Gründe für die Befristung des Mietvertrags

Diskutiere Gründe für die Befristung des Mietvertrags im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Nur damit wir richtig verstehen: Auch ich halte bei 99% aller Vermieter diese rechtlichen Regelungen für sinnlos, aber aus anderen Gründen als...

  1. #41 taxpert, 22.10.2020
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    taxpert Erfahrener Benutzer

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    Nur damit wir richtig verstehen: Auch ich halte bei 99% aller Vermieter diese rechtlichen Regelungen für sinnlos, aber aus anderen Gründen als du!
    Hier hast Du doch eigentlich gar kein Problem! Der Mieter will ja offenbar gar nicht seiner Lebensmittelpunkt in diese Wohnung verlegen, so dass eine Befristung wohl möglich wäre. Außerdem dürfte hier in fast allen Fällen ein vitales Interesse des Mieters an der Beendigung des Mietverhältnisses bestehen. Der Klassiker wäre doch z.B. der Verkauf der eigenen ETW und die Fertigstellung des neuen EFH verzögert sich um einige Monate. Dann sollte doch die fristgemäße Kündigung seitens des Mieters unproblematisch sein.

    Die andere Klientel wären Leute, die gekündigt wurden und innerhalb der Kündigungsfrist keine Wohnung gefunden haben.

    Wer sagt Dir denn, dass sie innerhalb der befristeten Mietzeit eine genehme Wohnung finden? Auch bei einem befristeten Mietverhältnis kommst Du um eine Räumungsklage Nichtstun, wenn der Miter einfach nicht auszieht!

    Bleiben noch die, die trotz 150 Bewerbungen keine Wohnung bekommen haben! Glaubst du wirklich, das die in den nächsten fünf Monaten mit 500 Bewerbungen eine Wohnung bekommen. Es mag brutal klingen, aber sie will ich auch nicht. Auch nicht befristet!

    M.E.n. ist die befristete Vermietung einer unmöblierten Wohnung ein so minimal kleines Geschäftsfeld, dass die rechtlichen Einschränkungen eigentlich wirklich nur die schon genannten Haderlumpe, die schon genannt wurden, betreffen!

    taxpert
     
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  3. #42 Glaskügelchen 2, 22.10.2020
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    Glaskügelchen 2 Erfahrener Benutzer

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    Das ist schon ein Problem, denn Mieter brauchen grundsätzlich keine befristeten Mietverträge. Im Gegensatz zu Vermietern können sie schliesslich jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Das Interesse an einer Befristung liegt also immer auf der Seite des Vermieters.
     
  4. #43 ehrenwertes Haus, 22.10.2020
    ehrenwertes Haus

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    Nein, so ganz stimmt das nicht.

    Du bist gedanklich bei Mietverhältnissen, die auch vom Mieter gewünscht länger als mind. 3 Monate dauern.
    Für diese Mieter hat befristete Vermietung den Vorteil keine Kündigungsfrist verpeilen zu können.
    Ich sehe das als ganz großes Plus bei befristeten Jobs und Auslandsemestern, besondern wenn man dafür als Ausländer nach Deutschland kommt das Jobende bereits bekannt ist und die Mietgesetze hier nicht so wirklich kennt. Da hat man als Mieter nicht wirklich Zeit und Nerv sich um formal korrekte Wohnungskündigung zu kümmern.

    Viele projektbezogene Jobs und Praktika dauern keine 3 Monate. Da wünschen sich auch Mieter nicht an diese Kündigungsfrist gebunden zu sein. Wer zahlt schon gerne Miete für eine Wohnung, die man gar nicht mehr nutzen kann. Gut, diese Leuten könnten auch in ein Hotel oder Pension, (teil)möblierte Mietwohnungen sind aber meist günstiger.

    Genau der Wegfall von Kündigungsfristen und ein von Anfang an bekanntes Ende des Mietverhältnisses kann für Mieter und Vermieter sehr vorteilhaft sein.
    Die Gründe dafür sind nur für beide Vertragsseiten sehr unterschiedlich.
     
