Hausverwalter und Postanschrift

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von SWISS, 20.05.2009.

  1. SWISS

    SWISS Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Habe vor geraumer Zeit eine Eigentumswohnung in einer Zwangsversteigerung ersteigert und seither nur noch Probleme.
    Obwohl schon mehr als 10 Monate vergangen sind, habe ich keinerlei Unterlagen über die Wohnung (Wirtschaftsplan etc.)

    Ich habe meinen ständigen Wohnsitz im Ausland, dem Verwalter habe ich meine Postfachanschrift in Deutschland als Korospondenzanschrift genannt, mein Sohn welcher auch in der Wohnung wohnt kümmert sich auch um die Angelegenheiten bez. der Wohnung + Postfach.

    Wir haben gemeinsam mit meinem Sohn diverse Schriftsätze verfasst und Unterlagen angefordert,alles per Einschreiben + Rückschein versendet. Reaktion = 0.
    Lediglich 2 Mahnungen bezüglich ausstehender Hausgeldzahlungen sind in meinem Postfach angekommen, somit wusste ich zumindest wie hoch die Hausgeldzahlungen sind.
    Habe daher auch Kontakt mit Miteigentümern aufgenommen. Davon hat der Verwalter wohl Wind bekommen und schreibt mir nun...das er gar nicht verpflichtet sei, an meine Korospondenzanschrift Briefe zu schicken. Er benötige eine "ladungsfähige Anschrift", für den Schriftverkehr.

    Wie sieht die Rechtslage nun aus? Ich weiss zwar, dass man vor Behörden,Gerichten etc. eine ladungsfähige Anschrift hinterlegen muss...aber für den WEG-Verwalter?

    Auch meinen Sohn (welcher mit der Sachlage vertraut ist) nimmt er nicht zur Kenntnis. Dieser sei schliesslich nicht der Eigentümer. Ich solle für den Fall eine noterielle Vollmacht vorlegen. Mein Sohn wohnt in der besagten Wohnung und hat auch monatelang die Hausgelder von seinem Konto überwiesen. Also was für eine Vollmacht?

    Habe das Gefühl, dass die Verwaltung mich richtig verschaukelt.

    Einladungen zu den Eigentümerversammlungen habe ich auch keine erhalten...und stehe quasi im Dunkeln.

    Wie sollte ich eurer Meinung nach Vorgehen? Ein Postfach müsste für den einfachen Schriftverkehr doch ausreichend sein. Zumal mein Sohn mehrmals die Woche diesen für mich leert.

    Wie sollte ich mich gegenüber dem Verwalter verhalten?
    Wie gesagt, habe bis heute keinen Wirtschaftsplan etc. zu Gesicht bekommen.


    Danke im voraus für die Antworten!
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Wie wäre es mit: Verstand einschalten und zum denken benutzen?

    Nach der Sachverhaltsdarstellung scheinen zwei Holzköpfe aufeinanderzuprallen.

    Die Wohnungseigentümergemeinschaft wird Anspruch auf die Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Eigentümers haben. Die Verweigerung einer derart bedeutenden Information durch den Wohnungseigentümer ist einfach nur lächerlich.

    Für die Forderung nach einer notarielle Vollmacht gibt es keine gesetzliche Grundlage. Dazu wäre eine Vereinbarung erforderlich. Da es zum Inbhalt der Teilungserklärung bzw. zu sonstigen Vereinbarungen keine Informationen gibt muss hier offen bleiben, ob der Verwalter auf eine notarielle Vollmacht bestehen kann.

    Vermutlich wird sich das ganze Problem sehr leicht lösen lassen durch Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Eigentümers und Vorlage einer schriftlichen Vollmacht.

    Das ist eigentlich das Mindeste, was die Wohnungseigentümergemeinschaft von jedem einzelnen Wohnungseigentümer verlangen kann. Wer sich bei solchen Selbstverständlichkeiten bockig stellt, darf sich über eine Reaktion nicht wundern.
     
  4. SWISS

    SWISS Neuer Benutzer

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    Danke für den sehr "sachlichen" Ratschlag!!!

    Eine ladungsfähige Anschrift des Eigentümers ist nicht möglich bzw. erwschwert möglich, da der Wohnsitz im Ausland ist.
    Wenn ich meinen Verstand einschalte, ist die einfachste Methode den Schriftverkehr einzuhalten...das Postfach (was im Fall der Mahnungen ja auch problemlos funktioniert hat)...

