Hausmeisterkosten

Dieses Thema im Forum "Hausmeister" wurde erstellt von emoke81, 22.10.2007.

  1. #1 emoke81, 22.10.2007
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    emoke81 Neuer Benutzer

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    Hallo, eine frage hätte ich:
    Die Hausmeisterkosten bis jetzt waren immer durch 36 geteilt, im haus sind 36 wohnungen.
    Diese jahr sind die durch 35 geteilt worden, Verwaltung sagt dass 2 Wohnungen wurden zusammengeführt, also jemand hat 2 wohnungen gekauft und daraus eine gemacht . Ist das gesetzlich zugelassen? Dadurch zahle ich mehr , und er fast 360 euro weniger !!!!!
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    Wie ist die Aufteilung im Mietvertrag angegeben? Je Wohnung oder je qm?
     
  4. #3 emoke81, 22.10.2007
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    Je wohnung , nicht qm , wird durch einheiten ausgerechnet, deswegen 36 , 36 Wohnungen 36 Einheiten
     
  5. Capo

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    Dann muss der Verwalter so abrechnen. Er darf nicht einfach den Mietvertrag übergehen. eine Zusammenlegung ist dann der üble Fall bei einer solchen Abrechnung.

    Sorry, ist nunmal so, dass Verträge eingehalten werden müssen.
     
  6. #5 emoke81, 22.10.2007
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    Also nochmal ich habs nicht genau verstanden, dürfen 2 wohnungen zusammengeführt werden und dann alles durch 35 zu teile oder nicht? ( Sorry , aber habs nicht kapiert :lol)


    Also wenn jemand jetzt 5 wohnungen kauft und die zusammenführt , dann bleiben noch 30 einheiten, also die hausmeisterkosten werden durch 30 geteilt, also mehr für mich wieder, das finde ich ungerecht.
    Danke für deine schnelle antwort :wink
     
  7. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Jeder hat die Möglichkeit Wohnungen zusammenzulegen...

    umgekehrter Fall. Jemand zieht aus dieser zusammengelegter Wohnung nun in eine kleine Wohnung (wg Trennung zB), dann erscheint ihm es ebenfalls ungerecht, da er immer die gleichen Kosten hat.

    Umgekehrt bei qm-Abrechnung: Der Mieter muss die gleichen Kosten tragen (bei 40 qm) wie eine Familie, die zu fünft auf 40qm wohnt. Während er bei einer Personen-Abrechnung würde er nur 1/6tel zahlen müssen. Wäre das aber für die Familie gerecht?

    Egal wie es abgerechnet wird, einer wird sich immer ungerecht behandelt fühlen.
     
  8. #7 emoke81, 22.10.2007
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    Als Beispiel ich kaufe von 36 wohnungen 35 und lege sie zusammen, ich zahle 6000 für hausmeister im jahr , und der der nur 1 Wohnung hat zahlt auch 6000, ist das noch gerecht? :wand:
    Gibts Gesetze dafür ?

    Vielen dank
     
  9. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Dann melde ich mal Bedenken an, was die Vermietbarkeit von einer schätzungsweise 70 Zimmer wohnung anbelangt. Davon aber mal abgesehen:
    Der Gesetzestext liegt doch vor dir. Der Mietvertrag ist es oder vielleicht auch die Teilungserklärung. Wenn du als Vermieter/Käufer einen solchen Vertrag unterschreibst, warum sollte er dann nicht mehr gelten? Wenn Verträge nicht gelten, warum sollten sie dann geschlossen werden?
     
  10. #9 emoke81, 22.10.2007
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    Also in Teilungserklärung steht 36 Einheiten, dann sollte man dabei bleiben .
     
  11. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Ganz so einfach wird es nicht sein. Soweit ich das überschauen kann, gibt es beim Thema Unterteilung bzw. Zusammelegung von Wohnungseigentum die unterschiedlichsten Meinungen in Rechtsprechung und Literatur.

