Hausgeld und nicht umlagefähige Kosten

Diskutiere Hausgeld und nicht umlagefähige Kosten im Steuer - Vermietung und Verpachtung Forum im Bereich Finanzen; Hallo, ich bin beim Erstellen meiner Steuererklärung auf folgenden Sachverhalt gestoßen. Mein Steuerprogramm möchte die Felder...

  1. loofer

    loofer Neuer Benutzer

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    Hallo,
    ich bin beim Erstellen meiner Steuererklärung auf folgenden Sachverhalt gestoßen.
    Mein Steuerprogramm möchte die Felder "Hausverwaltungskosten" oder auch "Erhaltungsaufwendungen" für meine Wohnung wissen. In meiner Betriebskostenabrechnung gibt es die Kategorie "nicht umlagefähige Kosten" da stehen dann die Hausverwaltungskosten drin und wie viel laufende Instandhaltung es gab als auch wie viel von der Rücklage für Instandhaltung entnommen wurde. Ich habe also einen Beleg für eine Ausgabe im Kalenderjahr die ich selber bezahlt habe. Gleichzeitig gibt es aber noch das Feld im Steuerprogramm "Hausgeld / WEG-Zahlungen". Da trage ich ja alle monatlichen Hausgeldzahlungen ein sowie die Differenz der Hausgeldzahlungen zur Jahresendabrechnung. Dann dürfte ich doch eigentlich die ganzen nicht umlagefähigen Kosten nicht in den Feldern ansetzen weil das dann doppelt drin ist oder? Beim Hausgeld habe ich nur den Instandhaltungsanteil abgezogen. Könnte es z.B. sein, dass die Verwaltung über anteilige Parkplatzmieteinnahmen meine Hausverwaltungskosten begleicht oder stecken alle nicht umlagefähigen Kosten im Hausgeld drin sodass eigentlich nur die Entnahme aus der Rücklage als extra Erfassungspunkt in Frage kommt. Wie macht ihr das?
     
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  3. SaMaa

    SaMaa Erfahrener Benutzer

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    Ich lasse solche Fragen durch meinen Steuerberater erledigen.
     
  4. Andres

    Andres
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    Was du wo in deinem Steuerprogramm erfassen musst, sollte dort erklärt sein. Ansonsten haben diese Programme doch zumeist einen Support und zuletzt kann man auch ausprobieren, welche Eingaben zu welchem Ergebnis führen. Trotzdem einige Deutungsversuche:

    Das dürfte direkt in Z. 47 gehen ...

    ... während das die Z. 39-45 sind. Auch wenn man die Steuererklärung mit einem eigenen Programm macht, schadet es eigentlich nie, sich trotzdem die Formulare anzuschauen. Dann sieht man, was das Programm am Ende ausgeben muss und kann viele Fragen besser einordnen.


    Vorsicht, das ist keine steuerliche Unterteilung. Hier geht es ausschließlich um die Abrechnung mit dem Mieter.


    Und genau das ist der Punkt, der ohne Kenntnis des Programms nicht zu beantworten ist: Irgendwie muss man den Teil des Hausgelds, der nur in die Rücklage geht und nicht ausgegeben wird, von den restlichen Kosten abtrennen. Dazu könnte man abfragen, was insgesamt bezahlt wurde, was davon nicht steuerlich zu berücksichtigen ist und dann die Differenz bilden. Oder man macht es genau umgekehrt, fragt von Anfang an nur nach den steuerlich relevanten Positionen und der Rest wird gar nicht erfasst.

    Damit sind wir wieder am Anfang: Das musst du mit dem Steuerprogramm ausmachen. Für mich klingt die Formulierung ...
    ... so, als würde man nach dem tatsächlich geflossenen Geld fragen. In die anderen beiden Felder würde ich dann nur solche Kosten eintragen, die außerhalb der WEG-Abrechnung angefallen sind, z.B. meine eigenen Verwaltungskosten (Büromaterial, Porto, ...) und eigene Erhaltungsaufwendungen (Malerarbeiten in der Wohnung, ...). In gleicher Art und Weise solltest du nach der Grundsteuer und sonstigen Werbungskosten gefragt werden. Irgendwo muss dann noch die Zuführung zur und Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage abgefragt werden - ohne diese Information geht es nicht.
     
    taxpert und immobiliensammler gefällt das.
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