  5. #44 Glaskügelchen 2, 22.10.2020
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    Glaskügelchen 2 Erfahrener Benutzer

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    Ach komm, wenn ein Mieter verschusselt ist, kann er ein MIetverhältnis auch sofort nach Vertragsabschluss kündigen, falls er dazu neigt solche Dinge zu verpennen. Das ist doch kein Argument.

    Auch hier gehst du wieder von Volltrotteln aus. Und meist bekommt man Hilfe, wenn man der Sprache nicht mächtig ist.

    Solche Wohnungen/WGs/Unterkünfte werden bei solch kurzen Zeiträumen oft gestellt, bzw. Mittel der Wahl wären z.B.WG-Zimmer.

    Tut mir leid, aber ich sehe keinen Vorteil für Mieter und in diesem Fall hier geht es um ein knappes halbes Jahr.

    Aber (IDEE! ) um nochmal auf den Ausgangsbeitrag zurückzukommen:
    Angenommen VM findet im November einen Mieter B, der bereit wäre die Wohnung von Januar bis einschl. Mai zu mieten. Könnte er sich, da die befristete Vermietung nunmal nicht möglich ist, nicht gleichzeitig mit Vertragsabschluss eine Kündigung (vordatiert auf z.B. den 24.2.21) unterschreiben lassen? Vielleicht nicht ganz sauber.......
     
  6. #45 taxpert, 22.10.2020
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    In diesem Marktsegment vermiete ich auch und natürlich wird dies auch gut angenommen ... aber hier geht es um ein unmöblierte Wohnung! Wer schafft sich für diese Zeiträume eine komplette zusätzliche Wohnungseinrichtung an? Diesen Markt gibt es mit seriösen Mietern schlicht so gut wie gar nicht! Und eben deshalb sind die rechtlichen Einschränkungen praktisch obsolet!
    taxpert
     
  7. #46 Glaskügelchen 2, 22.10.2020
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    Da würde mich dann aber doch die Gesetzeslücke interessieren und den TE sicher auch.

    Für eine kurze Zeit braucht man nicht unbedingt eine komplette Wohnungsausstattung. Ich z.B., Studienzeit, 1 Jahr ca. 300km von zuhause weg, wo ich schon eine eigene Wohnung hatte. Küche mit bisschen Besteck und Geschirr, Tisch und zwei Stühle waren vorhanden. Luftmatratze, Bettwäsche, Fernseher, Hund und ein paar Klamotten habe ich mitgebracht. War völlig ok für ein Jahr von Montag bis Freitag, oder mit ein bisschen Glück von Dienstag bis Donnerstag.
     
  8. heineu

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    Diese Idee könnte man weiter durchdenken. Was sollte eigentlich dagegen sprechen, eine Kündigung mit Vertragsschluss zu schreiben? Vordatieren müsste man die doch gar nicht. Der Mieter kann jederzeit eine Kündigung schreiben und doch wohl auch für einen viel späteren Zeitpunkt, der nach der 3-Monatsfrist liegt !?
     
  9. #48 ehrenwertes Haus, 23.10.2020
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    Das es bei dem/der TE um eine unmöblierte Wohnung geht, habe ich schon gesehen.
    Wir kennen die VM-Möglichkeiten und Bereitschaft zu einer (Teil)Möblierung nicht.

    Auch solche Mieter gibt es, nur nicht als "Massenware". Genau wie den Studi mit eigenem Butler, der mal ein Zimmer für ein paar Wochen bei meinen Eltern hatte.
    Gezielt danach suchen, halte ich auch für ziemlich aussichtslos.
     
  10. #49 Glaskügelchen 2, 23.10.2020
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    Kann er, aber das ist nicht das Problem, sondern....

    Meine IDEE geht ja schon ein ganz kleines bisschen in Richtung Rechtsbeugung/Rechtsumgehung o.ä.
    Sollte es zu Streitigkeiten kommen, weil vielleicht der Mieter doch länger bleiben will, könnte ein Richter auf die Idee kommen, dass eine Kündigung, die zeitgleich mit dem Mietvertrag unterschrieben wurde, eine Rechtsbeugung ist.
    Ist das Datum der Kündigung ein paar Monate später datiert.........
     
