Haus mit ELW Heizkosten Warmwasser berechnen!?

Diskutiere Haus mit ELW Heizkosten Warmwasser berechnen!? im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ein paar Daten zuerst... Haus mit ELW... Haus(60%)(165m2)/// ELW (40%) (110m2) Eine Wärmepumpe (Luft) zwei Wärmemengenzähler (1x Haus)...

  1. #1 FamHuber, 24.02.2017
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    Hallo, ein paar Daten zuerst...

    Haus mit ELW... Haus(60%)(165m2)/// ELW (40%) (110m2)
    Eine Wärmepumpe (Luft) zwei Wärmemengenzähler (1x Haus) (1xELW)
    Wasseruhr der Stadtwerke und jeweils eine Kaltwasseruhr im Haus und in ELW.
    Ebenso sind auch zwei Warmwasseruhren vorhanden...!
    Verbrauch der Wärmepumpe im Jahr 2016.... 8000kWh
    Verbrauch am WMZ Haus- 11,500MWh
    Verbrauch am WMZ ELW- 9,500MWh

    der Gesamtverbrauch beim Versorger 1500€

    Verbrauch Warmwasser Haus: 31m3
    Verbrauch Warmwasser ELW: 28m3

    Der Rest der Nebenkosten ist klar... aber da stehe ich etwas auf dem Schlauch...
    Das ist meine erste Nebenkostenabrechnung... Sorry

    Danke für die Tipps!
     
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  3. #2 anitari, 24.02.2017
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    Heiz- und Warmwasserkosten müssen gemäß Heizkostenverordnung abgerechnet werden.

    Ausnahme in einem 2FH wohnen Mieter und Vermieter und es wurde vertraglich vereinbart die Heizkosten, z. B. nach der Wohnfläche, abzurechnen.

    Dann rate ich das von jemand machen zu lassen der was davon versteht. Eine Hausverwaltung oder eine Abrechnungsfirma.

    Zu den Heizkosten zählt übrigens mehr als nur die Kosten der Heizenergie.
     
  4. #3 FamHuber, 24.02.2017
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    Ja genau wir sind Vermieter und der Mieter wohnt neben an! Neubau!
    Die Heizungsfirma wusste von anfang an Bescheid das es vermietet wird und hat dem entsprechend Zähler eingebaut!
     
  5. #4 FamHuber, 24.02.2017
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    Verstehe ich es richtig... das ich es lassen soll? und eine Firma beauftragen soll...?
    wieso es nicht einmal verstehen und dann machen... sollte wohl keine kunst sein!
     
  6. #5 anitari, 24.02.2017
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    Das nicht. Aber für diese "Kunst" hab ich Jahre gebraucht bis ich sie einigermaßen beherrscht habe.

    Ich versuchs mal simpel zu erklären.

    Heizenergiekosten
    + Wartungskosten
    + Kosten der Emissionsmessung
    + Betriebsstrom der Heizungsanlage (Wenn kein sep. Zähler vorhanden dann 3 - 6 % der Heizenergiekosten)
    = Gesamtkosten der Heizungsanlage (ich habe nur die wichtigsten Kosten genannt)

    Dann muß getrennt werden nach Kosten für Wärme und Kosten für Warmwasser.

    Dann für jede Kostenart den verbrauchsunabhängigen Teil, meist 30 %, ermitteln, und diesen nach der Wohnfläche umlegen.

    Der Rest wird dann nach Verbrauch abgerechnet.

    Gesamtverbrauchskosten : Gesamtverbrauch (Warmwasser bzw. Gesamtheizeinheiten) x Einheiten des jeweiligen Nutzers = Verbrauchskosten des Nutzers

    Aber das ist nur eine ganz simple Erklärung. Die tatsächlich Berechnung ist schon etwas komplizierter.

    Was genau ist denn vertraglich zur Umlage der Heiz- und Warmwasserkosten vereinbart?
     
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  7. #6 immobiliensammler, 24.02.2017
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    Doch, wenn man es noch nie gemacht hat ist es eine Kunst. Hat Dein Heizungsbauer z.B. einen gesonderten Wärmemengenzähler installiert, der die für die Warmwassererzeugung benötigte Energie misst?

    Das wäre der erste Rechenschritt, diese Wärmemenge rausrechnen, der Rest würde dann anteilig auf Fläche und der Rest über die Wärmemengenzähler der Heizungen verteilt, die Wärmemenge Warmwasser dann genau so (Fläche und Rest nach m³ Verbrauch Warmwasser), also wenn Du das noch nie gemacht hast dann kannst Du da in der Tat eine ganze Menge falsch machen.