    Für mich zeichnet sich in der Tendenz ab, dass bei der tatsächlichen Zusammenlegung 2 Wohnungseigentumsrechte erhalten bleiben und damit auch 2 Einheiten in die Umlage eingehen müssten. Werden die beiden Wohnungen dagegen im Grundbuch vereinigt, gibt es nur noch ein Wohnungseigentumsrecht und es kommt zu einer entsprechenden Änderung der Gesamtzahl der Einheiten.
    Die Änderung des Grundbuchs kann nach Lage der Dinge vom Wohnungseigentümer ohne die Zustimmung der anderen Eigentümer veranlasst werden.

    Sicher scheint mir dabei nur zu sein, dass nichts sicher ist.
     
  12. #11 Vermieterheini1, 25.10.2007
    Vermieterheini1

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    Hallo emoke81,

    bist du Mieter oder Eigentümer.
    Das ist ganz entscheidend für die richtige Beantwortung deiner Frage!
     
  13. #12 emoke81, 25.10.2007
    emoke81

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    Ich bin Eigentümer!! :D
     
  14. #13 Vermieterheini1, 25.10.2007
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    Hallo emoke81,

    "Ich bin Eigentümer" - Warum sagst du das nicht gleich?
    Du bist hier in einem "Mietrechtforum" und als Vermieter solltest du wissen dass es das WEG- und das Mietrecht gibt, die größtenteils absolut konträr sind.
    Als Vermieter solltest du wissen, dass fast keine WEG-Verwalterabrechnung zur Mieterabrechnung, ja meist nicht einmal als Basis dazu taugt.


    Dann gilt für dich als Eigentümer
    PRIMMÄR das was in der genehmigten, rechtskräftigen WEG-Verwalterabrechnung steht - auch dann wenn das nicht der (gegebenenfalls geänderten) Teilungserklärung und/oder den WEG-Gesetzen entspricht!
    Die WEG-Eigentümerversammlung kann beschließen wie es ihr beliebt - solange keiner "Aufmotzt".

    (Die WEG-Eigentümerversammlung beschließt normalerweise was der Allmächtige vorgibt, ersatzweise was die, die die Führung an sich gerissen haben, bestimmen.
    Der Bauträger bzw. der der die Teilung betrieben hat bestimmt meist im Kaufvertrag wer der erste WEG-Verwalter ist. Meist spielt eine speziell (aus rechtlichen Gründen) dafür gegründete angeblich unabhängige Tochter-Firma des Bauträgers den WEG-Verwalter. Sehr häufig regiert dieser WEG-Verwalter so lange er Lust hat (mangels Abwahlfähigkeit der WEG-Miteigentümer).
    So es überhaupt einen vernünftigen Grund für die Abwahl gibt!!!
    Häufig behält der Bauträger auch später die Stimmenmehrheit - indirekt durch den WEG-Verwalter, aber auch dadurch, dass WEG-Eigentümer dem WEG-Verwalter für die WEG-Eigentümerversammlung eine unbeschränkte Vollmacht geben.)

    Merke: Selbst ein falscher / unrechtmäßiger Beschluss der WEG-Eigentümerversammlung ist (und bleibt) rechtskräftig, wenn nicht fristgerecht widersprochen und vom Gericht anders entschieden wurde!

    SEKUNDÄR, was in der - gegebenenfalls im Rahmen der Zusammenlegung geänderten - Teilungserklärung steht. Häufig behalten sich die Bauträger bzw. diejenigen, die die Teilung betrieben haben das Recht vor die Teilungserklärung NACHTRÄGLICH nach Belieben zu ändern!

    Merke:
    Die Theorie bzw, die Gesetzeslage ist das eine
    die Praxis bzw. richterliche Rechtsprechung ist das andere.

    Und wenn keiner "Motzt", "Aufmuckt", ...
    Sprichwort: Wo kein Kläger da kein Richter


    ======================


    Bist du auch Vermieter?
     
  15. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Etwas weniger Verfolgungswahn und dafür etwas mehr nachdenken könnte nicht schaden...