  11. #50 Katharmo, 23.10.2020
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    Wie abgefahren ist das denn :D
    Und der Butler hat auch in dem Zimmer geschlafen?
     
  12. AJ1900

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    Tja, das ist leider genau die sataurierte und kleinkarrierte Denke die eben, unter anderem, zu der jetzigen angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt führt.
    Aus Angst das es für den einzelnen evtl. Härten und sogar Ungerechtigkeiten Bedeutet, nimmt man lieber in kauf das viele sozial abgefedert und ganz gerecht gar keine Wohnung finden, noch nicht mal für einen gewissen Zeitraum...........
    Aber die List solcher Maßnahmen kann man eigentlich endlos fortzsetzen:
    - Aus Angst davor das jemand Geld verdienen und Wohnraum für mehr als 3,50€ anbieten könnte wird auf dem Tempelhofer Fels nun lieber gar nicht gebaut
    - Aus Angst das Wohnraum verbessert und Mieten steigen könnten gibt es Gesetzgebung wie Milieauschutz und Mietpreisbremse und Mietendeckel
    - Aus Angst vor welchen Folgen auch immer können in Deutschland selbst Uraltmietverträge vererbt werden, usw. usw.
    - Aus Angst davor das jemand Steurern sparen könnte beträgt die AFA 2% auf 50 Jahre.

    Dabei laborieren alle diese vieleicht im Einzelfall sogar sinnvollen Maßnahmen immer nur an den Symphtomen herum und nicht an dem Problem, was daraus besteht das es schlicht zu wenig Wohnraum gibt, und verstärken in ihrer Gesamtheit das sogar noch.
    Und das Paradoxe ist das mir als Vermieter ja im Grunde alles was Konkurenz in Form von mehr Wohnraum draussen hält ja nur recht sein kann, so bleibt das Angebot eben Knapp und die Preise oben.........
    Wenn man an Verschwörungen glauben würde, müsste man eigentlich darüber nachdenken, ob das nicht eine böswillige Politik ist, die Mieter möglichst in die Pfanne hauen will, um evtl. Besitzstände zu wahren.
     
  13. #52 taxpert, 23.10.2020
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    Das die zeitlich befristete Überlassung von Wohnraum rechtlich möglich ist, wenn der Befristungsgrund beim Mieter liegt, ist Dir schon klar, oder? Bei all den Fällen, die @ehrenwertes Haus genannt hat, ist eine befristete Vermietung möglich, denn die Mieter beabsichtigen nicht, in der angemieteten Wohnung ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt zu begründen. Bei einem Studenten ist das z.B. allerdings nur der Fall, wenn es sich um ein befristetes Austauschsemester handelt. Amsonsten wird die angemietete Wohnung zum Lebensmittelpunkt.

    Hierzu findest Du auf den einschlägigen Internetplattformen auch immer den Menüpunkt "Wohnen auf Zeit", der eine Vielzahl von entsprechenden möblierten Wohnungen und Zimmern aufweist. Es gibt auch SPezial-Anbieter, die sich ausschließlich auf die Vermittlung solcher Wohnungen beschränken, z.B. hc24.de. Aber hier habe ich noch nie eine unmöblierte Wohnung gesehen und außerdem basiert im Fall von @franka_p die Befristung ja nicht auf dem Wunsch des Mieters! Natürlich kann man trotzdem unter "Wohnen auf Zeit" inserieren und hoffen, dass sich ein Interessent meldet. Blöd wäre es nur, wenn die gewünschte Befristung durch den Mieter nur vorgeschoben ist und dadurch ein "normales" Mietverhältnis zustande gekommen ist. Bei einer "echten" Vermietung auf Zeit ist das zunächst unproblematisch, da die Wohnung noch nicht weitervermietet ist. Wir z.B. haben den Vorteil, dass wir wegen §573a BGB auch einen solchen Mieter in einem zeitlich übersichtlichen Rahmen loswerden.

