Grober Bock bei der ista HK-Abr. ...wie ist SOWAS möglich ?

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Herr Nichtschmidt, 01.01.2013.

  1. #1 Herr Nichtschmidt, 01.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Hi und Frohes Neues Jahr allerseits :hut015:

    Ich quäle mich gerade durch die HK-Abrechnungen eines Freundes und kann kaum eine Übereinstimmung zur Realität finden. Nur ein paar Beispiele....
    1) HK in den falschen Wohnungen berechnet
    2) Im Raum mit mehreren verschieden großen, aber bauartidentischen Heizkörpern die Umrechnungsfaktoren vertauscht (z.B. kleiner HK=großer UF, großer HK=kleiner UF)
    3) Der Wasserverbrauch trotz Zwischenablesung bei Nutzerwechsel und allen nur denkbaren Instrumenten (WW- u. KW-Zähler, Ölmengenzähler) wurde von der ista geschätzt
    3) Durch die Reihe weg Falsche Umrechnungsfaktoren (vor 2 Monaten wurde übrigens auf Initiative der ISTA neu eingemessen....und immer noch alles falsch
    5) und der Heizölverbrauch stimmt hinten und vorn nicht (Abweichungen um tausende Liter...)

    Den dicksten Bock habe ich mal als Screenshoot aus der HK-Abrechnung beigefügt. Sagt was dazu, oder lasst es bleiben, aber SOWAS kann und darf es nicht geben! Auch wenn der Kunde 70 J. alt ist und ihm altersbedingt Fehler unterstellt werden "könnten" (was ich anhand der Unterlagen bis jetzt nicht bestätigen kann).

    Wenn der SB Schlußbestand des Vorjahres 494 ltr. Heizöl beträgt, WIE kann dann eine renomierte Firma wie ista Deutschland den AB (Anfangsbestand) mit 5000 ltr. festlegen ?

    Das ist doch ganz grober Murks, oder? Irgendwie stehe ich da auf der Leitung.

    Was soll ich jetzt mit denen machen? Ich bin seit kurzem Hausverwalter des Vier-Mietarteien-Hauses

    LG
    Herr Nichtschmidt

    [​IMG]
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 immodream, 01.01.2013
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    460
    Hallo,
    ich könnte mir vorstellen, das es ein Eingabefehler ist und eigentlich 500 l heißen soll.
    Das würde auch zum Vorjahresrestbestand von 494 l passen.
    Jahresverbrauch beider Jahre ist ja auch ähnlich.
    Das Problem von externen Abrechnungen ist , dass die Eigentümer glauben, sich um nichts mehr kümmern zu müssen.Viele Mieter und Vermieter sind auch nicht in der Lage , diese Abrechnungen nachzuvollziehen .
    Ich habe heute auch die von den Mietern abgelesenen Meßwerte der Wohnungswasseruhren ausgewertet.Bei vielen Mietern sind Änderungen von +/- 10 m³zum letzten Jahr durchaus üblich.
    Eine Partei, die seit Jahren 125 m³ Wasser verbraucht , hat in diesem Jahr nur 39 m³verbraucht.
    Ein Kontrollanruf ergab, das man , aus welchem Grund auch immer,falsch abgelesen hat. Der neue abgelesene Wert zeigt wieder ca. 120 m³.
    Wie sollen aber die Mitarbeiter einer Abrechnungsfirma diese Feinheiten kennen.
    Ich habe auch schon alte Abrechungen gesehen, wo der Verwalter links und rechts ( große und kleine Wohnung ) vertauscht hat.
    Es kommt eben immer darauf an, von welcher Seite des Hauses man rechts und links festlegt.Ohne Kontrolle des Hausbesitzers oder eines guten Hausverwalters werden die meißten Abrechnungen fehlerhaft sein.
    Das ist wie beim Erstellen der Handwerkerrechnungen oder der Steuererklärungen.
    Grüße
    Immodream
     
  4. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    was meinst du mit "Auch wenn der Kunde 70 J. alt ist und ihm altersbedingt Fehler unterstellt werden könnten" ? Wenn der Kunde hier was selber ablesen muss und dann weiterreicht, wäre es durchaus interessant, was der Kunde den so weitergereicht hat in den Zeiträumen um die es geht.

