Hamburg will Indexmieten begrenzen

Diskutiere Hamburg will Indexmieten begrenzen im Mieterhöhung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; https://www.n-tv.de/regionales/hamburg-und-schleswig-holstein/Hamburg-will-im-Bundesrat-Anstieg-bei-Indexmieten-begrenzen-article23735250.html Ab...
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #2
Andres

Andres

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Ab in den Sozialismus.
Ich sehe keinen Sozialismus. Ich sehe jede Menge Leute, die die Mechanismen von Marktwirtschaft nicht im Ansatz verstanden haben, aber das macht noch keinen Sozialismus. Auch in real existierendem Sozialismus gibt bzw. gab es jede Menge Leute, die die dort wirkenden Mechanismen nicht verstehen, was die jeweiligen Systeme aber noch längst nicht zu Kapitalismus macht.

Die Idee ist idiotisch, aber das ist etwas anderes. :)
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #3

Flat.com

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  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #4

Ferdl

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Das Merkwürdige ist eher,
Den Angaben zufolge haben die letzten Mietenspiegel-Erhebungen gezeigt, dass auch in Hamburg zunehmend von der Möglichkeit der Indexmiete Gebrauch gemacht wird.
warum tut man so etwas, wenn es einen gültigen Mietspiegel hat?

Was ganz anderes, wie fügt man eine externes Zitat ein? Gehen tut es, aber ich bin zu blöd dafür.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #5

ehrenwertes Haus

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Wohl aber eine Enteignung von dann fehlenden Mieterhöhungungspotential.
Das schwierige als Investor kannst Du kaum noch sicher kalkulieren.
Weil solche politischen Populisten immer mehr Fässer diesbezüglich aufreißen.
Welcher Investor beschränkt sich ausschließlich auf Vermietungsobjekte?
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #6
dots

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... in dem du den Text, den du zitieren willst, kopierst, und ihn dann hier einfügst - zwischen einem "quote" in eckigen Klammern (am Anfang des Zitatinhalts) und einem "/quote" in eckigen Klammern (am Ende des Zitatinhalts).

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Das ist das, was ich dazu getippt habe:

Screenshot_20221122-221819.png
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #7

Immofrager

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Wenn ich meine Altersversorgung mit Immos machen möchte, brauche ich mindestens den gleichen Inflationsausgleich wie auch Pensionäre. Wenn das nicht mehr möglich ist, geht das nicht auf. Ich mache Indexmietverträge im ländlichen Raum, weil ich andernfalls gar keine Möglichkeit auf (einfache) Mietsteigerung habe.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #8

Ferdl

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Ich mache Indexmietverträge im ländlichen Raum, weil ich andernfalls gar keine Möglichkeit auf (einfache) Mietsteigerung habe.
Das mach ich auch so, aber nur weil es bei uns keinen gültigen Mietspiegel gibt, dies ist in HH und darum ging es in dem Artikel, anders.
Bis vor rund einem Jahr, waren (fast) alle mit Indexmietvertrag am jammern das sie ihre Mieten nicht an das allgemeine Mietniveau anpassen können. Die Miethöhe stieg jahrelang deutlich schneller als die Inflation, das ist jetzt anders, der Indexmietvertrag kann uU gar nicht umgesetzt werden, da der Markt eine derartige Miethöhe nicht hergibt.
Wenn ich meine Altersversorgung mit Immos machen möchte,
habe ich das gleiche Problem wie bei jeder anderen selbstständigen wirtschaftlichen Tätigkeit, ich agiere in einem Markt und wenn der Markt keine befriedigende Gewinne hergibt, habe ich kein befriedigendes Einkommen, es ist eine Illusion, Immobilien als zuverlässige Altersversorgung zu betrachten. Es bietet einen Anteil an Alterssicherung, ist aber häufig nicht mehr als ein Sparschwein und es kommt am Ende soviel raus wie ich reingetan habe, wenn überhaupt.