    ...und wenn ich weiter sachlich, nüchtern und den Verstand einsetzend nachdenke, dann besteht die Haupt-Aufgabe des Hausverwalters nicht darin mir Belehrungen in "Postanschriften" bzw. "Vollmachten" zu machen und sogar meine Eigentümerschaft bezüglich des Objektes in Frage zu stellen, sondern seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommmen und mir sämtliche Unterlagen (Wirtschaftsplan etc.) ohne weiteres zur Verfügung zu stellen. Schliesslich zahle ich hierfür "wenn auch blind" jeden Monat das Hausgeld, wo das Salär des Verwalters mit inbegriffen ist!

    Wenn der Verwalter seinen grundlegensten Verpflichtungen nicht nachkommt, und ich hierdurch später irgendwelche materiellen/immateriellen Nachteile gegenüber der restlichen WEG haben sollte, weiss ich ja wer dafür gerade stehen muss.
     
  5. #4 LMB-Immo, 21.05.2009
    LMB-Immo

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    Warum ist das nicht möglich? Die Post dahin kostet halt etwas mehr und dauert länger, aber ist zustellbar.

    Klar aber wohin soll die HV das schicken? Die HV schickten doch keine persönlichen Daten an irgendwen, der nichts damit zu tun hat.

    Da hat doch die HV recht, auch wenn er der Sohn ist, heißt doch nochlange nicht, das er für sein Vater sprechen kann. Anders ist es, wenn der Vater dem Sohn die Vollmacht ausstellt, das er Zustellberechtigter ist und auch Im Namen des Vaters rechtswirksame Handlungen durchführen kann.

    Die HV stellt doch nicht Ihre Eigentümerschaft in Frage, sondern die Ihres Sohnes. Vertragspartner ist nur der Eigentümer oder dessen Vertreter, diese ist schriftlich mitzuzeilen.

    Genau, Sie nämlich.

    Wie Kollege RMHV schon sagt:

     
  6. SWISS

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    Sorry! Aber das sieht mir hier doch zu sehr nach Chorgeist unter Verwaltern aus...oder ich verstehe die Welt nicht mehr!

    Warum den umständlicheren und längeren Weg,wenn es schneller gehen kann. Zumal er von der Korospondenzanschrift (Postfach) auch Gebrauch macht, wenns ihm gerade passt => Mahnungen!

    Was heisst irgendwen? Er soll Sie an die Korospondenzanschrift schicken, die ich ihm mitgeteilt habe und die er auch nutzt, wenn es ihm in den Kram passt! Und irgendwer bin ich nicht, ich bin der Eigentümer!

    Mal abgesehen davon, dass mein Sohn eine Vollmacht von mir besitzt, wenn auch nicht noteriell...müsste der Verwalter demnach auch die sämtlichen Hausgeldzahlungen die mein Sohn von seinem Konto in meinem Namen getätigt hat, zurücküberweisen! Eine rechtswirksamerere Handlung als Hausgeldzahlungen vornehmen, kann es ja nicht geben.

    Genau das tut die HV: Wort wörtlich..."solange SIE ihre Eigentümerschaft verschleiern(!) und obendrein Kontakt mit Miteigentümern aufnehmen...etc.

    Sämtliche Schriftsätze sind entweder durch mich persönlich signiert (als Eigentümer) oder i.V. durch meinen Sohn,d.h. sämtliche Willenserklärungen sind durch mich oder in meiner Vertretung bekundet.

    Sehe ich anders. Ich habe ihm zeitig eine Korospondenzanschrift mitgeteilt, von der er auch Gebrauch gemacht hat, wenn es ihm in den Kram gepasst hat. Wenn er mir seit Monaten(!) keinerlei Unterlagen trotz mehrfacher Aufforderung mit Schriftsätzen (Einschreiben+Rückschein) nicht zuschickt...und ich daraufhin Kontakt zu Miteigentümern aufnehme, und diese Problematik auch per Schriftsatz auf die Tagesordnung der nächsten Eigentümerversammlung setze (per Einschreiben+Rückschein)...und keine Einladung zu der Versammlung erhalte...dann kommt der Verwalter seinen Mitwirkungspflichten gegenüber einem WEG-Eigentümer nicht nach, und hat im Falle von materiellen/immateriellen Schäden der WEG, diese auch zu tragen!

