Haus-Wohngemeinschaft ratlos - Ist das schon Schikane?

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Wohnraum" wurde erstellt von Zwieback, 15.03.2012.

  1. #1 Zwieback, 15.03.2012
    Zwieback

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    Hallo!

    Dies hier ist mein erster Beitrag und ich bin tatsächlich sehr gespannt, welche Meinungen es zu unserer Problematik gibt.
    Die Situation sieht wie folgt aus:
    In diesem unseren schönen Haus wohnen 10 Mieter.Also: 10 Zimmer verteilt auf mehrere Etagen,eine gemeinsame Küche,2 Badezimmer. Eine WG im Prinzip. Nur eben eine ziemlich Große. Wir alle haben einen eigenen Mietvertrag mit pauschaler Miete.
    Im letzten Jahr hat der alte Besitzer dieses Haus verkauft, sein Nachfolger versicherte der Hausgemeinschaft daraufhin, es werde alles beim alten bleiben, er habe nicht vor jemanden zu entmieten oder die Art der Benutzung dieses Hauses zu verändern.
    Er kündigte aber schon damals an er werde wohl bald beispielsweise den Flur renovieren lassen und dergleichen,was uns aber allen nur entgegenkommt, denn der Zustand des Hauses ist nicht unbedingt 'komfortabel'.
    Der eigentliche Haken kommt jetzt.
    Mit dem alten Vermieter gab es eine Vereinbarung über die Nutzung der Waschmaschine und der Waschküche.
    Er hat sogar einen Teil davon mitbezahlt.
    Vor kurzem ging die Waschmaschine dann nicht mehr. Wir teilten das dem neuen Vermieter mit in der Annahme, er als Elektroinstallateur könne da sicherlich mal draufschauen oder wüsste eine Lösung.
    Seine Lösung war allerdings: Eine Fremdfirma zu beauftragen, die eine kostenpflichtige Waschmaschine aufstellt, da ihm die Wasserkosten schon lange ein Dorn im Auge sein.
    Auf unsere Antwort, wir würden natürlich auch eine eigene kaufen, da das Abkommen mit dem vorherigen Vermieter natürlich eher außergewöhnlich war, wurde er sehr aggressiv, verbot uns das zu tun und schloss die Waschküche ab.
    Nach 3 Wochen des im eigenen Haus Nicht-Waschen-Könnens haben wir uns einen Elektromeister besorgt, der ziemlich schnell rausfand was mit der Maschine nicht mehr in Ordnung war:
    Jemand hatte - wohlgemerkt innenliegend, daher nicht auf den ersten Blick oder ohne aufschrauben zu erkennen - das Kabel zum Wasserstop sauber abgeknipst.
    Da liegt die Vermutung nahe, jemand der eine kostenpflichtige Waschmaschine aufstellen möchte,kööööönnte sowas tun.

    Jetzt meine Frage:
    Gibt es Möglichkeiten sich gegen solche Aktionen zu wehren?
    Wir haben natürlich auch Geld für die Reparatur ausgegeben und eine nicht geringe Summe für den Waschsalon ausgegeben.
    Die Nutzung einer Waschmaschine ist in unserem Mietvertrag als nicht mitvermietet angegeben.

    Meinungen?


    Viele Grüße, einen sonnigen Tag und Danke für jegliche Antworten!
     
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  3. #2 Papabär, 15.03.2012
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Da hätte dieser jemand aber ungewöhlich viel Aufwand betrieben für etwas, das er auch leichter hätte haben können.

    Denn der Vermieter ist nicht verpflichtet, die Kosten (Strom/Wasser/Abwasser) auf seine Kappe zu nehmen ... und wenn es keine mietvertragliche Regelung dazu gibt, dann hätte er den Raum auch einfach dicht machen können - ohne eine kostenpflichtige Waschmaschine dort aufzustellen.

    Aus der Tatsache, daß der ehemalige Vermieter dies - aus welchen Gründen auch immer - geduldet und bezahlt hat, kann der Mieter keine Rechte ziehen.
     
  4. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    das dürfte wohl der entscheidende Satz sein, den somit gehört diese bis Dato gemeinschaftlich, netterweise zu verfügunggestellte Waschmaschine des Ex-Eigentümer nicht zur Mietsache dazu. Daraus folg wiederum, das ihr keine Rechte an diese Waschmaschine habt.

    Das allerdings die Waschküche abgeschlossen wird, das halte ich für fraglich. Ggf. müsst oder könnt ihr eure eigene Waschmaschine dann eben in eurer Wohnung aufstellen, genauso wie mit dem Wäschetrocknen, wenn der jetzige Eigentümer euch da keinen Raum zu Verfügung stellt.

    Allerdings finde ich das Aufstellen einer kostenpflichtigen Waschmaschine durchaus als akzeptabel. Keiner zwingt euch ja zudem, diese kostenpflichtige Waschmaschine zu nutzen.
     
  5. #4 wilhelmine, 15.03.2012
    wilhelmine

    wilhelmine Erfahrener Benutzer

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    dafür gibt es schriftliche mietverträge: damit beide seiten (besonders nach einem verkauf) etwas haben, woran sie sich halten können/müssen.
     
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