Gigantische Wasserverbrauchkosten

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von Fragensteller33, 02.12.2008.

  1. #1 Fragensteller33, 02.12.2008
    Fragensteller33

    Fragensteller33 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich habe gerade eine sehr hohe Abrechnung für 2007 für Wasser bekommen.

    Wir sind 3 Personen in einer WG, duschen natürlich schon öfters, haben auch ne Wassermaschine, aber keiner badet oder so.

    Kann es sein, dass 128 Kubikmeter Kaltwasser und 62 Kubikmeter Warmwasser verbraucht wurden?

    Für den Kubikmeter werden hier in Berlin 5,9 EUR veranschlagt (ist wohl inklusive Abwasser und so), so dass die Gesamtkosten 1100 EUR sind.

    Ist das möglich?

    Wo könnte ein Fehler liegen?
    - Bei der Berechnung?
    - Stimmen 5,9 EUR?
    - Sind Fehler bei Ablesung oder so möglich?

    Ich sollte auch noch erwähnen, dass im April 2008 der Wasserzähler ausgewechselt wurde. Könnte dies vielleicht mein Druckmittel sein um zu argumentieren, dass hier was nicht stimmt?

    Achso, bei der Klospüle läuft das Wasser im Kasten, wenn man nicht runterdrückt (was aber selten passiert ist). Ist es Zuständigkeit der Hausverwaltung, diesen Mangel zu beheben?

    Danke für die Hilfe.
     
  2. AdMan

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  3. Cookie

    Cookie Benutzer

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    Hallo,

    sooooo gigantisch finde ich Euren Verbrauch gar nicht. Ich hab zufällig heute meine Wasserkosten berechnet und dadurch parat. Im Jahr hab ich etwa 25 Kubik Kalt- und 5 Kubik Warmwasser (Wasser in der Küche ist Kaltwasser, da Boiler) verbraucht. Mein Verbrauch ist unterdurchschnittlich, da ich sehr sparsam mit Wasser bin, Öko-Geschirrspül- und Waschmaschine und Stopptasten am Klo habe. Auch dusche ich nur ca. 2x/Woche zuhause und bade höchstens 2 x im Monat. Nein, nicht weil ich ein Schwein bin :D, sondern weil ich auf Arbeit duschen kann. :banana
    Euer hoher Warmwasseranteil deutet auf duschen und/oder Geschirrspülen als Kostenverursacher hin.

    Deutscher Durchschnittsverbrauch sind 47 Kubik im Jahr. Unter diesem Link
    http://www.gelsenwasser.de/swf/privatkunden/wasserverbrauch7.swf
    ist ein prima Wasserrechner, der sogar die defekte Klospülung berücksichtigt.

    Gruß von COOKIE :wink
     
  4. RMHV

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    Ob die Abrechnung richtig oder falsch ist, kann hier kaum jemand bewerten. Die Begründung, dass die Abrechnung fehlerhaft sein müsste, weil der Wasserzähler getauscht wurde, ist allerdings an Unsinnigkeit kaum zu überbieten. :help
     
  5. #4 lostcontrol, 03.12.2008
    lostcontrol

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    ja. ich hatte mal 'ne single-mieterin, die jährlich locker ganz alleine 120 kubik verbraten hat.

    der wasserpreis sollte eigentlich in eurer abrechnung drinstehen.
    falls ihr ihn anzweifelt, solltet ihr einfach mal auf der website des versorgers nachschauen bzw. dort mal anrufen.
    oder einsicht in die original-rechnung nehmen (muss der vermieter euch gewähren).

    klar kann man beim berechnen fehler machen.
    aber kubik mal preis sollte eigentlich jeder grundschüler schon hinkriegen.
    dann noch die grundgebühren (anteilig?) dazuzählen.
    rechnet's halt nach, die daten müssen in eurer abrechnung stehen.

    siehe oben, das sagt euch der versorger bzw. das steht auf der originalrechnung.

    klar sind die möglich.
    habt ihr denn selbst mal abgelesen?
    solltet ihr künftig machen, wenn ihr auf der sicheren seite sein wollt...

    nö, natürlich nicht. der zählerstand wurde ja sicherlich notiert, das sollte also kein problem sein.

    bei sowas kann natürlich mächtig viel wasser verlorengehen.
    solltet ihr unbedingt reparieren (lassen). je nachdem fällt das unter kleinstreparaturen oder der vermieter muss das übernehmen. ist aber keine grosse sache (normalerweise).
    schriftlich den mangel beim vermieter bzw. der hausverwaltung melden, evtl. mit fristsetzung.
     