    Ich weiss, das die meisten Verwalter gerne Eigentümer haben, die zu allem JA und Amen sagen, aber das darf im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass ein Verwalter der durch die Hausgeldzahlungen der Eigentümer lebt, sich anmaßen kann grundlegende Unterlagen zurück zu halten, nur weil er um seine "Pfründe" fürchtet, und es ihm anscheinen nicht passt,einen etwas "unbequemeren" Eigentümer zu haben, der auch hinterfragt.

    Ich bezahle nicht den Verwalter um ihm dann hinterherzulaufen damit er mir die rechtmässig zustehenden Unterlagen zukommen lässt und auch nicht dafür durch irgendwelche Wortklaubereien eine Diskussion über Postzustellungen loszutreten.

    Ich bezahle einen Verwalter um seine "Dienste" in Anspruch zu nehmen!!! Leistet er schlecht oder wie in meinem Fall gar nicht, hat er für den Fall von Nachteilen der WEG,die Konsequenzen zu tragen.

    FAZIT: Ich zahle,und zahle...und bekomme als Gegenleistung bis heute nichts (bis auf 2 Mahnungen und einen unverschämten Brief, die -welch Ironie- zu meinem Postfach zugestellt wurden. )
     
  7. Capo

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    Nur so als Bemerkung: Sag mir den Verwalter, ich hätte auch gerne die letzten Protokolle und die ganzen Unterlagen zu deinem Objekt. Vielleicht schickt er mir die...

    Das war jetzt mal nur Spaß.
    Beispiel: Wenn ich ein Auto kaufe, dann wird der Autohändler auch einen Teufel tun und die Papiere an eine Adresse schicken, die nur oberflächlich mit dem Eigentümer zu tun hat. Der Verwalter würde schlampig arbeiten, wenn er die Unterlagen in alle Welt verschicken würde, weil der Eigentümer ihm mal eine Adresse nennt und ich spreche hierbei noch nicht einmal vom Datenschutz, der dadurch verletzt werden würde.
     
  8. SWISS

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    Wenn ich ein Auto kaufe, und das Geld cash bezahle bzw. überweise, dann schickt mir der Verkäufer auch die Papiere, und hinterfragt nicht noch meine Anschrift die ich ihm mitteile! Dann habe ich eben nicht "oberflächlich" etwas mit dem Eigentümer zu tun...dann habe ich den Beweis angetreten, DASS ich der Eigentümer bin.

    Von einem Verwalter kann man glaube ich schon erwarten, dass er die Namen der Zahlungseingänge mit der Eigentümerliste abgleichen kann. Sprich 1+1 zusammenzählen kann, oder?

    By the way, ich werde warten...ich habe alle Zeit der Welt...und der Verwalter weiss ja wie er mich erreichen kann. Nur fürchte ich fehlt ihm -aus welchem Grund auch immer- der Wille!
     
  9. #8 LMB-Immo, 21.05.2009
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    Ja Capo so lustig ist das nicht, das verlangt er ja.

    Sie können doch die HV verklagen, das sie die Unterlagen zu Ihnen schickt. Jetzt kommt aber das lustige. Das Gericht wird ein Postfach aber nicht anerkennen, da diese keine ladungsfähige Adresse darstellt und sie müssen schon bei Klageeinreichung ein Ladungsfähige Anschrift angeben.

    Soll die HV jetz in Staub fallen und Sie anbeten.

    Sie hinterfragen nicht Sie verhalten sich wie im Kindergarten.
    Die WEG-Verwaltung ist der Gemeinschaft verpflichtet und welche "Pfründe"? Da zeigen Sie, das Sie von WEG-Recht keine Ahnung haben.

    Seien Sie froh, das er das nicht tut. Wenn er es machen würde und Sie nicht zahlen, würden die Kosten sich für Sie erheblich steigern.
    Denn der Verwalter müsste gegen Sie das Mahnverfahren einleiten bis zum Gerichtsvollzieher. Sowohl das gerichtliche Mahnverfahren also auch der Gerichtsvollziehr benötigt eine ladungsfähige Adresse. Diese muß dann ermittelt werden, was auch Geld kostet. Das alles müssen Sie alles zahlen.

    Hat die HV auch diese? Notariell ist dafür nicht nötig.
     
  10. SWISS

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    Den Teufel werde ich tun! Damit er auf Kosten der WEG und damit auch meinem Hausgeld prozessieren kann um dann am Ende zu verlieren...bzw. er verliert ja nicht...es ist die WEG und damit im Endeffekt auch ich.
    By the way...im Grundbuch ist ja auch eingetragen, wo ich zu erreichen bin.

