Hausverwaltungs Preise akzeptabel oder Wucher?

Diskutiere Hausverwaltungs Preise akzeptabel oder Wucher? im Verwaltung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; @losti: ich sehe hier Preise von 12,85€/netto/WE für WEG-Verwaltung bis 28€. Die SEV liegt meist so grob um 20€/WE. Du machst ja quasi beides in...

  1. #21 lostcontrol, 22.01.2016
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    Das ist genau der Punkt an dem ich ins Schleudern komme.
    Unter "Hausverwaltung" sehe ich immer "nur" die Betriebskostenabrechnungen (und dazugehörig dass entsprechend abgelesen wird etc.).
    Ich mache ja aber wesentlich mehr, der kaufmännische Kram ist da noch am leichtesten abzurechnen.
    Mietersuche z.B.: Eigentlich stünde mir da ja auch zu, was ein Makler dafür kassiert, in dem Fall ist das ja sogar gesetzlich festgelegt.
    Und wenn's mal wieder was "Größeres" gibt wie z.B. Komplettsanierung einer Wohnung, dann mach ich nicht nur die Planung sondern steh selbstverständlich auch selbst regelmässig auf der Baustelle.
    Und dann der ganze "Kleinkram" nebenher wie kaputte Brenner in Wohnungsheizungen, Boiler/Durchlauferhitzer, Silikonfugen, Rauchmelder, neue EBKs und deren Einbau etc., zuzüglich Sachen wie Beschwerden a là "Mieter B ist doof!" / "Mieter A putzt nicht" etc. die vor dem Wochenende genausowenig Halt machen wie Heizungsausfälle, die eh grundsätzlich Freitagabends stattfinden.... ach, Ihr wisst schon was ich meine... DAS fällt ja auch nicht unter "Hausverwaltung" für 20 Euro pro Wohnung...
    Nicht zu vergessen sowas wie die Räumungsklage letztes Jahr - Stammuser werden sich erinnern, das "Bürschle". Mein erstes Mal...
    Und ach ja - da gibt's auch noch die Geschichte mit dem Bundestagsabgeordneten und dem Kulturdenkmal... die läuft... langsam... zäh...

    Ich gebe zu, ich bin diesbezüglich gerade leicht angefressen. Nicht wegen der Immos, auch nicht weil ich der Meinung wäre abrechnen zu MÜSSEN, im Gegenteil - zumindest bei den Immos, die zu meinem Erbe gehören, halte ich das bis zu einem gewissen Grad für selbstverständlich dass ich das nebenher mache. Nur wird von anderer Seite halt kräftig abkassiert für Tätigkeiten die garnicht stattfinden, und da geht dann wieder der ewige Streit zwischen Moral und Gerechtigkeit los.
    Und manchmal helfen Zahlen dann doch.
     
  2. #22 lostcontrol, 22.01.2016
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    Das werd ich auf jeden Fall die nächsten Tage mal wieder angehen, bevor ich mich vollends zum Depp vom Dienst erklären lasse...
     
  3. #23 Akkarin, 22.01.2016
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    Das hört sich an, als wärst du kein Einzelkind..
     
  4. #24 lostcontrol, 23.01.2016
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    Hab ich nicht neulich irgendwo erwähnt dass ich absolut Verständnis dafür habe wenn man sich mit seinem Bruder nicht verträgt? Ich hab auch so ein Exemplar "an der Backe" - und das zieht auch noch Geld.
     
  5. #25 Die Hausschmiede, 23.01.2016
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    Das habe ich schon verstanden. Es geht hier auch nicht um die Klageerhebung, sondern als Erklärung, dass es keine gesetzlichen Grenzen oder Ähnliches gibt. Was das Honorar betrifft, so würde ich ca. 22 EUR anbieten. Dies im Falle der allgemeine gesetzlichen Leistungen im Rahme der allgemeinen Leistungserringung. Bei einem Mehrfamilienhaus (Zinshaus) würde ich die angesprochenen Prozentsätze zugrunde legen.
     
  6. #26 Die Hausschmiede, 23.01.2016
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    Ich möchte empfehlen einen Verwaltervertrag zu schließen, um Deinen Ansprüchen auch eine vertragliche Grundlage zu geben. Insbesondere was die anzubietenden Leistungen betreffen, ist ein Vertrag hilfreich.
     
  7. Duncan

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    Die Leistungen werden aber schon durch ein Familienmitglied erbracht. Wohl durchaus zur Zufriedenheit der Beteiligten. Allein bei der finanziellen Bewertung der Arbeitsleistung tut man sich schwer. Der Auftrag an einen externen Verwalter hätte hier nur den Vorteil einer Rechnung, die man vorlegen und entsprechen zuordnen kann. Was gewünscht ist ist quasi ein belastbarer Kostenvoranschlag, nach dessen Vorlage man die Kosten auch verteilen kann, ohne die Arbeiten wirklich fremd zu vergeben.

    Also was kostet einmal Garten umgraben?

    Da kann man eigentlich nur einen Katalog erstellen, was man alles mit drin haben möchte und sich entsprechend Angebote einholen. Ich bin da großer Fan von Unternehmen die in Räumlicher nähe zum Objekt stehen. Andererseits ist es unfair Unternehmen die Kosten eines Angebotes tragen zu lassen, obwohl man genau weiß, dass daraus sich keine Chance auf Erteilung eines Auftrages ergibt.
     
  8. Berny

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    Ich wollte es gerade vorschlagen: Eine Ausschreibung machen.
     
  9. oscarh

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    Ich zahle ca 22 Euro (inkl Mwst) pro Monat pro Wohnung für ein MFH mit 14 Wohnungen. Kosten für Wohnungsübergaben sind darin auch schon enthalten. Es handelt sich aber nicht um eine WEG. Das wäre sicherlich teurer...
     
  10. #30 Immoapp, 04.12.2016
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    Für eine reine weg Verwaltung ist es zu teuer
     
  11. #31 Immoapp, 04.12.2016
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    Aber es kommt auvh auf besondere Umstände wie zb Mehraufwand usw an
     
  12. #32 Fischlaker, 04.12.2016
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    Ich habe Verwalter bei den ETWs , die nehmen zwischen 19,95 € und 27,95 € pro Wohneinheit pro Monat . Meist sind 2 Versammlungen pro anno enthalten. Wenn es sich bei dem genannten Betrag um "normale " Verwalterkosten eines Jahres handelt, ist das viel zu hoch. Beinhaltet es Sonderkosten ( z.B. Betreuung einer großeren Reparatur am Gemeinschaftseigentum in dem Jahr ) ist es eventuell nur in dem Jahr und angemessen. Muss geprüft werden.
    Spätestens bei Ablauf des Vertrages ( höchste Bestelldauer ist 5 Jahre ) und Verlängerungswunsch auf Vergleichsangebote anderer Verwalter bestehen. Es ist immer nur die Frage : Wer holt die ein ? Beirat ? Ein einzelner Eigentümer ? Die Erfahrung zeigt, dass es in einer WEG schwierig ist nur aus Kostengründen den Verwalter zu wechseln. Verlängerung erfolgt mit 50 % iger Mehrheit der anwesenden Eigentümer. Beschlussfähig ist man in der Regel , wenn mehr als 50 % der Eigentumsanteile vertreten sind. Es sei denn, in der Teilungserklärung steht was Anderes.
     
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