Heizkosten Preis pro Einheit fast verdreifacht

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von MajaBW, 15.07.2008.

  1. MajaBW

    MajaBW Neuer Benutzer

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    Hallo,
    wegen einem Eigentümerwechsel haben wir eine Abrechnung für nur 3 Monate bekommen, die in meinem Fall eine Nachzahlung von EUR 140 fordert. Davor hatte ich keine Nachzahlungen.
    Ich habe natürlich beide Ablesungen verglichen und mir ist aufgefallen dass bei der Verteilung nach Verbrauch der Preis pro Einheit auf das 2.8 fache angestiegen ist. Ärgerlich ist dass ich während der 3 Monaten nur 1 von 4 Heizungen verwendet habe, und im Zeitraum der letzten Abrechnung 3 von 4 verwendet hatte.Von meinen 6.3 Einheiten die ich zahlen muss sind allein 1.5 für Kälteverdunstung im Schlafzimmer. Hintergedanke meines Wenig-Heizens war dass ich meine heizungen alle paar Tage entlüften musste, was ich zweimal meinem alten Vermieter auch mitgeteilt hatte, nach dem ersten Mal wurde jemand geschickt zum reparieren, beim zweiten Mal hiess es nur dass wird sich einrenken.
    Habe ich in irgendeiner Form eine Möglichkeit gegen die Nachzahlung anzukommen? Während der 3 Monate die brechnet wurde hatte ich 2 Tage Heizungsausfall und 1 Tag Warmwasserausfall, habe ich ein Recht auf Minderung?

    Vielen Dank für alle Infos!
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 15.07.2008
    lostcontrol

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    2,8-fach ist ein bisserl viel. aufs doppelte hätte sich mit den preissteigerungen erklären lassen... da würde ich danns chon mal nachfragen...

    hm. das könnte eigentlich eine erklärung sein. ein schlecht entlüfteter heizkörper verbraucht mehr energie als ein gut entlüfteter.

    mietminderungen können nicht rückwirkend vorgenommen werden.
    mietminderungen müssen schriftlich mit fristsetzung angekündigt werden. im VORAUS natürlich. und sie können selbstverständlich nur für die tatsächlich betroffene zeit (in diesem fall also 3 tage) vorgenommen werden.
     
  4. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    kann es sein, dass diese abgerechneten 3 monate direkt in der winterlichen heizphase liegen? im sommer wird ja idr nicht geheizt, so egalisiert sich die heizkostenabrechnung über das ganze jahr gemittelt bei einer jahresabrechnung, wenn sommer gegen winter gerechnet werden kann.

    mietminderungen müssen angekündigt, mißstände umgehend gemeldet und können nicht nachträglich "eingefordert" werden. der zeitraum der mietminderung darf nur den zeitraum des tatsächlichen ausfalls umfassen ab dem tag, an dem der vermieter darüber informiert (!) wurde. falls sofort am tag des ausfalls geschehen, hier 2 tage (heizungsausfall im winter: mietminderung bis zu 100% - aber nicht generell, da wohnraum- und außentemperaturabhängig! 2 tage von 30 wären im schlimmsten falle bei unbewohnbarkeit: 1/15 der monatskaltmiete). lag die temp in der wohnung zu der ausfallzeit ständig unter 20°C?


    warmwasser über zentralheizung/-aufbereitung?
     
  5. MajaBW

    MajaBW Neuer Benutzer

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  6. #5 lostcontrol, 15.07.2008
    lostcontrol

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    dann kann das aber trotzdem hinhauen, wenn man mal die gestiegenen energiekosten mit einberechnet.
     
  7. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    zur kenntnisnahme, da ich gerade die rechnungen hier liegen habe:

    kauf heizöl el inkl. lieferung am 16.05.2007: EUR 0,443 brutto / liter

    kauf heizöl el inkl. lieferung am 03.07.2008: EUR 0,926 brutto / liter
     
  8. #7 lostcontrol, 15.07.2008
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    also ist der preis bei deinem händler auf das 2,09-fache gestiegen...
    wenn man jetzt noch bedenkt dass wir hier von den wintermonaten reden (üblicherweise rechnet man die 7 monate von oktober bis april als heizperiode, es entfallen also auf 58% des jahres 100% der heizkosten) dann fallen in den genannten 3 monaten 42% der heizkosten an.
    ohne das jetzt ausrechnen zu wollen - die nachzahlung kann sehr wohl korrekt sein.
     
  9. MajaBW

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    danke für die Antworten sehe schon dass ich schlechte Karten habe.
    10 Tage vor der Ablesung haben wir ein Schreiben von unserem alten Vermieter erhalten indem er die Nebekosten erhöht hat , wegen 30 Prozent höhere Ölkosten. das aus 30 Prozent 180 Prozent werden hat mich dann eben sehr verwundert. Aber ich glaube ich muss als Mieter erst noch meine Erfahrungen sammeln.
     
  10. #9 lostcontrol, 15.07.2008
    lostcontrol

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    moment, da hast du was falsch verstanden:

    der vermieter kann nicht die nebenkosten erhöhen sondern höchstens die nebenkostenvorauszahlung. das ist angesichts von auf über das doppelte gestiegenen energiekosten durchaus sinnvoll, da ihr ja sonst deutlich mehr nachzahlen müsstet.

    die 30% erhöhung sind zwar mit der ölpreiserhöhung begründet, beziehen sich aber auf die GESAMTEN betriebskosten. wenn's nur auf den ölpreis bezogen wäre, hätten es etwa 50% sein müssen.
    die "180%" (da hast du dich übrigens verrechnet - das 2,8-fache sind nicht 180% sondern 280%) bei den heizkosten resultieren aber daraus, dass wir hier von den wintermonaten reden. aufs jahr verteilt wären es wohl die genannten ca. 50% gewesen, die der ölpreis tatsächlich gestiegen ist.
     
  11. MajaBW

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    die 30% erhöhung sind zwar mit der ölpreiserhöhung begründet, beziehen sich aber auf die GESAMTEN betriebskosten. wenn's nur auf den ölpreis bezogen wäre, hätten es etwa 50% sein müssen.
    die "180%" (da hast du dich übrigens verrechnet - das 2,8-fache sind nicht 180% sondern 280%) bei den heizkosten resultieren aber daraus, dass wir hier von den wintermonaten reden. aufs jahr verteilt wären es wohl die genannten ca. 50% gewesen, die der ölpreis tatsächlich gestiegen ist.[/quote]
    bezog sich auf 30 Prozent mehr und 180 Prozent mehr als es davor (100 Prozent) war vielleicht einfach ungeschickt ausgedrückt .
     
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