    Genau diese Spezies Verwalter meinte ich in Bezug auf NICHTS tun aber Hand aufhalten!

    Dank diesem Verwalter kann ich das WEG, hoch und runterbeten. Hat also auch etwas Gutes.

    Ich zahle ja!!! Obwohl ich nicht weiss ob sich in der Zwischenzeit an den Beträgen etwas geändert hat, weil mir die notwendigen Unterlagen (welche mir zustehen nicht übermittelt werden). Den Richter möchte ich sehen, der diesen Kosten statt gibt...obwohl ich dem Verwalter ganz banal eine "Korospondenzanschrift" angegeben hat, von dem er ja auch "nach gutdünken" Gebrauch macht.

    Hat der Verwalter -trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderung- mir seine Aktivlegitimation zukommen lassen??? Nein! Das hat er ja nicht nötig.
    Solange der auf meine zahlreichen und protokollierten Schriftsätze nicht reagiert...bekommt er von mir gar nichts, bis auf das Hausgeld!

    Wie gesagt, ich zahle für die Musik...und werde niemandem hinterher rennen und anbetteln, dass er seine Aufgabe auch ja ordentlich macht.
    Im übrigen halte ich mich an die Bestimmungen de BGB §259,269 Abs. 1 und an das Grundsatzurteil des OLG Köln, wenn durch das Verhalten des Verwalters ich und damit die WEG einen materiellen/immateriellen Schaden erleidet. Die Schadenersatznormen sind auch hier ziemlich eindeutig.
    Aber der Verwalter ist ja lieber mit "Postanschriften" und "Eigentümernachweisen" beschäftigt.

    Ist das eigentlich eine Art "Reflex" unter Berufskollegen, das Fehlverhalten der eigenen Innung zu übersehen und auf den Eigentümer einzuprügeln? Dabei wäre es im ureigensten Interesse der Verwalter-Innung die "schwarzen Schafe" auszusortieren...nicht ohne Grund gibts hier sooo viele Postings von Eigentümern, die ihre Begeisterung über die "arbeitssamen" Hausverwalter kund tun.
    Dabei will ich den Berufsstand nicht diskreditieren, ich jedoch habe wohl mit meinem Verwalter den "Joker" gezogen...aber den Spass tue ich mir jetzt auch noch an.

    Vielleicht schaut er nach all den Jahren auch mal beim Objekt vorbei, welches er verwaltet...und sieht meinen Namen an der Klingel. Dann kann er mir auch "ladungsfähig" zustellen.
    Wenns nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen.
     
  11. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    ...und jetzt wohnst du in dem Objekt? Dann liegt das Objekt ja im Ausland??? Dann ist das mit dem WEg sowieso hinfällig.

    Weil die Anschrift im Grundbuch auch immer der Meldeadresse entspricht, wäre das ja nun wirklich kein Problem. Wer erwartet auch, dass jemand nach einem Hauskauf umzieht oder irgendwann mal seinen Wohnsitz wechselt.

    dieser Schaden könnte ja gerade auftreten, wenn er interne dokumente der WEG an jeden verschickt ... äh in deinem Fall ist das ja jemand, der dein Hausgeld bezahlt und wahrscheinlich auch als eigentümer in der WEV abstimmt.
     
  12. SWISS

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    1)Nein ich wohne im Ausland. Das Objekt ist in Deutschland, mein Sohn wohnt dort und ist dort gemeldet. Wenn ich kurzfristig in Deutschland bin, bin ich ebenfalls in diesem Objekt anzutreffen. Wie gesagt, jemand (Verwalter) der sich um sein Objekt auch kümmert...würde wenigstens einmal im Jahr beim Objekt vorbeischauen um nach dem rechten zu sehen...und würde spätestens dann feststellen mit wem er es als Eigentümer zu tun hat.

    2)Dann müsste der Versand von internen Dokumenten wie "Mahnungen" auch ein Schaden sein??? Nein,nein...ich bleibe dabei, wie man es dreht und wendet die Argumentation des Verwalters ist nicht schlüssig und juristisch nicht erklärbar.