    Wir haben schon die verschiedesten Mieter gehabt! Zuerst nacheinander zwei Ingenieure von Siemens, die je für vier Moante bei einem Großprojekt in der Nähe tätig waren, einen Ryan Air Piloten, der für den letzten Abschnitt seiner Ausbildung seine Familie nicht für drei Maonate mit von Irland nach England mitnehmen wollte sondern sie in der Nähe der Familei in D "parken" wollte bis er an seinen Heimatstützpunkt in D versetzt wird, einen Profifußballer der 1. BL, der seine Familie direkt nach Vertragsabschluss mitnehmen wollte und bei uns gewohnt hat, bis sie die endgültige Bleieb gefunden haben, ein Angestellter aus dem Rheinland, der in Süddeutschland einen neuen Job angetreten hat und die Probezeit über noch nicht sein Haus im Rheinland verkaufen wollte, einen Bauleiter einer ausländischen Firma, ...! Bekannte von uns im Nachbarort haben praktisch einen "Exklusiv-Vertrag" mit Airbus Industries, da sie seit Jahren eigentlich nur an Werkstudenten oder ausländische Ingenieure, die für eine begrenzte Zeit im Stammwerk arbeiten, vermieten.

    Aber nochmal: Der Markt für eine unmöblierte Wohnung zur befristeten Überlassung mit seriösen Mietern tendiert gegen Null, so dass die Vorschrift des §575 BGB bei seriöser Vermietung eigentlich keine Einschränkung sein sollte.

    taxpert
     
  14. #53 Goldhamster, 23.10.2020
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    Guten Morgen @AJ1900

    schön, dass du wieder hier im Forum so fleissig schreibst. Ich lese gerne deine Meinung.

    Aber bei dem von mir zitierten möchte ich doch mal gegenargumentieren.
    Es gibt genug Wohnraum in D. Blos nicht da, wo er gerne angemietet werden würde... sondern in (das weisst du selber)

    Man kann eben nicht mal eben Wohnraum in größeren und ggf. unbeschränkten Mengen, hochwertig und nachhaltig, in einem schon von Platz, Natur und Infrastruktur arg beanspruchten Raum schaffen. Mal eben in 5Jahren.

    Nur damit manche Menschen "irgendwas mit Medien" und Feiern und Kultur möglichst vor der Haustür erledigen können.


    Die Probleme der Bewohner der angesagten Metropolen gehen mir
    AM HAMSTERARSCH VORBEI
     
  15. GSR600

    GSR600
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    OK Schluss jetzt mit OT und zwar alle miteinander sonst gibt es übers WE mal einen Forenpause.
    Zurück zum Thema.
     
  16. #55 taxpert, 23.10.2020
    taxpert

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    Ich bewundere Dich für deine soziale Einstellung! Und das ist ganz ohne Ironie gemeint!

    Es mag daran liegen, dass ich die Berliner Verhältnisse nur aus Presse und Fernsehen kenne und meine persönlichen Erfahrungen da eher im Bereich des Großraumes München liegen, aber ich kann mich nur wiederholen ...

    Wenn jemand tatsächlich innerhalb der Kündigungsfrist keine unbefristete Wohnung findet, dann kann das eigentlich nur zwei Gründe haben:

    1. Die eigenen Ansprüche an Lage, Größe, Miete, etc. konnten nicht erfüllt werden. Frage: Findet dieser Mieter etwas adequates innerhalb des befristeten Mietverhältnisses?

    2. Den Mieter will tatsächlich niemand! Will ich den dann wirklich als Mieter haben?

    In beiden Fällen läufst Du immer Gefahr, dass der Mieter trotz befristeten Vertrages nicht auszieht! Und dann? Natürlich wäre eine Räumungsklage dann einfacher möglich, aber nutzt das wirklich etwas, denn die Befristung hatte ja einen Grund auf deiner Seite!

    Ich persönlich muss zugeben, dass ich weder sozial genug eingestellt bin, noch finanziell auf Kante genäht oder rendite-geil genug bin, um mir dieses Risiko antun zu wollen!

