Handling der Einmalzahlung für Heizung im Dezember bei Bereitstellung/Kauf von Flüssiggas im Tank durch Vermieter

Diskutiere Handling der Einmalzahlung für Heizung im Dezember bei Bereitstellung/Kauf von Flüssiggas im Tank durch Vermieter im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal eine Frage. Wir vermieten Wohnungen im Außenbereich einer Stadt. Da dort keine Gas- oder Fernwärmeleitung...
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Hallo ihr Lieben,
heute habe ich mal eine Frage. Wir vermieten Wohnungen im Außenbereich einer Stadt. Da dort keine Gas- oder Fernwärmeleitung liegt und auch in absehbarer Zeit sicher nicht gelegt wird (es gibt auch keine Wasserleitung, sondern einen eigenen Brunnen und auch keine Abwasserleitung, sondern immerhin inzwischen eine Druckentwässerung, aber das nur am Rande), haben wir einen Flüssiggas-Tank im Garten stehen, den wir natürlich von Zeit zu Zeit auffüllen müssen (ist kürzlich erledigt worden). Von 6 Mietern nutzen 3 diesen für ihre Gas-Etagenheizung. Die anderen heizen mit Heizöl aus einem (kürzlich gefüllten) Tank.

Jetzt hat das Ministerium uns ja viel erklärt, aber leider gibt es dazu unter den Sonderfällen diesen Sonderfall nicht, bei dem wir garantiert nicht die einzigen sind (man sieht auf dem Land ja häufig die Flüssiggastanks im Garten stehen - vor allem im Winter, wenn drumherum nichts grünt).


Könnt ihr euch vorstellen, wie das Ganze ablaufen soll? Wenn die Mieter im Dezember ihren Abschlag an uns nicht zahlen, müssten wir ja irgendwo das fehlende Geld herbekommen oder hab ich irgendwie einen Denkfehler?

EDIT: Sorry, hab gerade in einem anderen Beitrag gesehen, dass es eine Rubrik Heizkosten gibt - hatte sie auf die Schnelle nicht gefunden. Bitte Beitrag dahin verschieben - Danke.
 
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Hutchinson Hatch

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Auch wenn ich dir jetzt leider eine schlechte Nachricht schreiben muss - soweit ich weiß, gilt weder die Dezember-Soforthilfe, noch die Gaspreisbremse für Flüssigtanks. Du bist halt einer der Vergessenen, genauso wie die Öl- und Pelletsheizungsbetreiber. Somit muss der Mieter seinen Abschlag vollständig bezahlen.

EDIT: Zur Sicherheit würde ich beim Anbieter des Flüssiggases nachfragen, dieser wird ja sicherlich eine belastbarere Antwort als ich haben.
 
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Könnt ihr euch vorstellen, wie das Ganze ablaufen soll?

Ganz einfach: Es gibt nichts, nicht für den Vermieter und damit auch nicht für den Mieter. Flüssiggas ist nur insofern eingeschlossen als die Mehrwertsteuer auf 7 % sinkt (für neue Lieferungen), von der Gaspreisbremse und somit auch von der "Abschlagserstattung" ist Flüssiggas nicht betroffen.

Von mir der Einfachkeithalber kopiert:

"Die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent seit 1. Oktober 2022 gilt offenbar auch für Flüssiggas.
Beim Bundesministerium der Finanzen heißt es wörtlich: "Lieferungen von Gas, das vom leistenden Unternehmer per Tanklastwagen zum Leistungsempfänger für die Wärmeerzeugung transportiert wird."
Die geplante Gaspreisbremse gilt nur für Erdgas, nicht aber für Flüssiggas."

Quelle:
 
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Du bist halt einer der Vergessenen, genauso wie die Öl- und Pelletsheizungsbetreiber. Somit muss der Mieter seinen Abschlag vollständig bezahlen.
Ok, danke - ist ja im Prinzip auch nicht schlimm - wir wohnen woanders und haben eine Erdgasleitung :zwinkernd001: und dass die Mieter weiterhin bezahlen müssen, tja - sehe ich nicht als unser Problem an - wenn sie bezahlen, aber das hat bis jetzt immer geklappt.
Die geplante Gaspreisbremse gilt nur für Erdgas, nicht aber für Flüssiggas.
Danke, dann werde ich das mal meinem Mann beibringen, der immer darauf beharrt, dass Flüssiggas auch Erdgas sei (womit er ja auch nicht wirklich Unrecht hat - wieso weiß die Politik das eigentlich nicht?)
 