    Ich zahle mein Hausgeld, ein Teil meiner Familie wohnt in dem Objekt -ist dort sogar gemeldet- doch der Verwalter verweigert mir jegliche Unterlagen mit Verweis auf "ladungsfähige Anschrift". Wie gesagt, der Richter muss noch erfunden werden, der das hinnimmt...wenn es irgendwann doch zu einem Prozess kommt.
    Ach ja, an den Eigentümerversammlungen teilnehmen und abstimmen kann ich leider auch nicht, weil ich keine Einladungen bekomme.
     
  13. Otto

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    Kind? Wo ist dein Problem ihm eine Ladungsfähige-Anschrift zu geben? Musst du was verschleiern?!?
     
  14. SWISS

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    Was heisst den hier verschleiern? Ich habe nichts zu verbergen, zumal ich meinen Verpflichtungen nachkomme!

    Da ich im Ausland lebe und die Zustellungen ins Ausland deutlich länger bzw. deren Bearbeitung deutlich länger dauern würden, habe ich dem Verwalter zwecks schnellem, reibungslosem Ablauf meine Postfachanschrift in Deutschland hinterlegt welche von meinen Familienangehörigen auch geleert/verwaltet wird.

    Wenn sich der Verwalter seit meinem Grundbucheintrag verweigert mir zustehende Unterlagen zu kommen zu lassen, ist eindeutig klar...wer hier was anscheinend versucht zu "verschleiern" und sich hinter Ausreden versteckt.

    Mein Problem ist, dass ich zahle (und zwar auch den Verwalter) aber im Gegenzug nichts bekomme, obwohl es mir gesetzlich zusteht. Und mich wurmt, dass mein Gegenüber meint mich mit "Wortklaubereien" auf den Arm nehmen zu können.

    Wenn ich dieses Verhalten sehe und auf der anderen Seite Mieter des Objektes wo mein Eigentum steht auch über die Verwaltung klagen, welche nur durch Abwesenheit und "taube Ohren" glänzt...frage ich mich, warum hat jemand solch eine Narrenfreiheit?
    Wahrscheinlich liegts an den vielen Eigentümern, die meilenweit weg wohnen...und zu Alles und Jedem "JA" sagen.
    Da braucht man sich nicht wundern wenn der Verwalter anfängt einem auf der Nase herumzutanzen...aber nicht auf meiner Nase und nicht wenn ich seine "Tanzmusik" durch meine Hausgelder finanziere.

    Oder um es in deinem Jargon zu beantworten: Nein, kein Kind! Mündiger Erwachsener, der sich nicht Alles gefallen lässt!
     
  15. #14 LMB-Immo, 22.05.2009
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    BGB 269 Abs. 1

    Wo steht da Postfach, wohnen da drin könnte was eng werden oder "vom Schuldner angegebne Adresse"? Das Sie sich nicht daran halten versteht sich von selbst.

    Andersrum kann Ihr Sohn oder Sie selbst bei der Verwaltung persönlich vorsprechen und die Unterlagen einsehen.

    Was hat die WEG-Verwaltung mit dem Mieter zu tun? Ich dachte Sie können das WEG rauf und runter beten.
     
  16. SWISS

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    1. Bin ich als Eigentümer nicht der Schuldner, sondern der Verwalter.
    2. ist der Begriff Wohnsitz in §7BGB und §8 AO klar definiert. Eine ladungsfähige Anschrift, ist zum Begründen des Wohnsitzes nicht erforderlich, es reicht schon das Begründen von Eigentum bzw. das (zeitweilige) "benutzen" dieses Eigentums Haus/Wohnung!
    Nach ihrer Logik müsste man sämtliche Postfächer/Kunden für unzulässig erklären.
    Dabei ist bei Postfachkunden auch eine "zustellfähige Anschrift" zu hinterlegen...wie auch geschehen.

    Nur mein Verwalter hat ja offenkundig etwas zu "verschleiern" und dreht und wendet sich...um keine Unterlagen herauszugeben.

    Klar...ich könnte auch zum Verwalter fahren...120km hin und 120km zurück...dafür zahle ich ja auch jeden Monat das Hausgeld, damit ich dem Verwalter hinterherschreiben,hinterherfahren kann.

    Manchmal hab ich das Gefühl das in dieser Innung wirklich NUR "Vollprofis" am Werk sind.
    Der Verwalter ist Zuständig für die Durchsetzung der Hausordnung und Instandsetzungsarbeiten bez. des Objektes...Wenn nun im Hause, z.B. das Dach Probleme macht oder im Keller Feuchtigkeit auftritt...sollen die Mieter sich an die Verwaltung wenden. Was Sie denn auch tun...nur kommt keiner,kümmert sich keiner...und wenn nur mit Druck und erheblichen Zeitverlust von Wochen und Monaten.

