Heizkosten-Aufteilung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von RusDan, 20.02.2014.

  1. RusDan

    RusDan Neuer Benutzer

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    Hallo Forums-Gemeinder,

    bei mir hat sich bei der Abrechnung der Heizungsnebenkosten Widerspruch eines neuen Mieters ergeben. Seit gut 10 Jahren rechne ich auf die gleiche Weise und ohne Beanstandungen für einen energetisch sanierten Altbau, was natürlich nicht heißen muss, dass dies der richtige Weg ist.
    Im konkreten Fall geht es um ein Mehrfamilienhaus mit zentraler Heizungsanlage. Jede Partei verfügt über einen separat regel- und programmierbaren Heizkreis, mit eigener Pumpe und Mischer, die Zentral vom Brenner versorgt werden. In jedem Heizkreis ist ein Wärmemengenmesser eingebaut, der monatlich den kumulierten Verbrauch in MWh mit drei Nachkommastellen speichert.
    Bisher bin ich bei der Berechnung wie folgt vorgegangen: Angenommen die Kosten für Brennstoffe betrugen 2000€ und die Grundkosten (Gebühren, Schornsteinfeger, Strom, Wartung) 500€. So habe ich Brennstoffkosten Verbrauchsabhängig auf die Parteien verteilt und die Grundkosten zu 50% auf den Verbrauch und zu 50% auf die Wohnfläche umgelegt. Weiter habe ich die gelieferte Energiemenge mit dem vom Vorsorger mitgeteilten Brennwert in Wärmeleistung umgerechnet. Die sich aus den Zählerwerten ergebene Differenz (also die Verluste) habe ich wiederum mit der 50/50-Regel in einen verbrauchs- und flächenabhängigen Anteil umgelegt. In Zahlen heißt dies: ca. 1850€ Verbrauch direkt durch Zähler, ca. 150€ Verluste in 50/50.
    Leider ist diese Art der Berechnung nicht kompatibel mit der Heizkostenverordnung. Allerdings berücksichtigt die Vorordnung, wie ich finde, nur in geringem Maß die Gegebenheit, dass mit hochauflösenden Wärmemengenzählern eine eindeutige Verbrauchszuweisung erfolgt. Würde ich die gesamte Rechnung umstellen auf die Vorverteilung 50/50 bis 70/30 würde dies mehrere Hundert € Mehrkosten für die anderen Parteien bedeuten, da die Wohnheit von besagtem Mieter die 4-fache Menge an Heizenergie bei identischer Wohnfläche verbraucht. Hierin sehe ich eine deutliche Ungerechtigkeit für anderen Mieter, die sparsam mit Ihrer Energie umgehen.
    Ich hoffe man kann mir in dieser verflixten Situation weiterhelfen.

    Viele Grüße

    Daniela
     
  2. AdMan

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  3. #2 Tobias F, 20.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 20.02.2014
    Tobias F

    Tobias F Erfahrener Benutzer

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    Man kann auch 10 oder mehr Jahre etwas falsch machen ohne das es dadurch richtig wird (nicht böse nehmen, aber dieses Argument ......)


    Als Heizungsgrundkosten sehe ich die Kosten die auf jeden Fall entstehen, selbst wenn alle Heizkörper zu sind und kein heißes Wasser entnommen wird. Diese Kosten entstehen durch Verbrauchskosten (Gas oder Öl), denn die Heizung stellt ja dennoch Heizleistung zu Verfügung, auch wenn diese nicht abgerufen wird, sowie Heiznebenkosten (z.B. Wartung, Strom, Kaminfeger). Welche Gebühren allerdings für Deine Heizung anfallen würde mich schon interessieren.


    Stimmt, und richtig nachvollziehbar ist sie auch nicht.


    Wer sagt das man ein Gesetzt, oder wie hier die Heizkostenverordnung, immer und für jeden gerecht halten muss?
    Deine Abrechnung muss nicht gerecht sein, sie muss rechtens sein. Und das was du hin und her, kreuz und quer und ...... rechnest ist alles - nur nicht rechtens.

    Übrigens haben viele Wohnungen "hochauflösenden Wärmemengenzählern", was aber nicht interessiert da die dort angezeigten Werte lediglich als Verteilungsschlüssel dienen.
     
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