Gundsteuer nicht mehr umlagefähig ???demnächst

Diskutiere Gundsteuer nicht mehr umlagefähig ???demnächst im VF - Ankündigungen! Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; Hallo liebes Forum, heute morgen im Bonner Generalanzeiger gelesen.Finanzministerium erwägt Änderung bei Vermietung,Grundsteuer bald nicht mehr...

  1. marina

    marina Benutzer

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    Hallo liebes Forum,
    heute morgen im Bonner Generalanzeiger gelesen.Finanzministerium erwägt Änderung bei Vermietung,Grundsteuer bald nicht mehr umlagefähig.Meine Mietobjekte befinden sich in einer ländlichen Gegend,
    aber Hebesatz 665.Natürlich Mietpreisbremse +Mietspiegel +Kappungsgrenze 15 Prozent vorhanden..Das kann doch nicht alles beim Vermieter hängen bleiben.Wer weiss Genaueres und wie kann man dann reagieren ?
    Danke für Infos

    marina
     
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  3. #2 sara, 04.07.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.07.2018
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Wie soll man etwas genaueres Wissen, wenn das erstmal Gedanken des Herrn Minister Scholz sind?
    Aber ändern wird sich auf jeden Fall etwas in der Zukunft mit der Grundsteuer und so weiter...

    Vielleicht Mitglied werden im "Haus und Grundverein", damit die Lobby gegen solche Pläne gestärkt wird. :zwinkernd002:
     
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  4. marina

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    Mitglied Haus und Grund bin ich schon lange.Habe ich auch schon für Auskünfte + Seminare in Anspruch genommen.

    Gruss marina
     
  5. #4 Newbie15, 04.07.2018
    Newbie15

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    Bisher ist nur bekannt, dass in den nächsten Jahren etwas an der Grundsteuer verändert werden muss, weil sie verfassungswidrig ist. Alles andere sind Diskussionen, Ideen, ... Im Moment kann man nur abwarten.
     
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  6. #5 taxpert, 05.07.2018
    taxpert

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    Grundsätzlich muss man diese Aussage auch als das sehen, was sie tatsächlich ist! Eine Aussage eines Partei-Politikers, nicht die eines zuständigen Ministers!

    Herr Scholz ist Finanzminister! Er kann sicherlich im Rahmen des notwendigen Wechsel vom derzeitigen Vierklang "Einheitswert/GrStMB/Hebesatz/GrSt" zu einer wie auch immer gearteten "gerechten" Immo-Besteuerung (Achtung! GrSt ist eine Gemeindesteuer! Daher wird es auch künftig "Hebesätze" oder ähnliches geben und so "gleiche" Grundstücke "ungleich" besteuert werden, Art. 106 Abs.6 Satz 2 GG!) den Wk- bzw. BA-Abzug durch Änderungen des §4 Abs.5 i.V.m. §9 Abs.5 EStG einschränken. Die Umlagefähigkeit des GrSt auf den Mieter ist jedoch nicht im Steuerrecht , sondern in der BetrKV, für die der Finanzminister nicht zuständig ist!

    taxpert
     
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  7. #6 Der Rheinländer, 16.07.2018
    Der Rheinländer

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    Mein Kenntnisstand ist der, dass die "Berechnungsgrundlage" um die Grundsteuer eines jeden Grundstücks zu berechnen, verfassungswidrig ist. Die Grundsteuer selbst ist davon nicht betroffen was die Verfassungswidrigkeit angeht. Meines Wissens nach darf die Stadt, Gemeinde, wer auch immer die Grundsteuer erhebt, ab jetzt weder Hebesatz noch sonst etwas verändern um die Grundsteuer zu erhöhen. Bis es eine neue Berechnungsgrundlage gibt, darf nur das an Grundsteuer berechnet werden was bei der letzten Grundsteuer berechnet wurde.

    Die Umlage auf Mieter bleibt unberührt bis eine neue Berechnungsgrundlage beschlossen wird. Ich denke es verstößt gegen das Gesetz wenn an einer Steuer etwas geändert wird, wenn die Steuer an sich in Teilen verfassungswidrig ist.

    Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege. Bin erst seit 8 Monaten Hauseigentümer und Vermieter. Für mich alles Neuland.
     