    Und ansonsten: siehte ja das auch eine renomierte Firma sowas machen kann. Warum, weshalb, wieso, das musst du schon die Firma fragen. Wir können da wohl auch nur lustig rumraten .....

    Das stimmt so nicht ganz, wenn man mal davon ausgeht das der wirkliche Restbestand 494l betrug. Denn der Anfangsbestand von 5000l wurden ja am Ende wieder abgezogen. Hier ist die Differenz also Null, aber trotzdem sind die 494l aus dem Vorjahr wohl irgendwie verschwunden .....

    Das man diese Rechnung irgendwie nicht wirklich nachvollziehen kann, das muss ich wohl nicht extra erwähnen. Ich glaube auch nicht, das man 2499l Heizöl einkauft und genau 2499l in dem Abrechnungszeitraum verbrauchen wird.

    Kann es vielleicht wirklich sein, das der "Kunde" hier keine Daten weitergereicht hat, sodass man auch keine andere Berechnung anstellen kann ?
     
  5. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    sehr gute Idee. Ich frage mich eh, wie man bei einem Heiztank auf den Liter genau was messen will. Also grob ja, aber super genau wird m.E. nicht so leicht, gerade weil die Tankuhren alles andere als genau sind.
     
  6. #5 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    ISTA - nicht nur ein großer Bock

    Eine sehr vage Annahme. Und warum dann genau 494 statt 500? Nee, das hat einen anderen Grund. Allerdings fällt mir der auch nicht ein.

    Und es kommt ja noch dicker. Am 21.12.12 habe ich von einem ISTA-MA einen Scan per Mail gekriegt, da steht drin, daß der ISTA bekannt ist, daß der Heizöltank genau 5000 ltr. faßt. Wie kann dieselbe ISTA dann am Anfang der Abrechnungsperiode (bei uns immer der 01. November) genau 5000 ltr. "annehmen" ? Das würde ja heißen, daß der Tank am 01.11. randvoll sein müßte.

    Also um ein paar Liter wollen wir uns nicht streiten, aber derselben ISTA wurde im Vorjahr auch die Tankung gemeldet, und die war am 24.03.2009. Nun liegen zwischen dem 24.03. und dem 01.11. nicht nur "ein paar Tage", sondern 222, was mehr als 7 Monate sind. Geht man davon aus, daß am 24.03. "voll" getankt worden ist (wo ich mir auch noch nicht so ganz sicher bin), wäre in den folgenden 7 Monaten nicht ein einziger Liter Öl verbraucht worden, würde man der Abrechnung der ISTA Glauben schenken.

    Solche groben Schnitzer laufen nicht unter "Eingabefehlern" und "Mißverständnis". Vor allem dann nicht, wenn sie "in Serie" auftreten. Hier ist der Abrechnungsverlauf der letzten 5 Jahre. Bis 2007 sieht alles ganz korrekt aus. 2007 trat allerdings ein Ereignis auf, das zumindest einen Grund für die nicht so ganz zufälligen Abweichungen in dieser Anzahl und Größenordnung darstellen könnte.
    [​IMG]


    Daswegen bin ich gerade dabei, die HKVs zu labeln, d.h. jede Heizung bekommt die Bezeichnung, die auch die ISTA verwendet. Ich klebe die Dinger direkt an die Heizung, damit die ISTA kein Theater macht. Daß ein HK-Ermittler die Beschriftung nicht selbst erledigt, ist eine dicke Nummer. Die Daten (auch die Ser.-Nr. des HKV !!) lässt sich nur noch elektronisch ermitteln (und vlt. durch ein paar Tricks am kleinen Display auslesen, allerdings sehe ich keinen Druckknopf mehr am Gerät).

    Das alles, die nicht beschrifteten HKVs, erklärt allerdings nicht die wiederkehrenden "komischen" Fehler bei der Fehlermittlung des Heizölbestandes der letzten Jahre. Wie ich aus vertraulicher Quelle weiß, kommt das "große Ding" erst noch: Für 2012 wurden bei der Ablesung 5.000 ltr. des Heizölzählers (Durchlaufzähler) unterschlagen. Mal sehen, wenn ich die Abrechnung vorliegen habe...langsam wächst mir hier eine Feder.
     
