Grundsteuer bei Eigentümergemeinschaft

Diskutiere Grundsteuer bei Eigentümergemeinschaft im Grundsteuer Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo allerseits, bin gerade dabei die Feststellungserklärung auszufüllen und komme nicht weiter. Was bin ich denn nun bzw...was kreuze ich bei...

Tingtong

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Hallo allerseits,

bin gerade dabei die Feststellungserklärung auszufüllen und komme nicht weiter.
Was bin ich denn nun bzw...was kreuze ich bei Punkt 4: Angaben zu Eigentümer(innen) / Beteiligten an?
Ich habe eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus (11 Parteien), also eine Eigentümergemeinschaft
Ich schwanke zwischen Alleineigentum einer natürlichen Person ??? oder Grundstücksgemeinschaft .....Bezieht sich die Frage auf das gesamte Grundstück oder nur auf meinen Anteil ??? Wenn nicht, muss ich dann alle Miteigentümer eintragen??? Wüsste gar nicht alle Daten !?
Besten Dank im Voraus !
 
immobiliensammler

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Ich schwanke zwischen Alleineigentum einer natürlichen Person ??? oder Grundstücksgemeinschaft

Wenn Deine Wohnung Dir alleine gehört natürlich Alleineigentum einer natürlichen Person.

Die Angaben zum Grundstück beziehen sich dann auf das Gesamtgrundstück, bei Zähler/Nenner ist dann Dein Eigentumsverhältnis laut Teilungserklärung anzugeben (ist aber zumindest bei Elster.de in der Hilfe zum entsprechenden Feld gut erklärt).
 

Tinnitus

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Achtung: Keine Steuerberatung. Die Erklärung bezieht sich auf die eigene Wohnung und das Gesamtgrundstück, d.h. man gibt hier keinerlei WEG-Miteigentümer an, sondern höchstens Miteigentümer der eigenen Wohnung, wenn es sie denn gibt.
 

Tingtong

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Vielen Dank für die schnelle Antwort :-)
 

bapemach

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Hallo allerseits,

bin gerade dabei die Feststellungserklärung auszufüllen und komme nicht weiter.
Was bin ich denn nun bzw...was kreuze ich bei Punkt 4: Angaben zu Eigentümer(innen) / Beteiligten an?
Ich habe eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus (11 Parteien), also eine Eigentümergemeinschaft
Ich schwanke zwischen Alleineigentum einer natürlichen Person ??? oder Grundstücksgemeinschaft .....Bezieht sich die Frage auf das gesamte Grundstück oder nur auf meinen Anteil ??? Wenn nicht, muss ich dann alle Miteigentümer eintragen??? Wüsste gar nicht alle Daten !?
Besten Dank im Voraus !
Hallo tingtong: Wie hast du nun die Eintragungen gemach?? Mir geht es genau so. Wollte es vorhin eigentlich fertig machen und bin gescheitert.
 

amHalshab

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Hi Tingtong,
ja vorne die Gesamtgrundstückgröße
und hinterher (ich glaub im Anhang dann irgendwo) musst Du Deinen Anteil in m2 vom Gesamtgrundstück je Parzelle eintragen.
Falls Du einen Miteigentümer hättest komt der nachher bei Eigentümer auch mit rein
dann mit dem Bruchteil den derjenige an der ETW hat 1/2 oder so.
LG
amHalshab
 

bapemach

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Hi Tingtong,
ja vorne die Gesamtgrundstückgröße
und hinterher (ich glaub im Anhang dann irgendwo) musst Du Deinen Anteil in m2 vom Gesamtgrundstück je Parzelle eintragen.
Falls Du einen Miteigentümer hättest komt der nachher bei Eigentümer auch mit rein
dann mit dem Bruchteil den derjenige an der ETW hat 1/2 oder so.
LG
amHalshab
Wenn man aber weitere 31 Miteigentümer hat? Wenn trägt man dann ein? Den Verwalter?
 
immobiliensammler

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Wenn man aber weitere 31 Miteigentümer hat? Wenn trägt man dann ein? Den Verwalter?

Garantiert nicht - der ist nicht Eigentümer! Nochmal: Zuerst wird das ganze Grundstück eingetragen und dann Dein Anteil (meist nach MEA) an dem Grundstück!
 
immobiliensammler

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Wen dann noch eintragen, Elster verlangt ja mindestens 2 Eigentümer?

