Hausverwaltung behält Geld ein

Dieses Thema im Forum "Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan" wurde erstellt von almutweber, 01.12.2013.

  1. #1 almutweber, 01.12.2013
    almutweber

    almutweber Gast

    Ich lebe in einer Eigentumswohnung. Im Februar diesen Jahres wurden in allen Wohnungen zusätzliche Dosen für Telekommunikation, Kabel-TV montiert. Die Hausverwaltung hat - wie immer- niemanden informiert, so dass ich bei Ankündigung durch die Fa. XYl nachfragen musste, worum es geht. Die Hausverwaltung erklärte mir damals schriftlich, dass nur eine Extra-Dose installiert würde und keine Kosten für mich aufkommen würden. Im August schickte mir die Hausverwaltung eine Rechnung, die an einen anderen Eigentümer ging. Hier waren von der Fa. XY vier Dosen berechnet worden. Die Hausverwaltung hatte mit Bleistift auf die Rechnung geschrieben: Eine Dose für "almutweber", 59 Euro. Ich bat die Hausverwaltung um eine Rechnung auf meinen Namen oder zumindest mit Ausweis der Arbeitsstunden, damit die Rechnung absetzen könnte. Des Weiteren wies ich sie daraufhin, dass sie mir schriftlich zugesichert hätte, es kämen keine Kosten auf mich zu. Sie erklärte mir schließlich nach vielen beleidigenden Emails, dass sie meine Rechnung übernehmen wollte. Wenige Wochen später schickte sie mir jedoch eine Mahnung für die Rechnung mit 10 Euro Mahnkosten. In der darauffolgenden Eigentümerversammlung jedoch erklärte sie noch einmal, dass sie meine Dose bezahlen wollte. Nun hat sie bei Verrechnung der Hausgeldzahlungen für 2012, die bei mir ein Guthaben ergeben haben, einfach die Kosten für diese Dose samt 10 Euro Mahngebühr abgezogen. Eine ordentliche Rechnung habe ich immer noch nicht, statt dessen Emails, die bestätigen, dass ich keinen Cent zahlen muss. Kann ich die Rückerstattung des einbehaltenen Geldes für diese Dose verlangen aufgrund der Beweislage durch Emails der Hausverwaltung, in der sie mir bestätigt, dass ich nichts bezahlen muss und der Tatsache, dass ich eh nie eine Rechnung mit Ausweisung der Arbeitsstunden auf meinen Namen erhalten habe?
     
  2. AdMan

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  3. ika

    ika Erfahrener Benutzer

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    Was heisst, dass du in einer ETW lebst? Wohnst du zur Miete oder gehört sie dir?

    Aufgrund der Schilderung bezüglich der Eigentümerversammlung und Wohngelderstattung gehe ich von letzterem aus. Allerdings stellt sich mir dann die Frage wie du darauf kommst, dass der Verwalter irgendwas aus eigener Tasche bezahlen sollte?

    Irgendwie klingt das alles aber sehr verworren.
     
  4. #3 almutweber, 01.12.2013
    almutweber

    almutweber Gast

    Vielen Dank für die äußerst unfreundliche Antwort. ETW heißt Eigentumswohnung und natürlich lebe ich in einer Eigentumswohnung nicht zur Miete sondern als Eigentümer. Sonst wäre ich kaum befugt zu Eigentümerversammlungen zu gehen. Ich habe nicht gefragt, ob die Hausverwaltung etwas für mich bezahlen muss, ich habe gefragt, ob ich nicht Anspruch auf eine ordentliche Rechnung habe und - wenn es diese nun seit fast einem Jahr nicht gibt - ich mich alternativ darauf berufen kann, dass die Hausverwaltung mir sowieso schriftlich zusicherte, es würden KEINE Kosten auf mich zukommen. Ist das jetzt immer noch so verworren?
     
  5. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    almutweber:

    "Vielen Dank für die äußerst unfreundliche Antwort."
    - Die Antwort halte ich überhaupt nicht für unfreundlich, geschweige denn sogar für äusserst unfreundlich.

    "ETW heißt Eigentumswohnung und natürlich lebe ich in einer Eigentumswohnung nicht zur Miete sondern als Eigentümer. Sonst wäre ich kaum befugt zu Eigentümerversammlungen zu gehen. Ich habe nicht gefragt, ob die Hausverwaltung etwas für mich bezahlen muss, ich habe gefragt, ob ich nicht Anspruch auf eine ordentliche Rechnung habe und - wenn es diese nun seit fast einem Jahr nicht gibt - ich mich alternativ darauf berufen kann, dass die Hausverwaltung mir sowieso schriftlich zusicherte, es würden KEINE Kosten auf mich zukommen. Ist das jetzt immer noch so verworren?"
    - Diesen zurechtweisenden Erguss von Dir halte ich eher für unfreundlich.
     
