Hauskauf

Diskutiere Hauskauf im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Hallo zusammen!! Also... die Lage: Meine Frau und ich haben eine Eigentumswohung. Jetzt wollen wir ein bestehendes Haus kaufen... es ist noch...

cryo75

Benutzer
Dabei seit
18.09.2006
Beiträge
38
Zustimmungen
0
Hallo zusammen!!

Also... die Lage:

Meine Frau und ich haben eine Eigentumswohung. Jetzt wollen wir ein bestehendes Haus kaufen... es ist noch nicht entschieden. Wir sind noch am Anfang und möchten ein Haus zweischen 275T€ und 300T€ kaufen.

Die Finanzlage:
Mein Nettoeinkommen: 2000€/monatlich. Meine Frau ist zurzeit Arbeitslos aber will Teilzeit arbeiten. Wir haben ein Kind.

Wir müssen erst die Wohnung verkaufen. Sie soll nicht weniger als 100T€ bringen. Wir haben ein Bausparvertrag der bis Ende 2008 läuft aber nur mit eine Anzahlung von 50T€. Wir haben noch 50T€ Eigenkapital und die Hälfte davon soll in die Anzahlung des Bausparvertrags fließen. Die restliche wollen wir behalten.

Meine Fragen:

1. Wenn wir jetzt ein Haus kaufen wollen, wie viel kann eine Bank als Darlehen geben?
2. Wenn wir in 2008/2009 ein Haus kaufen wollen, wie viel kann eine Bank als Darlehen geben?

Grüße,
cryo
 
#
schau mal hier: Hauskauf. Dort wird jeder fündig!

Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren

Jerry

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
12.07.2006
Beiträge
443
Zustimmungen
1
Also lass mich mal rekapitulieren:

Ihr habt eine ETW im Wert von 100T EUR, der Bausparvertrag läuft auf 50T EUR Gesamtsumme oder wieviel? Wenn 50T Ansparleistung sein müssen, würde ich bei normalen Tarifen von 100T Bausparsumme ausgehen, was schonmal ein ordentlicher Wert ist.

Dann hättet Ihr also 100T für die Wohnung plus 100T aus dem Bausparvertrag, von denen 50% ein zinsgünstiges Darlehen mit allerdings recht hoher Tilgung sind. Bei üblichen Tilgungssätzen müsstest Du den mit 8 promille tilgen, was 800 EUR/Monat sind. Nix kleines.

25T bleiben theoretisch noch als "Restkapital". Wenn Ihr ein Haus in der Preisklasse bis 300T kaufen wollt, sollte es keine "Bruchbude" sein, sondern eher recht moderne Wohnsubstanz. Gehen wir also mal von marginalem Erneuerungsaufwand für den Einzug aus.

Variante 1: Ihr verkauft die ETW, nehmt Eure Barmittel und lasst den Bausparvertrag Bausparvertrag sein.

Dann habt Ihr 150T EUR, bei 300T Kaufpreis kommen noch ca. 10% Kaufnebenkosten und Kosten für die Renovierung bei Einzug drauf (wie gesagt, wir erwarten mal nix schlimmes), macht 330000. Uff.

Finanzierungsbedarf demnach 180000 EUR. Das sind überschlagsmäßig rd. 60%, das macht normalerweise erst mal jede Bank gern mit, weil das die Immobilie im Pleitefall wieder abwerfen sollte (= geringes Risiko). Belastung für Euch bei angenommenen 4,5% Zinsen und 1,5% Tilgung ca. 900 EUR/Monat. Das wird bei 2000 EUR Nettoeinkommen schon recht knapp.

Variante 2: Ihr nutzt den Bausparvertrag. Dann habt Ihr bei voller Ausnutzung 225000 EUR zur Verfügung, aber auch schon 800 EUR monatliche Belastung "an der Backe". Es bleiben 105000 EUR Finanzierungsbedarf - bei den beschriebenen Konditionen 525 EUR/Monat = zusammen 1325 EUR/Monat.

