Grundbucheitrag

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von homer_mg, 07.03.2009.

  1. #1 homer_mg, 07.03.2009
    homer_mg

    homer_mg Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    ich habe vor kurzem eine Wohnung gekauft.
    Nun habe ich gesehn das auch meine Bank in dem Grundbuch eingetragen ist.
    Da ich ein Teil über meine Bank finanziert habe.

    Ist es so richtig oder darf die da gar nicht stehen? und Wenn das so ok ist muss die nachdem ich den Kredit abgezahlt habe ausgetragen werden? oder passiert es automatisch.

    Kann mich da jemand aufklären?

    lg
    an alle
     
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  3. dezi

    dezi Neuer Benutzer

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    Also grundsätzlich ist es richtg, dass die Bank da mit einer Sicherungshypothek drinsteht, die erstmal so hoch ist, wie der Kredit, den du dafür aufgenommen hast. Deshalb heißt der Kredit vermutlich auch Hypothekendarlehen und du hast mit dem Vertrag unterschrieben, dass die Bank eingetragen wird. Wenn der Kredit abgezahlt ist, wird die Bank natürlich gelöscht.
     
  4. #3 Prüfer, 08.03.2009
    Prüfer

    Prüfer Erfahrener Benutzer

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    Quark, den Eintrag musst Du dann kostenpflichtig löschen lassen, macht aber nichts wenn er noch drinne steht und der Kredit schon abgezahlt ist.
     
  5. #4 LMB-Immo, 08.03.2009
    LMB-Immo

    LMB-Immo Erfahrener Benutzer

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    Erstmal wird nichts gelöscht, sondern nur gerötet. Das heißt in Orginalauszug des GB wird diese Sicherung für immer drinbleiben. Genauso wie alle Eigentümer und sonstige Rechte oder Pflichen.
    Jetzt kommt es darauf an was für eine Sicherung dort einschrieben wurde eine Hypothek oder Grundschuld. Den Unterschied zw. Hypothek und Grundschuld kann jeder sich selber suchen. :wink.

    Es gibt auch zwei Grundschuldarten 1. mit Brief und 2. Brieflos. die 1. Variante braucht nicht umbedingt gelöscht werden, da am Ende des Kredits die Bank den Brief an den Eigentümer heraus gibt. Somit wird diese zur Eigentümergrundschuld. Der Eigentümer kann dann mit diesem Brief weiter das GR belasten bzw. als Sicherheit in der Höhe der Grundschuld hinterlegen, ohne das es in dass Grundbuch eingetragen werden muß.

    Bei der 2. Variante sollte die Grundschuld gerötet werden, da sonst das GR nicht Lasten frei ist.

    Wie erkennt man ob es sich um eine bebriefte Grundschuld oder brieflose Grundschuld handelt? Es steht in Grundbuch Abt II drin. Denn wenn da steht "Ohne Brief" oder "Brieflos" ist es eine brieflose. Steht nichts da ist es eine bebriefte Grundschuld.

    Gruß

    Lothar Berg
     
  6. #5 lostcontrol, 08.03.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    müssen tut man da garnichts.
    und es ist im gegenteil recht praktisch, wenn der eintrag drin ist (natürlich ohne die entsprechende belastung), denn falls man mal wieder einen kredit aufnehmen muss (z.b. für modernisierung) muss man den eintrag nicht nochmal bezahlen.
    ist also nur 'ne frage der eitelkeit, ob man das eliminieren möchte oder nicht - billiger und praktischer ist es, wenn's drin bleibt.
     
  7. #6 Staubwolke, 27.03.2009
    Staubwolke

    Staubwolke Gast

    Wenn eine höhere Summe im Grundbuch eingetragen ist, dann ist es eigentlich schon empfehlenswert, die Grundschuld im Grundbuch drin zu lassen, weil man die immer wieder als Sicherheit für eine Finanzierung verwenden kann. Die Löschung kostet im Übrigen auch natürlich Geld beim Notar und beim Grundbuchamt und wenn Du dann doch nochmal ein Darlehen bräuchtest, dann müßtest Du wieder beim Notar eine neue Grundschuld bestellen und eintragen lassen, was wieder Notar- und Grundbuchkosten nach sich zieht.
    Insofern rate ich eigentlich den Leuten immer, solche Sachen stehen zu lassen, es sei denn, den Leute ist klar, dass sie nie mehr eine Finanzierung brauchen/wollen.
     
  8. #7 pragmatiker, 27.03.2009
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

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    beim verkauf sollte auch gelöscht werden.
     
  9. #8 Staubwolke, 27.03.2009
    Staubwolke

    Staubwolke Gast

    Meistens muss beim Verkauf gelöscht werden. Es sei denn, der Käufer möchte die Grundschuld für eigene Finanzierungszwecke verwenden. Dann spart sich der Verkäufer die Löschungskosten und der Käufer die Neueintragungskosten. Allerdings muss da die finanzierende Bank mitspielen. Der Notar wird dann eine Erklärung der Bank einholen, dass die Grundschuld nicht mehr valutiert ist und nur noch Finanzierungen des Käufers, nicht mehr des Verkäufers absichert. Kommt durchaus auch mal vor, ist aber eher jetzt nicht die Norm.
     
Thema: Grundbucheitrag
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