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Die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent seit 1. Oktober 2022 gilt offenbar auch für Flüssiggas.
Dumm gelaufen - die Rechnung ist aus dem Juli - evtl. sollten wir noch mal nachtanken ? Ich weiß nur nicht, ob viel reinpasst in den Tank, damit sich das auch lohnt. :16:
 
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Danke, dann werde ich das mal meinem Mann beibringen, der immer darauf beharrt, dass Flüssiggas auch Erdgas sei (womit er ja auch nicht wirklich Unrecht hat - wieso weiß die Politik das eigentlich nicht?)

Ich denke weil die Erstattung des Abschlages schlicht nicht umsetzbar wäre, einfach weil es ja keine Abschlagszahlungen gibt. Bei den Erdgas-Versorgern gibt es ich schätze mal ein paar Hundert meistens kommunale Unternehmen, deren Daten (auch Verbrauchsschätzung pro Zähler) wohl sowieso beim entsprechenden Netzbetreiber hinterlegt sind, also auch nicht beliebig manipulierbar sind.

Wenn man das konsequent weiterdenkt müsste jeder Vermieter mit Flüssiggas jetzt irgendwie ermitteln, wieviel Flüssiggas seine Mieter im Dezember verbraucht haben (meinetwegen auch ein 12tel des Jahresverbrauchs analog der Berechnung für die Abschlagserstattung wie ich sie verstanden habe), dann mit dem damaligen Einkaufspreis berechnen und das an eine staatliche Stelle melden damit das erstattet wird.

So etwas ähnliches hat man ja für Unternehmen bei den Corona-Hilfen versucht, aktuell fangen wohl die diesbezüglichen Strafprozesse im großen Zug an.
 
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immobiliensammler

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Dumm gelaufen - die Rechnung ist aus dem Juli - evtl. sollten wir noch mal nachtanken ? Ich weiß nur nicht, ob viel reinpasst in den Tank, damit sich das auch lohnt. :16:

Die Mehrwertsteuersenkung soll doch meines Wissens bis März 2024 andauern!
 
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Ich denke weil die Erstattung des Abschlages schlicht nicht umsetzbar wäre, einfach weil es ja keine Abschlagszahlungen gibt.
Ooch - die Mieter zahlen doch die Abschläge an uns :zwinkernd001:
Wenn man das konsequent weiterdenkt müsste jeder Vermieter mit Flüssiggas jetzt irgendwie ermitteln, wieviel Flüssiggas seine Mieter im Dezember verbraucht haben (meinetwegen auch ein 12tel des Jahresverbrauchs analog der Berechnung für die Abschlagserstattung wie ich sie verstanden habe), dann mit dem damaligen Einkaufspreis berechnen und das an eine staatliche Stelle melden damit das erstattet wird.
Genau - deswegen habe ich auch gehirnt, wie das gehen soll - und konnte mir die Lösung nicht vorstellen. Wohl zu Recht.
Die Mehrwertsteuersenkung soll doch meines Wissens bis März 2024 andauern!
ok - dann gucken wir mal, ob wir dann vorher noch mal den Tank voll machen können. Wenn der Preis für Flüssiggas aber dann exorbitant hoch ist, bringt die Mwst-Reduzierung auch nichts.
 
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Sorry - bis 2024 - ja dann ... (hatte automatisch an nächstes Jahr gedacht). Na, mal sehen, was uns an Energiekosten im nächsten Jahr blüht - ob es besser ist, von Russland oder Katar abhängig zu sein :gehtnicht

Ich danke euch für die Aufklärung - auch wenn es nicht so positiv für unsere Mieter war - aber dafür könnt ihr ja nichts.
Was mich aber zu der Frage bringt, wieso die Politik einige Verbraucher einfach vergisst, denn auch die Holzpreise für Pelletsheizungen und das Heizöl sind nicht preiswerter geworden in der letzten Zeit.
 
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Übrigens: Dank an die Admins für das Verschieben meines Beitrags in die richtige Rubrik (nächstes Mal nehme ich mir mehr Zeit zum Suchen:49:)
 
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Ferdl

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Es wird ja viel geschimpft wird über die Gaspreisbremse und das die Anderen vergessen werden.
Der Heizölpreis liegt seit geraumer Zeit bei um die 14 -16 €ct/kwh, die Gaspreise für Neukunden eher bei 45 €ct/kwh, die Gasdealer drehen völlig am Rad ungefähr so wie zu Zeiten als die noch ein Monopol hatten.
 
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