Hausgeld bei leerstand ???

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Rallymann66, 08.02.2011.

  1. #1 Rallymann66, 08.02.2011
    Rallymann66

    Rallymann66 Neuer Benutzer

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    Hallo allerseites und Entschuldigung, dass ich gleich mit der Tür ins Haus falle.

    Vieleicht könnt ihr mir sagen, wie mit dem Hausgeld einer leerstehenden Wohnung zu verfahren ist.

    Wir haben uns einen Bauernhof gekauft und sind aus meiner Eigentumswohnung
    ausgezogen, die jetzt zum Verkauf steht.

    Die Hausverwaltung fordert jetzt von mir ein Hausgeld für die leere Wohnung, das genauso hoch ist, wie zu der Zeit in der wir dort wohnten.

    Das Haus hat 32 Parteien alle Eigentum falls das wichtig ist

    Einzige Ausnahme ist der wegfall der Müllgebühren.

    Ich kann nicht verstehen, dass ich für ne leere Wohnung mehr bezahlen soll, wie mein Nachbar, der seine Wohnung aktiv bewohnt.
    ( also Nachbar 280€ 2 Pers. Wir 302€ mit 3 Pers)

    Die Hausverwaltung will alle Kosten wie Wasserverbrauch ( habe Wasseruhren)
    und Heizkosten voll abrechnen.
    Ebenso alle anderen Kosten.
    Ausserdem wurde ich darauf hingewiesen, dass es Gesetze gibt, die mich zum Heizen zwingen?? konnte aber im www nichts dergleichen finden.

    Da ich Eigentümer bin und kein Vermieter bin ich in diesen Dingen ziemlich unbedarft und für jede Hilfe dankbar.

    mfG Rallymann66
     
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  3. #2 BarneyGumble2, 08.02.2011
    BarneyGumble2

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    Das Hausgeld stellt eine Vorauszahlung dar, über welche nach einem bestimmten Datum abgerechnet wird.

    Dass Du weiter die Grundsteuer etc. bezahlen musst, obwohl niemand drin wohnt dürfte wohl klar sein.
    Die Heizkosten werden wohl zu einem Teil von vermtl. 30 o. 50 % nach Wohnfläche und der Rest nach Verbrauch abgerechnet, so dass Du nicht übervorteilt wirst.
    So wird auch mit dem Wasser verfahren, wenn überall Zähler vorhanden sind.

    Eine Heizpflicht im wörtlichen Sinne gibt es m.W. nicht, sie ergibt sich aber aus der Pflicht, das Gemeinschaftseigentum vor Schäden zu bewahren, welche z.B. durch gefrorene und deshalb geborstene Rohrleitungen resultieren.

    PS: Dein Nachbar hat mit Deiner Abrechnung so ziemlich gar nichts zu tun, außer dass die Liegenschaft wohl die gleiche ist...
    Er wird nach den gleichen Regeln und Verteilungsschlüssel seine Zahlungen leisten müssen, was noch lange nicht heißt, dass der Betrag genau gleich ist.
     
  4. #3 Rallymann66, 08.02.2011
    Rallymann66

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    Danke für die Schnelle Antwort.

    Trotzdem ist es mir unverständlich, dass ich für eine leere Wohnung quasi mehr zahle als mein Nachbar, der ja vor Ort wohnt Hausstrom verbraucht Fahrstuhlstrom u.s.w. Kosten die zur Werterhaltung dienen Versicherungen usw leuchten ein
    Aber über 100€ für Kabelanschluss der nicht genutzt wird??
    Auch die monatliche Vorauszahlung für Wasser und Heizung ???
    Bei leerstand sollte am Jahresende abgerechnet werden.
    Zahle jetzt monatlich Wassergeld und bekomme es am Jahresende wieder, da ich nichts verbrauche

    Rallymann
     
  5. #4 BarneyGumble2, 08.02.2011
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    Evtl. wird das ganze verständlicher, wenn die Teilungserklärung gelesen wird. Ich denke, darin wird das ein oder andere in dieser Richtung geregelt sein.
    Was kann Dein Nachbar dafür, wenn Du den Fahrstuhl und das Treppenhauslicht nicht nutzt?

    Aber es wird alles bereitgestellt, so dass Du es jederzeit nutzen könntest!
    Die 100 € sind aber sicher nicht nur für 1 Monat?
    Beim Kabelanschluß wird sicher die Vertragsgestaltung mit der Kabelgesellschaft ursächlich für die Zahlungspflicht sein. Ich gehe davon aus, dass ein Mehrfachnutzervertrag existiert, der für alle Bewohner eine günstigere Alternative darstellt als wenn jeder einzeln einen Vertrag abschließt.
    Davon hast Du dann aber auch die letzten Jahre profitiert!