  7. #6 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Na klar sind altersbedingt Fehler möglich. Ich bin ja gerade dabei, die Meldungen zu durchforsten. Weiß allerdings nicht, ob die Kopien, die ich finde (wenn überhaupt) die gemeldeten Zahlen sind, und was telefonisch noch so gelaufen ist. Es wird bei derm Wirrwar ja wohl mal Rückfragen gegeben haben. Übrigens hat der Kunde selbst schon gemerkt, daß ihm das nicht mehr ganz leicht fällt und Mitte 2011 eine Dienstleistungsfirma beauftragt, die Verbrauchszahlen zu ermitteln. Der Geschäftsführer dieser Firma war selbst im Haus und hat zu dem Kunden gesagt "Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern, wir erledigen alles für Sie". Ich habe das mitbekommen, weil die Tür offen stand. Was ich nicht mitbekam war, daß der Geschäftsführer auch das Duplikat des Vertrages wieder mitgenommen hat, so daß es in den Ordnern keine Durchschrift gibt. Etwas delikat an der Sache ist, daß die Firma behauptet, nie einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Wie ein paar Unterlagen zeigen, kann ich zwar beweisen, daß sie nicht die Wahrheit sagen, aber helfen tut mir das nichts. Die interessanteste Notiz der Wohnbau lade ich mal als Screenshoot hoch, nämlich die Ablesung vom 18.07.11. Nicht nur Warm- u. Kaltwasser wurden vertauscht, sondern der dreistellige Warmwasser-Zählerstand wurde auch nur 2-stellig erfasst. Und das ganze am 18.07. sogar zum 2. Mal in Folge, nämlich am 31.05. zum ersten Mal.

    [​IMG]

    Die Zähleruhr hatte ich "zufällig" am 02.08.11 fotografiert, also 17 Tage später. So ganz "zufällig" war das nicht, da ich (und das war wirklich zufällig) darauf gestoßen bin, daß der alte Mann hier möglicherweise ganz bewußt in die Sch.... geritten werden soll.

    [​IMG]

    Fakt ist, daß die Probleme bei der ISTA durch die sehr zweifelhafte Aktivität der Wohnbau nicht gerade besser geworden sind, wenn die Ablesezahlen vom 31.10.2011 nicht bekannt sind (bzw. von der mit der Ablesung beauftragten Firma nicht aus der Hand gegeben werden). Vor allem bei der Ablesung des Heizöl-Endstandes zum 31.10.2011 hänge ich jetzt in der Luft. Die ISTA hat (und das haben wir in Absprache getan, weil es keine andere Option mehr gab) aufgrund des durchschnittlichen Verbrauches den Heizölstand zum 31.10.2011 rechnerisch ermittelt. Ich weiß, das ist unsauber, aber wie soll man einen Heizölendstand nachträglich noch feststellen :unsicher016:

    Der Verbrauch dürfte aber ungefähr stimmen. Leider sitzt der Verbrauch auf dem (falschen) Anfangsbestand vom zum 31.10.2010 auf, und der ist mit 5000 ltr. bekanntlich falsch (mindestens um 2000 ltr. zu hoch). Was das heißt, kann sich jeder ausmalsen: Der Heizölverbrauch in 2012 wird um genau diese ~2000 ltr. zu niedrig sein, denn am 31.10.2012 habe ich den Heizölstand selbst mit abgelesen.

    An dem Tank gibt es noch einen Ölmengenzähler, und verschiedene handschriftliche Notizen des Vermieters zu verschiedenen Zeiten. Ob ich damit die falschen Zahlen eruieren kann, weiß ich nicht, weil der unbekannte Faktor ja immer der Verbrauch ist. Ich weiß hier echt nicht weiter. Ein paar hundert Liter Differenz in einem 4-Parteien Haus interessiert keinen Menschen und mich auch nicht, aber hier wird mit tausenden von Litern des nicht gerade billigen Heizöls jongliert.

    Außerdem hat die ISTA nicht nur einmal mit Literpreisen über 1 Euro disponiert, was die internen Berechnungs- und Verifizierungsformeln der ISTA nicht gerade vertrauenserweckend wirken lässt. Solche vollkommen krummen Preise gehören bei der ISTA offenbar zur Normalität (jedenfalls in den mir vorliegenden Abrechnungen der letzten 5 Jahre).