  6. RMHV

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    Was um alles in der Welt hat der Wasserpreis in einer Betriebskostenabrechnung zu suchen? :help
    Betriebskostenabrechnungen funktionieren immer nach dem gleichen Schema: die Gesamtkosten werden nach einem Umlageschlüssel auf die Wohnungen verteilt. Der Wasserverbrauch mag der zutreffende Umlageschlüssel sein. Der Wohnungsverbrauch ergibt sich aus der Ablesung der Zähler und die Gesamtmenge ist die Summe aller Wohnungsverbrauchsmengen. Gesamtkosten dividiert durch Gesamtmenge multipliziert mit dem Wohnungsverbrauch ist der Kostenanteil des Mieters. Der Wasserpreis kommt dabei nicht vor. Eine Abrechnung nach Wohnungsverbrauch multipliziert mit dem Wasserpreis wäre fehlerhaft und könnte beanstandet werden.
    Wenn eine Betriebskostenabrechnung im Ergebnis einen rechnerischen Wasserpreis ergibt, der vom Preis des Versorgers abweicht, ist dies nicht zu beanstanden. Einwendungen gegen eine Abrechnung werden mit Sicherheit anders begründet werden müssen.
     
  7. #6 Christian, 03.12.2008
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    .. und diese Gesamtkosten müssen nachgewiesen werden können.
    Entweder schreibt der Vermieter sie in die Abrechnung (was kein "richtiger" Nachweis wäre, aber "nur so als Info" OK ist), oder er fügt eine Kopie der Wasserrechnung bei oder er gewährt dem Mieter auf Verlangen Einsicht in die Rechnung.
     
  8. #7 lostcontrol, 03.12.2008
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    also ich schreib den wasserpreis mit rein in die abrechnung.
    mag sein dass ich das nicht müsste, aber darüber hat sich bisher noch kein mieter beklagt.

    ist im endeffekt ja auch egal, den wasserpreis kann man ja entweder aus der originalrechnung des vermieters entnehmen oder eben beim versorger nachfragen.
     
  9. RMHV

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    Sorry, aber das ist Unsinn. In der Betriebskotenabrechnung muss die Angabe der Gesamtkosten zwingend vorhanden sein. Mehr aber auch nicht. Ein Nachweis der Kostenhöhe muss nun keineswegs mit der Abrechnung geliefert werden.

    Wer zuviel Zeit und Geld hat, mag sämtliche Abrechnungsbelege für jeden einzelnen Mieter kopieren und der Abrechnung beifügen. Sämtliche Belege deswegen, weil es nun absolut keinen Grund gibt, dass für Kosten der Müllabfuhr oder Gartenpflege oder was auch immer etwas anderes gelten könnte als für Wasserkosten.
    Auch wenn ich mich hier wiederhole: für die Ordnungsmäßigkeit der Abrechnung ist die Lieferung von Belegen, im Gegensatz zur Angabe der Gesamtkosten, keineswegs erforderlich.

    Belegeinsicht oder - im Ausnahmefall - Anspruch auf Überlassung von Belegkopien gegen Kostenerstattung steht dem Mieter zweifellos zu. Gegenüber der Vorstellung, der Vermieter müsste generell Belege mitliefern, ist das aber qualitativ ein völlig anderer Anspruch.

    Den Wasserpreis nur reinschreiben ist nicht zu beanstanden. Wenn aber mit dem Wasserpreis gerechnet wird - du erinnerst dich noch?
    - ist das einfach nur falsch und kann vom Mieter berechtigterweise beanstandet werden.
     
  10. #9 lostcontrol, 03.12.2008
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    ich versteh nicht - was soll daran falsch sein?
    wenn die wasserkosten nach verbrauch umgelegt werden, wüsste ich jetzt nicht wie das anders funktionieren soll als so.
    klär mich bitte auf, warum das falsch sein soll.
     
  11. #10 Christian, 03.12.2008
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    Ich verstehe das auch noch niocht so ganz, sorry ...

    Im Idealfall sollte doch das gleiche rauskommen, wenn man

    a) Die Gesamtwassermenge des Hauses mit dem Kubikmeterpreis multipliziert und dann im 2. Schritt nach Verbrauch umlegt oder

    b) Den Verbrauch der Mieter mit dem Kubikmeterpreis multipliziert.