    Wenn Du die Wohnung vermietet hättest, der Mieter zwar nicht mehr in der Wohnung leben würde, aber noch Miete bis z.B. 31.03.11 zahlen müsste, wäre das genauso...
     
  6. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Mir ist etwas ganz anderes unverständlich. Da werden beim Kauf einer Wohnung Verträge über beträchtliche Summen abgeschlossen ohne das die geringste Vorstellung davon besteht, welche Verpflichtungen man damit über den reinen Kauf hinaus eingeht.

    Jeder Wohnungseigentümer ist an die Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft gebunden. Dazu zählt auchder Beschluss über den Wirtschaftsplan und die Hausgeldvorauszahlungen. An diesem Beschluss gibt es nach Ablauf der Anfechtungsfrist für niemanden und aus keinem denkbaren etwas zu rütteln. Änderungen der Vorauszahlungen könnte nur und ausschließlich durch einen neuen Wirtschaftsplanbeschluss der Gemeinschaft festgelegt werden.
     
  7. #6 McFelsen, 13.02.2011
    McFelsen

    McFelsen Benutzer

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    Die festen Kosten zahlt man weiter, der Kabelanschluss usw. ist doch vorhanden ob die Wohnung bewohnt ist oder nicht. Oder hast du dein Geld auch wiederbekommen wenn du im Urlaub warst ?

    Was die Kostenverteilung angeht, hat dein Nachbar z.B. eine kleinere Wohnung ? Oder hat der keinen Stellplatz ?
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Die Zitieren-Funktion ist dazu da, damit man sehen kann, wer angesprochen wird. :wink
     
  9. #8 Georg K, 03.03.2014
    Georg K

    Georg K Gast

    Hausgeld bei Leerstand

    Also, wenn du eine Eigentumswohnung hast und ausgezogen bist,
    bezahlst du nur die festen Kosten wie u.a. Grundsteuer, Zählermiete für alle Zähler bezugnehmend auf deine Wohnung.
    Das hat nichts damit zutun ob und warum das Hausgeld im vorraus entrichtet werden muß.

    Wenn dir weiter Kosten über Hausgeld in Rechnung gestellt werden, dann würde ich in der Situation
    per Anwalt dagegen angehen........Kostet nicht viel ! Aber vielleicht bist du ja im Rechtschutz.

    MfG. Georg K
     
  10. Andres

    Andres
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    Wenn man schon einen uralten Thread exhumiert, dann sollte man wenigstens etwas Gutes zu sagen haben. Aber hier ...

    Quatsch. Die Frage, ob man (bzw. irgendjemand) dort wohnt oder nicht, hat mit dem Abrechnungsmodus nichts zu tun. Und selbst wenn man annimmt, dass kein Verbrauch anfällt (was falsch ist: auch wenn die Heizung auf Frostwächter zurückgedreht ist, kann etwas verbraucht werden), bedeutet das nicht, dass keine Kosten anfallen. Die Heizkosten werden teilweise verbrauchsunabhängig berechnet, andere Verbrauchskosten können auch vollständig nach Fläche umgelegt werden.

    Doch, und das kommt noch dazu. Die Festsetzung des Haugelds basiert auf einer Prognose für das laufende Abrechnungsjahr, die sich im Wesentlichen auf den vergangenen Verbrauch stützt. Wer seine Verbrauchsgewohnheiten drastisch ändert, muss damit rechnen, dass das Hausgeld erst mit deutlicher Verzögerung angepasst wird - oder gar nicht, schließlich steht es dem Eigentümer frei, jederzeit dort wieder einzuziehen oder die Wohnung zu vermieten.


    Wenn's ein guter Anwalt ist, der an einer längerfristigen Geschäftsbeziehung interessiert ist, dann war das die erste richtige Aussage in diesem Beitrag. Mehr als die Erstberatung wird er dann nämlich nicht berechnen ...


    Welcher Versicherer erteilt denn für so einen Unsinn eine Deckungszusage?
     
  11. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    zumal der Wirtschaftsplan und somit auch das Hausgeld per Beschluß wirksam werden.

    Es wäre also in einer außerordentlichen Eigentümerversammlung ein neuer Beschluss zu fassen.

    Die Kosten fur diese außerordentliche EV sollte fairerweise der Verursacher (ausgezogener Miteigentümer) übernehmen.

    VG Syker
     
Thema: Hausgeld bei leerstand ???
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