Ich möchte mal spontan einschätzen, dass Euch das zu heftig wird, denn mit verbleibenden 675 EUR netto macht das Leben nicht mehr wirklich Spass, und wenn man 1000mal ein sehr schönes Haus dafür hätte...

Überflüssig zu erwähnen, dass Ihr enormes Sparpotenzial habt, wenn Ihr

- im Kaufpreis das Limit etwas niedriger ansetzt (= Eure Erwartungen an die Immobilie senkt)

- vom Eigentümer kauft (schonmal 3,5% Provisionen gespart - das ist ein Riesenhaufen Geld!)

- etwaige Renovierungen selber macht

Idealfallrechnung, wenn ich mal annehme, dass Ihr mit 275000 EUR Kaufpreis aus der Sache rauskommt:

Variante 1: Gesamtkosten 275000 + 6,5% Notar, Grunderwerbssteuer und die notwendigsten Kleinrenovierungen = rd. 295000 EUR abzgl. 150000 Eigenkapital = 145000 EUR Finanzierungsbedarf. Unter 50% -> Kusshand von der Bank. Monatliche Belastung: 725 EUR bei o.g. Konditionen. Passt wie Faust auf's Auge.

Variante 2: Gesamtkosten haben wir, abzgl. 225000 EUR = 70000 EUR FInanzbedarf - mutet fast schon wie ein Witz an: 350 EUR/Monat. Bloss blöd, dass die 800 EUR/Monat vom Bauspardarlehen noch draufkommen = 1150 EUR... wenn Deine Frau wieder Arbeit hat, sollte das zu packen sein.

Fazit: Mit dem niedrigeren Gesamtpreis halte ich den Bausparvertrag für sinnvoll einsetzbar, allerdings würde es ohne zweiten Job (den Deiner Frau) mglw. trotzdem eng und die Bank vielleicht kalte Füße bekommen. Mit dem zweiten Job hingegen die m.E. ideale Lösung.

Ansonsten: Variante 1 nehmen, etwas entspannter leben und wissen, dass irgendwann noch ein (hoffentlich mit kleinen Beträgen weiter angesparter) Bausparvertrag fällig wird, den man ausserdem klasse als Sicherung einsetzen kann.

Den Rest klärst Du aus Haftungsgründen vorsichtshalber mit einem professionellen Finanzierungsberater, idealerweise bei der Hausbank Deines Vertrauens.

Gruß

Jerry
 

cryo75

Benutzer
Dabei seit
18.09.2006
Beiträge
38
Zustimmungen
0
Also, mit 300T meinte ich inkl. alle Nebenkosten. Das Haus soll 264T bis 275T kosten. Lieber ohne Makler aber!!

Bausparvertag ist 100T mit 600€/Monat fest.
 
Thema:

Hauskauf

Sucheingaben

150000 eigenkapital

,

pflegeheim mit 150000 gründen

,

70000 euro anzahlung

,
70000 euro bei 1 5 tilgung
, monatliche belastung bei 70000€ kredit, monatliche belastung bei 150000 kredit, hauskauf 150000 eigenkapital, welche monatliche belastung bei hauskauf 150.000, 150000€ eigenkapital gut, vollfinanzierung monatliche belastung 275000 euro, hausfinanzierung bei 145000 euro ohne eigenkapital erfahrungen, wieviel sind 8 promille von 70000 euro, immobilie eigenkapital 150000, wieviel einkommen ist für einen kredit von 330000 euro nötig, hauskauf 330000, was bringt 100€ bausparvertag, wieviel beträgt die provision von 3 75 von 275000 euro, haus mit 150000 eigenkapital, sanierungskosten 150000, 150000 fr. gespart haus, wohnung finanzierungsbedarf 150000, 70000€ anzahlung für haus, haus 330000 eigenkapital, wieviel zinsen bei150000kredit, wieviel einkommen für hauskauf
Oben