    Und mit dem Wasserverbrauch sieht es genau so aus. Beim Nutzerwechsel ermittelt die ISTA nach "Tagen der Nutzung" den Wasserverbrauch. Wir hatten bis vor kurzem eine Mieterfamilie, die verbrauchten pro Monat mehr Wasser, als in einen kleinen Swimmingpool passen. Da der Nutzerwechsel mitten in der Abrechnungsperiode lag, mußte der Vormieter (ausgerechnet ein ganz Sparsamer :50: ) den Zeitanteil des Wasserliebenden mittragen (er hatte ungefähr das 10-fache seines üblichen Verbrauchs, haha), und hat sich natürlich böse beschwert. Laut der ISTA hätte er aber so viel verbraucht.... Ach ja, den Ein- und Auszug der Mieter hat sich die ISTA natürlich honorieren lassen, und der Zwischenableser war auch im Haus. Warum das Wasser trotzdem nach Zeitanteilen ermittelt worden ist, wissen nur die Götter, bzw. "die Firma", und die sagt es mir nicht...


    Das werde ich tun, sei dir gewiss. Und nicht nur ich. Was das mit "lustig" zu tun hat, kann ich allerdings nicht verstehen. Der Kunde ist an den den Dingen kaputt gegangen, die ihm die ISTA die letzten 5 J. aufgetischt hat. Ich verstehe es noch nicht so ganz, vielleicht stehe ich auf der Leitung, aber wenn ein laufender Heizölbestand künstlich um ~4500 ltr. angehoben wird und gleichzeitig der tatsächliche Jahresendstand "unterschlagen" wird (was die vorgenannte Wohnbau getan hat), wird in dem Jahr und dem davor ein um tausende Liter niedrigerer zu niedriger Verbrauch ermittelt, als real vorliegt. d.h. der Vermieter bleibt auf dem Großteil seiner Kosten sitzen. Ich muß mir das aber noch mal durch den Kopf gehen lassen, irgendwo klemmt es da mit dem Verständnis bei mir, wie+wohin ich die 4500 ltr. buchen soll :unsicher026: Auch wenn es alte Bestände sind, tangiert es noch die aktuelle Periode.


    Ich weiß es nicht. Das ist wirklich ein schwieriges Problem. Hätte ich mich da nur nicht eingemischt. Aber sollte ich den 70-jährigen damit allein lassen?
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Als neuer HV solltest Du Dich ggü Ista legitimieren und jeden einzelnen Fall kurz und knackig schildern und die Frage(n) dazu stellen.
    Du wirst aber damit rechnen müssen, dass die sich gem. ihren Vertragsbedingungen nur noch an die letzte Abrechnung erinnern können...:brille002:
     
  9. #8 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Sorry ich habe die Screenshoots gerade noch mal geändert (das anonymisieren hatte ich ganz vergessen ;) :hut015: ...der Sekt :50: )

    @Berny
    Wie meinste denn das, "kurz und knackig" ? Kann man das alles überhaupt noch "kurz" beschreiben?

    Ich werde jetzt jedenfalls erstmal "kurz schlafen"
    Bye
     
  10. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Denk' nach!
    Substanz entscheidet.
    Je länger der Roman, desto weniger wird hingehört...: "gähn".
     
  11. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    mess doch einfach mal am Anfang oder Ende des Abrechnungszeitraums den ungefähren Heizölstand in diesem Tank. Ich mein, sehr wahrscheinlich sind da keine 5000l drinnen und das muss dann die Firma ja irgendwie erklären können.

    Zum Ölmengenzähler: der misst doch meines Wissens nicht den Inhalt vom Tank, sondern nur was aus dem Tank zum Brenner geht, oder ? Wenn ja, dann nützt dir das erstmal so recht wenig, denn der besagt ja dann nicht, was sich noch im Tank befindet, sondern nur was verbraucht worden ist. Und sollte es eine Tankuhr geben, die sind i.d.R. immer sehr ungenau, sodass du es eben selber grob dir ausrechnen muss.


    Wie kommst du denn hier zu "tausende von Litern" ? Wenn ich am Anfang 5000 anschreibe und am Ende 5000 wieder abziehe, dann ist die Differenz NULL.

    Lediglich der tatsächliche Rest im Heiztank wird hier unterschlagen und ich vermute mal, das dies diese ca 500l sind.