Ich würde Dir empfehlen die Anleitung durchzulesen bzw. das Video anzuschauen, ansonsten bleibt Dir wohl nur der Weg zum Steuerberater. Das Forum darf Dir Deine Steuererklärung nicht diktieren.

Nochmal ganz allgemein:
Unterstellt ich habe in einem Haus mit 10 Wohnungen eine, diese hat genau 100/1.000tel MEA. Das Grundstück ist 1.000 Quadratmeter groß. Meine Eigentumswohnung gehört mir zusammen mit meiner Ehefrau je zur Hälfte.

Dann trage ich am Anfang die Daten des Grundstücks ein, dazu den zu meiner wirtschaftlichen Einheit gehörenden Anteil (hier Zähler 100 Nenner 1.000). Meine ETW wird dann zwischen den beiden Eigentümern (mir und meiner Frau) aufgeteilt. Bei den Angaben zum Grund und Boden gebe ich dann den auf uns (Ehepaar) entfallenden Anteil des Grundstücks (im Beispiel 100 qm) mit dem entsprechenden Bodenrichtwert an. Zusätzlich natürlich die Daten zur konkreten Wohnung und zu den Stellplätzen/Garagen.
 
taxpert

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Ich habe eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus (11 Parteien), also eine Eigentümergemeinschaft
Im Normalfall handelt er sich dabei um ein Eigentümergemeinschaft nach WEG und nicht um eine Bruchteilsgemeinschaft.

Da auch die "neue" GrSt auf dem BewG beruht, ändert sich grundsätzlich nichts. Daher die Kurzversion: Wer bisher schon Inhaltsadressat der GrSt-Bescheides der Gemeinde war, wird auch bei der neuen GrSt einen GrSt-Bescheid erhalten! Mann ist also Allleineigentümer -soweit nicht die bessere Hälfte auch im Grundbuch steht!- der ETW! Keine Eigentümergemeinschaft!

Für die Interessierten noch die "lange" Version!

Das "Grundstück" ist und bleibt die zu bewertende wirtschaftliche Einheit (wE) des Grundvermögens. "Grundstück" im Sinne des BewG können dabei sein:

-ein Grundstück -bebaut oder unbebaut-
-aber auch ein Gebäude auf fremden Grund und Boden als eigenes "Grundstück"
-ein grundstücksgleiches Recht wie z.B. ein Erbbaurecht
-das Wohnungseigentum, Teileigentum, Wohnungserbbaurecht und Teilerbbaurecht nach dem Wohnungseigentumsgesetz

Von daher kann das ein Haus mit 10 Wohnungen ein Grundstück sein, dass einem aber auch mehreren Eigentümern gehören kann. Dabei gehört dann jedem einzelnen ein ideeler Anteil an jeder einzelnen Wohnung (Eigentümergemeinschft). Es können aber auch zwei Grundstücke im Sinne des BewG vorliegen, wenn z.B. das Grundstück für 99 Jahre gepachtet wurde und dann vom Pächter das MFH errichtet wurde. Dann müssen sowohl der Eigentümer des Grundstückes, als auch der Eigentümer des Gebäudes jeweils eine GrSt-Erklärung abgeben. Und keine Angst, die GrSt wird dann nicht doppelt erhoben, sondern für jeden Eigentümer wird sein "Anteil" eigens bewertet. Es können aber auch 10 selbstständige Grundstücke nach WEG vorliegen, für die jeder einzelne Eigentümer eine GrSt-Erklärung abgeben muss. Grundstücksart wäre dann nach BewG übrigens "Einfamilienhaus" für jede einzelne Wohnung!

taxpert
 

muthelm

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Schönen guten Tag,

ich möchte mich an diesen Thread auch dranhängen, da ich der Meinung bin, meine Fragen passen hier ganz gut rein, ohne erneut einen Thread zu dem Thema zu eröffnen.

Zu meinem Problem bei der Grundsteuererklärung:
Ich habe eine Eigentumswohnung in einer WEG in Baden-Württemberg. Dass ich bei der GW1 meinen Miteigentümeranteil angeben muß und mich als alleiniger Eigentümer (für meinen Anteil) eintragen muß, ist mir soweit klar.
In der GW2 werde ich nach der Grundstücksgröße und dem Bodenrichtwert gefragt. Was trage ich genau als Grundstücksgröße ein? Hier habe ich die Größe der Wohnung in m² eingetragen, aber Elster sagt mir, dass ich dadurch einen Fehler habe.
Muß ich hier die Grundstücksgröße * Eigentümeranteil(Zähler / Nenner) rechnen? Hier ergibt sich ein höherer Wert in m², als meine Wohnung hat?