  8. Andres

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    Nein, die Aussage von @taxpert oben ist richtig:
    Der Sachverhalt, mit dem sich das BVerfG zu beschäftigen hatte, betrifft nur die Ermittlung der Einheitswerte.


    Das ist doch eine in sich widersprüchliche Aussage. Irgendwie muss die Steuer in diesem Fall ja verändert werden.
     
  9. #8 sara, 17.07.2018
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.2018
    sara

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    Wie lange?
    Hast du eine Glaskugel für die Zukunft?

    Das ist z.Z. zwar nur ein Gedankenspiel eines SPD Ministers, der die jetzige Umlagefähigkeit der Grundsteuer gerne raus nehmen möchte.

    Zumindest ist das die Fragestellung hier im Thread ?
     
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  10. #9 Albertvermieter, 05.11.2018
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  11. #10 Wetterfrosch, 01.02.2019
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    Ich frage mich überhaupt, wer die wählt. Kam in den letzten Jahren schon ein einziger vernünftiger Vorschlag von der SPD, den Grünen oder Linken? Alles, was die von sich geben, ist direkt gegen die Menschen ("das Pack") gerichtet, die noch täglich arbeiten und Werte schaffen. Subventioniert wird hingegen zunehmend das Schmarotzertum. Es klingt nicht gut, was sich da zusammenbraut:

    Zitat Tagespiegel (in meinen Augen keine seriöse Zeitung) "Die SPD will sich dafür einsetzen, dass Eigentümer die Grundsteuer nicht mehr auf die Mieter abwälzen können. Wie wäre das umsetzbar?
    Das wäre relativ leicht umsetzbar, quasi mit einem Federstrich. Man müsste einfach nur die Betriebskostenverordnung ändern und die Grundsteuer aus dem Katalog der umlagefähigen Betriebskosten streichen."
    Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik...teuererhoehungen-in-den-zentren/23932310.html

    Fragt sich, ob man die Ausgabe Grundsteuer dann wenigstens noch absetzen könnte? Da diese in Zukunft wertabhängig ist und alle Angaben in der Steuererklärung gemacht werden müssen (die dadurch noch komplizierter wird), wird die Grundsteuer sicher auch jedes Jahr schön steigen. Nicht, daß die dann eines Tages teurer als die gedeckelten Mieteinnahmen wird?

    Ich hoffe nicht, daß jemand hier rot, grün oder links wählt? Selbst in die CDU hätte ich nach der Politik der letzten Jahre kein Vertrauen mehr.
     
  12. Duncan

    Duncan
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    Der rechtmäßige, entgeldliche Nutzer eines Grundstücks wird immer die Bewirtschaftungskosten inkl. der Grundsteuer tragen müssen. Entweder transparent in der Nebenkostenabrechnung ausgewiesen oder intransparent in der Kaltmiete/Pacht inkludiert. Der Vorteil für Politiker: ihre "Schandtaten" fallen noch weniger Leuten gleich auf und werden gerne den Falschen, hier den Vermietern, zugeschrieben.
     
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  13. #12 Wetterfrosch, 01.02.2019
    Wetterfrosch

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    Aber gerade in Gegenden, wo es keinen Mietspiegel und keine identische Vergleichswohnung gibt, ist es schwierig, die Miete angemessen zu erhöhen. Zumal die Gesetze die Mieterhöhung jetzt bald im Jahresrythmus weiter erschweren.
    Sorgen bereitet mir auch die Einberechnung einer "fiktiven Kaltmiete". Da werden wohl Eigenheimbesitzer bald eine hohe "fiktive" Miete als Eigenbedarf versteuern müssen...
     
  14. #13 jorgk, 01.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 01.02.2019
    jorgk

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    Nun ja, diese gesparte 'fiktive Kaltmiete' des Eigentümers in der selbst genutzten Liegenschaft gibt es -tatsächlich- schon ziemlich lange in der ach so kapitalistischen Schweiz, heisst dort 'Eigenmietwert'.

    Allerdings soll dies vielleicht bald abgeschafft werden. Je nach Ausgestaltung kann man da unterschiedlicher Meinung sein, ob so ein System Sinn macht oder nicht; hier und hier mal ein paar Argumente.
     
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