    Dies ist auch so richtig, wenn im Mietvertrag das so vereinbart ist. Nicht jede Wohnung hat automatisch einen eigenen Wasserzähler und wie umgelegt wird, das kannst du aus dem Mietvertrag entnehmen. Zb. wenn es nur einen Hauptwasserzähler gibt, wird oft nach "m2/Wohneinheit" oder zB nach "Personen/Wohneinheit", ect abgerechnet und natürlich nur solange, wie das Mietverhältnis besteht.

    Das dies nicht die optimale Lösung ist, steht außer Frage, weil hier eben nicht der tatsächliche Verbrauch abgerechnet werden kann.

    Wenn es einen eigenen Wasserzähler gibt in der Wohnung, dann hätte man den sich auch notieren können als Mieter/Vermieter spätestens bei der Wohnungsab- oder übergabe.

    Wenn es keinen eigenen Wasserzähler gibt, dann muss man meines Verständnisses auch nicht Zwischenablesen. Allerdings gibt es ja noch Strom, evtl Heizkörper, ect die man Zwischenablesen kann, falls das in den Aufgabenbereich dieser Firma lag.

    Das "lustig" bezog sich nur auf das rumgerate. Warum, wieso, weshalb kann dir nur diese Firma sagen.

    Das ist eigentlich nicht notwenig, denn jedes Messgerät hat i.d.R eine eigene Nummer und in der Regel bleibt ein Messgerät auch immer fest an einer Heizung dran.
     
  12. #11 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Ich denke du hast recht. :unsicher003:
    Und wo kürze ich jetzt? Der Roman ist laaaaaang
    Aber dein Vorschlag ist gut: Denen jeden einzelnen Fall schildern := also jeden Fall einzeln. Das kriege ich "kurz und bündig" hin. Danke :)
     
  13. #12 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    @Pharao
    Das habe ich getan. Und nicht nur das, sondern mit nem Edding schreibe ich den Stand mit Datum und cm auf den weißen Plastiktank. Was mir auffiel ist, daß kein Tankhersteller mal nachgedacht hat, wenigstens ein cm-Skala an den Tank außen anzubringen. Das würde schon viel helfen. Wie viele ihren Zollstock am Ende der Abrechnungsperiode "gerade verlegt" haben, will ich gar nicht wissen (meiner war auch gerade "weg"). Es scheitert an solchen Kleinigkeiten. Ich werde die nä. Tage ein Maßband abschneiden und an den Tank kleben.

    Du hast recht, was den Ölmengenzähler betrifft. ab und zu hat der alte Mann aber auch - neben dem Ölmengenzählerstand - den cm-Stand im Tank notiert. Irgend was kann ich daraus ablesen. Mein Gefühl sagt mir aber, daß es bitter sein wird.

    Es gibt keine Tankuhr. Da ist mir der cm-Stand schon lieber. Die Rundungen oben und unten halten sich in Grenzen, so daß über LxBxH ~ungefähr und auf jeden Fall ausreichend der Inhalt zu berechnen ist.


    Klar :042sonst: Nur sind die "5000 Liter" keine Konstanten, sondern die in der Schule schon unbeliebte "Unbekannte x", d.h. die Zahl 5000 ist nicht nur in Frage zu stellen, sondern sie hat gegenüber der "Unbekannten x" sogar noch einen Vorteil: Der Wert 5000 kann auf jeden Fall ausgeschlossen werden. Was ebenfalls ausgeschlossen werden kann ist, daß der Jahresanfangs- und endstand vollkommen identisch gewesen sein soll. d.h. die beiden (eigentlich sind es drei) Werte "5000" kann ich gerade so mit "nicht bekannt" ersetzen, wodurch meine Rechnung nach dem Verbrauch statt einer nun drei Unbekannte hat. Mathe habe ich i.d. Schule ja nicht gerade gehasst, aber das hier ........ na ja!


    Das stimm leider so nicht. Na egal. Ich bin eigentlich schon zu alt, um zu glauben, daß das Problem lösbar sein wird.