    Und Off-Topic:
    Weißt Du welches Bild da bei mir eigentlich sofort im Kopf aufgetaucht ist? EIne Art Mieter-Proletariat, die keine Wohnung finden und daher die Leerstände in Wohnungen "abwohnen" und so zu einer Art Miet-Nomaden neuer Qualtät werden. Erinnert fatal an die Leute, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundert die Wohnungen trocken gewohnt haben!

    taxpert
     
  17. #56 ehrenwertes Haus, 23.10.2020
    ehrenwertes Haus

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    Dann glieder(t) den OT-Bereich doch bitte aus.

    Vielleicht nur mein Eindruck, aber ich glaube da besteht noch Diskussionswunsch.
    OT-Diskussionen mit so reger Beteiligung von vielen Usern haben wir selten.
     
  18. #57 BiG Rock 95, 23.10.2020
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    Das könnte die Lösung des Problems sein! Sehr schön.

    Der Mieter darf nach geltenden Recht jederzeit kündigen, auch bereits direkt nach Vertragsabschluß.

    Die Frage ob der TE hierbei einen entsprechenden Mieter bekommt, stellt sich mir bei unseren Wohnungsmarkt eher nicht, wäre sowieso hypothetisch.
     
  19. #58 taxpert, 23.10.2020
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    Bleibt die Frage, welches Problem Du eigentlich gelöst hast?

    Liegt die Befristung im Sinne des Mieters und es wird nicht sein dauerhafter lebensmittelpunkt, dann bestehen gegen eine befristete Vermietung keinerlei Bedenken! Liegt die Befristung nicht im Interesse des Mieters, sondern in deinem als Vermieter, fliegt Dir die "Kündigung" wenn der Mieter will wahrscheinlich spätestens bei der Räumungsklage um die Ohren, weil Du den Mieter dazu "gezwungen" hast zu kündigen.

    Ich habe einige Fälle im Hinterkopf, bei denen eine zeitlich begrenzte Anmietung einer unmöblierten Wohnung für den Mieter sinnvoll sein kann ... nur sind das alles Fälle, die entweder rechtlich unproblematisch sind oder Fälle, die ich als Vermieter gar nicht haben möchte! Vielleicht ist meine soziale oder betriebswirtschaftliche Ader nicht ausgeprägt genüg oder ich denke einfach zu vorsichtig! Vielleicht kann mir ja mal jemand ein Szenario entwerfen, bei dem die befristete Vermietung nicht möglich wäre und das für den Vermieter nur ein minimales Risiko in Hinsicht auf Mietrecht oder andere Aspekte beinhaltet. Mir fällt da nämlich nichts ein!

    taxpert
     
  20. #59 BiG Rock 95, 23.10.2020
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    Danke Taxpert , in weiser Voraussicht schrieb ich bereits "könnte".
    Deine Zweifel halte ich für plausibel, aber jegliche Vermietung stellt immer ein Risiko da, es ist daher logischerweise eine Risikoabwägung.

    Diese Argumente muss der TE für sich selber einschätzen.
     
  21. AJ1900

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    Dito.

    Klar, das dürfte unstrittig sein.

    Na ja, da wo der Wohnraum nachgefragt wird, ist aber schon in der Stadt, normalerweise. Wenn ernsthaft die dauerhafte Meinung ist das es in einer deutschen Stadt, oder eben am Stadtrand, oder durch Aufstockung, oder Lückenbebauung usw. nicht mehr möglich ist die Nachfrage nach Wohnraum in der Art zu befriedigen das es eben nicht zu so extrem überhitzten Märkten kommt, dann wäre das schon eine Armutszeugnis für alle Beteiligten.
    Zumal dann selbst eine noch stärker mieterorientierte Politik und Gesetzgebung auch nicht klappen kann.
    Wer ernsthaft was für Miete tun will der muß nicht dafür sorgen das ein Mieter 200 Jahre für 3€ in der gleichen Mietwohung wohnen kann, überspitzt gesagt, der muß was dafür tun das es genug Mietwohnungen gibt, dann relativieren sich auch die Angebotspreise sehr schnell...........
     
Thema:

Gründe für die Befristung des Mietvertrags

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