Heizen in Gastronomie

Diskutiere Heizen in Gastronomie im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Guten Morgen! Ich habe ein echtes Problem mit meiner sehr hohen Heizkostenabrechnung, die sich mir einfach nicht erklärt und würde mich freuen...

Ivar

Guten Morgen!
Ich habe ein echtes Problem mit meiner sehr hohen Heizkostenabrechnung, die sich mir einfach nicht erklärt und würde mich freuen, wenn ich hier Hilfe bekäme...

In meinem 4-gschossigen Mietshaus (ich bin Mieterin) befindet sich im EG ein Restaurant.
Nun wird bei der Heizkostenabrechnung immer die Aufschlüsselung von 50% Grundkosten zu 50 % Verbrauchskosten angewendet. Die Grundkosten werden dann anhand der Quadratmeter auf alle Mieter umgelegt.

Frage: Hat ein Restaurant vielleicht einen anderen Heizbedarf, als eine Privatwohnung?
Andersherum gefragt: Kann es sein, dass für die Grundkosten des Heizbetriebs eines Restaurants ein höherer Anteil als bei den Privatmietern pro m² zugrunde gelegt werden müsste?
 
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Heizer

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NEIN. Das Restaurant verbraucht eher weniger Wärme als eine normale Wohnung. Bei der Essenzubereitung entsteht einiges an Abwärme. Genauso geben die Gäste mehr oder weniger viel Wärme ab. Das alles muss die Heizung nicht leisten. Dennoch muss der Wirt 50% der Grundkosten tragen.

Die Autfteilung 50:50 läßt aber vermuten das es sich um ein altes Haus mit wenig oder keiner Wärmeisolierung handelt. Zusammen mit den deutlich gestiegenen Energiekosten und dem kalten und langen Winter 2005/2006 werden da allgemein höhere Nachzahlungen fällig.
 

Ivar

Aha! Vielen Dank! Dann kann ich das also schon einmal ausschließen.

Dass es sich um ein älteres Haus handelt, stimmt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich der hohe Heizölverbrauch in unserem Haus alleine durch schlecht Dämmung erklären lässt.
Ich wohn in diesem Haus schon seit 7 Jahren und der Heizölverbrauch war immer exorbitant hoch.
Ich habe davor in einem wesentlich schlechter gedämmten Haus mit der gleichen Heizung gewohnt, das teilweise noch Einfachverglasung besaß und hatte pro qm ca nur die Hälfte an Heizkosten, wie in diesem Haus im Jahr nach meinem Umzug. Diese Aussage lässt sich nicht durch gestiegene Ölpreise erklären, da zum damaligen Zeitpunkt (meines Umzugs) die Ölpreise nicht oder nur kaum gestiegen sind.

In unserem Haus werden jährlich 36 Liter Heizöl für Heizung und Warmwasser pro qm verbraucht. Meinen Informationen nach liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 22 l/m². Schon 30 l/m² werden hiernach als "extrem hoch" eingestuft....

Ich habe in einer 43 m² Dachgeschoss-Wohnung monatliche Heiz- und Warmwasserkosten in Höhe von 90,- € für das vergangene Jahr- ist das nicht ein bisschen zu viel?
Selbst bei gestiegenen Ölpreisen...?
 

Heizer

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30L/m² sind etwa 300kWh je m². Das ist schon ziemlich hoch jedoch für ein altes Haus ohne Dämmung nicht ungewöhnlich. Man kann solche Gebäude nicht unbedingt mit einander vergleichen. Das Mauerwerk stellt ja schon eine gewisse Wärmedämmung dar. Unterschiedliche Bauweisen haben daher auch unterschiedliche Dämmwerte. Weiterhin ist noch zu betrachten wie effektiv die Heizanlage arbeitet. Hier kann auch ganz schnell viel Wärme durch den Schornstein gejagt werden wenn sie falsch eingestellt ist oder schlampig gewartet wurde.

Weiterhin spielt das Heizverhalten der anderen Mieter im Haus eine nicht unwesentliche Rolle.

Um vor solchen unliebsamen Überaschungen in Zukunft bewahrt zu werden soll ja der Eneriepass eingeführt werden.Darin kann man die Heizlast eines Gebäudes einsehen und ggf. von einer Anmietung absehen wenn der Wert überdurchschnittlich hoch ist.
 
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