@dots Danke!
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #9

FMBerlin

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auch in Hamburg zunehmend von der Möglichkeit der Indexmiete Gebrauch gemacht wird.
warum tut man so etwas, wenn es einen gültigen Mietspiegel hat?
Weil der Mietspiegel sich durch politische Einflußnahme zunehmend von der tatsächlichen Vergleichsmiete entfernt und damit nichteinmal mehr einen Inflationsausgleich bietet bzw. die Einstufungskriterien der Wohnung im Mietspiegel ständig willkürlich verändert werden und so immer wieder neues Streitpotential bei Mieterhöhungen entsteht?
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #10

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Weil der Mietspiegel sich durch politische Einflußnahme zunehmend von der tatsächlichen Vergleichsmiete entfernt und damit nichteinmal mehr einen Inflationsausgleich bietet bzw. die Einstufungskriterien der Wohnung im Mietspiegel ständig willkürlich verändert werden und so immer wieder neues Streitpotential bei Mieterhöhungen entsteht?
Besser kann man es nicht beschreiben, vielen herzlichen Dank.:top
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #11
Ino75

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Wenn ich meine Altersversorgung mit Immos machen möchte, brauche ich mindestens den gleichen Inflationsausgleich wie auch Pensionäre.
Ich denke, bei der aktuellen Lage bekommt eigentlich so gut wie niemand mehr mit irgendetwas einen Inflationsausgleich, der auch tatsächlich die Inflation ausgleicht. Von dem Gedanken darf sich also eigentlich jeder in der absehbaren Zukunft verabschieden. Und ja, das gilt auch für Vermieter!

Zusätzlich denke ich, wenn man sich dazu entscheidet, mit etwas derart essentiellem wie Wohnraum zu handeln, dann ist es aus gesellschaftlicher Sicht vollkommen legitim, da auch gesetzliche Regelungen zu schaffen, die ein Ausufern verhindern.

Und trotzdem bin ich kein Freund von staatlich verordneten Preisdeckeln, egal bei was. Sowas muss wirklich immer die absolute Ausnahme für den absoluten Notfall bleiben. Und das sehe ich beim Mietmarkt eben nicht. Das Problem von zu wenig Wohnraum und gerade im städtischen Bereich stark steigender Mieten, haben wir ja nicht erst seit gestern. Es wäre meiner Meinung nach Aufgabe des Staates, für ein ausreichendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu sorgen, um eine gesellschaftliche Spaltung zu vermeiden. Das macht/kann der Staat aber seit Jahren nicht. Und sich deswegen jetzt die "einfache" Lösung zusammenzubasteln, dass die Privatwirtschaft eben mit Preisdeckeln eingedämmt wird, ist ein wirklich starkes Stück. Ist für die Stadt Hamburg aber eben deutlich bequemer, als sozial geförderte Wohnungen selbst zu bauen und zu vermieten, da macht man doch lieber Privatpersonen zwangsweise zu "sozialen Vermietern"🙄.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #12

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Ich denke, bei der aktuellen Lage bekommt eigentlich so gut wie niemand mehr mit irgendetwas einen Inflationsausgleich, der auch tatsächlich die Inflation ausgleicht. Von dem Gedanken darf sich also eigentlich jeder in der absehbaren Zukunft verabschieden. Und ja, das gilt auch für Vermieter!

Zusätzlich denke ich, wenn man sich dazu entscheidet, mit etwas derart essentiellem wie Wohnraum zu handeln, dann ist es aus gesellschaftlicher Sicht vollkommen legitim, da auch gesetzliche Regelungen zu schaffen, die ein Ausufern verhindern.

Und trotzdem bin ich kein Freund von staatlich verordneten Preisdeckeln, egal bei was. Sowas muss wirklich immer die absolute Ausnahme für den absoluten Notfall bleiben. Und das sehe ich beim Mietmarkt eben nicht. Das Problem von zu wenig Wohnraum und gerade im städtischen Bereich stark steigender Mieten, haben wir ja nicht erst seit gestern. Es wäre meiner Meinung nach Aufgabe des Staates, für ein ausreichendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu sorgen, um eine gesellschaftliche Spaltung zu vermeiden. Das macht/kann der Staat aber seit Jahren nicht. Und sich deswegen jetzt die "einfache" Lösung zusammenzubasteln, dass die Privatwirtschaft eben mit Preisdeckeln eingedämmt wird, ist ein wirklich starkes Stück. Ist für die Stadt Hamburg aber eben deutlich bequemer, als sozial geförderte Wohnungen selbst zu bauen und zu vermieten, da macht man doch lieber Privatpersonen zwangsweise zu "sozialen Vermietern"🙄.
Teilweise daccord!

Die Unterschicht erhält im Januar 11,8 % netto mehr durch das Bürgergeld.

Und der Staat kann Sozialen Wohnungsbau nicht mehr massiv unterstützen, selbst wenn er dies wollte.

Stichtpunkte hier Finanzen, Bauland, Fachkräfte
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #13

Ferdl

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Und der Staat kann Sozialen Wohnungsbau nicht mehr massiv unterstützen, selbst wenn er dies wollte.
Aus finanzieller Sicht wäre das kein Problem, auf Dauer bezahlt er es ja sowieso halt über den Umweg Mietkostenunterstützung, blos das so auch noch die Gewinne der Vermieter mit bezahlt werden müssen.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #14
immobiliensammler

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Die Unterschicht erhält im Januar 11,8 % netto mehr durch das Bürgergeld.