    Aber der Verwalter ist ja ein sehr beschäftigter Mann. Er recherchiert für den Eigentümer nach ladungsfähigen Adressen, oder zählt seine Einnahmen als Verwalter die er jedem Eigentümer in Rechnung stellt. Da bleibt für die "eigentlichen" Aufgaben eines Verwalters natürlich keine Zeit.
     
  17. #16 LMB-Immo, 22.05.2009
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    Aber sicher doch, auf Grund der Zahlungen des Hausgeldes.

    Ich wundere mich jeher, das Sie auf Grund der nicht erhaltende Einladung zur Versammlung keine Klage erhoben haben.

    Wie kommen Sie auf das schmale Brett.
    Instandsetzungsarbeiten setzt in machen Fällen ein Beschluß der Eigentümer und die entsprechende Geldmenge vorraus.

    Aber wie es so aussieht wird einer Klage erheben müssen. Entweder Sie auf herausgabe der Unterlagen bzw. Die HV bei Hausgeldrückstand bzw. nicht Zahlung der Sonderumlage.
     
  18. SWISS

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    Ich komme meiner Verpflichtung der Zahlung des Hausgeldes ja nach.
    Der Verwalter schuldet mir im Gegenzug (als Schuldner) die Herausgabe der Unterlagen.

    Klar, ich könnte klagen...würde höchstwahrscheinlich auch Recht bekommen...nur zahlen müsste ich im Endeffekt doppelt. Entweder als Kläger...oder in Form von erhöhtem Hausgeld weil der Verwalter auf Kosten der WEG (zu der ich ja auch gehöre) einen Prozess versemmelt hat.

    Ganz großer Aushang ,der Hausverwaltung mit Notrufnr., im Flur des Hauses.
    Wenn etwas ist, Anruf hin und her...nichts tut sich.

    So komme ich auf das "ganz schmale" Brett !!!

    So sieht es aus! Aber wie will er Klage erheben wenn ich "angeblich" nicht auffindbar bzw. keine ladungsfähige Anschrift habe...bzw. angeblich meine Identität als Eigentümer "verschleiere".
    Daher hoffe ich ja auf eine Klage von der Verwaltung...denn damit wäre im Prozess nach spätestens 5 Minuten die angeblichen Einwände (Eigentümer,Postfachanschrift, nicht ladungsfähige Anschrift etc.) ad absurdum geführt. Und der Rest läuft dann nach §259,269 Abs.1 BGB...Hausgeldrückstand etc. kann er dann bezahlen + meine Schadenersatzansprüche...und dann hätte ich auch etwas -amtliches- in der Hand bezüglich der Qualitäten dieses "fähigen" Verwalters...und vielleicht die Möglichkeit diesen Verwalter durch einen wirklich fähigen zu ersetzen (natürlich in Absprache mit dem Rest der WEG)
     
  19. #18 LMB-Immo, 22.05.2009
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    Ganz einfach. Die HV wird eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt stellen. Wenn keine Adresse ausfindig gemacht wird, wir das dem Mahnbescheid beigefügt. Das Gericht hängt den Bescheid öffendlich aus (bei Gericht). Somit ist der zu gestellt. Mit den folgenden Vollstreckungsbescheid wird genauso gehand habt. Damit hat die HV eine Vollsteckbaren Titel und kann sich eine Zwangshypothek eintragen lassen und daraus die ZV durchführen.

    oder meinen Sie sie sind der erste Eigentümer der unbekannt verzogen ist.
     
  20. SWISS

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    Ich bin ja nicht "unbekannt" verzogen...und mein Eigentum begründet meinen Wohnsitz. Als Familienangehöriger wäre mein Sohn sogar verpflichtet amtliche Schreiben die an mich adressiert sind, entgegenzunehmen.

    Ich kann aber nur hoffen, dass die Verwaltung den Weg geht wie Sie ihn beschrieben haben. Mein Sohn schaut mindestens einmal die Woche bei Gericht auf die Gerichtstafel...ein kleiner Vorteil wenn er als Jurist eh oft am Amtsgericht ist.
    Somit hätte ich dann die Möglichkeit des Widerspruchs...und er (der Verwalter)kann sich dann erklären.

    Tja...und dann geht alles seinen Gang.
     
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