hat ein Nachbar unsere Heckenbäume vergiftet?

Diskutiere hat ein Nachbar unsere Heckenbäume vergiftet? im Gartenpflege Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Wir haben um unser Grundstück 350 Fichten gepflanzt aus Protest und zukünftigen Sichtschutz gegen fortwährende Anzeigen von Nachbarn. Eine...

  1. #1 Klingone, 29.06.2020
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    Wir haben um unser Grundstück 350 Fichten gepflanzt aus Protest und zukünftigen Sichtschutz gegen fortwährende Anzeigen von Nachbarn. Eine Nachbarin hat sich da besonders hervorgetan. Und jetzt sind genau ihr gegenüber 12 Fichten in einer Reihe urspötzlich allesamt abgestorben, die vorher schon frische Triebe geschoben hatten. Wir halten es für kaum anders denkbar, als dass sie diese Bäume zum Absterben gebracht hat. Aber wie?

    Die Fichten sind 1,40 m hinter der Grenze gepflanzt und mit Gras und Wildwuchs umgeben. Genau auf der Grenze steht ein 1,8 m hoher Maschendrahtzaun mit angebundener Schilfrohr-Sichtschutzmatte. Gras und Wildwuchs zeigen keine Vergiftungserscheinungen, lediglich die Fichten. Also fällt die Möglichkeit aus, dass sie nachts Roundup über den Zaun gesprüht hat. Dann wäre die ganze Umgebung mit tot.

    Sie muss aufs Grundstück gekommen sein. Die Fichten zeigen keine äußeren Beschädigungen und die Wurzeln sehen noch gut aus. Ein kundiger anderer Nachbar meinte, da wurde von oben etwas manipuliert. Aber wie? Kennt jemand eine gängige Methode, wie man Gehölze von oben abtötet?

    Wir wollen die Fichten nachpflanzen und dann mit einer Wildkamera versuchen, erneute Manipulationen nachzuweisen. Ich wüßte nur gerne, auf welche Art von Bewegung wir da achten müssen.

    Danke für Eure Antworten.
     
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  3. #2 ehrenwertes Haus, 29.06.2020
    ehrenwertes Haus

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    Frag mal in einer Baumschule oder beim Förster nach.

    Fichtensterben, auch lokal gebrenzt, muss nichts mit dem Nachbarn zu tun haben. Die Ursache kann auch im Boden, an Schädlingsbefall oder Reviermarkierungen von Wildtieren liegen.
    Bei Fichten fällt mir neben Borkenkäfer z.B. Fichtenlaus als möglicher Schädling ein.

    Mit haltlosen Verdächtigungen tust du dir keinen Gefallen.
    Zuerst Schädlingsbefall und und Boden als mögliche Ursachen ausschließen. Solche Ursachen sieht man Bäumen nur an, wenn man wirklich weiß worauf zu Achten ist.
    Eine Wildkamera kann helfen andere "Übeltäter" wie z.B. Hunde, Füchse und andere Wildtiere auszuschließen. Wären nicht die ersten Bäume, die totmarkiert werden.

    Tipps wie man Bäume unauffälig absterben lassen kann, findet man im Internet massenweise. Solche Methoden brauchen aber Jahre...
     
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  4. #3 Goldhamster, 29.06.2020
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    Hallo @Klingone

    das hört sich übel an.
    Wieviel von den Nachbarn haben euch denn schon angezeigt?
    Ich frage, weil es ja auch andere gewesen sein könnten.

    Nicht gewesen ist es
    DER HAMSTER
     
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  5. Duncan

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    Vielleicht hilft ja ein "Bird of Prey"?
    Irgendwie scheint das Problem ja nicht nur mit einem Nachbarn zu bestehen, sondern mit allen. Wenn dem so ist, sollte man da mal etwas drüber nachdenken. (Ich hab da noch so manch andere Geschichte von dir im Hinterkopf.)
    Man sollte bei solcher Art von Bepflanzung auch durchaus bedenken, dass da Nachbarn durchaus mit beeinträchtigt werden können bis zu ernsthaft geschädigt. So was sollte man ggf. lieber vorher besprechen, um da Missverständnissen begegnen zu können. Beim Bierchen besprochen ist immer billiger als mit Anwalt/Richter besprochen...
     
  6. #5 sara, 29.06.2020
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2020
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    genau! Und deshalb gibt es auch Grenzabstände die einzuhalten sind bei einer Anpflanzung von Bäumen.

    1,4m ist für Fichten sicher kein ausreichender Abstand zur Nachbargrenze. Kommt auf das jeweilige Bundesland und die dazugehörigen Bestimmungen an.
    Vielleicht darfst du deine 350 Fichten dann alle wieder entfernen.