    Na es gibt ja eigene Wasserzähler. Für jede Wohnung einen. Mein Freund hat das wirklich fantastisch gut gelöst, und das schon seit Jahrzehnten, als noch niemand daran dachte. Er hat übrigens auch in jedem Zimmer TV-Anschluß, und jede Menge Steckdosen überall, war also immer top-modern und "für den Mieter" eingestellt. Nur hilfts ihm offenbar nichts, wenn die Dienstleister nicht tun, wofür sie bezahlt werden. Ich bin wie gesagt 2x dabei gewesen, als der Ableser rumgegangen ist, und er hat die Wasserzähler immer notiert! Ein Handwerker (Maurer) hat's mal auf den Punkt gebracht: "Wenns für andere Leut ist, kann ruhig krumm sein"


    Das weiß ich. Aber i.d.R. hat der Kunde kein Lesegerät, um die Elektronik auszulesen. Die Zählernummer steht übrigens doch am HKV (das hatte ich ja gestern bestritten), aber so klein, daß es "auf den schnellen Blick" nicht verifizierbar ist. Und wer hat heute noch Zeit? Der Ableser jedenfalls nicht. Ich habe die Bezeichnungen (z.B. i.d. Form "EG-01-WZ") heute aufgeklebt.

    Es ist die Hölle!!!!!! Jedesmal stimmen irgendwelche Zählerstände nicht mit der Zählernummer überein (und jedesmal an einer anderen Stelle). Wenn man drei Abrechnungen drei verschiedener Jahre vor sich liegen hat, und immer woanders Verwechselungen sieht, sieht man irgendwann Verwechselungen, wo gar keine sind. Behauptet nicht, daß es anders wäre. Das hält der beste Kopf nicht aus. Ich zweifel fast schon an mir selbst. Bei der letzten Ablesung habe ich (nur um mich selbst zu überzeugen, daß ich nicht verkalkt bin) die Tonaufzeichnung des Handys mitlaufen lassen. War zwr etwas leise, aber ich habe 3 (in Worte: DREI) Verwechselungen dokumentiert, und zwar immer in Räumen, wo mehrere Heizkörper hängen. Der Ableser hat einfach in der falschen Reihenfolge gelesen. Da (seit 2011) elektronisch ausgelesen wird, dürfte sich der Verstoß gegen die Regel "immer von links nach rechts ablesen" (was mir der Ableser mal gesagt hat) hier nicht auf die Abrechnung niederschlagen. Bin schon gespann ..... :smile031:

    LG
    Herr Nichtschmidt
     
  14. #13 Berny, 02.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2013
    Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Herr Nichtschmidt:

    "Wie viele ihren Zollstock am Ende der Abrechnungsperiode "gerade verlegt" haben, will ich gar nicht wissen (meiner war auch gerade "weg"). Es scheitert an solchen Kleinigkeiten. Ich werde die nä. Tage ein Maßband abschneiden und an den Tank kleben."
    - Gute Idee, und die beiden Enden des Massbandes mit Nägeln fixieren...
    Ernsthaft: Deine idee mit dem aufzuklebenden Massband ist soo gut, wie sie einfach ist.:50:
    Und, btw, Zollstöcke gibbet eigentlich nur noch in angelsächsischen Ländern (Zoll~inch). Offiziell heissen die Dinger Gliedermassstab (honi soit qui mal y pense).

    "Na es gibt ja eigene Wasserzähler. Für jede Wohnung einen. Mein Freund hat das wirklich fantastisch gut gelöst, und das schon seit Jahrzehnten, als noch niemand daran dachte. Er hat übrigens auch in jedem Zimmer TV-Anschluß, und jede Menge Steckdosen überall, war also immer top-modern und "für den Mieter" eingestellt."
    - Lobenswert, da weitsichtig...:smile031:

    "Aber i.d.R. hat der Kunde kein Lesegerät, um die Elektronik auszulesen......"
    - Unser neuer Provider hat funkende eHKVs montiert und macht die jährliche Ablesung (fast) im Vorbeifahren...:finger011:
     
  15. #14 Herr Nichtschmidt, 02.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Klar, schreib das auch noch öffentlich....die nächste Umweltkatastrophe ist schon in Sicht ;)
    psst: Also ich nehme Spaxe und Hohlraumdübel



    Da habe ich auch schon dran gedacht. Und was kostet das Equipment? a) Grundausstattung b) Folgekosten

    Und ähhm an mein Glied kommt kein Maßstab..so weit kommts noch, daß ich selber messe :148:
     
  16. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Mgl. weniger als die herkömmliche manuelle Ableserei.
    In meinem MFH mit 5 WE und 18 HK kostet die Dienstleistung bei 10-Jahresvertrag jährlich 206€.
    Erstmontage kostete seinerzeit 24€.
    Alles bei einem örtlichen Unternehmen.:50:
     
  17. #16 Pharao, 03.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi Herr Nichtschmidt,

    auch wenn es eigene Wasserzähler gibt in der Wohnung, so lohnt ggf. ein Blick in die Mietverträge was dort vereinbart ist.

