Grundsätzliche Fragen zur Rentabilität von Vermietung bzw. Immobilien zur Selbstnutzung

Diskutiere Grundsätzliche Fragen zur Rentabilität von Vermietung bzw. Immobilien zur Selbstnutzung im Immobilienmarkt /Investments Forum im Bereich Finanzen; Ich weiß grad nicht, ob Dir der Tipp schon mal gegeben wurde … (OK, den gibt es auch eher nicht auf YouTube-Influencer-Kanälen) Eigentlich...

RP63VWÜ

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Ganz schön üppiger Zuschlag.
Ich weiß grad nicht, ob Dir der Tipp schon mal gegeben wurde …
(OK, den gibt es auch eher nicht auf YouTube-Influencer-Kanälen)

Eigentlich bleiben Dir doch nur zwei Möglichkeiten:
  1. Du darfst jederzeit dieses gar schreckliche Land verlassen
  2. Du könntest auch stante pede aufhören zu "arbeiten" und Dich in die soziale Hängematte fallen lassen
Aber Vorsicht:
Ich habe mir sagen lassen, dass das abseits des Stammtisches durchaus unangenehm enden kann.

Zu Deinen 11 %:
In meiner schriftlichen Geographie-Abiprüfung mussten wir u.a. ein Diagramm analysieren und kommentieren.
Ich habe mich darüber ausgelassen, dass durch die Wahl der Ordinate eine tendenziöse Aussage suggeriert wird, die schlicht falsch ist.
(grob: die Skala beginnt bei 100 und endet bei 101; jahrelang verblieb der y-Wert bei 100,1 um plötzlich "sprunghaft" auf 100,6 "hochzuschnellen"; die Steigerung um sagenhafte 0,5 % sah optisch heftig aus)
Am Rande: Ich konnte mich über die Note nicht beschweren! ;)

Irgend jemand sagte mal:
"Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"
 
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RP63VWÜ

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Ach so, falls der Stammtisch meine Parabel nicht verstanden hat:
Es geht noch einfacher!
Porsche erhöht seine Preise um 8 %
Der Einkommensmillionär kommt selbst mit grauen Tricks nur auf eine Einkommenssteigerung von 2,5 %
Es ist doch logisch, wenn er jetzt behauptet:
"Unverschämtheit! Ich muss mir den neuen Porsche vom Mund absparen und die rauchenden, saufenden und auf-viel-zu-großen-Flachbildschirmen-TV-glotzenden Nichtsnutze bekommen mal eben 11 % Einkommenserhöhung! Skandal!1elf!"
 
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Eigentlich bleiben Dir doch nur zwei Möglichkeiten:
  1. Du darfst jederzeit dieses gar schreckliche Land verlassen
  2. Du könntest auch stante pede aufhören zu "arbeiten" und Dich in die soziale Hängematte fallen lassen
Aber Vorsicht:
Ich habe mir sagen lassen, dass das abseits des Stammtisches durchaus unangenehm enden kann.
Land verlassen? Was soll das ? Ich liebe dieses schöne Land.
Zumindest den Minderleister wird viel geholfen, immerhin überdurchschnittlich üppig im Vergleich zu den sonstigen Bürgern und Steuerzahlern.

Stammtisch?? gibt es so was eigentlich noch?
 
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Duncan

Duncan

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Was soll das? Ich liebe dieses schöne Land.
Schwer wahrzunehmen...
Zumindest den Minderleister wird viel geholfen, immerhin.
Klar, will man ihnen doch die Chance geben, sich zu verbessern. Da wir gerade dabei sind, es gibt auch ganz tolle Volkshochschulkurse zur dt. Grammatik.
Stammtisch?? gibt es so was eigentlich noch?
Ja, gibt es immer noch, aber auch die gucken genauer, mit wem man sich so an einen Tisch setzt. Genau über den kamen zum Beispiel meine letzten Immobilienangebote. Viel Kleinkram, aber auch da kommen einige Hektar zusammen.
 
dots

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Ich liebe dieses schöne Land.
Zumindest den Minderleister wird viel geholfen, immerhin überdurchschnittlich üppig im Vergleich zu den sonstigen Bürgern und Steuerzahlern.
Ich trau mich ja fast gar nicht, aber meine bisherige Vermutung, dass Dulli ein "Minderleister" ist, wird durch diese Aussage ja nun nicht unbedingt widerlegt. sondern eher noch bestätigt.
 