Ich kann dieses populistische Geschwätz nicht mehr hören. Wenn Du denkst es lebt sich in der "Unterschicht" so viel besser ist es doch ganz einfach: In je nach Lebensalter 1 - 2 Jahren bist Du selbst Bestandteil der "Unterschicht" und kannst von den Segnungen der exorbitanten staatlichen Hilfen profitieren.

Und der Staat kann Sozialen Wohnungsbau nicht mehr massiv unterstützen, selbst wenn er dies wollte.

Könnte er schon, aber dann müssten unsere Politiker (übrigens sowohl CDU/CSU, SPD als auch FDP) halt zugeben dass der flächenhafte Verkauf der Sozialwohnungen ein teurer Fehler war.

Die ersten Unternehmen steuern hier übrigens schon gegen und bauen wieder eigene Bestände auf (früher waren die Werkswohnungen bei größeren Unternehmen ja gang und gäbe). Bei uns in der Region ist ein mittelständischer Unternehmer am Wohnungsmarkt sehr aktiv, Hintergrund ist damit Fachkräfte für das Unternehmen leichter anzuwerben (wir haben extremen Wohnungsmangel).
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #15

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Ich kann dieses populistische Geschwätz nicht mehr hören. Wenn Du denkst es lebt sich in der "Unterschicht" so viel besser ist es doch ganz einfach: In je nach Lebensalter 1 - 2 Jahren bist Du selbst Bestandteil der "Unterschicht" und kannst von den Segnungen der exorbitanten staatlichen Hilfen profitieren.
Das habe ich nicht behauptet und weise es entschieden zurück.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß die Unterschicht, es gibt ja auch eine Mittelschicht, deshalb ist der Begriff Unterschicht wertfrei,
die einzige mir bekannte Gruppe ist, welche NETTO 11,8% mehr erhält.

Kein Vernünftiger möchte auf Dauer Sozialleistungen erhalten.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #16
immobiliensammler

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Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß die Unterschicht, es gibt ja auch eine Mittelschicht, deshalb ist der Begriff Unterschicht wertfrei,
die einzige mir bekannte Gruppe ist, welche NETTO 11,8% mehr erhält.

Und warum bekommt nur jemand aus der "Unterschicht" ALGII??? Bitte dazu eine Erklärung.

Mal einfach ein Beispiel: Stadt München, 4-Personenhaushalt, 2 kleine Kinder (Mutter kann deshalb nicht arbeiten gehen), der Vater arbeitet Vollzeit, verdient aber weniger als 2.500 Euro netto, Deiner Meinung nach "Unterschicht" oder nicht?
 
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RP63VWÜ

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Ich glaube, Churchill sagte mal:
"Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"
Prozentrechnung ist so eine in die Irre führende Statistik.
Wenn ich meinen Arbeitern in Katar, die in prekären Verhältnissen arbeiten (ein passenderes Wort als das populistische "Unterschicht") den Monatslohn von $ 150,- um 100 % auf $ 300,- verdopple, haben die $ 150,- pro Monat mehr.
Der Bauleiter muss hingegen darben und weiß nicht, wie er seine Familie zukünftig ernähren soll.
Schließlich bekommt er vom Auftraggeber nur lächerliche 5 % mehr.
Gut, es sind bei vorher $ 25.000,- nur $ 1.250,-
Da kann man sich schon mal beschweren …
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #18

Flat.com

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Und warum bekommt nur jemand aus der "Unterschicht" ALGII??? Bitte dazu eine Erklärung.

Mal einfach ein Beispiel: Stadt München, 4-Personenhaushalt, 2 kleine Kinder (Mutter kann deshalb nicht arbeiten gehen), der Vater arbeitet Vollzeit, verdient aber weniger als 2.500 Euro netto, Deiner Meinung nach "Unterschicht" oder nicht?
Warum sollte ich ihnen etwas erklären, Sie wissen doch alles zumeist besser.

Das es gerade ihr Geschäftsmodell ist an Arme (Unterschicht) zu vermieten, erklärt vielleicht eine gewisse Aufgeregtheit.
 
  • Hamburg will Indexmieten begrenzen Beitrag #19

Ferdl

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:? kann es sein dass @Flat.com auch keine Immobilen besitzt?
Könnte man den nicht auch, bei seinen Kollegen, auf stille Treppchen setzen?
 
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