Grund-Problem: Ölverbrauch/Gesamtkosten ermitteln

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von halix, 02.07.2013.

  1. halix

    halix Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich will morgen meinem Schwiegervater bei der Erstellung/Korrektur der Nebenkosten-Abrechnung helfen - hatte also bisher Einblick in die meisten, aber nicht alle Unterlagen.
    Wie eine NK/HK-Abrechnung mathematisch und gesetzeskonform auszusehen hat, habe ich mir in den letzten Tagen soweit angelesen.

    Folgende Ausgangs-Situation:

    3-Familien-Haus (EG, OG, DG).
    Bis vor zwei Jahren wohnten im Haus nur Familien-Mitglieder (Oma EG, Schwiegereltern OG, Kinder DG) - die Aufteilung der Heizkosten bestand wohl darin, einmal pro Jahr die Öl-Lieferkosten (+ Nebenkosten wie Betriebsstrom, Wartung, etc.) gerecht auf die Parteien aufzuteilen. Gerecht heißt, daß es zumindestens seit einigen Jahren Wärmemengen-Zähler und Warmwasser-Zähler für jedes Geschoß gibt.

    Vor knapp 3 Jahren ist die Oma (EG) verstorben, ein Jahr später wurde die Wohnung an einen Fremden vermietet - mit Standard-Mietvertrag, also auch Abrechnung der Heizkosten nach HKVO.

    Jetzt das Problem:
    An den Öltanks im Keller (schwer zugänglich, sechs verbundene Tanks) ist keinerlei Meßeinrichtung für den Ölstand - noch nicht mal Strich-Markierungen am Tank, von Meßfühlern, Röhrchen oder Schwimmern ganz zu schweigen.
    Schwiegervater wollte den Ölverbrauch über die Betriebs-Stunden des Brenners und dessen Durchsatz ermitteln. Problem sehe ich darin, daß man nicht weiß, wie weit man mit diesem Verfahren daneben liegt - und im Gegensatz selbst zu groben Tank-Messungen (Strich-Markierungen) der Bestimmungs-Fehler mit den Jahren nicht kleiner wird.

    Weiteres Problem:
    Auch wenn dieses Verfahren ziemlich genau wäre - nach meinem Dafürhalten ist es mit HKVO nicht vereinbar - die setzt nämlich die Dokumentation eines Öl-Anfangsbestandes im Tank und den Schlußbestand voraus.
    Dummerweise ist es eben auch so, daß zwischen
    - berechnetem Ölverbrauch und dessen Wärmemenge bei Verbrennung
    UND
    - der Summe der drei Wärmezähler plus benötigter Energie für Warmwasser-Bereitung
    ca. ein Drittel "Luft" ist.
    Kann ma sich evtl. mit Wirkungsgrad des Ölbrenners (<100%) und Leitungsverlusten allein erklären - oder die Abschätzung von Betriebsstunden/Durchsatz ist zusätzlich nicht gut genug.

    Der Mieter ist nach ca. 1,5 Jahren nun ausgezogen (Wegzug wegen Job-Wechsel bzw. Job-Antritt) - man muß/darf/braucht von ihm jetzt also kein übermäßiges freundliches Entgegenkommen erwarten.

    Frage:
    Wie kommt mein Schwiegervater aus diesem Dilemma heraus?
    Für die Zukunft kann/muß man über die Anschaffung einer Ölstands-Messung nachdenken - oder, da nur noch Vermieter und potentielle Mieter im Haus wohnen (2-Fam.-Haus), einfach per Regelung im künftigen Mietvertrag auf andere Varianten als HKVO abstellen.
    Für die Vergangenheit sind die Ölstands-Daten aber nunmal nicht mehr beschaffbar...und der einzige Weg, an Ölverbräuche zu kommen, über die Betriebs-Stunden...