Wellensittich

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Ich verstehe diese Hetze gegen Hartz 4ler nicht…
Wir haben knapp 4 Prozent Arbeitslose:
3 Prozent können nicht, weil krank, allein erziehend/pflegend, finden nichts mehr im hohen Alter oder im Ort.
Dann hast du die 1 Prozent, die das System ausnutzen. Tut man oben im Steuer hinterziehen auch. So what, man hat immer irgendwo Korruption…

Sollen wir jetzt Kinderarmut fördern und Familien schaden, nur weil es SozialNeider nach unten gibt?
 

ehrenwertes Haus

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Ich verstehe diese Hetze gegen Hartz 4ler nicht…
Neeeee, so eilig ist das doch gar nicht für die Masse hier.

Naja vielleicht für Dullies, die keinen Stammtisch kennen, weil die Möglichkeit zur Teilhabe daran fehlt.
Ob das am Finanzstatus liegt oder schlichtweg Menschen auf der Flucht vor Dullies?

Um wieder zum Thema zurück zu kommen, bei Vermietung an Dullies habe ich Zweifel, dass das Schmerzensgeld hoch genug angesetzt werden kann, um einen negativen Nerven-Cash-Flow zu riskieren. Dann ist Eigennutzung sicherlich die bessere Wahl.
 
immobiliensammler

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Um wieder zum Thema zurück zu kommen, bei Vermietung an Dullies habe ich Zweifel, dass das Schmerzensgeld hoch genug angesetzt werden kann, um einen negativen Nerven-Cash-Flow zu riskieren. Dann ist Eigennutzung sicherlich die bessere Wahl.

Die Steigerung wäre m.E. noch, seine eigenen Immobilien von Dullies verwalten zu lassen ........

Aber warten wir halt mal ab, ob die dann auch die Prüfung zum qualifizierten Verwalter schaffen (bei dem hier ja schon mehrfach bewiesenen Fachwissen)!
 

geraldxx

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Ich verstehe diese Hetze gegen Hartz 4ler nicht…


Sollen wir jetzt Kinderarmut fördern und Familien schaden, nur weil es SozialNeider nach unten gibt?

Ich verstehe nicht wie man jegliche Kritik am Sozialsystem sofort als Hetze gegen Hartzer wahrnehmen muss. Und dann wird natürlich sofort das Totschlagargument Kinder rausgekramt. Einfach mal sachlich bleiben und die Sache emotionslos diskutieren ist für viele schon unmöglich geworden.

Es gab bereits mehrere Berichte, dass mit der Erhöhung auf 500€ für viele das Arbeiten nicht mehr lohnt. Eine Familie mit 2 Kindern und Warmmiete abzüglich GEZ Kosten kommt auf gut und gerne 2500€ Netto. 500€ + 450€ + 2x400€ + 50€ GEZ + 900€ Warmmiete.

2500€ muss man erst einmal verdienen und da liegt es nahe, dass die meisten in dieser Situation nie wieder arbeiten gehen werden. Das sind nur die kalten Fakten und die Frage darf gestellt werden ob das noch verhältnismäßig ist, vor allem in Anbetracht der momentanen Situation bezüglich der enorm gestiegenen Heizkosten (der gemeine Arbeitnehmer friert sich einen ab, evtl gehen Ersparnisse drauf (welche doppelt und dreifach versteuert sind) und der Sozialleistungsempfänger heizt die Bude warm).
 
immobiliensammler

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Ich verstehe nicht wie man jegliche Kritik am Sozialsystem sofort als Hetze gegen Hartzer wahrnehmen muss. Und dann wird natürlich sofort das Totschlagargument Kinder rausgekramt. Einfach mal sachlich bleiben und die Sache emotionslos diskutieren ist für viele schon unmöglich geworden.

