Günstigste Möglichkeit der Heizkostenabrechnung (vermietetes Haus mit 2 Wohnungen)

Dieses Thema im Forum "Verwaltung" wurde erstellt von goe12, 27.02.2012.

  1. #1 goe12, 27.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2012
    goe12

    goe12 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich habe ein vermietetes Doppelhaus mit 2 Wohnungen, das von einem Verwalter verwaltet wird.

    Möchte aber in Kürze die Verwaltung selbst übernehmen.

    Die Heizkostenabrechnung macht die Firma techem.
    Der Heizkosten-Abrechnungs-Service hat im letzten Jahr 150 EUR gekostet.

    Jetzt hat techem geschrieben, daß die vorhandenen Verdunster an den Heizkörpern
    ab 2014 nicht mehr zulässig sind.

    Sie haben ein Angebot gemacht, über Einbau und Sytemwartung von
    12 Funk-Heizkostenverteilern "data III".

    Kosten (zusätzlich zum Abrechngs-Service):

    Einmalig: 143 EUR
    + jährlicher Wartungspreis: 55 EUR

    (10-Jahres-Vertrag)


    Das gefällt mir natürlich gar nicht, daß diese Kosten zusätzlich dazukommen sollen,
    ohne daß ich einen zusätzlichen Nutzen habe.:unsicher026:

    Ich suche die günstigste Möglichkeit der Heizkosten-Ablesung und Heizkosten-Abrechnung.

    Was würdet ihr in meinem Fall machen?
    Welche Möglichkeiten gibt es, um die Kosten für die Heizkosten-Abrechnung möglichst niedrig zu halten?
    :)?
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    Was willst Du in einem ZFH mit Funk?

    Nim normale elektronische HKVs und mache die Abrechnung selber. Ablesen können die Mieter ja selber oder Du machst es.

    Wenn Techem das nicht mitmacht es gibt noch andere Anbieter die das machen. Vorsorglich würde ich erstmal kündigen.
     
  4. #3 BarneyGumble2, 27.02.2012
    BarneyGumble2

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    Lass Dir mal Angebote von regionalen Abrechnungsfirmen machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die großen, deutschlandweit vertretenen Firmen oft überteuert sind!
     
  5. #4 Berny, 28.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 28.02.2012
    Berny

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    goe12:

    "Die Heizkostenabrechnung macht die Firma techem."
    Wann läuft dieser Vertrag aus?

    "Jetzt hat techem geschrieben, daß die vorhandenen Verdunster an den Heizkörpern
    ab 2014 nicht mehr zulässig sind.
    Sie haben ein Angebot gemacht, über Einbau und Sytemwartung von
    12 Funk-Heizkostenverteilern "data III"."
    Jaaa, die kümmern sich um ihre Kunden...

    "Kosten (zusätzlich zum Abrechngs-Service):
    Einmalig: 143 EUR
    + jährlicher Wartungspreis: 55 EUR (10-Jahres-Vertrag)"
    Es gibt NICHTS, was jährlich zu warten ist. Die FunkHKVs haben eine Zehnjahres-Lithiumbatterie eingebaut.

    "Ich suche die günstigste Möglichkeit der Heizkosten-Ablesung und Heizkosten-Abrechnung."
    Lobenswert.

    "Was würdet ihr in meinem Fall machen?"
    Eine Ausschreibung. Vergangenes Jahr habe ich eine für ein MFH gemacht (5 Mieter, 18 FunkHKVs, 10 Jahresvertrag, Gerätemiete).
    Die Angebote beliefen sich auf jährlich zw. 206€ (örtlicher Anbieter) und 383€ (Techem, Data III).
    Dies betraf ausschliesslich die Heizkostenverteilung, also ohne Warmwasser etc.
     
  6. #5 Albert1955, 28.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2012
    Albert1955

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  7. Berny

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    Nach zehn Jahren sind die Geräte abgeschrieben, Batterien (nach spätestens zwölf Jahren leer), und alles wandert in den Schrott. Für gebrauchte zehn-Euro-Geräte macht niemand mehr die Finger krumm. Habe die 18 alten Geräte im Keller liegen, bis ich ihrer überdrüssig werde.
     
  8. Heizer

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    Ach nicht?