    Was passiert, wenn der Mieter einem die NK/HK-Abrechnung unter Hinweis auf HKVO um die Ohren haut?
    Der Mieter ist ja direkt nach dem Winterhalbjahr ausgezogen - da wäre (wegen der "fehlenden" Sommermonate) eine signifikante HK-Nachzahlung zu erwarten, die von den Vorauszahlungen nicht gedeckt ist.
     
  2. AdMan

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  3. halix

    halix Neuer Benutzer

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    Was ich mich auch frage:

    Es gibt ja auch ziemlich genaue (geeichte?) Öl-Durchflußzähler zu kaufen, z.B. von der Fa. Braun. Kostenpunkt wohl so 300 Euro, also nicht ganz ohne...

    Aber wenn ich die HKVO richtig verstehe, sind selbst diese supergenauen Ölzähler nur "Spielerei" für Eigentümer - für MehrfamilienHäuser (>2) mit Mietwohnungen aber nicht für die Heizkosten-Abrechnung zulässig, oder?
    Denn selbst bei Verwendung dieser supergenauen Ölzähler fehlen mir streng genommen doch die abrechnungs-jährlichen Öl-Füllstände (Anfang, Schluß), um den Ölvorrat und damit den Verbrauch zu bewerten?
     
  4. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    ... welche nicht auf die Mieter umzulegen sind. Und ausserdem wird das sowieso nichts, weil die Heizölpreise auch permanent schwank(t)en.
    Ich würde für Brennstoffkosten die Beträge ansetzen, welche ich im Abrechnungszeitraum selbst gezahlt hatte. Ist am sichersten.
     
  5. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    in dem Fall würde ich das auch wie von Berny vorgeschlagen machen.
    Ist denn in diesem Jahr schon nachgetankt worden?

    Ist der Tank im Keller und zugänglich oder ein Erd-tank?
    gibt es da wirklich keine Öffnung oben auf dem Tank?
    Mit einem Zollstock könnte man ansonsten die Höhe des Ölstandes ausmessen und dann mit der Größe des Tanks den Rauminhalt in Litern berechnen.

    Das nützt dir allerdings jetzt nichts für die Vergangenheit, nur für die Zukunft.
     
  6. halix

    halix Neuer Benutzer

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    Wie oben angedeutet, für die Zukunft habe ich eigentlich genug Vorschläge an meinen Schwiegervater (und ja, sara, zur Not die Geschichte mit dem Zollstock...:)) - da werden wir uns übermorgen drüber unterhalten bzw. rechtzeitig, bevor ein neuer Mieter einzieht.

    Mein Hauptaugenmerk liegt eigentlich auf der Frage:
    Wie kriegt man die Vergangenheit vernünftig auf die Reihe?
    Gerecht für beide Seiten...
    Zur Not mit einem "blauen Auge" - aber eben ohne, daß die komplette Heizkosten-Abrechnung nichtig ist?
     
  7. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Indem Du meinem Vorschlag folgst: Ich würde für Brennstoffkosten die Beträge ansetzen, welche ich im Abrechnungszeitraum selbst gezahlt hatte. Ist am sichersten.
    Bei zwischenzeitlichen Mieterwechsel(n) kannste deren HK-Anteile kurzerhand nach der Gradtagstabelle ermitteln:
    Heizgradtage-Tabelle nach VDI 2065
    Monat Heizgradtage pro Tag
    Januar 170 5,483871
    Feb. 28/29 Tage 150 5,357143 / 5,172414
    März 130 4,193548
    April 80 2,666667
    Mai 40 1,290323
    Juni 15 0,500000
    Juli 10 0,322581
    August 15 0,483871
    September 30 1,000000
    Oktober 80 2,580645
    November 120 4,000000
    Dezember 160 5,161290
    Summe 1000
     
  8. #7 halix, 03.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2013
    halix

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    Vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch - oder wir reden aneinander vorbei...

    "Selbst gezahlt" wurde im Abrechnungszeitraum ja die Öl-Anlieferung (sagen wir 3000 Liter) - plus Betriebsstrom, Heizungswartung, Schornsteinfeger, etc.