Es gab bereits mehrere Berichte, dass mit der Erhöhung auf 500€ für viele das Arbeiten nicht mehr lohnt. Eine Familie mit 2 Kindern und Warmmiete abzüglich GEZ Kosten kommt auf gut und gerne 2500€ Netto. 500€ + 450€ + 2x400€ + 50€ GEZ + 900€ Warmmiete.

2500€ muss man erst einmal verdienen und da liegt es nahe, dass die meisten in dieser Situation nie wieder arbeiten gehen werden. Das sind nur die kalten Fakten und die Frage darf gestellt werden ob das noch verhältnismäßig ist, vor allem in Anbetracht der momentanen Situation bezüglich der enorm gestiegenen Heizkosten (der gemeine Arbeitnehmer friert sich einen ab, evtl gehen Ersparnisse drauf (welche doppelt und dreifach versteuert sind) und der Sozialleistungsempfänger heizt die Bude warm).

Dann habe ich ein super Totschlagsargument: Wenn das alles so bequem und so einfach ist, warum nimmst Du dann das nicht für Dich in Anspruch? Job beenden (wie elegant hat eventuell Auswirkungen auf eine Sperrfrist beim ALG1), je nach Alter bist Du so nach rund einem Jahr in H4, dann kannst Du doch auch heizen so viel Du willst.

Im Forum ist ja bekannt, dass ich als Vermieter von diesem System profitiere und viel an H4-Empfänger vermiete. Daher habe ich natürlich auch Einblicke in die diversen Bewilligungsbescheide und den Stress der "Kunden" mit dem jeweiligen Jobcenter, ganz ehrlich, ich würde mir den Streß nicht antun wollen. Wobei ich bei meinen Mietern eine gesunde Mischung habe, welche die kurzfristig in H4 gelandet sind und sich ein Bein rausreißen um da wieder rauszukommen und auch welche, die seit dem Ende der DDR keinen Tag mehr gearbeitet haben (irgendwelche ABM-Maßnahmen und 1-Euro-Jobcs mal außen vor).

In unserem Sozialstaat ist viel im Argen. Als der Mindestlohn eingeführt wurde hat einer unserer Wirtschaftsprofessoren (evtl. Sinn, bin aber nicht sicher) folgendes vorgerechnet: Wenn Du ein komplettes Berufsleben ohne jede Unterbrechung nur zum Mindestlohn arbeitest bekommst Du im Alter eine Rente die unterhalb der Grundsicherung liegt. Wenn Du Dein ganzes Leben lang nicht arbeitest bekommst Du den gleichen Betrag, halt als Grundsicherung im Alter.

Ich bin da eigentlich beim Vorschlag von Götz Werner (inzwischen verstorbener Eigentümer der Drogeriekette DM) eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ich hatte die Ehre ihn mal persönlich zu treffen als er einen Vortrag dazu in Nürnberg hielt. Er war ja nebenbei noch Professor und hat das wirtschaftlich durchgerechnet (damals mit 800 Euro monatlich). Jeder erhält ab Geburt pauschal 800 Euro monatlich bis zum Todestag überwiesen. Wenn Du davon leben kannst (und willst) dann mach, wenn Du zusätzlich Geld brauchst gehst Du eben arbeiten und dieses Geld dort kommt dann obendrauf (und wird auch nicht angerechnet). Dafür fallen alle Sozialleistungen weg (Arbeitslosenversicherung wird überflüssig (wenn Du arbeitslos wirst fällst Du halt wieder auf die 800 Euro zurück, wenn Du mehr willst kannst Du Dich privat versichern), H4 ist sowieso überflüssig, Bafög und Kindergeld fällt weg (das Kind kriegt ja selbst seine 800 Euro), Rentenversicherung brauchst Du nicht (die 800 Euro laufen bis zum Tod, wenn Du mehr Einkommen im Alter willst: private Absicherung), alle Subventionen wie Sparzulage, Riester etc etc fallen weg. Die ganze staatliche Verwaltung für die diversen Systeme (mit einigen Hunderttausend Stellen) wird überflüssig, das System ist ja sehr einfach: Bei Geburt wird quasi ein Dauerauftrag eingerichtet bis halt irgendwann die Sterbeurkunde erfasst wird).
 