    Unser Vertrieb vertickt auch immer Wartung für ca. 1€ je EHKV im Jahr.

    Unter Wartung versteht man bei Defekt kostenfrei ein neues Gerät dranzupappen incl. Überprüfung bei der Ablesung etc.

    Das ist aber Quatsch. Die Skalierung gehört zur Montage. Wenn Techem das nicht gleich hinbekommt, müssen die eben extra nochmal antreten. Und zwar ohne gesonderte Berechnung. Natürlich machen die das aus Kostengründen bei der ersten Ablesung mit. Aber das ist deren Problem, wenn die so komische Montageprozesse haben.

    Normalerweise erfolgt die Skalierung in der Abrechnung mittels Umrechnungsfaktoren. Diese werden nach der Montage an Hand von Heizkörperaufmaßen ermittelt. In der technischen Dokumentation bekommt man diese dann mitgeteilt.

    Techem programmiert diese aber in die HKVs ein. Fehler bei der Bewertung fallen dann nie auf, da die Faktoren auf den Abrechnungen nie auftauchen und auch an den HKVs nicht ohne weiteres ablesbar sind.
     
  9. Berny

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    Heizer:

    "Unser Vertrieb vertickt auch immer Wartung für ca. 1€ je EHKV im Jahr.
    Unter Wartung versteht man bei Defekt kostenfrei ein neues Gerät dranzupappen incl. Überprüfung bei der Ablesung etc."
    Na ja, sei es drum...

    "Techem programmiert diese aber in die HKVs ein. Fehler bei der Bewertung fallen dann nie auf, da die Faktoren auf den Abrechnungen nie auftauchen und auch an den HKVs nicht ohne weiteres ablesbar sind."
    Nicht dumm, die Jungs... ;-(
     
  10. #9 Albert1955, 29.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2012
    Albert1955

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  11. Berny

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    Hallo Albert,
    der Rest"wert" würde Dich unangenehm überraschen, denn es wird auch (hatten wir hier schon mal) grosszügig entgangener Gewinn berechnet. Es gibt schon Gründe, weshalb die "Marktführer" diese Preise haben...
    Mit im letzten Satz "Heizkörper" meiste wohl deren Werte(?).
     
  12. Heizer

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    Das kann er aber auch ohne Produktskalierung. Bei der gesetzlichen Anforderung geht es ausschließlich um die Ablesewerte.

    Und was will der Mieter durch Addition der Heizkörper kontrollieren können?
     
  13. #12 Albert1955, 29.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2012
    Albert1955

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  14. Heizer

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    Alles was nicht zulässig ist in die Abrechnung nur reinzuschreiben 530 Einheiten.

    Da immer jeder einzelne Heizkörper mit Ablesewert aufgeführt ist, kann der Mieter diese auch prüfen ohne irgendetwas rechnen zu müssen.

    Den Rest kann er bequem am Schreibtisch mit dem Taschenrechner nachrechnen, wenn er will.

    Was der Mieter bei Techem&Co. nicht prüfen kann sind die programmierten Skalen. Und das halte ich für äußerst bedenklich. Allerdings ist sowas leider zulässig.
     
  15. goe12

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    Vielen Dank an alle für Eure Beiträge.

    Das werde ich machen.
    Mir ist von jemand gesagt worden, daß die Firma Mess-Profis AG (Bielefeld) relativ günstig wäre.
    Hat jemand Erfahrungen mit denen?

    Das weiß ich nicht.
    Der Verwalter hat wahrscheinlich einen Vertrag mit Techem abgeschlossen.
    Ich werde ihn fragen.
    Er hatte eigentlich keine Vollmacht, so einen Vertrag abzuschliessen, ohne mich zu fragen.
    Ob ich deshalb aus dem Vertrag herauskomen kann weiß ich nicht.

    Sowas hab ich noch nicht gemacht.
    Kannst Du mir vielleicht mal schreiben, wie der Ausschreibungstext ungefähr lauten müsste?