  6. #5 almutweber, 01.12.2013
    almutweber

    almutweber Gast

    Wieso mischen Sie sich ein? Was geht Sie das an? Haben Sie auch eine Antwort auf meine ernst gemeinte Frage oder sind Sie hier nur unterwegs, um die Leute zu maßregeln?
     
  7. #6 almutweber, 01.12.2013
    almutweber

    almutweber Gast

    es grüsst ist übrigens verkehrt, es heißt es grüßt mit sz. :biggrin:
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ich würde mir nicht anmassen, mich als "die Leute" zu bezeichnen.
    Bei Deiner Art hier aufzutreten, darf es Dich nicht wundern, wenn sich die Hilfen hier in Grenzen halten werden...
     
  9. #8 Fremdling, 02.12.2013
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    Ein Verlangen nach Erstattung des einbehaltenen Geldes vermute ich schon allein unter Würdigung Ihrer hiesigen 'Streitkultur' im Rahmen Ihrer Fähigkeiten. - Viel Glück! :lol
     
  10. #9 Martens, 02.12.2013
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    moinsen,

    ich verwalte hier diverse Eigentumswohnungen, in denen Mieter wohnen...
    Bei einer umfassenden Vertretungsregelung der WEG ist es auch möglich und denkbar, daß der Mieter in der Eigentümerversammlung erscheint.

    Es bietet sich also an, die eigene Ausgangssituation präzise und umfassend zu beschreiben und bei Nachfragen sachlich zu bleiben, immerhin befassen wir uns hier mit DEINER Fragestellung.

    Sofern die Verwaltung für die WEG einen Kostenerstattungsanspruch an einzelne Eigentümer durchsetzen soll, reicht ein entsprechendes Schreiben als Rechnungsgrundlage. Eine "richtige" Rechnung auf den Namen des Eigentümers wird es nicht geben, weil der Auftragnehmer die Rechnung seinem Auftraggeber (der WEG, diese vertreten durch den Verwalter) gestellt hat.

    Ob jetzt hier ein Erstattungsanspruch besteht oder nicht, läßt sich aufgrund der Schilderungen nicht abschließend beurteilen.

    Christian Martens
     
  11. #10 Martens, 02.12.2013
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    Ich bitte darum, solche Ausfälle künftig zu unterlassen.
    Das hier ist ein öffentliches Forum und es darf grundsätzlich jeder mitdiskutieren, der das möchte - Sachlichkeit und eine gewisse Grundhöflichkeit immer vorausgesetzt.

    Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen.
    Christian Martens
     
  12. #11 Aktionär, 02.12.2013
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    Der Beschluss zur Installation dieser Dosen ist doch sicherlich auf einer vorhergehenden Eigentümerversammlung gefasst worden. Daher hätten Sie doch über die Maßnahme Kenntnis gehabt haben müssen. gleiches gilt für die Kostenübernahme. Das aber nur nebenbei.

    Zur Frage bezüglich der Rechnung: Eine entsprechende Rechnung für die in Ihrer Wohnung angefallenen Arbeiten steht Ihnen zu.
     
  13. #12 Martens, 02.12.2013
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    Auf welcher Rechtsgrundlage steht diese Aussage?
    Wie bereits geschrieben, bei einem Anspruch auf Kostenerstattung gibt es keine "Rechnung" auf den Namen des Eigentümers, trotzdem muß er zahlen und kann die Kosten auch steuerlich geltend machen.

    Christian Martens
     
  14. #13 Aktionär, 02.12.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2013
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    Es handelt sich doch um die Eigentümerin einer ETW innerhalb der WEG. Wenn nun die WEG beschließt Arbeiten in den einzelnen ETWs durchführen zu lassen, deren Kosten die Eigentümer zahlen müssen, dann werden diese doch wohl eine separate Rechnung bekommen und sei es nur dass die Verwaltung der WEG die Gesamtrechnung einzeln aufschlüsselt.

    Ich denke der Punkt der Kostenerstattung ist einfach falsch. Seit wann übernimmt die Verwaltung die Kosten aus Maßnahmen in den Wohnungen der Eigentümer. Die ursprüngliche Aussage bezüglich der kostenübernahme wird schlicht falsch sein. Siehe auch meine Vermutung zum Thema "vorhergehender Beschluss".
    Da allerdings die ersten posts in diesem Thread nicht gerade von freundlichem Umgang untereinander zeugen, gehe ich davon aus, dass die TE nicht mehr zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen wird. Leider.
     
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