    Die Eigentümerversammlung kann keineswegs beschließen wie es ihr beliebt. Für einen gültigen Beschluss muss zunächst die Beschlusskompetenz vorliegen. Fehlt es daran, ist ein Beschluss nichtig, d.h. von Anfang an ungültig. Liegt Beschlusskompetenz vor, kann ein Beschluss nur vom Gericht auf Antrag im Anfechtungsverfahren für ungültig erklärt werden. Dies ist - bei allen damit verbundenen Problemen - eine sehr sinnvolle Regelung. Die Eigentümerversammlung ist nun mal das Gremium, das Beschlüsse zu fassen hat und diese Beschlüsse sind für alle Eigentümer verbindlich. Wer der Meinung ist, ein bestimmter Beschluss würde nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen, kann diesen Beschluss anfechten und damit gerichtlich überprüfen lassen. Wer nur "Aufmotzt" ist regelmäßig einfach nur ein Großmaul.

    Dass der Allmächtige einer Wohnungseigentümergemeinschaft Beschlüsse vorgibt, war mir bisher neu. Ich war bisher der Meinung, dass der Verwalter Vorschläge liefert, die für die Versammlung völlig unverbindlich sind. Ich habe auch noch keine Versammlung erlebt, in der die Meinungsführer etwas bestimmt hätten. Bisher wurden zumindest bei mir Beschlüsse noch immer durch Mehrheit gefasst und nicht durch Befehl derer, "die die Führung an sich gerissen haben".

    Der Erstverwalter wird sicher nicht in einem Kaufvertrag bestimmt, sondern in der Teilungserklärung.

    Es gibt keine Notwendigkeit, dass der Verwalter unabhängig vom Bauträger, nennen wir ihn besser den teilenden Eigentümer, sein muss. Der teilende Eigentümer ist Eigentümer und hat selbstverständlich alle Rechte eines Eigentümers und bestimmt bei der Teilung damit auch selbstverständlich den Erstverwalter. Es gibt zu diesem Zeitpunkt niemanden, der hier ein Mitspracherecht haben könnte. Ganz unabhängig davon, ob der Verwalter nun völlig unabhängig oder mit dem teilenden Eigentümer wirtschaftlich verflochten ist, regiert ein Verwalter nicht und schon gar nicht so lange er Lust hat. Die Verwalterbestellung endet nach allerspätestens 5 Jahren. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat die Eigentümergemeinschaft den Verwalter neu zu bestellen und ist selbstverständlich auch frei in der Entscheidung, wer Verwalter werden soll.

    Wenn es denn keinen Grund für eine Abwahl des Verwalters gibt, kann er vielleicht doch nicht soooo unfähig gewesen sein.

    Der teilende Eigentümer hat so lange die Stimmenmehrheit, so lange er Eigentümer einer ausreichenden Anzahl von Wohnungen ist. Dies ist nicht mehr als das ureigneste Eigentümerrecht. Beschwerden darüber sind einfach nur dümmlich. Ebenso dümmlich ist es, wenn dem Verwalter eine unbeschränkte Vollmacht vorgehalten wird.

    Nimmt man es genau, ist noch nicht einmal dieses wirklich zutreffend. Beschlüsse sind oder werden nämlich nicht rechtskräftig, sondern - viel schlichter - einfach nur gültig, bis sie vom Gericht für ungültig erklärt werden.

    Eine Vollmacht zur Änderung der Teilungserklärung ist dem Käufer beim Abschluss des Kaufvertrags bekannt oder sollte zumindest bekannt sein. Macht sich ein Käufer keine Gedanken darüber ist das sein Problem. Niemand wird zum Kauf einer Wohnung gezwungen.

    Merke: Eine nichtrichterliche Rechtsprechung kann es nicht geben.
    Zur Theorie und Gesetzeslage gehört auch die Selbstverwaltung und Selbstverantwortung der Eigentümer. Wer nicht damit leben kann, dass innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft einige Dinge durch Mehrheitsbeschluss entschieden werden, sollte die Finger von einer Eigentumswohnung lassen.
     
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