    Grüsse, goe12
     
  16. Berny

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    Ich machte fast alles über Ausschreibungen, also Versicherungen, Kanaldichtigkeitsüberprüfung (vorbereitet), Zentralheizungsanlagenaustausch, Wasser-+Wärmezählereinbau, Heizungswartung, Heizkostenabrechner, Rollädennachrüstung, Fensteraustausch, Türaustauch.
    Mustertext:
    Bernd Mustermann Musterstr. 4711
    Tel. 0171/23456789 54711 Musterstadt

    Datum
    per Fax an 01234/567890
    Firma
    Rolladen-Mustermann <– Hier kommt das Adresszettelchen hin


    Angebotsanforderung


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für das von mir in 54711 Musterstadt verwaltete Wohnhaus erbitte ich von Ihnen ein kostenloses schriftliches Angebot über Lieferung und Einbau von 4 kompletten Vorbau-Rolladeneinheiten, also bestehend aus Aufnahmekästen, Wellen, Rolläden, Führungsschienen, Gurten und Aufwicklern.

    Die Kästen sollten so klein wie möglich sein, um den Lichtdurchlass nicht zu sehr einzuschränken. Die Rolläden sollten aus hellgrauem Kunststoff sein und ein stabiles Abschlussprofil haben.

    Die Fensterausschnitte haben folgende Maße in cm (Breite x Höhe x Tiefe):

    Fenster 1: 100 x 120 x 15
    Fenster 2: 100 x 120 x 15
    Fenster 3: 200 x 120 x 15
    Fenster 4: 100 x 120 x 15

    Bitte nennen Sie mir auch Formen und Grössen, also Höhen x Tiefen, der von Ihnen angebotenen Aufnahmekästen.
    Sie können auch gerne Infomaterial beifügen.

    Des weiteren interessiert mich, wann Sie frühestens den Auftrag ausführen können.

    Die vorhandenen Fenster haben weisse Kunststoffrahmen und Doppelglas.

    Für eventuelle Rückfragen erreichen Sie mich unter 0171/23456789.

    Mit freundlichen Grüssen


    [Sollte es bspw. ein Fenster- oder Heizungsanlagenaustausch sein, dabei schreiben, dass die ausgebauten Teile auch zu entsorgen seien (im Angebotspreis enthalten).]
     
  17. #16 sara, 04.03.2013
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2013
    sara

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    Bedingt!

    hier ein Link auf den ich auch erst heute gestoßen bin.

    http://www.lenz-messdienst.de/pdf/Brief_Verdunsterverbot.pdf

    und

    BFW-Bro fr Wrmemesstechnik Heizkostenabrechnung Betriebskostenabrechnung Heizkostenverteiler - Verdunster weiter zulssig?

    die Brunata hatte mich vor ein paar Jahren auch schon angeschrieben, ich habe auch noch die "Verdunster" im Mietshaus.
    Nun ist das Problem einer evtl. Umstellung für mich zwar nicht mehr existent, da ich das Haus Anfang des Jahres verkauft habe.

    Es sind schon ziemlich hohe Beträge die diese Heizkostenabrechnungs-Ersteller für ihre Leistungen verlangen. Vor allem die großen Unternehmen...
    Im Grunde finde ich es auch zuviel.

    Gruß sara
     
  18. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Das Thema ist bereits asbach...
    Wer Geld zuviel hat, der soll auch weiterhin ... auf unktitische Mieter spekulieren.:unsicher016:
     
  19. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    ist an mir dann vorbeigegangen.

    Wie und mit welchen Geräten die Verteilung gemacht wird, ändert im Grunde nichts an der Summe der Heizkosten mit Strom usw.. Die stehen einfach am Ende des Jahres fest!

    Die Kosten der Heizkostenabrechnung durch die erstellenden Firmen und evtl. Mietpreise für die Heizkörperverteiler (falls beim Mieter durchsetzbar) kommen dazu.
    (Wenn man es dagegen selbst machen will, wäre das eine Einsparoption :unsicher016:)

    Im Grunde ist es egal mit welchem System die Umverteilung erfolgt, denn bei mehreren Mietparteien haben auch alle die gleichen Zähler.

    Auch die elektronischen Geräte können Nordseiten und Kellerwohnungen nicht anders bewerten, somit gibt es immer Wohnungen die mehr Heizung benötigen als z.B. die Mittelwohnungen.

    Wieso dann unkritischer Mieter?

    Die Kosten werden alle umgelegt, allso wer spart dann wo?
     
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