    Die Höhe der Öl-Anlieferung des betreffenden Jahres hat doch aber (gerade bei einem nur 1,5 Jahre dauernden Mietverhältnis) nichts/wenig mit dem Heizöl-Jahresverbrauch des Abrechnungszeitraums zu tun (das können 2000l/Jahr oder auch 5000l/Jahr sein) - der Tank war weder vorher total leer, auch nach Befüllung nicht voll und auch am Ende des Abrechnungszeitraums nicht leer.

    Für die Abrechnung gegenüber/mit dem Mieter brauche ich doch den Heizöl-Verbrauch des Abrechnungszeitraums (nach HKVO = Ölstand am Anfang plus Öl-Anlieferung minus Ölstand am Ende) --> auch bekannt als Leistungsprinzip.

    Eine Abrechnung von Heizöl/Heizkosten nach Abflußprinzip (ich teile mit dem Mieter die Heizöl-Anlieferungen des betreffenden Jahres untereinander auf) ist doch gegenüber Mietern gar nicht erlaubt - und auch alles andere als fair und realitätsnah.

    Wo ist mein Denkfehler - oder an welcher Stelle reden wir aneinander vorbei?
     
  9. Berny

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    halix:

    "Vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch"
    - Richtig.

    "Selbst gezahlt" wurde im Abrechnungszeitraum ja die Öl-Anlieferung (sagen wir 3000 Liter)"
    - Nee, wir sagen nicht Liter, sonder xx Euro.

    "plus Betriebsstrom, Heizungswartung, Schornsteinfeger, etc."
    - Richtig, und das ebefalls in Euronen.

    "Die Höhe der Öl-Anlieferung des betreffenden Jahres hat doch aber (gerade bei einem nur 1,5 Jahre dauernden Mietverhältnis) nichts/wenig mit dem Heizöl-Jahresverbrauch des Abrechnungszeitraums zu tun (das können 2000l/Jahr oder auch 5000l/Jahr sein)"
    - Tja, aber die Euro-Beträge für den Ölbezug wirste ja wohl ermitteln können, oder?

    "Für die Abrechnung gegenüber/mit dem Mieter brauche ich doch den Heizöl-Verbrauch des Abrechnungszeitraums (nach HKVO = Ölstand am Anfang plus Öl-Anlieferung minus Ölstand am Ende) --> auch bekannt als Leistungsprinzip."
    - Stattdessen nimmste Eurobeträge. Die Liter interessieren den Berechner nicht. Ist allerdings blöde, wenn Du nur alle zwei Jahre volltanken würdest...
     
  10. halix

    halix Neuer Benutzer

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    Die Gradtags-Tabelle brauche ich meines Wissens nach an anderer Stelle - nämlich um im Auszugsjahr des Mieters (oder ggf. auch Einzugsjahr) den verbrauchsunabhängigen Teil der Heizkosten jahreszeitlich gerecht zu verteilen.

    In der allergrößten Not könnte ich mit den Gradtagszahlen natürlich auch die komplette HK-Abrechnung durchziehen - das hat dann aber mit verbrauchsabhängiger Aufteilung zwischen den Wohnungen gar nichts mehr zu tun.

    Und in allen Fällen gilt:
    Erstmal muß ich doch wissen, welchen Heizöl-Gesamtverbrauch ich verteilen will - und die HKVO schreibt dafür eigentlich [Ölstand am Anfang plus Öl-Anlieferung minus Ölstand am Ende] vor.
    Geht in meinem beschriebenen Fall für die Vergangenheit nicht mehr - wie sonst kann man also für die Vergangenheit/Abrechnungszeitraum den Heizölverbrauch gegenüber dem Mieter realitätsnah und widerspruchsfest dokumentieren?
     
