Hausverbot erteilen

Diskutiere Hausverbot erteilen im Hausordnung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Guten Tag, ich bin schon ziemlich verzweifelt und suche Mittel und Wege um einfach meine Ruhe zu bekommen. Kurz gesagt mein Ex-Freund entpuppte...

Nane

Guten Tag,

ich bin schon ziemlich verzweifelt und suche Mittel und Wege um einfach meine Ruhe zu bekommen.
Kurz gesagt mein Ex-Freund entpuppte sich als Stalker. Da ich unheimlich viel Beweise sammeln muß um eine EV bei Gericht zu erwirken wollte ich fragen ob ich als Mieter ein Hausverbot aussprechen kann, damit er schon mal Probleme bekommt wenn er nächtelang ums Haus rumschleicht. Oder muß der Vermieter ein Hausverbot aussprechen? Ein Hausverbot gilt doch für das gesamte Grundstück, oder?
Ich wohne in einem 3-Parteien-Haus und jede Wohnung gehört einem anderen Eigentümer........

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

Lg Nane
 
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Beluga

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Hausverbot ist nur "Papiertiger" ohnehin fast unpraktikabel. Um so wirkungsloser gegen Stalker.
Umziehen ist vielleicht ein gangbarerer Weg.
 

Nane

Ja danke, aber das sämtliche Aktionen gegen Stalker sehr schwierig sind weiß ich.

Aber ein Haus- und Hofverbot oder so ginge auf jeden Fall schneller auszusprechen als die einstweilige Verfügung die ich demnächst beantragen muß.

Also nochmal die Bitte ob mir irgendjemand die Frage beantworten kann?!

Danke und Gruß
Nane
 

Heinblöd

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Hallo Nane,

in diesem Fall kann ich Dir nur raten alle Register zu ziehen, derer Du habhaft werden kannst. Das Aussprechen eines Hausverbotes sollte meiner Meinung nach gehen, würde ich aber zur Sicherheit noch einmal rechtlich klären lassen. Besser wäre es, wenn Du Deinen Vermieter dazu motivieren kannst, selbiges zu tun. Geht diese Geschichte schon länger? Habt Ihr schon miteinander abgerechnet, Kaution usw.? Wie gut kannst Du mit Deinen Nachbarn? Versuche ihnen klarzumachen, daß sie mit aufpassen sollen, wer sich da so auf dem Grundstück rumtreibt.

Grüße aus München, bis denn, denn. ;)
 

Nane

Hallo,

ich hab meine Vermieterin soweit bekommen dass sie heute bei "Haus+Grund" anruft (Sie ist dort Mitglied). Sie wird dort auch fragen ob es reicht wenn sie alleine ein Hausverbot ausspricht oder die beiden anderen Miteigentümer auch da "mitmischen" müssen.

Ansonsten danke für die Hilfe. Nachbarn sind bereits (teilweise) informiert. Manche Nachbarn sagen halt "Ich misch mich da nicht ein", aber leider gibts ja überall solche Leute die ihr Augen verschließen. Leider.

Grüße
Nane
 

Beluga

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Ja, in der Tat ist es sehr sehr traurig, dass immer mehr Leute von den Nöten anderen nicht wissen wollen.
Aber oft ist wiederum das Ergebnis von Undankbarkeit. :ätsch
Hierzulande wird leider mehr nach Fehler angepirscht als Hilfbereitschaft gefördert. :shame
Wodurch jedes Helfen ein Risiko für den Helfer darstellt. Wenn letzlich der Helfer sogar zum Täter gemacht wird .... :stupid
 

Heinblöd

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Original von Beluga
Hierzulande wird leider mehr nach Fehler angepirscht als Hilfbereitschaft gefördert. :shame
Wodurch jedes Helfen ein Risiko für den Helfer darstellt. Wenn letzlich der Helfer sogar zum Täter gemacht wird .... :stupid

Tja, wie wahr, wie wahr!!!!!!!!!!!!!!!

Bei den Stalker-Problemen wird man zusätzlich oft das Gefühl nicht los, daß es den Behörden gar nicht darum geht, solche Fälle zu lösen, sondern lieber sonnt man sich dort in der Untätigkeit oder geht den Weg des geringsten Widerstandes. (Bloß nichts tun!!!!!) Das könnte ja bei den Vorgesetzten auffallen. Wenn man sich dabei noch vor Augen hält, daß die ja nur Gehalt bekommen, weil wir alle unsere Steuern und Gebühren bezahlen, kann einem selber schon das große Kotzen überkommen. Jeder Angestellte in der freien Wirtschaft fliegt früher oder später raus, wenn nichts tut. Jeder Selbständige verdient bei Faulheit auch nichts.

@Nane, laß auf alle Fälle hören, wie das mit dem Typen weitergeht. ;)
 

Chris

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Hallo Nane :wink .

Ich hatte mal eine Mieterin, die wurde auch von ihren randalierenden Freund belästigt. Der kam in die Wohnung und schon flogen die Fetzen. Die Polizei wurde gerufen und die haben den erst Mal mitgenommen.
Der tauchte dann Tage später wieder auf und das Theater ging wieder los. Ich habe dann bei Gericht ein Hausverbot erwirkt, aber meine Erfahrung damit waren enttäuschend.
Als der dann wieder auftauchte, wurde die Polizei gerufen. Die kamen dann auch und kassierten ihn wieder ein. Aber ein Polizist sagte mir dann, dass sie den Typ ein paar Straßen weiter, wieder laufen lassen müssten. Sie bringen ihn praktisch nur vom Haus weg, können ihn aber nicht einsperren. :wand: :wand: :stupid
Er hat dann zum Glück aufgegeben und die Mieterin ist kurze Zeit später auch ausgezogen.
Das sind meine Erfahrungen zum Thema "Hausverbot". Aber vielleicht hat dein Ex auch bald die Nase voll, wenn die Polizei ihn mehrmals einkassiert. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Gruß Chris.
 
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