Heizkosten-Abrechnungszeitraum vs. Versorger Abrechnugszeitraums ?

Diskutiere Heizkosten-Abrechnungszeitraum vs. Versorger Abrechnugszeitraums ? im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hi ! ich habe eine Frage bezüglich der Fernwärme-Abrechnung. Der Abrechnungszeitraum für die Fernwärme unterscheidet sich bei uns um ca. 1,5 Monat...

  1. Logos

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    Hi !
    ich habe eine Frage bezüglich der Fernwärme-Abrechnung.
    Der Abrechnungszeitraum für die Fernwärme unterscheidet sich bei uns um ca. 1,5 Monat zum Abrechnungszeitraum für die Heizkosten.

    Beispiel
    Versorger: Abrechnungszeitraum lt. Versorger: 22.01.2015 - 17.02.2016
    MFH: Die Abrechnungsperiode in der HKA ist immer von 1.4. - 31.3.

    Die krummen Daten aus dem Abrechnungszeitraum vom Versorger kommen vom Ablesedatum.

    In der Praxis werden die Abrechnungszeiträume wohl immer ein bisschen differieren.
    Ich möchte nur wissen ob das alles OK ist oder ob man dann irgenwas splitten muss in der HKV für die Mieter ?

    Danke euch
    Logos
     
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  3. #2 anitari, 24.04.2016
    anitari

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    Für die Mieter darf der Abrechnungszeitraum maximal 12 Monate sein. Da mußt Du schon ein wenig Rechenarbeit leisten und die Kosten des Wärmeversorgers aufteilen. Ich löse das ganz Einfach indem ich per 31.12. selbst ablese und den Stand dem Versorger mitteile. Dann ist die Abgrenzung der Kosten recht einfach. Ich kann mir auch eine Zwischenrechnung per 31.12. erstellen lassen.
     
  4. Logos

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    Leider lässt sich dann hier aufgrund einer fehlenden Zwischenablesung keine konkreten Verbräuche mehr feststellen. Wie soll ich das sauber rausrechnen ?
    Habt ihr eine Idee.
    Muss man das expliziet sagen dass man keine Abrechnungen >12 Monate haben will ?
     
  5. Andres

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    Ja (Gradtagzahlen), aber die ist hier nicht zulässig. Wenn der Versorger nicht zufälligerweise (oder als Dienstleistung, s. Beitrag von anitari) genau so abrechnet, wie du das mit deinen Mietern machst bzw. machen willst, musst du unbedingt die Zählerwerte zum Abrechnungsstichtag ablesen. Eine gute Dokumentation dieses Ableseergebnisses wäre außerdem ratsam.


    Man kann es probieren, mit manchen Anbietern geht es, mit anderen nicht. Letztendlich musst du dich selbst kümmern, weil du am Ende den Ärger an der Backe hast, wenn etwas nicht passt. Wer eine Heizung mit Brennstoffvorrat hat (Öl, Pellets, Gastank, ...), muss das sowieso machen.
     
  6. Logos

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    Danke euch. Der Vorbesitzer hat die HKA bis jetzt scheinbar auf diese Weise abgerechnet. (Bisher scheinbar zum Glück ohne Probleme)
    Das wird dann zukünftig sauber gemacht. Ich werde morgen mal mit meinem Versorger sprechen und berichte.
     
  7. Logos

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    Ich werde zukünftig manuell zum Stichtag ablesen und den Abrechnungszeitraum beim Versorger entsprechend ändern lassen.

    Eine Frage noch:
    Muss ich die angefallenen Verzorger-Heizkosten nach Gradtagszahl umrechnen damit dass dann sauber ist und sich kein Mieter beschweren kann dass die Abrechnungsperiode zu lang ist?
     
  8. Andres

    Andres
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    Nein, du musst die Zählerstände ablesen.
     
  9. Logos

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    Hi !
    Die Zähler wurden abgelesen, Jedoch ergab sich hier eine wesentlich längere Periode als die vorgeschriebenen 12 Monate (siehe Beitrag #1)
    Die Ablesung erfolgte nicht durch mich sondern durch den Versorger, dem es, so scheint es mir, egal ist ob in der Rechnung genau 12 Monate drinstehen. Diesmal waren es halb 13,5 Monate.
    Dem Mieter ist es aber vermutlich nicht egal.
    Ich muss doch jetzt die 13,5 Monate irgendwie auf 12 Monate runterrechnen.
    Das funktioniert doch nur per Gradtagsmethode.
     
  10. Berny

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    Meine ich auch. Ein früherer Provider sagte mir mal, dass Abweichungen von +/- einem halben Monat nicht zu beanstanden seien.
     
    anitari gefällt das.
  11. Andres

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    Also wurden die Zähler nicht abgelesen, jedenfalls nicht zum entscheidenden Zeitpunkt.


    Das darf dem Versorger auch egal sein. Du bist an die HeizkostenV gebunden, der Versorger nicht.


    Das schrob ich ja schon oben: Wenn man rechnen will, dann müsste man es so machen. Zulässig ist es trotzdem nicht.
     
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