  11. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Wo schreibt sie das vor? Du verteilst kein Öl, sondern BrennstoffKOSTEN:
     
  12. #11 halix, 03.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2013
    halix

    halix Neuer Benutzer

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    Berny, ohne die Ölstande in den Tanks zu wissen oder gemessen zu haben - aber die Ölstände sind doch nicht zum Einzug, zur ersten Jahresablesung und zum Auszug des Mieters immer wieder gleich.

    Kleines Beispiel, wohin Deine Art der Berechnung führen könnte (hat jetzt nix mehr mit den "Zahlen" in meinem Real-Fall zu tun...):
    Das Haus hat 'nen 6000-Liter-Tank. Zum Einzug des Mieters ist nicht mehr wirklich viel im Tank drin. Ohne es gemessen zu haben, sagen wir <1000 Liter. Während des Mietzeitraums wird zweimal getankt a 4000 Liter (a 85 Cent/Liter), Gesamt-Tankung also 8000 Liter.
    In den 1,5 Jahren Mietzeitraum verbraucht das Haus ca. 5000 Liter Öl ("ermittelt" z.B. durch die von mir beschriebene Abschätzung mittels Betriebsstunden/Öldurchsatz).

    Du willst doch jetzt nicht dem Mieter eine HK-Abrechnung präsentieren, in der [2mal 4000 Liter mal 85 Cent/l] als Öl-"Verbrauch"(!) bzw. Öl-Kosten verteilt werden?
     
  13. #12 halix, 03.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2013
    halix

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    Ich darf doch aber gegenüber dem Mieter nur verbrauchtes Öl und damit auch verbrauchte Brennstoff-Kosten verteilen?

    Ich kann doch nicht einfach und ausschließlich die Brennstoff-Kaufkosten ansetzen - weil dann absolut unberücksichtigt bleibt, daß beim Auszug des Mieters im Öltank z. B. viel viel mehr Öl drin ist als zum Einzug des Mieters.

    Anm.:
    Andersrum isses ja genauso schlimm - Öltank fast voll bei Einzug des Mieters, zwischendurch mal nachgekauft, zum Auszug des Mieters fast leer. Nur die Brennstoff-Kaufkosten anzusetzen in der HK-Abrechnung ginge dann massiv zu Ungunsten des Vermieters.
     
  14. #13 Martens, 03.07.2013
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    Halix,

    Deine Frage ist berechtigt und Du benötigst in der Tat für eine rechtssichere Heizkostenabrechnung (neben den Zukäufen im Abrechnungszeitraum) die Anfangs- und Endbestände des Heizöls, um daraus die verbrauchten Mengen und letztlich die umzulegenden Kosten für Brennstoff berechnen zu können.

    Sofern man keinen sauberen Wert hat (nicht abgelesen, offensichtlich falsch abgelesen oder falsch notiert / übermittelt etc.) muß man sinnvoll schätzen.

    Das Gesamtvolumen der Tanks ist bekannt oder läßt sich errechnen (notfalls ebenfalls schätzen) und aus den Zukäufen (Datum und Menge) der Vergangenheit läßt sich rekonstruieren, welche ungefähren Bestände zum Ende der Abrechnungsperiode vorhanden gewesen sein müssen.

    Christian Martens
     
  15. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Zumindest muss man doch wohl sehen wie viel da noch drinnen ist, sonst wüsste man doch nicht wann man nachkaufen sollte???

    Also kann man den ungefähren Stand, der wohl doch zu sehen ist, bei dem dein Schwiegervater meist nachkauft oder sich noch erinnert ermitteln und damit den Anfangsbestand "ungefähr" benennen.

    + den Zukauf des Heizöls, dann den jetzt noch so zu ermittelten Endstand abziehen.

    Da der jetzt ermittelte Endstand nun mitten im Jahr ist, müsstest du dann die Aufteilung in Monaten nach der ersten Füllung + weiterer Füllungen aufteilen.
    Damit du dann die Jahresabrechnung 2012 und die restlichen Monate 2013 machen zumindest nachvollziehbar berechnen kannst.

