Heizkosten nach kwh abrechnen / welcher Pauschalbetrag?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von hannes23, 26.01.2014.

  1. #1 hannes23, 26.01.2014
    hannes23

    hannes23 Neuer Benutzer

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    Hallo

    Ich besitze ein 2-Familienhaus von dem ich eine Wohnung selbst bewohne, die andere ist vermietet (bisher als Warmmiete).
    Ich möchte nun gerne die Heizkosten und das Warmwasser verbrauchsabhängig abrechnen. Dazu habe ich vor in den Heizkreislauf und den Warmwasserkreislauf der Mietwohnung einen Wärmemengenzähler zu integrieren.
    D.h. am Ende des Jahres weiß ich es wurden x kwh verbraucht.
    Heizen tue ich überwiegend mit Holz (das besitze ich selbst) und oder mit Öl.

    Da ich für das Holz also keine Rechnungen habe, und auch keine Wärmemengenzähler für meinen Eigenverbrauch würde ich bei den Mietern pro kwh gerne einen Pauschalbetrag berechnen. Dazu hab ich folgende Fragen:
    1. Darf ich das überhaupt?
    2. Wie hoch wäre so ein Pausch.betrag den ich berechnen kann/darf/muss?
    3. Kann/darf/muss ich auch einen generellen Pauschalbetrag berechnen. z.b. für Betrieb / Wartung oder Instandhaltung?

    Für Tipps wäre ich sehr dankbar.!!!

    Beste Grüße

    Hannes
     
  2. AdMan

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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Nein.

    Wenn du nach Verbrauch abrechnen möchtest, dann musst du entweder deinen Verbrauch auch erfassen oder den Gesamtverbrauch erfassen von dem du dann den gemessenen Verbrauch der zweiten Wohnung abziehst. Differenz dein Verbrauch.

    Allerdings ist das erst mal nicht wichtig, sondern das was im Mietvertrag tatsächlich vereinbart wurde.

    Du kannst dir mal den Thread anschauen, das betrifft nicht nur Warmwasser sondern auch Heizung.

    http://www.vermieter-forum.com/abre...9-warmwasserabrechnung-fehler.html#post123820

    Außerdem ist es mit selbst geschlagenem Holz und Arbeitskosten auch nicht einfach.
    Du hast keine Rechnungen und kannst den Verbrauch nicht tatsächlich belegen.
     
  4. Andres

    Andres
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    Bleibe bei der Pauschale, spare dir die WMZ. Dank erleichterter Kündigung sind Änderungen der Pauschale auch bei uneinsichtigen Mietern relativ leicht durchsetzbar und ich habe das Gefühl, dass der Mieter sowieso recht billig wegkommt.

    Andere Vermieter wären froh, in deiner Lage zu sein!
     
  5. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo zusammen


    Das ist m.E. nicht richtig.

    Der TE wohnt in einem ZFH hier ist es nach §2 HeizkostenV zulässig anderweitige Abrechnungsarten zu vereinbaren.

    Sehr Beliebt ist ja hierbei die Pauschale, demnach müsste auch eine Vereinbarung xy €/Kwh zulässig sein.
    Es muss nur im MV vereinbart sein.

    VG Syker
     
  6. #5 sara, 28.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2014
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    OK :smile009:

    dann erzähl doch mal wie er das mit seinen oben genannten Angaben realisieren kann.

    Diese Berechnung würde auch mich interessieren.
     
  7. Andres

    Andres
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    Diese grundsätzliche Frage will ich nicht diskutieren - das ist mir zu abstrakt ;)
    Ich gehe der Einfachheit halber davon aus, dass es möglich ist:

    Es wird also über die Betriebskosten (zu denen auch die Heizkosten gehören) abgerechnet. Der Vermieter muss dabei seine Kosten nachweisen. Und das geht bei selbst geschlagenem Holz nicht.
     
  8. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Ich meine hier keine wirkliche Verteilung der angefallenen Heizkosten denn sonst bräuchte man hier ja keine von der HeizkostenV abweichende Vereinbarung zu treffen. Sondern einen Pauschalbetrag pro Kwh (ich nenn das einfach mal verbrauchsabhängige Pauschale)

    Diese Pauschalbetrag wird mit dem abgelesenen Verbrauch des WMZ multipliert. Und alle sollten glücklich sein.

    VG Syker
     
  9. Andres

    Andres
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    Mit einer Pauschale, die dann doch nicht so pauschal ist, sind die Telekommunisten unlängst schwungvoll gegen die Wand gefahren.

    Was du vorschlägst, ist keine Pauschale. Schau dir doch bitte zuerst das BGB an, (spätestens) dann wird nämlich klar, dass sich "Abrechnung" und "Pauschale" widersprechen.
     
  10. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo Andrea


    Ich gehe davon aus dass du auf §556 und §556a hinaus willst. Solltest du einen der anderen 2383 Paragraphen meinen dann schreib doch bitte welchen dann brauch ich nicht so lange zu suchen...

    Jetzt zu deinem Einwand:
    Das BGB spricht von Pauschale oder Vorauszahlung. Das über die Vorauszahlung abzurechnen ist auch klar. Der VS ist nach Wohnfläche oder Vereinbarung bzw. nach Verbrauch zu wählen wenn der Verbrauch erfasst wird.

    Ich gebe zu das meine verbrauchsabhängige Pauschale leicht in der Grauzone liegt. Ich würde das aber als Individualvereinbarung anlegen. Da es sich beim TE um ZFH handelt dürfte solch eine Vereinbarung nur einmal Vorkommen, selbst wenn der TE noch weitere ZFH besitzt würden diese ja nicht mehr unter die §2 HeizkostenV fallen und eine solche verbrauchsabhängige Pauschale eh nicht zulässig.

    Dann gibt es noch den obligaten Satz -nicht zum Nachteil des M-
    Das sehe ich hier auch nicht, da ja der individuelle Verbrauch des M berücksichtigt wird. Bei einer reinen Pauschale wird der VM aber 3 mal auf Nummer sicher gehen was die Höhe der Pauschale betrifft, vor allem im Hinblick auf den Verbrauch des M.

    VG Syker
     
  11. #10 sara, 29.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2014
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Nur der Verbrauch der vermieteten Wohnung liegt in diesem Fall nur vor.

    Wie du das nun machen willst, ohne den Gesamtverbrauch zu kennen, ist eine weitere Frage.
     
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