Hausgeld frisst Kaltmiete?!

Diskutiere Hausgeld frisst Kaltmiete?! im Was nicht passt - der Small-Talk Forum im Bereich Off-Topic; Hallo erstmal zusammen , Ich besitze in einem 6 Familienhaus eine ETW Größe: 56qm als Kapitalanlage, habe sie vermietet für 308,-€ Das...

  1. #1 Nurgutes, 11.02.2020
    Nurgutes

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    Hallo erstmal zusammen ,
    Ich besitze in einem 6 Familienhaus eine ETW Größe: 56qm als Kapitalanlage, habe sie vermietet für 308,-€
    Das Hausgeld beträgt seit der letzten eigentümerversammlung 340,-€ Euro weil Dach neu kommt + Fassade gedämmt wird
    Nach einem Gespräch mit der Verwaltung bleibt das Hausgeld für die kommenden 10 Jahre so,
    Da es meine erste Kapitalanlage ist bekomme ich kalte Füße....


    Kann mir da jemand den einen oder anderen Ratschlag/Tipp geben
     
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  3. GSR600

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    Hallo, sind im Hausgeld auch die Vorauszahlungen für die Umlagefähigen Betriebs- und Heizkosten enthalten und meinbst Du nur den Rücklagenanteil für Deine Wohnung?
     
  4. #3 Nurgutes, 11.02.2020
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    Hallo, also ja in dem Hausgeld sind diese Kosten such inbegriffen,
     
  5. #4 Nurgutes, 11.02.2020
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    Also die Rücklagen wurden erhöht und das für sehr lange Zeit :-(
     
  6. dots

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    Nö.
    Die Rücklagen wurden (scheinbar) noch nicht erhöht. Sie werden es (vermutlich) aber nach und nach.

    Wenn du das mit der Groß- und Kleinschrift, den Buchstabendrehern und so hin bekommst, werde ich vielleicht den ersten Eindruck von dir, dass du ein in Panik verfallenes dummes Hühnchen bist, los.
     
  7. #6 immobiliensammler, 11.02.2020
    immobiliensammler

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    Die Wohnung künftig vor dem Kauf prüfen, was da zukünftig an Reparaturen anfallen.

    Was wäre, wenn Du nicht eine ETW sondern ein Haus gekauft hättest wo jetzt dringend das Dach gemacht werden muss. Dann musst Du evtl. dafür auch einen Kredit aufnehmen, dessen Kosten/Tilgung dann eine Zeit lang Deine Rendite auffrisst.
     
  8. Andres

    Andres
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    5,50 €/m². Ja, da tun größere Instandhaltungen weh. Wie hoch war der Kaufpreis?

    Im Extremfall wirst du jetzt am eigenen Leib spüren, was hier im Forum immer wieder gepredigt wird: Bei aktuellen Immobilienpreisen ist eine profitable Vermietung schwer bis unmöglich, zumindest bei ehrlicher Rechnung und Risikobewertung für normalsterbliche private Anleger.


    Mit den anderen Eigentümern reden. Wie schätzen die die Sache ein? Sind das Selbstnutzer oder auch Vermieter? Sind die Maßnahmen bereits beschlossen? Die Eigentümer (und nicht etwa die Verwaltung!) entscheiden über die Höhe der Zuführung zur Rücklage und geplante Baumaßnahmen.

    Auch den Hinweis von @GSR600 finde ich gut: Die Betriebskostenvorauszahlung darf man bei Überlegungen zum Cashflow schon berücksichtigen.

    Wie sieht es mit Mieterhöhung aus? Mindestens die Fassadendämmung klingt für mich nach Modernisierung, die zu einer Mieterhöhung berechtigen kann. Ist noch Spielraum zur ortsüblichen Vergleichsmiete? Wann ist die aktuelle Miete zuletzt geändert oder neu vereinbart worden?

    Ansonsten Selbstschutz: Überlege dir rechtzeitig (im Zweifelsfall: sofort), in welcher Höhe hier Geld zuzuschießen ist. Überlege dir, wie lange du das stemmen kannst. Ist eine Nachfinanzierung eine Option? Erwäge rechtzeitig einen Verkauf, bevor du in finanzielle Schwierigkeiten kommst. Eine Immobilie ohne Zeitdruck zu verkaufen, ist oft ganz gut möglich. Im schlimmsten Fall hast du dann die Kaufnebenkosten versenkt. Das ist besser als langsam in die Pleite zu driften.
     
  9. Ferdl

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    Wie hoch ist denn der nicht umlagefähige Anteil des Hausgeldes?
     
  10. #9 anitari, 12.02.2020
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    Welche Kosten die im Hausgeld enthalten sind, sind umlagefähig müßte die Frage lauten.

    Hast Du schon mal eine Heusgeldabrechnung bekommen?

    Normalerweise sind da die umlegefähigen Kosten extra ausgewiesen/gekennzeichnet.

    Welche Kosten auf den Mieter umlegbar sind, sofern sie anfallen, kannst Du im § 2 der Betriebskostenverordnung nachlesen.

    Voraussetzung ist jedoch das mit dem Mieter vertraglich vereinbart ist das er neben der Miete auch die Betriebskosten trägt.
     
  11. #10 Benni.G, 12.02.2020
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    Hallo,
    zunächst erstmal kannst du froh sein, dass du keine Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten hast. Das macht die ganze Sache doch entspanter.
    Ein monatliches Minus von 32 € sollte eigentlich keinen Kapitalanleger abschrecken - es gibt deutlich teurere Anlagen.
    Also ich würde die 10 Jahre in den sauren Apfel beißen und mich dann über eine neue Außenhülle freuen. Und natürlich hoffen, dass dein Mieter weiterhin die vereinbarte Miete zahlt.
    Ob er mögliche Mieterhöhungen tragen kann, wirst du beantworten können.
    Viele Grüße
    Benni.G
     
  12. #11 immobiliensammler, 12.02.2020
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    Und ob diese rechtlich möglich sind!
     
  13. #12 Goldhamster, 12.02.2020
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    Hallo @Nurgutes

    falls du dich wirklich noch zu diesem Thema hier äussern möchtest, hätte ich gerne gewusst, seit wann du Eigentümer der Wohnung bist.

    Es könnte sein, dass der Voreigentümer von den anstehenden Arbeiten gewusst hat. Und daher zum Verkauf übergegangen ist.

    Ist für dich der Weiterverkauf eine Option?

    alle Optionen prüft
    DER HAMSTER
     
  14. #13 Nurgutes, 12.02.2020
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    Danke für eure Beiträge, bin noch sehr grün hinter den Ohren , aus Fehlern lernt man !!
     
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