geraldxx

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Er war ja nebenbei noch Professor und hat das wirtschaftlich durchgerechnet (damals mit 800 Euro monatlich). Jeder erhält ab Geburt pauschal 800 Euro monatlich bis zum Todestag überwiesen. Wenn Du davon leben kannst (und willst) dann mach, wenn Du zusätzlich Geld brauchst gehst Du eben arbeiten und dieses Geld dort kommt dann obendrauf (und wird auch nicht angerechnet).

Auch Professoren machen Fehler. Wenn man das BGE einführt gibt es schlagartig eine massive Geldentwertung und alle Produkte werden teurer. Die Kassiererin mit 2 Kindern würde dann 2400€ bekommen, etwa soviel, wie sie als ungelernte Kraft verdient. Der Anreiz überhaupt noch zu arbeiten würde wiederum massiv sinken und das könnte man nur durch höhere Löhne halbwegs ausgleichen, was wiederum zu einer Teuerung führt was wiederum das BGE obsolet machen würde. Der Professor hat nicht verstanden, dass Geld nicht aus dem Geldautomaten kommt, der Wert des Geldes muss erwirtschaftet werden (Arbeit, Produkte, Dienstleistungen gegen Zahlungsmittel).

Für mich kommt ALG2 einfach nicht in Frage weil a) ich in meinem Beruf tatsächlich eine Berufung sehe und b) ich erst nach 12 Monaten ALG2 bekommen würde.

Zum weiteren Totschlagargument "Stress mit dem Jobcenter, Papierkram". Hört man auch immer wieder und das es ja so schlimm sei. Diese Leute waren, vermute ich, noch nie wirklich arbeiten. Stress auf der Arbeit ist völlig normal, Papierkram gibt es dort auch massig zu erledigen (und das für andere), Mobbing, nervende Kollegen, täglich um 8 Uhr auf der Matte stehen, täglich Berufsverkehr und Abgase im Stau atmen, Gesundheit ruinieren etc. "Stress mit dem Jobcenter" ist kein Argument, es ist einfach nur eine Ausrede wenn jemand den ganzen Tag Zeit hat den Papierkram zu erledigen (wie oft kommt das vor? 1mal in 6 Monaten).
 
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Auch Professoren machen Fehler. Wenn man das BGE einführt gibt es schlagartig eine massive Geldentwertung und alle Produkte werden teurer. Die Kassiererin mit 2 Kindern würde dann 2400€ bekommen, etwa soviel, wie sie als ungelernte Kraft verdient. Der Anreiz überhaupt noch zu arbeiten würde wiederum massiv sinken und das könnte man nur durch höhere Löhne halbwegs ausgleichen, was wiederum zu einer Teuerung führt was wiederum das BGE obsolet machen würde. Der Professor hat nicht verstanden, dass Geld nicht aus dem Geldautomaten kommt, der Wert des Geldes muss erwirtschaftet werden (Arbeit, Produkte, Dienstleistungen gegen Zahlungsmittel).

Er hat das eigentlich komplett durchgerechnet und ganz ehrlich, ich traue ihm schon zu, dass er rechnen kann. Es wäre für den Staat durch den faktischen Entfall des ganzen Sozialsystems (mit der dazugehörigen Verwaltung) aufkommensneutral.

Und natürlich: Die Firmen müssen dann mehr Lohn zahlen wenn sie mich motivieren wollen noch zu arbeiten. Wäre das so falsch? Eines meiner liebesten Beispielländer wäre die Schweiz, es werden für unsere Verhältnisse exorbitante Löhne gezahlt, dafür sind natürlich auch die Lebenshaltungskosten entsprechend höher. Sofern sich das die Waage hält, why not. Dein Beispiel gilt übrigens auch für die von mir erwünschte Änderung des H4-Systems: Aufstocken abschaffen. Grund ist für mich, dass Firmen (gerade im Mindestlohnsegment (Sicherheitsdienst, Putzfirmen etc. etc.)) dies ausnutzen. Es reicht ja, wenn Du bei uns für 1.000 Euro arbeitest, Du kannst dann ja immer noch aufstocken.
 

