Heizkosten: Abrechnungsfirmen schwenken auf digital um

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von my_castle, 20.04.2007.

  1. #1 my_castle, 20.04.2007
    my_castle

    my_castle Neuer Benutzer

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    Hallo,

    gibt es Heizkosten-Abrechnungsfirmen, die weiterhin mit den alten Verdunsterroehrchen arbeiten?

    Bisher war die Lage bei einer Einliegerwohnung recht einfach: Jaehrlich kam ein neuer Pack Verdunsterroehrchen. Zusammen mit dem Mieter wurden die alten Staende abgelesen, die Roehrchen ausgetauscht und die Geraete wieder versiegelt.

    Die bisherige Firma gibt's nicht meht - und gegen Firmenende draengte auch diese schon auf digitale Geraete.

    Eine Suche im Netz zeigte, dass die Verdunsterroehrchen wohl eher noch in Oesterreich in Mode sind. Hierzulande scheint man zunehmend auf die Geraete mit Fernauslesung zu setzen: Vor der Tuere faehrt der Ableser vor, laesst sich die Zaehlerstaende rausfunken und faehrt weiter.

    Kosten werden also faellig
    - fuer den Ableser
    - fuer die neuen Geraete
    - fuer die Erstmontage
    - fuer die Abrechnung

    Ich habe den Eindruck, dass sich das am ehesten fuer die Firma lohnt. Die Mehrkosten belasten teilweise auch den Mieter. Vieles davon bleibt aber am Vermieter haengen.

    Da draengt sich schon fast die Ueberlegung auf, die Ablesung durch Pauschalen zu ersetzen - aber erfahrungsgemaess geht das auf Kosten des Energiespargedankens.

    Wie macht man's am besten?

    Gibt es preiswerte Digitalgeraete zur Selbstmontage, die dann nur noch fortlaufend weiterzaehlen und die zum Stichtag selbst abgelesen werden?

    Gelten die Eichvorschriften genauso fuer diese Geraete oder gibt's da laengere Fristen?
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    Der Trend geht ganz klar zu den elektronischen Heizkostenverteilern.

    Bei modernen Heizanlagen sind Verdunster ja auch nicht mehr zugelassen.

    E-HKV sind genauer, unterdrücken die Sommerzählung, haben einen programmierbaren Stichtag, belasten die Umwelt nicht jedes Jahr mit der Entsorgung der Verdunsterflüssigkeit Methylbenzoat, ermöglichen vollautomatische- oder halbautomatische- oder manuelle Ablesung u.s.w.

    Da die Personalkosten in immer steigendem Maße die Kostentreiber sind versucht man natürlich diese durch moderne Technologien einzudämmen.

    Der Eigentümer wird aber mit keinerlei zusätzlichen Kosten belastet da sämtliche Miet- Ablese- oder Eichkosten umlegbar sind.

    Funk lohnt sich bei einem Zweifamilienhaus meist nicht. Außer die ganze Straße wäre damit ausgerüstet. Sonst wären die Anfahrtskosten viel zu hoch.

    Elektronische Heizkostenverteiler haben eine Laufzeit von 10 Jahren und sind nicht Eichpflichtig im Gegensatz zu Wasserzählern oder Wärmemengenzählern.


    Ich stelle mir nur die Frage warum man bei einer Einliegerwohnung überhaupt Heizkostenverteiler benötigt? Die Messkosten sind nicht selten höher wie die mögliche Einsparung. Daher sind Zweifamilienhäuser in denen eine Wohnung der Eigentümer bewohnt nicht verpflichtet verbrauchsabhängig abzurechnen.
     
  4. #3 my_castle, 20.04.2007
    my_castle

    my_castle Neuer Benutzer

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    Zum einen möchte ich aber lieber dem Mieter unnötige Kosten ersparen.

    Zum anderen fällt die Hälfte der Kosten auch auf uns selbst zurück, da Einliegerwohnung.
     
  5. #4 onkelfossi, 20.04.2007
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

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    Hallo!

    Ich kann nur empfehlen, die Verdunster rauszuwerfen, aus den von Heizer genannten Gründen. Die elektronischen HKV sind nur geringfügig teurer für die Mieter, erfassen aber eben genauer. Funk lohnt absolut nicht momentan. Vorteil ist eben auch der Stichtag mit dem man genau zum 31.12. ablesen kann.

    VG fossi :wink
     
  6. #5 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    die kosten könntet ihr euch doch komplett sparen.
    ihr fahrt sicherlich billiger, wenn ihr im falle einfamilienhaus mit einliegerwohnung die befreiung von der heizkostenverordnung nutzt und da schlicht z.b. nach fläche umlegt.
    eine ablesefirma - egal mit welchen system sie arbeitet - kostet euch auch anteilig deutlich mehr als euch evtl. verschwenderisches verhalten der einlieger kosten würde.
    (ausnahme: die einliegerwohnung ist extrem gross - üblicherweise sind einliegerwohnungen aber doch eher kleine wohnungen im vergleich zur restlichen wohnfläche eines solchen hauses.)

    bei einliegerwohnungen ist es sogar 'ne überlegung wert tatsächlich 'ne pauschalmiete (also ohne betriebskostenabrechnung) zu vereinbaren. man spart sich eben doch 'ne menge arbeit, und evtl. ist einem das ja sogar das risiko wert, dass man bei hohen verbräuchen evtl. auch mal drauflegen muss...
     
Thema: Heizkosten: Abrechnungsfirmen schwenken auf digital um
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