    Oder reden wir hier jetzt aneinander vorbei?


    Im übrigen muss der Vermieter die entstandenen Kosten nachweisen KÖNNEN - soi war mein letzter Beitrag gemeint, da fehlte das "können". Einfach nur in der Abrechnung zu behaupten, es ist für 500 € Wasser verbraucht worden, ist nicht OK.
    Ich persönlich kann mir das zeitlich und finanziell erlauben, von den Belegen eine Kopie anzuheften, daß das nicht muss, ist mir aber klar. Sorry, falls das in meinem letzten Beitrag nicht so zum Ausdruck kam.
     
  12. RMHV

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    Im Idealfall... Dummerweise kommt der Idealfall praktisch nicht vor.
    Es fängt damit an, dass der Zähler am Hausanschluss und die Wohnungszähler bauartbedingt unterschiedliche Messgenauigkeiten aufweisen. Das mag bei einem Zweifamiienhaus eine zu vernachlässigende Größe sein. Bei Objekten mit ca. 10 Wohnen würde ich eine Mengendifferenz zwischen dem Hauptzähler und der Summe der Wohnugszähler in der Größenordnung bis 5% als sehr gutes und bis 10% als immer noch gutes Ergebnis ansehen. Wer profitiert von den Differenzen bzw. wer wird damit belastet bei einer Abrechnung nach Menge X Preis?
    Über die Mengendifferenzen hinaus sind bei einer Abrechnung nach dem Leistungsprinzip durchaus auch Differenzen aus Jahresabgrenzungen denkbar oder es entstehen bei einer Abrechnung nach dem Abflussprinzip Verschiebungen zwischen den einzelnen Abrechnungsperioden oder es wurde vielleicht im Vorjahr nur geschätzt und nach der Ablesung enthält die Jahresabrechnung des Wasserversorgers Kosten, die eigentlich in der Vorperiode angefallen sind und nicht abgerechnet werden konnten, weil "der Vermieter die entstandenen Kosten nachweisen KÖNNEN" muss.

    Hält man sich an das Umlageverfahren, werden die Mieter vielleicht maulen. Die Abrechnung wird aber zumindest soweit unangreifbar sein. Rechnet man nach Verfahren ab, die im "Idealfall" auf das gleiche rauskommen, werden sich die Mieter freuen, die zufällig profitieren. Die belasteten Mieter werden die Abrechnung aber erfolgreich beanstanden. Der Schaden bleibt beim Vermieter...
     
  13. #12 lostcontrol, 03.12.2008
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    also bei uns (6 parteien) lag die differenz im letzten jahr bei unter 2%.
    mag vielleicht daran liegen, dass bei uns jede wohnung mehrere zähler hat und es sich so auch wieder ein bisschen ausgleicht...

    differenzen aus jahresabgrenzungen?
    sorry, aber wenn die ablesung am 1.12. oder am 1.2. anstatt am 1.1. stattfindet, dann ist mir das insofern ziemlich egal, weil die mieter die fehlenden bzw. überzähligen kubik ja dann im nächsten jahr mehr bzw. weniger zahlen müssen.

    die mieter durchschauen aber das verfahren "verbrauch x preis" absolut problemlos, während ihnen das andere verfahren verständnisschwierigkeiten bereitet. die gefahr dass sie damit zum mieterschutzbund rennen ist also deutlich höher wie bei der variante, in der sie selbst nachvollziehen können, was da abgerechnet wird.

    wie soll denn ein mieter davon profitieren?
    da gibt's zählerstände, und die dienen als grundlage der abrechnung. bezahlt wird, was laut zählern verbraucht wurde.
    die differenz zum hauszähler (wie gesagt bei uns durchweg minimal) interessiert insofern erstmal garnicht, da die von den wasserwerken ja sowieso zu völlig anderen terminen kommen und bei weitem nicht so nahe am abrechnungzeitraum liegen.
    ich glaube nicht dass ein mieter eine abrechnung, die sich einzig und allein an seinen zählerständen orientiert (natürlich müssen die zähler in ordnung sein) beanstanden wird. ist zumindest bei uns noch nie passiert, und um diese blöden zähler kümmere ich mich mittlerweile seit über 20 jahren. und zwar nicht nur für die oben genannten 6 parteien sondern auch noch in zwei anderen häusern (exklusive meinem privathaus mit einliegerwohnung).
     
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