    Diese Messgeräte kannst du entweder kaufen oder mieten. Ich kann auch nur empfehlen diese Funk-Teile zu nehmen, das ist echt sehr angenehm, weil der Ableser nur mal kurz im Treppenhaus steht und fertig. Außerdem speichern unsere zB automatisch jeden Monat die Daten für jeden einzelnen Heizkörper ab, sodass man später genau sagen kann, in welchen Monat welcher Heizkörper was verbraucht hat.
     
  18. #17 Fremdling, 03.01.2013
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.08.2012
    Beiträge:
    666
    Zustimmungen:
    137
    Hallo Herr Nichtschmidt,
    unsere Gemeinschaft hat Ende 2011 auf EHKV umgestellt. Wir haben uns für die Miete entschieden, da sie gegenüber dem Kauf insofern "günstiger" war, als bei unverschuldeten Geräteschäden vom Vermieter neue Geräte gestellt werden müssen. Ansonsten muss alle 10 Jahre (Eichung/Batterie) ohnehin ein Geräteaustausch erfolgen. Die neben der Miete zu zahlenden Kosten der jährlichen Abrechnung sind günstiger als bei einer manuellen Ablesung. Unser Anbieter ist einer der "Großen" und seine Preise eher hoch, obwohl er verhandlungsbereit war und ein wenig nachgab (insofern zunächst keine konkrete Preisnennung). Erfahrungen werden wir erst jetzt mit der Abrechnung 2012 machen.
    Beste Grüße
    Fremdling
     
  19. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Ausserdem werden bei Gerätemiete deren Kosten automatisch in den Jahrenabrechnungen auf die einzelnen Nutzer verteilt.
     
  20. #19 Herr Nichtschmidt, 03.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2013
    Herr Nichtschmidt

    Herr Nichtschmidt Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2013
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Schon klar. Aber wen nützt es, wenn nach ~Schätzzahlen~ abgerechnet wird, wenn die korrekten Verbrauchswerde bekannt sind. Doch wohl nur dem, der etwas zu vermogeln hat, d.h. dem, der mehr verbraucht hat und dem anderen einen Teil seines Verbrauches aufs Auge drücken will. Ob das ein Richter im Zweifels- oder Streitfall mitmachen würde....weiß ich nicht, und zwr unabhängig vom Mietvertrag. Dem Grunde nach gebe ich dir aber recht. Steht das eigentlich im Mietvertrag, auf welche Weise z.b. Wasserverbrauch abzurechen ist? Ich ging immer davon aus, daß es klar ist, daß die Abrechnung auf eine möglichst zutreffende und realitätsnahe Weise erfolgen muß. alles andere wäre doch eine schließungsbedürftige Lücke im Gesetz.


    Das hieße dann doch, daß die Kosten von gekauften Geräten nicht auf die Mieter umgelegt werden können? Irgendwo gelesen habe ich das ja schon mal.

    Kann man mal fragen, was vernünftige Kaufgeräte kosten, und das Leihen? Nur zum Vergleich.

    Und um mal die Frage zu stellen: Kann man Geräte leihen, und die Abrechnung dann selbst machen? d.h. man hätte nur die Leihgebühr zu tragen. Machen das die Firmen, oder sind die dann "beleidigt"?

    Jaaaaa, ich weiß schon, die alte Leier. Traue ich mir das zu, und die Abrechnung ist viel schwerer als man glaubt....und die Rechtssicherheit. Abe rletztendlich muß nur korrekt abgerechnet werden. Um wieder auf die ISTA zu kommen (offenbar kriege ich meinen Kopf nicht frei von soviel Murks) ist gerade die Rechssicherheit bei Fremdfirmen in Frage zu stellen. Es sei denn, "mein" Fall war ein absoluter Einzelfall. Wenn man allerdings googelt.....
    Also was ist: Lohnt es sich, Leihgeräte aufzuhängen, und selbst abzulesen/abzurechnen? Die entsprechende Software ist verfügbar.
     