    Das mag durchaus auch an den letzten 2 Sommern gelegen haben, wenn die Bäumchen zu wenig Wasser bekommen haben. Hier bei uns sind fast alle Fichten tot.
    In diesem Jahr sahen die Fichten von nicht weit entfernt wohnenden Nachbarn Anfang des Jahres noch grün aus aber in den letzten 3 Monaten sind alle recht große Fichten dürr geworden. Sie wurden vor 14 Tagen alle gefällt.

    [​IMG]
    Verstehe überhaupt nicht wie man Fichten an einer Grenze im Garten anpflanzen kann. Denn Fichten lassen sich nicht auf eine bestimmte Höhe zu halten. Gekappte Fichten sehen dann einfach nur schrecklich aus.
     
  7. #6 Tobias F, 29.06.2020
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    Aber klar doch. Nachts schleichen die "Fichtenmörder" durch die Gärten der Nachbarn.


    Sollte das nicht der kundige Nachbar erklären können?


    Solange die noch so klein sind kann man einen Vorschlaghammer nehmen und die Baumspitze wieder in Richtung der Wurzeln treiben.
     
  8. #7 ehrenwertes Haus, 29.06.2020
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    Als Solitairs ist das wirklich Unfug.

    Fichtenhecke geht, sieht man nur nix mehr vom einzelnen Baum. Man braucht aber eine masochistische Ader für Biopiercing, wenn es ans Hecke schneiden geht.
    So eine Hecke ist nur sehr nachtragend, wenn man einen Schnitt verpeilt oder zuviel abhobelt.

    Um mein Elternhaus steht eine Fichtenhecke, die alle toll finden, außer es geht um den Heckenschnitt :003sonst:
     
  9. dots

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    Haben die keine Nachbarn?
    Oder sind deine Eltern die, die ihren Nachbarn einen Schritt voraus sind, weil sie schon herausgefunden haben, wie man die Bäume der ach so bösen Nachbarn verhext? ;-)

    Jetzt habe ich die Melodie von Bibi Blocksberg im Ohr ... aber, was soll's, passt ja doch schon ein wenig zu diesem Kindergarten-Thema.

    Aber um nicht ganz den Bezug zum Thema zu verlieren, möchte ich abschließend noch die im Threadtitel gestellte Frage (zunächst mit einer Gegenfrage und danach richtig) beantworten:
    Wer, wie und/oder was soll es denn sonst gewesen sein? Also: Ja. Zweifelsfrei.
     
  10. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Geschmacksache
    Ich bin da eher bei dieser Einschätzung:
    https://www.gartenpflege-tipps.de/gartenpflanzen/fichtenhecke
     
  11. #10 Klingone, 30.06.2020
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    Danke für Eure Antworten, da waren ja ein paar gute Ansätze dabei. Auch habe ich inzwischen den Beitrag „Die Baummörder und ihre Methoden (und wie man ihnen auf die Schliche kommt)“ gefunden.

    Zu meiner Rechtfertigung: es sind nur wenige Nachbarn, die anzeigen. Die sprechen sich dann aber scheinbar ab und machen es gleichzeitig. Und das sind auch diejenigen, mit denen man nicht ins Gespräch kommt, weil sie nicht sprechen wollen. Brief schreiben, klingeln, alles zwecklos. Ich bin nicht der einzige, der hier angezeigt wird. Und auch nicht der erste, der sich deswegen eine Fichtenhecke pflanzt. Und die sehen gut aus. Preiswerter als Fichte kann man ja kaum pflanzen, vor allem, wenn es auch im Winter blickdicht werden soll. 1 € je Baum. Vielleicht kann man die in ein paar Jahren auch wieder fällen. Das Grundstück ist über 1,5 ha groß, da passt Fichte dann schon.

    Die Hecke ist erst dieses Frühjahr gepflanzt worden. Vorher standen an genau der Stelle hohe Ahörner, die wir vor 1,5 Jahren in Absprache mit allen betroffenen Nachbarn und der UNB gefällt haben. Die Hecke wurde ausreichend gegossen, alle anderen Bäume kommen ja auch gut. Wenn die äußeren Bereiche der Hecke 1 m von der Grundstücksgrenze entfernt bleiben, kann man sie meiner Meinung nach bis zu 3 m hoch werden lassen. Was wir nicht wollen, aber zulässig wäre das wohl.

    Der Hinweis mit dem toturinieren war noch hilfreich. Wir beobachten die Sache weiter und evt. stellen wir auch mal eine Kamera auf, nachdem im Winter nachgepflanzt wird. Nachbar als Ursache ist eine Vermutung, weil der Schaden auffällig ist.
     
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