber das scheint mir die Lösung zu sein, die am Ende mit der größten Wahrscheinlichkeit zu einem funktionierenden Ergebnis führt.

    Bei der Vorstellung, dass das für manche Leute das Tagesgeschäft ist, dreht sich mir der Magen um. Ich kann mich an einen defekten Gurtwickler erinnern, an dessen Austausch ich gefühlt 10 Jahre gealtert bin.


    Der Elektriker hat etwas verbaut, das grundsätzlich funktioniert, aber nicht mit diesem Öffner. Der Fensterbauer hat etwas verbaut, das grundsätzlich funktioniert (zumindest kann man das vermuten), aber nicht mit dieser Sprechanlage. Nun wäre es vernünftig, wenn sich die beiden vorab verständigt hätten, wie man gemeinsam ein funktionsfähiges Endergebnis hinbekommt, aber damit war eben niemand wirklich beauftragt. @immobiliensammler hat beide selbst beauftragt und ich befürchte, der Mangel an Koordination bleibt bei ihm hängen, egal wie dämlich sich der Fensterbauer auch angestellt haben mag.
     
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  13. set

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    Man sollte halt genauer lesen. ;-)

    du hast Recht, dieser großer zeitlicher Unterschied ist mir nicht aufgefallen. Von daher kann man mein Post #9 als gegenstandslos hier betrachten.
     
  14. #13 Immofan, 21.05.2020
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    Habe diese Woche zufällig selbst intensiv wegen Türsprechanlagen verschiedener Hersteller recherchiert. Einige schreiben direkt in der Anleitung, dass zb. nur der vom jeweiligen Hersteller produzierte Öffner zum Transformator passt. Alternativ lässt sich meistens ein separater Trafo anschließen. Die kosten übrigens höchstens so 40 bis 60€...
     
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  15. #14 immobiliensammler, 21.05.2020
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    Danke für den ganzen Input. Ich werde jetzt nochmal versuchen, beim Hersteller (wenigstens sitzt der in Deutschland) jemanden zu erreichen, vielleicht geht ja so was.
     
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  16. Olbi

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    Bei dem ganzen Hickhack wird die pragmatischte Lösung wohl schlicht übersehen. Lass doch den Elektriker den passenden (für den Trafo) Türöffner liefern und einbauen. (Alternativ würde ich den selber besorgen und anschließen; sind zwei Schrauben und zwei Kabel (und denen ist es sogar egal welches wo angeschlossen wird))

    Zumindest hier in der Region sind verschiedene Türöffner Lagerware bei den Baubeschlagshändlern.

    Für 20 bis 40 Euro würde ich da gar nicht lange rummachen. Die ganze Rennerei mit Telefonaten und Schuldzuweisungen kostet mehr als so ein doofer Öffner.....
     
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  17. #16 ehrenwertes Haus, 22.05.2020
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    Sehe ich ebenfalls so bei selbstverwaltetem Alleineigentum und entspannten WEGs, die nicht um jeden Cent feilschen.

    Ich schätze unseren Immosammler nicht so ein, dass er freiwillig Handwerkerkoordination und Abstimmung der Technik übernimmt, wenn die WEG keine Einzelvergabe der Arbeiten beschlossen hat. Die Alles-aus-einer-Hand-Aufträge sind besser, wenn Probleme wie hier auftauchen, aber regelmäßig nicht die billigsten Angebote. Stur formales Vorgehenen als Verwalter kann einen erzieherischen Effekt auf zukünftige Maßnahmen haben.

    Eigentlich ist das Thema doch ein schönes Bsp. welche Probleme relativ kleine Abstimmungslücken nach sich ziehen können.
     
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  18. #17 immobiliensammler, 22.05.2020
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    Wäre auch meine erste Idee gewesen, aber der Elektriker meinte, dass er den zur Tür passenden Öffner besorgen müsste und das nicht so einfach ist. Keine Ahnung ob das so stimmt oder ob diese Öffner wiederum Standardware sind.

    Aktuell warte ich auf den Rückruf der Herstellerfirma, die wollen das abklären. Was ich jetzt schon weiß ist warum der Fensterbauer sich so querstellt. So zwischen den Zeilen habe ich - nachdem der Name fiel - erfahren, dass der wohl von dieser Firma nicht mehr beliefert wird, nicht mal mehr mit Ersatzteilen. Mir fällt da eigentlich nur ein triftiger Grund ein, warum ich als Hersteller einen - auch ehemaligen - Händler nicht mehr beliefere, und sei es für 20 Euro.

    Das Gute ist: Es ist keine WEG, das MFH gehört mir.
     
  19. Olbi

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    Ich weiß nicht, wie Fit Du bist.
    Ich würde einfach mal den Öffner ausbauen, damit zum Beschlaghändler fahren und sagen: Das Ding einmal in 12V. Schlimmstenfalls muss der Händler einmal bestellen.
     
  20. #19 immobiliensammler, 22.05.2020
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    Wäre eine Idee, müsste ich aber auf einen Tag verschieben an dem ich sowieso vor Ort bin - Objekt ist rund 200 km von meinem Wohnort entfernt!
     
  21. #20 immobiliensammler, 26.05.2020 um 13:38 Uhr
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    Also mal einen vorläufigen Endstand:

    - Der Elektriker war vor Ort und hat einen wie er sagt handelsüblichen Türöffner (der halt nicht zur Tür passt) mit Spannungsbereich 8 - 14 Volt angeschlossen und der funktioniert einwandfrei.
    - Der Türhersteller hat das Datenblatt des verbauten Türöffners (Spannungsbereich: 14 - 24 Volt) gemailt
    - Der Elektriker besorgt jetzt den passenden Türöffner und baut den ein

    Der Bauelemente-Händler (Fenster XXX GmbH) ist für mich raus (für weitere Angebote), hat sich bei seinem Umgang mit der Geschichte selbst disqualifiziert. Wenn der vom Hersteller nicht mal mehr mit Ersatzteilen beliefert wird kann ich mir evtl. den Grund denken ......

    Schauen wir mal ob das Ganze dann so hinhaut!
     
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Gibt es eine Norm für elektrische Türöffner?

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