    Ich verstehe nicht, warum man sich das beim Zweifamilienhaus freiwillig antut und nicht die Sonderregelung dafür in Anspruch nimmt.
     
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  8. #7 anitari, 24.02.2017
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    Die müßte vertraglich vereinbart sein.
     
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  9. #8 immobiliensammler, 24.02.2017
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    Genau das meine ich, der TE hat ja beim Neubau wohl selbst den Mietvertrag abgeschlossen ...
     
  10. #9 lostcontrol, 27.02.2017
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    Ich auch nicht. Aber immer wenn ich in solchen Fällen nachgefragt habe hiess es, man wolle halt "Gerechtigkeit" schaffen...
     
  11. #10 FamHuber, 03.03.2017
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    Also wir haben es so gelöst... Im Mietvertrag hies es nach WMZ....!

    Die Verbäuche der beiden WMZ Prozentual aufgeteilt... Gesamtkosten Prozentual geteilt... Fertig!
     
  12. #11 immobiliensammler, 03.03.2017
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    Prozentual nach was? Personentage, Fläche, Größe der Bewohner, ......
     
  13. sara

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    Wenn das so vereinbart ist lt. Mietvertrag, dann ist das wie du es machst eine einfache gute Lösung.
    Dann brauchst du auch keine Warmwasserkosten mehr berechnen. Denn die kwh der Erwärmung sind doch sicher in den Wärmemengenzähler enthalten?
    Zu den Heizkosten gehören aber auch noch die Kosten der Wartung, des Schornsteinfeger und der Strom.
    Diese Kosten einzeln in der Abrechnung aufführen und die Gesamtsumme dann entsprechend nach dem Verhältnis verteilen.
     
  14. #13 immobiliensammler, 03.03.2017
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    Könntest Du mal erklären wie das funktionieren soll? Der WMZ misst die Menge Energie, welche von der Heizung in den Heizkreislauf der Wohnung abgegeben wird, wie soll der Zähler erahnen, was die Warmwassererzeugung an Energie verbraucht hat? Genau deshalb braucht man ja seit einiger Zeit den Extra-Wärmemengenzähler an der Heizung, welcher die Energie für die Warmwassererzeugung misst.
     
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  15. sara

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    gar nicht,
    denn es handelt sich um ein Zweifamilienhaus in dem der Eigentümer selbst auch wohnt. und da muss auch nicht aufgesplittet werden nach Warmwasser und Heizung, wenn das vertraglich so vereinbart ist.
    Also die Energiemengen der beiden Wohnungen werden ja mit den WMZ festgestellt und ob die Energie für die Heizung oder Warmwasser aufgewandt wird, ist egal.
     
  16. #15 immobiliensammler, 03.03.2017
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    Nein, denn die Energie, welche für das Warmwasser aufgewandt wird kann technisch durch die WMZ der Wohnungen gar nicht gemessen werden. Wenn man so abrechnen will dann muss man also davon ausgehen, dass gleichviel Energie für Heizung und Warmwasser benutzt wird! Sobald die eine Partei mit mehr Personen auf z.B. gleich viel Fläche wohnt klappt das schon nicht mehr.

    Das man beim Zweifamilienhaus (in dem der Eigentümer selbst wohnt) anders abrechnen kann ist klar, aber das muss dann eben entsprechend vereinbart sein.

    Eine Umlage des Warmwassers nach dem Heizungsverbrauch erscheint mir irgendwie nicht logisch, aber wenn der Mieter das akzeptiert ....
     
  17. Kanris

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    Wie wäre es denn bei einem Zweifamilienhaus zu empfehlen abzurechnen?
     
  18. #17 anitari, 05.10.2018
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    Wohnt der Vermieter nicht selbst mit in dem Haus muß auch hier gem. HeizkostenVO abgerechnet werden.

    Das ist auch der Fall wenn der Vermieter mit im Haus wohnt und vertraglich nichts anderes vereinbart wurde.

    Mann kann aber vereinbaren das die Heiz- und Warmwasserkosten z. B. nach der Wohnfläche abgerechnet werden. Das ist das Einfachste.
     
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  19. Kanris

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    Wäre das Kostentechnisch auch das klügste?
     
  20. #19 anitari, 05.10.2018
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    Das liegt, wie so oft, im Auge des Betrachters.

    Sind beide Wohnungen etwa gleich groß ist es ja ziemlich egal.

    Ist die Wohnung des VM kleiner als die des Mieters freud es den Vermieter, den Mieter ärgert es oder umgekehrt.

    Klug wäre es in diesem Sonderfall auch verbrauchsabhängig gem. HeizkostenVO abzurechnen.
     
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  21. Kanris

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    Klar macht Sinn! Vielen Dank für die Erläuterung.
     
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