Hausverwaltung übernehmen. Welche Kosten kommen auf mich zu?

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Angebote" wurde erstellt von Thea, 30.03.2015.

  1. Thea

    Thea Gast

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne die Hausverwaltung übernehmen, weil wir von unserem Hausverwalter vollkommen unzufrieden sind.

    Es geht um 6 WE und wir sind alle Eigentümer.

    Wäre ein Kurs bzw Weiterbildung notwendig? Oder reicht die Gebrauchsanweisung von einer Hausverwaltungssolftware auch? Mit Zahlen kann ich gut umgehen, da ich Finanzen studiert habe.

    Ich würde auch gerne ein Programm kaufen, aber muss man dann jährliche Gebühren zahlen? Welches Programm würdet ihr mir empfehlen? Ausserdem habe ich ein kosteloses Hausverwaltungsprogramm VEWO gefunden. WIGASOFT - Kostenlose Hausverwaltungssoftware &nbsp&nbsp (WIN 7:32+64 Bit) Hat schon jemand damit gearbeitet?

    Welche Kosten hat denn ein Hausverwalter pro WE monatlich?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.

    Thea
     
  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Grundsätzliche Überlegung: Ihr seid mit eurem Verwalter unzufrieden. Er wird nicht neu bestellt (wenn's hart kommt auch abberufen) und sein Vertrag wird gekündigt. Damit hat sich die Sache erledigt - man gibt sich die Hand und geht von nun an getrennte Wege.

    Wie wird das ablaufen, wenn man eines schönen Tages mit deiner Leistung nicht (mehr) zufrieden ist?


    Welche Art von "notwendig" meinst du? Vorgeschrieben ist genau gar nichts - und das merkt man bei manchen Hobbyverwaltern auch. Sinnvoll sind umfassende Kenntnisse und regelmäßige Weiterbildung.


    Nein. Zur Software können dir vielleicht andere Nutzer ein paar Worte sagen.


    Das kommt vor allem darauf an, wie viel er gerne verdienen würde.
     
  4. #3 fezzyfezzy, 28.06.2015
    fezzyfezzy

    fezzyfezzy Neuer Benutzer

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    Vergebt doch die Buchhaltung an einen externen Anbieter und macht den Rest selbst. Somit habt Ihr Geld gespart und durch den Rest kommt ihr als WEG schon durch......
     
  5. Duncan

    Duncan
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    Da bei mir in einer WEG eine Verlängerung des Verwaltervertrages ansteht, hat der bestehende Verwalter an sein neues Angebot auch gleich eine Mappe beigelegt mit den Schulungen, Qualifizierungen, neu erlangten Abschlüssen von ihm und seinen Mitarbeitern. Darunter halt die typischen Hersteller-Schulungen z.B. von Kessel für Fettabscheider (Lebenmittelverarbeitendes Gewerbe im Bestand) und Abwasserschächte usw. aber auch z.B. Technikerabschlüsse aus dem Abendstudium oder Qualifizierungen bei Handwerks- und Industriekammern. Ich war positiv überrascht.
    Die Verwaltung ist nicht perfekt, das ist keine, aber unterm Strich eine der besten die ich kenne und das sind schon einige. Die Liste der Verwaltungen die ich nicht beauftragen würde ist über den Faktor 10 länger als die mit denen die ich beauftragt habe bzw. bei Bedarf beauftragen würde.
     
  6. #5 fezzyfezzy, 28.06.2015
    fezzyfezzy

    fezzyfezzy Neuer Benutzer

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    Hallo, es ist immer wichtig auf dem neusten Stand zu bleiben. Weiterhin sollte auch ein Hausverwalter regelmäßig sein Wissen erweitern!
    Wir selbst haben eine kleine Hausverwaltung im Rhein Main Gebiet, sind beide ausgebildete Sachverständige im Immobilienbereich. Weiterhin besuchen wir im Jahr ca. 3 - 5 Fortbildungen was Rechnungswesen, Bauschäden, etc. betrifft. Was die Rechtsfragen betrifft arbeiten wir mit verschiedenen Notaren zusammen, die Unterstützung bei praktikablen Teilungserklärungen benötigen. Hier bekommen wir jederzeit kostenfreie Info's über rechtliche Neuerungen! Wir sind nicht so begeistert von diesen Werbeveranstaltungen der Verbände, da geht es nur um Verkaufen.
    Wenn wir eine neue WEG übernehmen bieten wir grundsätzlich einen Jahresvertrag an, danach schauen wir ob wir mit der WEG klarkommen. Es gab nur eine, die wir nach einem Jahr aufgegeben haben! Die restlichen sind von uns positiv beeindruckt.
    Wichtig ist ein Miteinander, also die Beziehung zwischen der Gemeinschaft und dem Verwalter. Da spielen viele Faktoren eine große Rolle.

    Wünsche noch einen schönen Sonntag
     
  7. #6 hvi-service, 12.07.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.07.2015
    hvi-service

    hvi-service Gast

    Hallo,

    ich würde wie oben bereits erwähnt einen Verwalter für die Buchungen und die Abrechnungen nehmen. Denn sofern vermietete Wohnungen vorhanden sind (?) sollten die Abrechnungen rechtssicher sein.

    Zudem kann der Verwalter auch aktuelle Tipps geben (zu Verordnungen bei Rauchmelder, Trinkwasser, etc.). Somit könnt ihr die Gebühr reduzieren und auf Leistungen (Objektbegehung, Handwerkerbeauftragung, etc. ) verzichten

    Grüße
     
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