gradtagszahlfaktor

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Angie81, 07.08.2012.

  1. #1 Angie81, 07.08.2012
    Angie81

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    hallo,

    ich habe eine frage zu meiner heizkostenabrechnung und hoffe, dass mir jemand helfen kann. ich habe nur zwei wochen zeit, einspruch einzulegen, kann meine abrechnung aber leider nicht richtig nachvollziehen:

    ich bin am 15.10.2011 in meine neue wohnung eingezogen und soll für zweieinhalb monate rund 300€ heizkosten nachzahlen. die heizperiode begann im vergangenen jahr schon relativ zeitig, aber 300€ sind aus meiner sicht eindeutig zu viel, zumal ich 120€ jeden monat vorauszahle und meine wohnung lediglich 60m² hat.

    nun mein problem: ich habe zuerst eine abrechnung erhalten, in dem die am jahresende abgelesenen werte sowohl mit einem gradtagsfaktor und einem faktor gemäß DIN EN 834 multipliziert wurden. nach einem einspruch, dass die zählerstände aus meinem übergabeprotokoll nicht mit berücksichtigt wurden, wurde mir eine neue abrechnung geschickt, aus der hervorging, dass ich nun noch mehr nachzahlen muss. dort wurde der im vergangenen jahr abgelesene wert mit dem wert des übergabeprotokolls subtrahiert und dann mit dem faktor nach DIN EN 834 multipliziert. der gradtagsfaktor wurde komplett außer acht gelassen. ist dies korrekt berechnet worden? damit meine erläuterungen besser verständlich werden, hier ein beipiel:

    ablesewert heizung 1 (für das komplette jahr): 2346
    ablesewert heizung 1 (des übergabeprotokolls): 1502

    differenz: 844

    berechnung: 844 * 1,35 (faktor nach DIN EN 834) = 1.139,40

    muss in diesem beispiel nicht noch der gradtagsfaktor mit berücksichtigt werden oder bleibt er unberücksichtigt, weil bereits eine differenz zwischem alten und neuem mieter erfolgte?

    ich würde mich über eine rückmeldung sehr freuen, weil ich leider überhaupt keine ahnung habe, wie ich die hohe nachzahlung umgehen kann.

    viele grüße

    angie81
     
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  3. #2 Papabär, 08.08.2012
    Papabär

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    Hallo Angie81, :wink5:

    kannst Du Deine Sicht auch sachlich begründen oder gefällt Dir einfach nur das Ergebnis nicht?

    Bitte berücksichtige, daß der größte Teil der Kosten eben während der Heizperiode entsteht - Du die Vorauszahlungen über´s ganze Jahr aber in gleichbleibender Höhe zu zahlen hast. Es ist daher völlig normal, dass man im Winter mehr verbraucht als man vorauszahlt ... im Sommer sollte sich das aber wieder ausgleichen.


    Der Gradtagswert ist ein rechnerisches Mittel, um eine zeitliche Verbrauchsabgrenzung vorzunehmen, wenn kein Zählerstand vorliegt.


    Ich sag´ mal - Schuld eigene! Aber hauptsache Du hast schon mal´nen Widerspruch gemacht. :kopfpatsch:


    Aufgrund der Zählerstände aus Deinem Protokoll wird die Verwendung der Gradtagszahlen überflüssig.

    Die DIN EN 834 sagt mir jetzt zwar nicht direkt etwas ... aber mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um den Faktor, mit dem den unterschiedlichen Heizkörpergrößen Rechnung getragen wird. (d.h. großer Heizkörper = großer Faktor, kleiner Heizkörper = kleiner Faktor).



    Nöö, der Gradtagsfaktor spielt hier keine Rolle mehr ... die Begründung hast Du schon gut erkannt.



    Hm ... versuch´s doch mit ´nem Widerspr...
    Nein, ganz im Ernst ... die Abrechnung scheint - Deinen Ausführungen nach - korrekt zu sein, um die Nachzahlung wirst Du wohl nicht umhin kommen. Ob es evtl. einen Fehler an anderer Stelle gibt, kann hier jetzt nicht so ohne weiteres überprüft werden.

    Frag´ doch Deinen Vermieter ob er sich auf eine Ratenzahlung einlässt.
     
  4. #3 artifex, 09.08.2012
    artifex

    artifex Neuer Benutzer

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    Nachzahlen oder sind das deine Gesamtkosten fürs Heizen? Nov/Dez sind noch nicht mal die kältesten Monate im Jahr.

    Ich finde die Kosten recht hoch (zum Vergleich, meine Heizkosten beliefen sich 2010 bei 64m² auf 400€), aber es hängt natürlich auch stark vom persönlichen Verbrauch ab. Ich kenne hier Mieter die ihre Bude bei 10°C Außentemperatur bereits auf Saunatemperatur aufheizen. Wenn man dann auch noch täglich heiße Entspannungsbäder genießt kann so ein Wert schnell zustande kommen.

    Dein persönliches Heizverhalten kennst du am besten, passt das zu dem von mir (überspitzt) Beschriebenen? Falls nicht solltest du die Heizkostenabrechnung sicherheitshalber von einem Fachmann prüfen lassen.
     
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