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt und ihr könnt mir hier weiterhelfen.

Schöne Grüße

muthelm
 

muthelm

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Ok, dann kann ich die doofe Erklärung endlich abgeben. Das verfolgt mich schon seit Wochen.

Schönen Dank

muthelm
 
Fremdling

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Es mag Dich womöglich nicht trösten, doch ich bin schon von unzähligen ‘Gestrandeten‘ exakt das gleiche gefragt worden und konnte stets -so auch Dir- nur deshalb antworten, da es mich auch bei dieser Stelle aus der Kurve geworfen hat. Erst als ich den Fehlerhinweis in ELSTER sehr ruhig u. aufmerksam gelesen habe, lichteten sich die Schleier…

Warum das ‚Formular‘ mich zwar aufgrund seiner Kontrollrechnung im Hintergrund korrigieren kann, aber den (ermittelten und verglichenen) Wert nicht selbst einpflegt, dürfte einer komplexen Programmierung geschuldet sein?
 

muthelm

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Danke auf jeden Fall für die Antwort. Ich habe mir zwar schon gedacht, dass man es so eintragen muß, aber ich war mir einfach unsicher. Habe dann auch noch Erklär-Videos gefunden, wo die das auch so gemacht haben.

Das mit der Programmierung ist aber gar nicht so schwer. Ich vermute mal, dass im Hintergrund sogar diese Rechnung geschieht "Gesamt-m² * Eigenanteil(Zähler / Nenner)", sonst könnte der Fehler auch gar nicht ermittelt werden. Idealerweise hätten die da das Ergebnis auch schon eintragen können.
Ich vermute, dass Elster das einfach nicht darf, oder Elster/das Finanzamt sich dadurch absichern will und im Zweifelsfall sagen kann: "Wir sind nicht schuld, das hat alles der Eigentümer eingetragen."

Gruß

muthelm
 

Ferdl

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Warum das ‚Formular‘ mich zwar aufgrund seiner Kontrollrechnung im Hintergrund korrigieren kann, aber den (ermittelten und verglichenen) Wert nicht selbst einpflegt, dürfte einer komplexen Programmierung geschuldet sein?
dann wärst du nicht mehr verantwortlich. Und irgendeinen echten Mensch möchte man am Ende an die Klöten packen können.
 
taxpert

taxpert

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@Fremdling
@muthelm
@Ferdl
Die Sache ist viel profaner als ihr meint und hat keinen rechtlichen Hintergrund!

Es ist schlicht der schieren Masse von Erklärungen geschuldet, dass man versucht möglichst viele sogenannte „Auto-Fälle“ zu haben. Also Fälle, die nicht personell sondern ausschließlich vom System geprüft werden müssen. Die Arbeiten auf den letzten Hauptfeststellungszeitpunkt waren -wenn man den Altvorderen glauben darf!- erst nach fünf Jahren abgeschlossen, da halt alles manuell lief! Nicht umsonst hat man nach der Erfahrung §21 BewG nicht mehr angewendet, was dann eben zum Urteil des BVerfG geführt hat.

Man hätte natürlich auch nur den anteilige Anteil in der Erklärt abfragen können oder nur die Gesamtfläche und den Prozentanteil, dann müssten diese Angaben aber manuell auf versehentliche Fehleingaben geprüft werden.

Müssen aber für die Rechnung „A mal B ergibt C“ alle Werte eingegeben werden, kann man eine Plausibilitätsprüfung einbauen! Denn wenn bei C ein anderer als der erwartete Wert eingetragen wird, heißt das ja nicht automatisch das C falsch ist! Es können genauso gut A oder B falsch sein!

Und das kann selbst das beste Computerprogramm nicht prüfen, aber ganz schnell der Stpfl.!

taxpert
 
Fremdling

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Und das kann selbst das beste Computerprogramm nicht prüfen, aber ganz schnell der Stpfl.!
Moin @taxpert; Danke! - Ich als Stpfl. hab’s mit dem simplen ELSTER auch gern getan. Die automatische Frage nach der ‚Selbsteinpflege des Systems‘ in meinem Hirn blitzte lediglich als Reflex auf, reichte jedoch nicht mal im Ansatz für‘s typisch deutsche Gemopper.
Windfall-Profit: Hatte sehr viele nette Kontakte mit temporär ratlosen Stpfl. :huepfend013:
 
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Grundsteuer bei Eigentümergemeinschaft

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