Haus-und Grundbesitzer-Haftpflicht - Notwendig, oder eher nicht? Wohngebäudeversicherung teurer, wenn Haus unbewohnt?

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SinaSina

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Hallo, vor ein paar Monaten sind unsere Mieter ausgezogen und wir möchten vorerst nicht vermieten. Das Haus steht leer, wird aber betreut. Das heißt täglich schaut jemand danach. Wir haben eine o.g. Versicherung, also Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht, knapp 100 Euro im Jahr und eine recht teure Wohngebäudeversicherung.

Ich frg mich, ob wir beides benötigen, wo das Haus doch leer steht und darin nicht viel passiert. Die Heizung ist frostsicher an, Wasser abgestellt, Strom an. Der Versicherer sagt, die Wohngebäudeversicherung wird jetzt noch teurer, weil niemand drin wohnt. Deshalb überlegen wir, ob wir die kündigen sollten. Das Haus liegt in einer kleinen Siedlung mit großem Grundstück drum herum.

Was meint Ihr?
 

immobiliensammler

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Was ist die Hütte denn wert? Schmerzt das sehr wenn die (z.B. wegen eines Brandes) weg ist? Wenn nein brauchst Du natürlich keine Versicherung.

Wer übernimmt den Winterdienst? Ist das eine Firma, die man im Zweifel haftbar machen kann? Dann fällt mir aktuell auch nichts ein warum Du für ein leerstehendes Haus eine Haftpflichtversicherung benötigst.
 

SinaSina

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Naja, wenn es wegen eines Brandes weg wäre, wäre schon Scheixxe. Aber mit einem Brand rechne ich eher nicht so ... wo da niemand wohnt. Selbst für Vandalismus ist das haus nicht geeignet, weil bewohnte Häuser drum herum stehen. Winterdienst macht die Stadt, aber das ist nicht ganz klar, ob sie muss. Meinst du wegen ausrutschen etc.?
 

immobiliensammler

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Olbi

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Ist das Haus noch finanziert oder läuft da eine Finanzierung drüber? Dann mal einen Blick in die Verträge werfen. Die fordern oftmals solche Versicherungen.

Im übrigen schafft niemand die Feuerwehr ab, nur weil es mal 3 Monate nicht gebrannt hat.

Grundsätzlich steht es jedem frei seine Risiken zu nicht zu versichern. Natürlich kannst Du das finanzielle Risiko eingehen dass der nächste Sturm drei Dachziegel abdeckt, davon einen auf Passanten schleudert, und die beiden anderen auf Fahrzeuge landen lässt. Da ist man relativ schnell finanziell ziemlich blank. Ich würde die Versicherungen nicht kündigen.
 

Duncan

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Was soll perspektivisch aus dem Haus werden? S-H? Eine Ferienhausnutzung? („Also dann, nach dem Krieg um halb sechs im Kelch“)
Warten auf die Enkel im Kindergartenalter, die dann doch in die weite Welt, oder einfach nur nach Hamburg, ziehen wollen?
Ich glaube Du unterschätzt stark was längerer Leerstand mit Häusern anrichtet. Ich kaufe u.a. Häuser die von den Gutachtern schon Wertmindernd als Abrissobjekte bewertet wurden nach zum Teil nur 5 Jahren Leerstand.
Ohne Nutzungskonzept: Vers. bestehen lassen und Verkauf ankurbeln. Auch im ländlichen Bereich wird derzeit stark gesucht.
Mit Nutzungsidee: um welche Zeiträume und damit Summen reden wir denn?
Haftpflicht steht für mich außer Frage, die bleibt. Die Wohngebäudeversicherung mal auf die Sinnhaftigkeit ihrer Inhalte prüfen, wenn ich die auf den Mieter umlegen kann, macht z.B. Glasbruch bei Türen mit gläsernen Füllungen Sinn, bei Leerstand nicht, die 40 bis 100 € find ich gerade noch so... Hier könnte sich ggf. eine Minderung der Erhöhung durch Leerstand ergeben.
 

Ferdl

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Die Versicherung gegen Leitungswasserschäden würde ich Kündigen weil a) teuer und übernimmt b) bei Leerstand keine Leistung.
Da der Hauptabsperrschieber nach deiner Schilderung eh zu ist bleibt das Risiko gering.
Alles andere würde ich beibehalten da , Beiträge gering aber ein (wenn auch selten) eintretender Schaden extrem teuer werden kann.
 
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