    Aufteilung dann nach qm und Gradzahlen, oder nach den qm und abgelesenen Wärmemengen-Zähler

    Ich weiß nicht ob ich das verständlich geschrieben habe...

    Du hast die Anfangs- und Endstände zum Jahreswechsel nicht. Die kann dir auch keiner mehr herzaubern...
    Deshalb ist nur eine rein rechnerische Plausibilität machbar.
     
  16. Berny

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    Ond ob man durch Rückrechnung anhand hoffentlich noch vorhandener Rechnungen und Aufzeichnungen den Fiktiven Anfangsstand und jetzigen Endstand überhaupt berechnen kann, kommt das Problem der Kosten pro gemischten Liter - und der Nachvollzieh- und Beweisbarkeit...:sauer016:
     
  17. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Ohne Rechnungen geht natürlich gar nichts!

    Bei deinem Vorschlag ist das auch nicht besser machbar. ( Wenn z.B. der Tank jetzt noch fast voll ist, da nochmal nachgekauft wurde. Können die Kosten nicht Gesamt eingebracht werden).

    bei dieser Abrechnung die sowieso nicht mehr genau berechnet werden kann, sind diese "Mischungskosten" eher unter zu bewerten.

    ich würde die kauften Liter zusammen rechnen und die Kosten der gekauften Liter = jeweils nur eine Summe. Plus und Minus der jeweiligen zu beziffernden Anfangs- u. Endbestände . Diese dann anteilig verrechnen.
     
  18. #17 halix, 03.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2013
    halix

    halix Neuer Benutzer

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    Vielleicht ist dieses Thema später für den einen oder anderen interessant, der tatsächlich keine Ölstands-Werte zu Abrechnungs-Terminen vorliegen hat.

    Aber mein Problem hat sich heute quasi in Luft aufgelöst...

    Mein Schwiegervater ist ein Statistik-Fan...und, mich traf fast der Schlag...er benutzt schon seit längerer Zeit eine Meßlatte mit aufgesetztem Zollstock, um einmal monatlich(!) die Ölhöhe im Tank zu messen. (Wie oft er andere Zählerstände erfaßt, verrate ich jetzt hier nicht.:50:)
    Gesagt hat er bis heute mittag davon nichts, trotz mehrmaliger Nachfragen zu Meßständen von mir in den letzten Tagen.

    Die Erfassung des Tankinhalts anhand der Ölhöhenmessung (und anschließender Ermittlung des Verbrauchs) war ihm aber zu ungenau - u.a. wegen 6-Tank-Konstruktion, Einbuchtungen im Tank, usw..
    (Anm.: Aber selbst Buderus hat in seiner "Bedienungsanleitung" eine Maßtabelle, die auf Ölhöhe und zugehöriges Volumen setzt)
    Ihm schien der Weg über die Betriebsstunden und den stündlichen Öldurchsatz eleganter und genauer - ein Trugschluß, wie sich heute mittag bei Sichtung/Bewertung der Daten herausstellte.

    Auswertung der Ölhöhen-Messungen (und damit war auch die Abrechnung nach HKVO gerettet) ergab einen Jahresverbrauch von 2950 Liter, die Betriebsstunden/Durchsatz Geschichte einen Verbrauch von 3500 Litern - um ~550 Liter kann man sich mit der Ölhöhen-Messung gar nicht vertun.
    Und fast noch schlimmer: Der offenbar systematische Fehler bei Betriebsstunden/Durchsatz fällt jedes Jahr in gleicher Weise an - und summiert sich auf.
    Bei der Ölhöhen-Messung mittelt sich der Meßfehler über viele Jahre ja aus. (was wohl auch der Grund ist, warum die HKVO auf Abrechnungen über Ölstandsmessungen setzt)
     
  19. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Da hilft nur zweierlei: Schwiegervater behalten oder wechseln...:verrueckt009:
     
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