  21. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.746
    Zustimmungen:
    338
    Herr Nichtschmidt:

    "wen nützt es, wenn nach ~Schätzzahlen~ abgerechnet wird, wenn die korrekten Verbrauchswerde bekannt sind."
    - Dem Mieter, denn der kann dann prima kürzen...

    "Steht das eigentlich im Mietvertrag, auf welche Weise z.b. Wasserverbrauch abzurechen ist?"
    - Wenn nichts dort steht aber geeichte Zähler vorhanden sind, nach Verbrauch, sonst mietflächenanteilig.

    "Das hieße dann doch, daß die Kosten von gekauften Geräten nicht auf die Mieter umgelegt werden können?"
    - Richtig.

    "Kann man mal fragen, was vernünftige Kaufgeräte kosten,"
    - Google und Baumärkte helfen gerne.

    "und das Leihen?"
    - halte ich für ein Gerücht.

    "Und um mal die Frage zu stellen: Kann man Geräte leihen, und die Abrechnung dann selbst machen? d.h. man hätte nur die Leihgebühr zu tragen."
    - Dieses Ansinnen halte ich für lächerlich.

    "Also was ist: Lohnt es sich, Leihgeräte aufzuhängen,
    - Antwort wie vor.
     
Thema: Grober Bock bei der ista HK-Abr. ...wie ist SOWAS möglich ?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. ista grober bock

    ,
  2. ista ablesung bei auszug

    ,
  3. ista betrug

    ,
  4. ista ablesung falsch,
  5. ista falsche abrechnung,
  6. ista abrechnung falsch,
  7. ista heizkostenabrechnung umrechnungsfaktor,
  8. reinigungsplan treppenhaus 2015 3. Familien,
  9. ista ablesung falsch was tun,
  10. umrechnungsfaktoren ista,
  11. ista heizkostenverteiler ablesen,
  12. ista betrüger ,
  13. umrechnungsfaktor ista abrechnung,
  14. ista selbst ablesen,
  15. zweifelhafte heizölbestände,
  16. ista zähler selber ablesen,
  17. betrug abrechnung ista,
  18. warm und kaltwasserzähler vertauscht,
  19. nebenkostenabrechnung ista war falsch,
  20. heizkostenverteiler kleben baumarkt,
  21. falscher heizölverbrauch,
  22. ista hausverwalter-forum 5000,
  23. ista ablesung Wasser falsch,
  24. gleichgroßuf,
  25. ista umrechnungsfaktor zu hoch
Die Seite wird geladen...

Grober Bock bei der ista HK-Abr. ...wie ist SOWAS möglich ? - Ähnliche Themen

  1. Mietvertrag Garage - kreative Gestaltung möglich ?

    Mietvertrag Garage - kreative Gestaltung möglich ?: Liebe Forumsmitglieder, angenommen es gäbe folgenden Sachverhalt: Bis Mitte diesen Jahres habe ich zu einem MFH die dazugehörige Doppelgarage...
  2. 2 Finanzierungen parallel möglich?

    2 Finanzierungen parallel möglich?: Hallo, da ich grade 2 interessante ETWs kaufen möchte zum Vermieten, benötige ich parallel 2 Finanzierungen (80% und 100%). Dies läuft bei zwei...
  3. Kündigung nach § 573a (Erleicherte Kündigung des Vermieters) möglich?

    Kündigung nach § 573a (Erleicherte Kündigung des Vermieters) möglich?: Hallo zusammen, ich habe heute zufällig (durch Google) dieses Forum gefunden, und ich wundere mich, daß ich hier nicht schon früher gelandet bin....
  4. Hausbesetzung - keine Räumungsklage gegen Besetzer möglich??

    Hausbesetzung - keine Räumungsklage gegen Besetzer möglich??: Guten Tag, § 546 Abs.2 BGB ??? Ich bin neu hier und muß gleich zu Anfang sagen, dass ich Vorgänge einer Räumungsklage gegen eine Hausbesetzerin...