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Die Idee des BGE bezieht sich ja darauf, dass Einkommen nicht angerechnet wird!
Folglich wird die Kassiererin sich sicherlich überlegen, ob sie noch 1.200,- drauflegen möchte.

Und noch ein Hinweis zu der immer wieder vorgebrachten These, dass es sich in gewissen Grenzen nicht lohnt, zu arbeiten.
Es ist rechnerisch unmöglich, dass ein (aufstockender) berufstätiger Mensch weniger oder gleichviel wie ALG2 bekommt.
Stichwort Hinzuverdienstanrechnung.
Der "Freibetrag" beträgt maximal 330,- €, heißt, dies kommt netto on top zum ALG2.
Und ja, die Höhe dieses Hinzuverdienst wird mit Recht diskutiert und soll sich ja imo nächstes Jahr mit Einführung des Bürgergelds erhöhen.
 

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Dann habe ich ein super Totschlagsargument: Wenn das alles so bequem und so einfach ist, warum nimmst Du dann das nicht für Dich in Anspruch? Job beenden (wie elegant hat eventuell Auswirkungen auf eine Sperrfrist beim ALG1), je nach Alter bist Du so nach rund einem Jahr in H4, dann kannst Du doch auch heizen so viel Du willst.
Welch ein Argument! Warum so aggressiv gegenüber dem Diskutanten ? Es ist doch schön wenn viele Bürger den Anstand haben das System nicht zu belasten, statt dessen artig Steuern und Abgaben leisten.
 
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In der Gegend, in der die angesprochene Wohnung für 700000 liegt, ist die Arbeitslosigkeit bei 2%. Insofern ist dieses ganze Hartz 4 Thema da irgendwie fehl am Platz.
"Sozialneid nach unten" finde ich gut. Ungefähr so, als ob man dem Rollstuhlfahrer seine Sitzmöglichkeit neidet.
 

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Die Idee des BGE bezieht sich ja darauf, dass Einkommen nicht angerechnet wird!
Folglich wird die Kassiererin sich sicherlich überlegen, ob sie noch 1.200,- drauflegen möchte.

Und noch ein Hinweis zu der immer wieder vorgebrachten These, dass es sich in gewissen Grenzen nicht lohnt, zu arbeiten.
Es ist rechnerisch unmöglich, dass ein (aufstockender) berufstätiger Mensch weniger oder gleichviel wie ALG2 bekommt.
Stichwort Hinzuverdienstanrechnung.
Der "Freibetrag" beträgt maximal 330,- €, heißt, dies kommt netto on top zum ALG2.
Und ja, die Höhe dieses Hinzuverdienst wird mit Recht diskutiert und soll sich ja imo nächstes Jahr mit Einführung des Bürgergelds erhöhen.
Ein ganz wichtiger Punkt
In der Gegend, in der die angesprochene Wohnung für 700000 liegt, ist die Arbeitslosigkeit bei 2%. Insofern ist dieses ganze Hartz 4 Thema da irgendwie fehl am Platz.
"Sozialneid nach unten" finde ich gut. Ungefähr so, als ob man dem Rollstuhlfahrer seine Sitzmöglichkeit neidet.
Die Arbeitsmarktstatistik ist runtergerechnet erstens und weiter viele Menschen werden dort nicht erfasst weil nicht arbeitsfähig einsetzbar.
 
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Wellensittich

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Das erste was ich als Mieter machen würde bei BGE, ist knallhart die Preise nach oben drehen.
Das war’s dann mit günstigen Mieten für Arbeitsunfähige.
Was soll denn der langfristig kranke? Langsam in den Siech und Armutstod schieben, weil er nicht mehr als 800 verdienen kann, da er nicht arbeiten kann.
 
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